{"id":1812,"date":"2018-08-13T16:07:32","date_gmt":"2018-08-13T14:07:32","guid":{"rendered":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/?p=1812"},"modified":"2022-09-30T14:24:05","modified_gmt":"2022-09-30T12:24:05","slug":"2-1-behaglichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/2-1-behaglichkeit\/","title":{"rendered":"2.1\u2002Behaglichkeit"},"content":{"rendered":"<p>Weil der Mensch einen grossen Teil seiner Lebenszeit in geschlossenen R\u00e4umen verbringt, ist es naheliegend, an die R\u00e4ume bzw. Geb\u00e4ude hohe Anspr\u00fcche betreffend die Behaglichkeit zu stellen. Kriterien, die zu unserem Wohlbefinden beitragen, sind vielf\u00e4ltig:<\/p>\n<ul>\n<li>Thermische Qualit\u00e4t und Luftfeuchte, auf die in diesem Kapitel schwergewichtig eingegangen wird.<\/li>\n<li>Akustische Behaglichkeit, mit Einfl\u00fcssen wie Raumakustik (z.B. Nachhallzeit), Schutz vor Aussenl\u00e4rm und Schallschutz innerhalb des Geb\u00e4udes (z.B. Luft- und Trittschallschutz sowie Haustechnikger\u00e4usche, vgl. auch <a href=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/2-6\u2002schallschutz-laermschutz-und-raumakustik\">Kapitel 2.6<\/a> \u00abSchallschutz, L\u00e4rmschutz und Raumakustik\u00bb).<\/li>\n<li>Raumluftqualit\u00e4t bzw. Belastung durch Geruchsstoffe, \u00abGifte\u00bb und hohe CO<sub>2<\/sub>-Konzentration (vgl. <a href=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/2-9\u2002oekologie\/\">Kapitel 2.9.5<\/a> \u00abBaukonstruktion aus gesundheitlicher Sicht\u00bb). Der Mensch nimmt schleichende \u00c4nderungen der Luftqualit\u00e4t zwar nur schlecht wahr, eine ungen\u00fcgende Luftqualit\u00e4t beeintr\u00e4chtigt aber die Konzentrationsf\u00e4higkeit und kann zu Symptomen wie Kopfschmerzen f\u00fchren.<\/li>\n<li>Nicht zu vernachl\u00e4ssigen sind die Einfl\u00fcsse der architektonischen Qualit\u00e4t eines Bauwerks auf unsere Zufriedenheit. Zu nennen sind hier die r\u00e4umlichen Qualit\u00e4ten, Farbgebung und Oberfl\u00e4chentexturen sowie die nat\u00fcrliche und k\u00fcnstliche Beleuchtung.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>2.1.1 Thermische Behaglichkeit<\/h2>\n<p>Die thermische Behaglichkeit im Aufenthaltsbereich (vgl.\u00a0Bild 2.1.1) muss in allen Jahreszeiten w\u00e4hrend der Nutzungszeit sichergestellt werden, wenn:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Aussenklimabedingungen den Auslegungsbedingungen entsprechen.<\/li>\n<li>Die Nutzung der Projektierung entspricht.<\/li>\n<li>Der Betrieb der geb\u00e4udetechnischen Anlagen gem\u00e4ss Projektierung erfolgt.<\/li>\n<li>Die Bekleidung der Aussentemperatur angepasst wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Zufriedenheit der Benutzer ist wesentlich besser, wenn folgende M\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung stehen:<\/p>\n<ul>\n<li>Solltemperaturen f\u00fcr Heiz- und K\u00fchlbetrieb k\u00f6nnen vom Nutzer eingestellt werden.<\/li>\n<li>Die Stellung des beweglichen Sonnenschutzes kann beeinflusst werden.<\/li>\n<li>Es sind \u00f6ffenbare Fenster oder L\u00fcftungsfl\u00fcgel vorhanden.<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"bild-hle-2-1-1\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap02_3634-3_Bautechnik_Bild_2-1-1.png\" alt=\"Definition des Aufenthaltsbereichs gem\u00e4ss Norm SIA 180:2014.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 2.1.1:\u2002Definition des Aufenthaltsbereichs gem\u00e4ss Norm SIA 180:2014.