{"id":1834,"date":"2018-08-13T15:13:37","date_gmt":"2018-08-13T13:13:37","guid":{"rendered":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/?p=1834"},"modified":"2022-09-30T14:44:13","modified_gmt":"2022-09-30T12:44:13","slug":"3-2-flachdaecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/3-2-flachdaecher\/","title":{"rendered":"3.2\u2002Flachd\u00e4cher"},"content":{"rendered":"<p>Basis dieser Hinweise zum Flachdach ist die Wegleitung zur Norm SIA 271:2007, welche von den beiden Verb\u00e4nden \u00abGeb\u00e4udeh\u00fclle Schweiz\u00bb und \u00absuissetec\u00bb herausgegeben wird.<\/p>\n<h2>3.2.1 Definition<\/h2>\n<p>Als Flachd\u00e4cher werden Dachfl\u00e4chen bezeichnet, die eine Abdichtung erfordern.<\/p>\n<h2>3.2.2 Konzeptionelle \u00dcberlegungen<\/h2>\n<p>Ein Flachdach muss vielf\u00e4ltigen Anforderungen gen\u00fcgen. Die Anforderungen und Kriterien f\u00fcr die Systemwahl resultieren aus den W\u00fcnschen der Bauherrschaft betreffend Nutzung des Flachdachs und den bauphysikalischen Anforderungen, z.B. an den W\u00e4rme- und Schallschutz. Folgende Kriterien sind f\u00fcr die Projektierung und Ausf\u00fchrung von Flachd\u00e4chern relevant.<\/p>\n<h3>Nutzen des Flachdaches<\/h3>\n<p>Neben den Grundanforderungen wie Dichtheit, W\u00e4rme- und Schallschutz kann das Flachdach vielf\u00e4ltigen Nutzen bringen:<\/p>\n<ul>\n<li>Begr\u00fcnte Fl\u00e4chen k\u00f6nnen als Naherholungsraum dienen (Intensivbegr\u00fcnung), f\u00fcr ein besseres Mikroklima sorgen, Staub binden und als Retentionsfl\u00e4che die Kanalisation entlasten (Extensivbegr\u00fcnung). Baugesetze und Vorschriften der Kantone\/Gemeinden fordern teilweise explizit, dass Flachd\u00e4cher begr\u00fcnt werden.<\/li>\n<li>Begehbare und befahrbare Flachd\u00e4cher (Norm SIA 273) bieten offensichtliche Nutzfl\u00e4chen.<\/li>\n<li>Flachd\u00e4cher sind willkommener Standort f\u00fcr Installationen (Klimager\u00e4te, L\u00fcftungsanlagen o.\u2009\u00c4.).<\/li>\n<li>Wegen der kleinstm\u00f6glichen Verschattung und der M\u00f6glichkeit, die Sonnenkollektoren oder Photovoltaikelemente optimal auszurichten, ist das Flachdach oft der ideale Standort f\u00fcr die Erzeugung von erneuerbarer Energie. Es gibt integrierte oder aufgest\u00e4nderte Systeme f\u00fcr die Energiegewinnung auf dem Flachdach.<\/li>\n<li>Mit Oberlichtern und Lichtb\u00e4ndern k\u00f6nnen Innenr\u00e4ume nat\u00fcrlich beleuchtet werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Architektur<\/h3>\n<p>Das Flachdach kann von erh\u00f6hten Standorten aus eingesehen werden und ist deshalb als f\u00fcnfte Fassade f\u00fcr die\u00a0Architektur des Geb\u00e4udes und das Erscheinungsbild einer \u00dcberbauung von Bedeutung.<\/p>\n<h3>Hindernisfreie Bauten\/T\u00fcrschwellen<\/h3>\n<p>Bei Ausg\u00e4ngen zu Balkonen oder Terrassen sind bei hindernisfreien Bauten Schwellen bis zu 25\u2006mm H\u00f6he \u00fcber dem Innenboden und dem Gehbelag beim Flachdach zul\u00e4ssig. Beim Anschluss an T\u00fcren gilt es jedoch, als \u00abPrim\u00e4ranforderung\u00bb eine \u00abSchwellenh\u00f6he\u00bb von 60\u2006mm ab OK Schutz- oder Nutzschicht einzuhalten (bzw. 60\u2006mm ab Schutz- oder Nutzschicht bis zur oben offenen Begrenzung beim Fensteranschluss). Wenn diese H\u00f6he von\u00a060\u2006mm bei hindernisfreien Bauten unterschritten werden muss, sind zus\u00e4tzliche Massnahmen erforderlich (vgl. Kapitel 3.2.15).