<\/div>\n<ul>\n<li>Die Betriebsstufe (Luftwechselrate) von mechanischen L\u00fcftungen kann vom Nutzer gew\u00e4hlt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"bild-hle-2-1-2\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap02_3634-3_Bautechnik_Bild_2-1-2.png\" alt=\"Optimale empfundene Temperatur qo in Abh\u00e4ngigkeit von T\u00e4tigkeit und Bekleidung\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 2.1.2:\u2002Optimale empfundene Temperatur \u03b8<sub>o<\/sub> in Abh\u00e4ngigkeit von T\u00e4tigkeit und Bekleidung (Quelle: SN EN ISO 7730).<\/div>\n<h3>Temperatur in R\u00e4umen<\/h3>\n<p>F\u00fcr die thermische Behaglichkeit in R\u00e4umen, die beheizt, gek\u00fchlt oder mechanisch bel\u00fcftet sind, ist die empfundene Temperatur \u03b8<sub>o<\/sub> am Aufenthaltsort massgebend. Bild 2.1.2 zeigt den Bereich der empfundenen Temperatur abh\u00e4ngig von T\u00e4tigkeit und Bekleidung. G\u00fcltig sind die Angaben bei einer relativen Luftfeuchte von 50 % und einer Luftgeschwindigkeit von weniger als 0,1 m\/s im Aufenthaltsbereich. Sie gilt auch f\u00fcr eine relative Luftfeuchte zwischen 30 % und 70 %. Die in der warmen Jahreszeit zul\u00e4ssigen maximalen empfundenen Temperaturen sind h\u00f6her, wenn die Person die Luftgeschwindigkeit an ihre Bed\u00fcrfnisse anpassen kann. Die in der warmen Jahreszeit zul\u00e4ssige Erh\u00f6hung der empfundenen Temperatur h\u00e4ngt von der Luftgeschwindigkeit und von der Differenz zwischen der mittleren Strahlungstemperatur und der Lufttemperatur gem\u00e4ss Bild 2.1.3 ab. Bild 2.1.4 zeigt den zul\u00e4ssigen Bereich der empfundenen Temperatur in Wohn- und B\u00fcror\u00e4umen, wenn die Personen ihre Bekleidung saisonal anpassen.<\/p>\n<h3>Oberfl\u00e4chentemperatur des Bodens (Fussbodentemperatur)<\/h3>\n<p>Der Prozentsatz von Personen in leichten Hausschuhen, die mit der Fussbodentemperatur unzufrieden sind, ist in Bild 2.1.5 dargestellt. Wenn maximal 10 % Unzufriedene in Kauf genommen werden, muss die Fussbodentemperatur zwischen 19 \u00b0C und 28 \u00b0C betragen. Bei B\u00f6den mit Bodenheizung kann bei Neubauten, mit kleinen Vorlauftemperaturen bis 35 \u00b0C, davon ausgegangen werden, dass behagliche Oberfl\u00e4chentemperaturen erreicht werden. Trotzdem kommt es teilweise zu Reklamationen, die meist zur\u00fcckzuf\u00fchren sind auf:<\/p>\n<ul>\n<li>Nutzung ohne Hausschuhe, im Extremfall barfuss.<\/li>\n<li>Bodenbel\u00e4ge, die nicht \u00abfusswarm\u00bb sind bzw. eine hohe W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit aufweisen, z.B. Plattenbel\u00e4ge.<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"bild-hle-2-1-3\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2152 size-600\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/nachher_Bild_2-1-3-600x444.png\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"444\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/nachher_Bild_2-1-3-200x148.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/nachher_Bild_2-1-3-300x222.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/nachher_Bild_2-1-3-400x296.