<\/p>\n<h3>Bauphysik<\/h3>\n<p>Je nach Raum- und Aussenklima, Geb\u00e4udestandort und Konstruktionssystem resultieren differente Bauphysikanforderungen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">Feuchteschutz<\/span><\/p>\n<p>Durch konvektive Luftstr\u00f6me, Kapillarleitung und Wasserdampfdiffusion darf in der Konstruktion keine sch\u00e4dliche Anreicherung von Feuchte auftreten. Diesbez\u00fcglich speziell zu beachten sind Flachd\u00e4cher in Verbindung mit Holzbaukonstruktionen (<a href=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/2-4%e2%80%82feuchteschutz\/\">vgl. Kapitel 2.4.2<\/a> und Bild 3.2.7).<\/p>\n<p>Luftdichtheit<\/p>\n<p>Zur Vermeidung von konvektivem Feuchteeintrag und zur Verhinderung von erh\u00f6hten L\u00fcftungsw\u00e4rmeverlusten und Zuglufterscheinungen muss beim Flachdach die\u00a0Luftdichtheit gew\u00e4hrleistet sein. Dieses Kriterium ist speziell bei Unterkonstruktionen zu beachten, die ohne spezielle Massnahmen nicht gen\u00fcgend luftdicht sind, z.B.\u00a0Holz- und Profilblechkonstruktionen.<\/p>\n<p>Schallschutz und L\u00e4rmschutz<\/p>\n<p>Bei Flachd\u00e4chern zwischen unterschiedlichen Nutzungseinheiten sind Schallschutzanforderungen aus Norm SIA 181 einzuhalten. Es betrifft dies insbesondere den Trittschallschutz bei begehbaren D\u00e4chern \u00fcber anderen Nutzungseinheiten. Ein gen\u00fcgender Schallschutz wird prim\u00e4r durch die Masse der Unterkonstruktion (Luft- und Trittschallschutz) und durch trittschalld\u00e4mmende Schichten (Trittschalld\u00e4mmschicht, trittschalld\u00e4mmende Schutz- und Drainageschichten) beeinflusst.<\/p>\n<p>In l\u00e4rmbelasteten Gebieten, insbesondere bei Flugl\u00e4rm, muss das Flachdach zusammen mit den Fassaden (Aussenw\u00e4nde und Fenster) den erforderlichen L\u00e4rmschutz bieten. Unter Umst\u00e4nden ist f\u00fcr die Gew\u00e4hrleistung des L\u00e4rmschutzes eine schwere Unterkonstruktion erforderlich (z.B. Stahlbeton), Flachd\u00e4cher in Leichtbaukonstruktion (Holz- und Stahlbau) k\u00f6nnen diesbez\u00fcglich problematisch sein.<\/p>\n<p>W\u00e4rmeschutz im Winter und Sommer<\/p>\n<p>Das Flachdach ist pr\u00e4destiniert f\u00fcr einen optimalen W\u00e4rmeschutz, weil die W\u00e4rmed\u00e4mmschicht meist ohne durchdringende Fremdbaustoffe l\u00fcckenlos verlegt werden kann. F\u00fcr einen geringen W\u00e4rmefluss bei m\u00f6glichst geringer Aufbauh\u00f6he k\u00f6nnen auch Hochleistungsw\u00e4rmed\u00e4mmstoffe eingesetzt werden, bis hin zur Vakuumd\u00e4mmung. Auch f\u00fcr den sommerlichen W\u00e4rmeschutz\u00a0ist ein kleiner U-Wert von Vorteil, daneben gilt es, aber auch andere Kriterien zu beachten:<\/p>\n<ul>\n<li>Begr\u00fcnung mit geringen Temperaturschwankungen im Abdichtungsbereich,<\/li>\n<li>raumseitige, speicherf\u00e4hige Masse und<\/li>\n<li>Verschattung\u00a0bei\u00a0Oberlichtern\u00a0o.\u2009\u00c4.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>\u00d6kologie\/Recycling<\/h3>\n<p>Bei der Materialwahl sind auch \u00f6kologische Kriterien zu ber\u00fccksichtigen (Umweltbeeintr\u00e4chtigung, graue Energie). Nach Abschluss der Nutzungsphase soll die Flachbedachung, dank m\u00f6glichst wenig Verbund unter den Schichten, einfach zur\u00fcckgebaut und sortenrein entsorgt oder recycliert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Gef\u00e4lle<\/h3>\n<p>Das Gef\u00e4lle wirkt sich auf die H\u00f6henkoten bei An- und Abschl\u00fcssen aus und ist deshalb in einer fr\u00fchen Planungsphase konkret zu planen. Das Gef\u00e4lle kann entweder mit der Unterkonstruktion gew\u00e4hrleistet oder mittels Gef\u00e4lleplatten durch die W\u00e4rmed\u00e4mmschicht erreicht werden. Ein Gef\u00e4lle von mind. 1,5\u2006% (Gussasphalt als Nutzschicht mind. 2 %) ist in der Regel gefordert und von Vorteil. Wird das Mindestgef\u00e4lle unterschritten, sind zus\u00e4tzliche Massnahmen erforderlich (vgl. Kapitel 3.2.15).