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/nachher_Bild_2-1-3-600x444.png 600w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/nachher_Bild_2-1-3-768x569.png 768w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/nachher_Bild_2-1-3-800x592.png 800w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/nachher_Bild_2-1-3.png 878w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 2.1.3:\u2002In der warmen Jahreszeit in Funktion der lokalen Luftgeschwindigkeit zul\u00e4ssige Erh\u00f6hung der empfundenen Temperatur; der Parameter ist die Differenz zwischen der mittleren Strahlungstemperatur \u03b8<sub>r<\/sub> und der Lufttemperatur \u03b8<sub>a<\/sub>; der gr\u00fcne Bereich gibt den Grenzwert f\u00fcr eine leichte sitzende T\u00e4tigkeit an. Ohne spezielle Angaben \u00fcber die Strahlungstemperatur muss die Kurve genommen werden, die der Differenz Null entspricht (Quelle: SN EN ISO 7730).<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-2-1-4\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2164 alignnone\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/Web_Bild_2-1-4.png\" alt=\"\" width=\"372\" height=\"429\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/Web_Bild_2-1-4-200x231.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/Web_Bild_2-1-4-260x300.png 260w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/Web_Bild_2-1-4.png 372w\" sizes=\"(max-width: 372px) 100vw, 372px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 2.1.4:\u2002Zul\u00e4ssiger Bereich der empfundenen Temperatur in Wohn- und B\u00fcror\u00e4umen, je nach gleitendem Mittelwert der Aussentemperatur.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-2-1-5\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap02_3634-3_Bautechnik_Bild_2-1-5.png\" alt=\"Anteil an Unzufriedenen infolge einer unangemessenen Fussbodentemperatur gem\u00e4ss Norm SIA 180:2014; der zul\u00e4ssige Bereich ist gr\u00fcn unterlegt.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 2.1.5:\u2002Anteil an Unzufriedenen infolge einer unangemessenen Fussbodentemperatur gem\u00e4ss Norm SIA 180:2014; der zul\u00e4ssige Bereich ist gr\u00fcn unterlegt.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<p>Wenn im Sommer mit der Bodenheizung \u00absanft gek\u00fchlt\u00bb wird, soll die Vorlauftemperatur nicht tiefer als etwa 18\u00a0\u00b0C gew\u00e4hlt werden, um einerseits den Behaglichkeitsanforderungen zu gen\u00fcgen und andererseits Oberfl\u00e4chenkondensat zu vermeiden.<\/p>\n<p>Bei B\u00f6den \u00fcber Aussenklima ohne Bodenheizung ist, bei Raumtemperaturen von 20 \u00b0C und Aussenlufttemperaturen von \u201310 \u00b0C, abh\u00e4ngig vom W\u00e4rmed\u00e4mmstandard, mit Oberfl\u00e4chentemperaturen von 19,2 \u00b0C (U-Wert 0,2 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K) bis 19,6 \u00b0C (U-Wert 0,1 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K) zu rechnen. Bei gutem W\u00e4rmed\u00e4mmstandard k\u00f6nnen somit Fussbodentemperaturen von \u00fcber 19 \u00b0C auch ohne Bodenheizung erreicht werden.<\/p>\n<h3>Zugluft<\/h3>\n<p>Selbst wenn die optimale empfundene Temperatur erreicht wird, k\u00f6nnen lokale Unbehaglichkeitsquellen, zum Beispiel Zugluft, den Anteil der unzufriedenen Personen erh\u00f6hen. F\u00fcr eine leichte sitzende T\u00e4tigkeit geht der zu erwartende Anteil an Unzufriedenen, die sich trotz optimaler empfundener Temperatur \u00fcber Zugluft beklagen, aus Bild 2.1.6 hervor und die zul\u00e4ssige lokale Luftgeschwindigkeit ist in Bild 2.1.7 dargestellt. Einerseits ist die L\u00fcftung so zu konzipieren, dass diese nicht zu Zugluft f\u00fchrt. Andererseits gilt es, Zugluft im Aufenthaltsbereich vor Aussenw\u00e4nden und Fenstern zu vermeiden, z.B. durch:<\/p>\n<ul>\n<li>Aussenbauteile mit gen\u00fcgendem W\u00e4rmeschutz (U-Werte vgl. Bilder 2.1.8 und 2.1.9).<\/li>\n<li>W\u00e4rmequellen vor Aussenbauteilen, die einen \u00abWarmluftvorhang\u00bb bilden (Konvektor, Radiator, Warmluftstrom).