<\/p>\n<h3>Flachdach ohne Verbund oder im Verbund<\/h3>\n<p>In Norm SIA 271 wird differenziert nach Abdichtungssystemen ohne Verbund bzw. solchen, die im Verbund ausgef\u00fchrt werden. Eine Abdichtung im Verbund ist nur auf speziell vorbehandeltem Beton m\u00f6glich und muss mittels Nutzungsvereinbarung klar gefordert werden. Eine Abdichtung im Verbund beschr\u00e4nkt sich somit auf unged\u00e4mmte Flachd\u00e4cher, auf innen w\u00e4rmeged\u00e4mmte und im Umkehrdachsystem w\u00e4rmeged\u00e4mmte Flachd\u00e4cher.<\/p>\n<h2>3.2.3 Flachdachschichten<\/h2>\n<p>Damit das Flachdach langfristig funktionst\u00fcchtig bleibt, sind Anforderungen an den Schichtaufbau und die Ausf\u00fchrung der An- und Abschl\u00fcsse zu beachten. Ein Abdichtungssystem besteht aus vielen Schichten (vgl. Bild 3.2.1), die so aufeinander abgestimmt sein m\u00fcssen, dass das Flachdach als Bauteil langfristig funktionst\u00fcchtig ist. Im Folgenden wird aufgezeigt, welche Materialien f\u00fcr die verschiedenen Flachdachschichten m\u00f6glich sind.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-2\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Group_85.png\" alt=\"Schichten eines Abdichtungssystems, die f\u00fcr die Funktionst\u00fcchtigkeit entscheidend sind.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.1:\u2002Schichten eines Abdichtungssystems, die f\u00fcr die Funktionst\u00fcchtigkeit entscheidend sind.<\/div>\n<h3>Unterkonstruktion<\/h3>\n<ul>\n<li>Stahlbeton<\/li>\n<li>Gasbeton<\/li>\n<li>Holzwerkstoffe<\/li>\n<li>Dachtragprofil<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Dampfbremse\/Luftdichtigkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Polymerbitumen-Dichtungsbahn<\/li>\n<li>Kunststofffolie<\/li>\n<li>Holzwerkstoffplatten, Gipsfaserplatten u.\u00c4. mit abgeklebten St\u00f6ssen und Anschl\u00fcssen (Holzbauweise)<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Trittschalld\u00e4mmung<\/h3>\n<ul>\n<li>Mineralfaserplatten<\/li>\n<li>Polystyrolhartschaumplatte EPS gewalkt<\/li>\n<li>Trittschalld\u00e4mmende Schutz- und Drainageplatten<\/li>\n<li>Stelzlager trittschalld\u00e4mmend bzw. mit trittschalld\u00e4mmender Unterlage<\/li>\n<\/ul>\n<h3>W\u00e4rmed\u00e4mmung<\/h3>\n<ul>\n<li>Polyisocyanuratschaumplatte PIR (Vlies- oder Alukaschiert)<\/li>\n<li>Expandierte Polystyrolhartschaumplatte EPS<\/li>\n<li>Extrudierte Polystyrolhartschaumplatte XPS<\/li>\n<li>Mineralfaserplatte (Stein- und Glaswolle)<\/li>\n<li>Schaumglasplatte CG<\/li>\n<li>Aerogelplatte<\/li>\n<li>Vakuumisolationspanel VIP<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Abdichtung<\/h3>\n<ul>\n<li>Polymerbitumen-Dichtungsbahn<\/li>\n<li>Kunststoff- und Elastomerdichtungsbahn<\/li>\n<li>Fl\u00fcssigkunststoff<\/li>\n<li>Gussasphalt<\/li>\n<li>Starre mineralische Abdichtung (bedingt einsetzbar)<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Ausgleichs-, Trenn- und Gleitschichten<\/h3>\n<ul>\n<li>Vlies<\/li>\n<li>PE-Folie<\/li>\n<li>Heissbitumen<\/li>\n<li>M\u00f6rtel und Spachtelmasse<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Drainage- und Wasserspeicherschichten<\/h3>\n<ul>\n<li>Rundkies<\/li>\n<li>Drainagematte (unterschiedliche