<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"bild-hle-2-1-6\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap02_3634-3_Bautechnik_Bild_2-1-6.png\" alt=\"Anteil an Unzufriedenen wegen Zugluft in Funktion der mittleren lokalen Luftgeschwindigkeit f\u00fcr verschiedene lokale Lufttemperaturen und f\u00fcr einen Turbulenzgrad von 50 %\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 2.1.6:\u2002Anteil an Unzufriedenen wegen Zugluft in Funktion der mittleren lokalen Luftgeschwindigkeit f\u00fcr verschiedene lokale Lufttemperaturen und f\u00fcr einen Turbulenzgrad von 50 % (nach SN EN ISO 7730); gr\u00fcn unterlegt sind die zul\u00e4ssigen Bereiche in R\u00e4umen mit nat\u00fcrlicher bzw. mechanischer L\u00fcftung.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-2-1-7\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap02_3634-3_Bautechnik_Bild_2-1-7.png\" alt=\"Zul\u00e4ssige mittlere lokale Luftgeschwindigkeit am Aufenthaltsort in Abh\u00e4ngigkeit von der lokalen Lufttemperatur, bei einem Turbulenzgrad von 50\u00a0% f\u00fcr R\u00e4ume mit mechanischer\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 2.1.7:\u2002Zul\u00e4ssige mittlere lokale Luftgeschwindigkeit am Aufenthaltsort in Abh\u00e4ngigkeit von der lokalen Lufttemperatur, bei einem Turbulenzgrad von 50\u00a0% f\u00fcr R\u00e4ume mit mechanischer (DR = 15\u00a0%) und nat\u00fcrlicher L\u00fcftung (DR = 20 %) nach SN\u00a0EN\u00a0ISO 7730.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-2-1-8\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2169 alignnone\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/Web_Bild_2-1-8.png\" alt=\"\" width=\"373\" height=\"275\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/Web_Bild_2-1-8-200x147.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/Web_Bild_2-1-8-300x221.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/Web_Bild_2-1-8.png 373w\" sizes=\"(max-width: 373px) 100vw, 373px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 2.1.8:\u2002Max. zul\u00e4ssiger W\u00e4rmedurchgangskoeffizient U<sub>max <\/sub>eines Bauteils, bei verschiedenen Aussenlufttemperaturen \u03b8<sub>e<\/sub>, in Abh\u00e4ngigkeit der Bauteilh\u00f6he H, zur Vermeidung von Behaglichkeitsproblemen durch Kaltluftabfall ohne weitere Massnahmen, f\u00fcr einen Raum mit\u00a0internen W\u00e4rmelasten (nicht g\u00fcltig f\u00fcr \u00fcber Eck verglaste R\u00e4ume; Quelle: Norm SIA 180:2014).<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-2-1-9\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2174 alignnone\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/Web_Bild_2-1-9.png\" alt=\"\" width=\"371\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/Web_Bild_2-1-9-200x183.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/Web_Bild_2-1-9-300x275.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/10\/Web_Bild_2-1-9.png 371w\" sizes=\"(max-width: 371px) 100vw, 371px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 2.1.9:\u2002Max. zul\u00e4ssiger W\u00e4rmedurchgangskoeffizient U<sub>max <\/sub>eines Bauteils, bei differenten, objektspezifisch zu vereinbarenden Randbedingungen (Zielvereinbarung). Nur so k\u00f6nnen heute \u00fcbliche Konstruktionen legitimiert werden.<\/div>\n<ul>\n<li>Ausbilden einer luftdichten Konstruktion; bereits kleine Leckagen k\u00f6nnen, insbesondere bei Druckdifferenzen (z.B. verursacht durch die K\u00fcchenabluft), zu unbehaglicher Zugluft f\u00fchren.