Druckfestigkeiten, Kombination aus Schutz-\/Drainage-\/Trittschalld\u00e4mmplatte)<\/li>\n<li>Splitt (bedingt drainierend)<\/li>\n<li>Wasserspeicherplatte<\/li>\n<li>Noppenbahn<\/li>\n<li>Trittschalld\u00e4mmende Drainagematten\/-platten<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Nutzschichten<\/h3>\n<ul>\n<li>Zementplatte, Verbundstein<\/li>\n<li>Natur- und Kunststeinbelag<\/li>\n<li>Holzrost<\/li>\n<li>Ortbeton<\/li>\n<li>Intensivbegr\u00fcnung<\/li>\n<li>Spezialbelag<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Schutzschichten<\/h3>\n<ul>\n<li>Kiesschicht und andere Sch\u00fcttstoffe<\/li>\n<li>Dachbegr\u00fcnung (Extensivbegr\u00fcnung)<\/li>\n<li>Vlies und Brandschutzvlies<\/li>\n<li>Gummigranulatmatte<\/li>\n<li>Kunststoffschutzbahn<\/li>\n<li>Kunststoffplatte<\/li>\n<li>Druckverteilplatte (Ortbeton)<\/li>\n<li>Beschieferung auf Abdichtungsbahn<\/li>\n<li>Gussasphalt<\/li>\n<\/ul>\n<h2>3.2.4 Abdichtungssysteme<\/h2>\n<h3>Flachdach ohne Schutz- und Nutzschichten (Nacktdach)<\/h3>\n<p>Abdichtungssysteme ohne Schutz- und Nutzschichten k\u00f6nnen verklebt, verschweisst oder mechanisch befestigt werden. Auf starre Unterkonstruktionen wie Beton ist eine Verklebung oder Verschweissung m\u00f6glich, auf Leichtbauunterkonstruktionen wie Profilblech sind mechanische Befestigungen empfehlenswert (vgl. Bild 3.2.2).<\/p>\n<p>Die oberste Schicht einer Abdichtung ohne Schutz- und Nutzschichten muss UV-best\u00e4ndig ausgef\u00fchrt werden. Dazu kommen folgende Materialien zur Anwendung:<\/p>\n<ul>\n<li>Polymerbitumen-Dichtungsbahn beschiefert,<\/li>\n<li>Kunststoffdichtungsbahn,<\/li>\n<li>Elastomerdichtungsbahnen EPDM,<\/li>\n<li>Fl\u00fcssigkunststoff (nur auf starren Unterkonstruktionen) und<\/li>\n<li>Gussasphalt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Abdichtungen ohne Schutz- und Nutzschichten m\u00fcssen mechanisch befestigt oder verklebt ausgef\u00fchrt werden. Es sind die unterschiedlichen Hagelzonen der Schweiz zu beachten. Je nach Zone muss die Abdichtung verst\u00e4rkt ausgef\u00fchrt oder es muss eventuell auf ein Nacktdachsystem verzichtet werden. Abdichtungen ohne Schutz- und Nutzschichten m\u00fcssen zwingend ein durchgehendes Gef\u00e4lle von mind. 1,5\u2006%, Gussasphalt ein Gef\u00e4lle von mind. 2\u2006% aufweisen.<\/p>\n<h3>Flachdach bekiest (teilweise gesch\u00fctzte Abdichtung)<\/h3>\n<p>Unter teilweise gesch\u00fctzten Abdichtungen versteht man Abdichtungssysteme mit beschr\u00e4nkt begehbaren Schutz- und Beschwerungsschichten (Rundkies o.\u00c4., vgl. Bild 3.2.3). Teilweise gesch\u00fctzte Abdichtungen k\u00f6nnen f\u00fcr alle Abdichtungssysteme eingesetzt werden. Ungesch\u00fctzte An- und Abschl\u00fcsse k\u00f6nnen mit beschieferten oder UV-best\u00e4ndigen Bahnen ausgef\u00fchrt oder mit Blechabdeckungen o.\u2009\u00c4. gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Um die Anforderungen im Bezug auf Windsog zu erf\u00fcllen, ist eine minimale Auflast von 80\u2006kg\/m<sup>2<\/sup> erforderlich. Dies ergibt bei Rundkies mit K\u00f6rnung 16\/32\u2006mm eine Schichth\u00f6he von etwa 50\u2006mm.<\/p>\n<p>Stehendes Wasser kann zu einer erh\u00f6hten Belastung durch Mikroorganismen und einer Sch\u00e4digung der Abdichtung f\u00fchren. Abdichtungen sollten daher ein durchgehendes Gef\u00e4lle von mind. 1,5\u2006% aufweisen. Bei einem Gef\u00e4lle unter 1,5\u2006% sind Ausnahmeregelungen zu beachten (vgl. Kapitel 3.2.15).<\/p>\n<h3>Flachdach begehbar (Terrasse)<\/h3>\n<p>Abdichtungssysteme mit begehbaren Nutzschichten (Zementplatten, Keramikplatten, Natursteinplatten, Holzroste usw.) bieten als Terrassen o. \u00c4. hohen Nutzwert (vgl. Bild 3.2.4). Zwischen der Abdichtung und der Nutzschicht muss eine Schutzschicht oder Trennlage (z.B. Drainagematte o.\u00c4.) und evtl. ein Brandschutzvlies verlegt werden.<\/p>\n<p>Flachd\u00e4cher im Umkehrdachsystem sind als begehbare Terrassen nicht zu empfehlen. An- und Abschl\u00fcsse m\u00fcssen gegen mechanische Besch\u00e4digungen gesch\u00fctzt werden. Dies kann mittels Schutzblechen, Schutzplatten, W\u00e4rmed\u00e4mmstoffplatten mit M\u00f6rtelbeschichtung o. \u00c4. erreicht werden.<\/p>\n<p>Stehendes Wasser unter der begehbaren Nutzschicht kann durch Ausbl\u00fchungen, Algenbildungen o.\u00c4. zu optischen Beeintr\u00e4chtigungen f\u00fchren. Abdichtungen f\u00fcr begehbare Bauteile m\u00fcssen daher ein durchgehendes Gef\u00e4lle von mind. 1,5 % aufweisen. Gehbel\u00e4ge sollen mit einem Gef\u00e4lle von 1,5 % verlegt werden. Bei rauen Oberfl\u00e4chen ist das Gef\u00e4lle so zu vergr\u00f6ssern, dass der Wasserabfluss sichergestellt ist. Bei offenen Gehbel\u00e4gen (mind. 3 mm breite Fugen) auf offenen Tragsystemen (Stelzlager) ist ein Gef\u00e4lle unter 1,5 % m\u00f6glich.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-3\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Group_86.png\" alt=\"Systemaufbauten f\u00fcr Nacktd\u00e4cher.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.2:\u2002Systemaufbauten f\u00fcr Nacktd\u00e4cher.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-2-4\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4722\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.3-1.png\" alt=\"\" width=\"442\" height=\"1158\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.3-1-115x300.png 115w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.3-1-200x524.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.3-1-391x1024.png 391w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.3-1-400x1048.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.3-1.png 442w\" sizes=\"(max-width: 442px) 100vw, 442px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.3:\u2002Systemaufbauten f\u00fcr bekieste D\u00e4cher.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-2-5\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4725\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.4-1.png\" alt=\"\" width=\"443\" height=\"1157\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.4-1-115x300.png 115w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.4-1-200x522.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.4-1-392x1024.png 392w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.4-1-400x1045.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.4-1.png 443w\" sizes=\"(max-width: 443px) 100vw, 443px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.4:\u2002Systemaufbauten f\u00fcr begehbare D\u00e4cher.<\/div>\n<h3>Flachdach begr\u00fcnt<\/h3>\n<p>Bei begr\u00fcnten Flachd\u00e4chern wird unterschieden zwischen Abdichtungssystemen mit extensivem oder intensivem Begr\u00fcnungsaufbau, ein- oder mehrschichtig ausgef\u00fchrt (vgl. Bild 3.2.5). Die Abdichtung muss wurzelfest ausgef\u00fchrt werden. Der Wurzelschutz kann in der Abdichtung integriert sein (wurzelfeste Abdichtung), oder er muss mit einer zus\u00e4tzlichen Wurzelschutzschicht sichergestellt werden.