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>W\u00e4nde und Fenster: Zugluft infolge Kaltluftabfall<\/h4>\n<p>Bei hohen Glasfl\u00e4chen (speziell in Eckr\u00e4umen) oder bei sehr hohen opaken Bauteilen ist dem Problem des Kaltluftabfalls mit geeigneten Massnahmen zu begegnen. Solche Massnahmen sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Reduktion der H\u00f6he des Bauteils.<\/li>\n<li>Bessere W\u00e4rmed\u00e4mmung.<\/li>\n<li>\u00d6rtliche Heizk\u00f6rper oder Warmluftausl\u00e4sse.<\/li>\n<li>Niedriger Turbulenzgrad.<\/li>\n<li>Anordnung des Mobiliars (gen\u00fcgende Distanz von St\u00fchlen u.\u00c4. zum Aussenbauteil).<\/li>\n<li>Einschr\u00e4nkung des Aufenthaltsbereichs.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die maximal zul\u00e4ssigen W\u00e4rmedurchgangskoeffizienten von Bauteilen sind prim\u00e4r abh\u00e4ngig von:<\/p>\n<ul>\n<li>Bauteilh\u00f6he.<\/li>\n<li>Raumtemperatur und Aussentemperatur, bei der die Behaglichkeit zu gew\u00e4hrleisten ist.<\/li>\n<li>Anzahl von Unzufriedenen, die in Kauf genommen werden.<\/li>\n<li>Abstand vom Aufenthaltsbereich zur Bauteiloberfl\u00e4che.<\/li>\n<li>Globalstrahlungsintensit\u00e4t und Turbulenzgrad.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bild 2.1.8 zeigt beispielhaft, welche Bauteil-U-Werte abh\u00e4ngig von der Bauteilh\u00f6he erreicht werden m\u00fcssen, damit bei Aussentemperaturen von 0 \u00b0C bis \u201310 \u00b0C kein unbehaglicher Kaltluftabfall resultiert. Der im Diagramm eingetragene Bereich der mit 2-fach- oder 3-fach-Isoliergl\u00e4sern in etwa zu erreichenden Fenster-U-Werte U<sub>w<\/sub> macht deutlich:<\/p>\n<ul>\n<li>dass die heute \u00fcbliche Bauweise, mit meist raumhohen Fenstern, theoretisch nicht ohne W\u00e4rmequelle vor denselben realisiert werden k\u00f6nnte bzw.<\/li>\n<li>dass \u00fcber eine Ziel- oder Nutzungsvereinbarung eine \u00abeingeschr\u00e4nkte Behaglichkeit\u00bb zu vereinbaren ist, z.B.:\n<ul>\n<li>nur bis \u03b8<sub>e<\/sub> = \u20135 \u00b0C,<\/li>\n<li>ab einem gr\u00f6sseren Abstand zum Fenster als 1,0 m,<\/li>\n<li>nur bei Inkaufnahme von mehr als 15 % Unzufriedenen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bild 2.1.9 zeigt die erforderlichen Bauteil-U-Werte, abh\u00e4ngig von different zu vereinbarenden Behaglichkeitszielen. Erfahrungen zeigen, dass es im Schweizer Mittelland bei Fenstern mit U-Werten U<sub>w<\/sub> um 0,8 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K auch ohne W\u00e4rmequelle vor den Fenstern kaum zu Reklamationen kommt. Die Behaglichkeit wird selbst bei raumhohen Fenstern oder sogar bei zweigeschossigen Fensterfronten selten bem\u00e4ngelt.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-2-1-10\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2022\/08\/2.1.10.png\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"495\" \/><\/p>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 2.1.10: Max. zul\u00e4ssiger W\u00e4rmedurchgangskoeffizient U<sub>max<\/sub> eines Bauteils, bei differenten, objektspezifisch zu vereinbarenden Randbedingungen (Zielvereinbarung), wie sie f\u00fcr die Praxis festgelegt wurden (Quelle: forum energie z\u00fcrich, Kaltluftabfall in der Praxis, Merkblatt 1 der Fachgruppe Bauphysik).