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-6\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Group_89.png\" alt=\"Systemaufbauten f\u00fcr begr\u00fcnte D\u00e4cher.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.5:\u2002Systemaufbauten f\u00fcr begr\u00fcnte D\u00e4cher.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<p>Ungesch\u00fctzte An- und Abschl\u00fcsse k\u00f6nnen durch beschieferte oder UV-best\u00e4ndige Bahnen, Blechabdeckungen o.\u2009\u00c4. gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine funktionstaugliche, extensive Dachbegr\u00fcnung empfiehlt sich ein minimaler Schichtaufbau von 80\u2006mm Substrat, verdichtet. Die lose verlegte Abdichtung ist damit auch gen\u00fcgend gegen Windsog gesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Die Abdichtung sollte ein durchgehendes Gef\u00e4lle von mind. 1,5\u2006% aufweisen. Bei einem Gef\u00e4lle unter 1,5\u2006% ist durch konstruktive Massnahmen sicherzustellen, dass sich die Vegetationsschicht nicht in stehendem Wasser befindet, und es sind die normativen Ausnahmeregelungen zu beachten.<\/p>\n<h3>Flachd\u00e4cher bei Holzbaukonstruktion<\/h3>\n<p>Bei Holzbaukonstruktionen stehen jeweils drei unterschiedliche Konstruktionssysteme zur Diskussion, welche in der Regel meist aus Sicht der konzipierten Tragstruktur gew\u00e4hlt werden. Aus bauphysikalischer Sicht, insbesondere hinsichtlich des Feuchteschutzes, w\u00fcrde man hingegen oft andere Konstruktionsentscheide treffen (vgl. Bild 3.2.6).<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-7\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-2-7.png\" alt=\"Systemaufbauten f\u00fcr Flachd\u00e4cher bei Holzbaukonstruktionen.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.6:\u2002Systemaufbauten f\u00fcr Flachd\u00e4cher bei Holzbaukonstruktionen.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<h4>Tragstruktur mit Balkenlage<\/h4>\n<p>Wenn die W\u00e4rmed\u00e4mmung zwischen einer Balkenlage angeordnet ist, muss die \u00abdampfdichte\u00bb Flachdachabdichtung entweder unterl\u00fcftet werden oder die Abdichtung ist \u00fcber einer zus\u00e4tzlichen \u00dcberd\u00e4mmung zu verlegen (vgl. Kapitel 2.4 \u00abFeuchteschutz\u00bb).<\/p>\n<p>Die Variante mit Durchl\u00fcftung ist insbesondere bei Attikad\u00e4chern kaum sinnvoll auszuf\u00fchren:<\/p>\n<ul>\n<li>Zu- und Abluft\u00f6ffnungen k\u00f6nnen in der Regel nicht normkonform erstellt werden: Der lichte Querschnitt muss gr\u00f6sser als <sup>1<\/sup>\/<sub>300<\/sub> der unterl\u00fcfteten Dachfl\u00e4che sein, die Verminderung durch Lochbleche u.\u00c4. ist dabei zu ber\u00fccksichtigen.<\/li>\n<li>An- und Abschl\u00fcsse der Flachdachabdichtung sind in Verbindung mit Zu- und Abluft\u00f6ffnungen schwierig zu realisieren.<\/li>\n<li>Die erforderliche Konstruktionsh\u00f6he steht meist nicht zur Verf\u00fcgung: Die H\u00f6he des Durchl\u00fcftungsraums muss mind. 100 mm betragen und der Querschnitt des Durchl\u00fcftungsraums muss gr\u00f6sser als <sup>1<\/sup>\/<sub>150<\/sub> der unterl\u00fcfteten Dachfl\u00e4che sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die \u00dcberd\u00e4mmung der ausged\u00e4mmten Holztragstruktur ist aus feuchtetechnischer Sicht bei Bauten mit \u00abnormalen\u00bb raumklimatischen Bedingungen (z.B. Wohn- und Verwaltungsbauten) zwingend (vgl. auch Kapitel 2.4.2). Ohne \u00dcberd\u00e4mmung ist diese Flachdachkonstruktion nur bei geringer Feuchtebelastung denkbar (z.B. unbeheizte Lagerhallen o.