<\/div>\n<h3>Temperaturdifferenz zwischen Kopf und Kn\u00f6cheln<\/h3>\n<p>Zwischen Kopf (1,1 m) und Kn\u00f6cheln (0,1 m) darf die Temperaturdifferenz maximal 3,3 Kelvin betragen, womit ein Anteil von nur 5 % Unzufriedener erreicht wird (vgl. Bild 2.1.11). Das Einhalten dieses Behaglichkeitskriteriums ist durch den heute erforderlichen W\u00e4rmed\u00e4mmstandard nicht gef\u00e4hrdet. Vielmehr gilt es, mit optimierten Haustechnikkonzepten zu gew\u00e4hrleisten, dass z.B. durch \u00abkalte Zuluft\u00bb im Bodenbereich und hohe Temperatur von W\u00e4rmeabgabesystemen im Deckenbereich (Heizdecken, Tabs) die zul\u00e4ssige Temperaturdifferenz nicht \u00fcberschritten wird.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-2-1-10\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap02_3634-3_Bautechnik_Bild_2-1-10.png\" alt=\"Anteil an Unzufriedenen infolge einer zu hohen Lufttemperaturdifferenz zwischen Kopf\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 2.1.11:\u2002Anteil an Unzufriedenen infolge einer zu hohen Lufttemperaturdifferenz zwischen Kopf (1,1 m) und Kn\u00f6cheln (0,1 m). Der zul\u00e4ssige Bereich ist gr\u00fcn unterlegt (Quelle: Norm SIA 180:2014).<\/div>\n<h3>Asymmetrie der Strahlungstemperatur<\/h3>\n<p>Damit der Anteil Unzufriedener nicht \u00fcber 5 % steigt, sind maximal zul\u00e4ssige Asymmetrien der Strahlungstemperaturen zu gew\u00e4hrleisten von:<\/p>\n<p>\u2013 4,5 K f\u00fcr eine warme Decke,<\/p>\n<p>\u2013 14 K f\u00fcr eine k\u00fchle Decke,<\/p>\n<p>\u2013 23 K f\u00fcr eine warme Wand,<\/p>\n<p>\u2013 10 K f\u00fcr eine k\u00fchle Wand.<\/p>\n<p>Mit den heute geltenden W\u00e4rmeschutzvorschriften k\u00f6nnen diese Behaglichkeitskriterien im Bereich der Aussenbauteile problemlos eingehalten werden. Bei bestehenden Bauten f\u00fchren aber z.B. Fenster mit U-Werten von \u00fcber 2,6 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K (Einfachverglasungen, Doppelverglasungen und alte 2-fach-Isoliergl\u00e4ser) zu unbehaglich tiefen Oberfl\u00e4chentemperaturen.<\/p>\n<p>Es ist bei Neubauprojekten prim\u00e4r Aufgabe der Haustechnikplaner, die W\u00e4rmeabgabe- und die K\u00fchlfl\u00e4chen so zu konzipieren, dass die Asymmetrie der Strahlungstemperatur m\u00f6glichst klein bleibt. Bild 2.1.12 zeigt den Anstieg an Unzufriedenen, wenn die Asymmetrien gr\u00f6sser werden.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-2-1-11\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap02_3634-3_Bautechnik_Bild_2-1-11.png\" alt=\"Anteil an Unzufriedenen infolge Asymmetrie der Strahlungstemperatur. Der zul\u00e4ssige Bereich ist gr\u00fcn unterlegt\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 2.1.12:\u2002Anteil an Unzufriedenen infolge Asymmetrie der Strahlungstemperatur. Der zul\u00e4ssige Bereich ist gr\u00fcn unterlegt (Quelle: Norm SIA 180:2014).<\/div>\n<h2>2.1.2 Luftfeuchte<\/h2>\n<p>Gem\u00e4ss Norm SIA 180:2014 muss in beheizten oder mechanisch bel\u00fcfteten R\u00e4umen bis 800 m \u00fc. M. die relative Raumluftfeuchte von 30 % w\u00e4hrend 90 % der j\u00e4hrlichen Nutzungszeit \u00fcberschritten werden. Bei Lagen \u00fcber\u00a0800 m \u00fc. M. reduziert sich die Feuchtegrenze um 1 % r. F. pro 100 m H\u00f6henzunahme. Die Feuchtegrenze gilt beim Auslegungswert der Raumlufttemperatur im Heizfall (Winter). Diese Anforderung muss in der Regel ohne aktive Befeuchtung eingehalten werden.<\/p>\n<p>In gek\u00fchlten oder mechanisch bel\u00fcfteten R\u00e4umen muss gem\u00e4ss Norm SIA 180:2014 die volumenbezogene Raumluftfeuchte von 15,2 g\/m3 w\u00e4hrend 90 % der j\u00e4hrlichen Nutzungszeit unterschritten werden (dies entspricht im Schweizer Mittelland einem Feuchtegehalt von 13,7 g Wasserdampf pro kg trockener Luft). Die Anforderung muss in der Regel ohne aktive Entfeuchtung eingehalten werden.<\/p>\n<p>EN 16798-1:2019 empfiehlt f\u00fcr R\u00e4ume mit aktiver Entfeuchtung, einen maximalen Feuchtegehalt der Raumluft von 12 g\/kg nicht zu \u00fcberschreiten. Im nationalen Anhang A der DIN EN 16798-1:2022 wird dieser Wert sogar auf 11,5 g\/kg gesenkt.<\/p>\n<p>Nach SN EN ISO 7730:2006 spielt die Raumluftfeuchte eine untergeordnete Rolle bez\u00fcglich der thermischen Behaglichkeit bei gem\u00e4ssigten Temperaturen nahe der Behaglichkeit.<\/p>\n<p>Bild 2.1.13 zeigt die Erkenntnisse bez\u00fcglich des Zusammenhangs von relativer Raumluftfeuchte und Raumtemperatur f\u00fcr die drei Kategorien der Innenraumqualit\u00e4t nach EN 16798-1:2019 (I, II, III) respektive SN EN ISO 7730:2006 (A, B, C). Nach Norm SIA 180:2014 wird die Kategorie II respektive B mit minimal 90 % Zufriedenen der Planung zugrunde gelegt, sofern nichts anderes vereinbart wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4254\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/2.1.13-1.png\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/2.1.13-1-200x288.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/2.1.13-1-209x300.png 209w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/2.1.13-1-400x575.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/2.1.13-1.png 480w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><br \/>\nBild 2.1.13:\u2002Behaglichkeitsfelder Raumluftfeuchte \u2013 Raumtemperatur nach SN EN ISO 7730:2006. Grundlagen: Empfundene Raumtemperatur = Raumlufttemperatur = mittlere Strahlungstemperatur; Aktivit\u00e4t 1,2 met; Bekleidung 1,0 clo (Heizfall); Luftgeschwindigkeit &lt; 0,1 m\/s.<\/p>\n<h2>2.1.3 Luftqualit\u00e4t<\/h2>\n<p>In einem Geb\u00e4ude muss die Raumluftqualit\u00e4t so sein, dass sie keine Bel\u00e4stigung und kein Gesundheitsrisiko f\u00fcr die Benutzer darstellt. Dies wird erreicht, wenn Folgendes beachtet wird:<\/p>\n<ul>\n<li>Luftverschmutzungsquellen im Innern des Geb\u00e4udes reduzieren.<\/li>\n<li>Luftverschmutzungen m\u00f6glichst nahe der Quelle erfassen und direkt nach aussen abf\u00fchren.<\/li>\n<li>Den R\u00e4umen mit Personenbelegung Luft in gen\u00fcgender Menge (Luftvolumenstrom) und Qualit\u00e4t zuf\u00fchren, um die unvermeidlichen Emissionen abzuf\u00fchren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es ist ein L\u00fcftungskonzept zu erstellen, m\u00f6gliche L\u00fcftungsprinzipien (vgl. auch <a href=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/5-2\u2002lueftungsanlagen\/\">Kapitel 5.2<\/a> \u00abL\u00fcftungsanlagen\u00bb) sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Nat\u00fcrliche L\u00fcftung, z.B. \u00fcber die Fenster, manuell oder automatisch gesteuert.<\/li>\n<li>Abluftanlage mit geplanter Nachstr\u00f6mung (z.B. \u00d6ffnungen in der Fassade).<\/li>\n<li>Mechanische Zu- und Abluftanlage bzw. die heute zum Stand der Technik geh\u00f6rende Komfortl\u00fcftung.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weil der Mensch einen grossen Teil seiner Lebenszeit in geschlossenen R\u00e4umen verbringt, ist es naheliegend, an die R\u00e4ume bzw. Geb\u00e4ude hohe Anspr\u00fcche betreffend die Behaglichkeit zu stellen. Kriterien, die zu unserem Wohlbefinden beitragen, sind vielf\u00e4ltig: Thermische Qualit\u00e4t und Luftfeuchte, auf die in diesem Kapitel schwergewichtig eingegangen wird. Akustische Behaglichkeit, mit Einfl\u00fcssen wie Raumakustik (z.B. 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