\u00c4.). Es sind hohe Anforderungen an die Luftdichtheit zu stellen, ein konvektiver Feuchteeintrag ist zu vermeiden. Insbesondere beim \u00dcbergang vom Ober- zum Attikageschoss, wo die Balkenlage vom Warmbereich (unten und oben warm) in den Kaltbereich l\u00e4uft (unten warm, oben kalt), ist die Luftdichtheit in der Regel nur schwierig zu gew\u00e4hrleisten. Insbesondere bei Attikad\u00e4chern (Terrassen) soll deshalb wenn m\u00f6glich die Variante mit Flachdachaufbau \u00fcber einer fl\u00e4chigen Tragstruktur gew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<h4>Tragstruktur mit Mehrschichtplatte o.\u00c4.<\/h4>\n<p>Wenn der Flachdachaufbau \u00fcber einer fl\u00e4chigen Tragstruktur aufgebracht wird, befindet sich diese im Warm- und Trockenbereich. Dieses bauphysikalisch unproblematische Konstruktionssystem ist insbesondere bei Attikaterrassen gegen\u00fcber allen anderen Systemen klar zu bevorzugen.<\/p>\n<h3>Begehbare, unged\u00e4mmte Flachdachkonstruktion (Balkon)<\/h3>\n<p>Beim Balkon handelt es sich in der Regel um eine begehbare, unged\u00e4mmte Flachdachkonstruktion. Die Abdichtung wird direkt auf die Unterkonstruktion aufgebracht (vgl. Bild 3.2.7). F\u00fcr die Abdichtung von Balkonen eignen sich alle g\u00e4ngigen Abdichtungsmaterialien. Die Abdichtung ist auf die gew\u00fcnschten Nutzschichten abzustimmen.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-8\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4728\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.7-1.png\" alt=\"\" width=\"452\" height=\"1163\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.7-1-117x300.png 117w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.7-1-200x515.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.7-1-398x1024.png 398w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.7-1-400x1029.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.7-1.png 452w\" sizes=\"(max-width: 452px) 100vw, 452px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.7:\u2002Systemaufbauten f\u00fcr Balkone.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<p>Betreffend die Ausf\u00fchrung des Abdichtungssystems inklusive An- und Abschl\u00fcsse und Entw\u00e4sserung gelten dieselben Anforderungen wie bei begehbaren Flachd\u00e4chern (Terrassen) sinngem\u00e4ss. Je nach Witterungsschutz (Vord\u00e4cher, geschlossene Br\u00fcstung) k\u00f6nnen bei Balkonen Kompromisse an die Anschl\u00fcsse (Schwellenh\u00f6he) und an die Entw\u00e4sserung (direkt entw\u00e4sserte Rinne vor den Fenstern) gemacht werden.<\/p>\n<p>Bei geklebten Nutzschichten (Keramikplatten, Natursteinplatten o.\u2009\u00c4.) sind spezielle Massnahmen zu treffen, mit denen Aussinterungen durch die Plattenfugen und Frostsch\u00e4den verhindert werden k\u00f6nnen, wie z.B. eine zus\u00e4tzliche Abdichtung mit Fl\u00fcssigkunststoff zwischen Betonkonstruktion und Plattenbelag.<\/p>\n<p>An- und Abschl\u00fcsse m\u00fcssen gegen mechanische Besch\u00e4digungen gesch\u00fctzt werden. Dies kann mittels Schutzblechen, Schutzplatten o.\u2009\u00c4. erreicht werden.<\/p>\n<p>Stehendes Wasser unter der begehbaren Nutzschicht kann durch Ausbl\u00fchungen, Algenbildungen o.\u2009\u00c4. zu optischen Beeintr\u00e4chtigungen f\u00fchren. Bei aufgeklebten Nutzschichten kann stehendes Wasser zu Abl\u00f6sungen infolge Eisbildung f\u00fchren. Abdichtungen f\u00fcr begehbare Bauteile m\u00fcssen daher ein durchgehendes Gef\u00e4lle von mind. 1,5\u2006% aufweisen. F\u00fcr Gussasphalt ist ein Gef\u00e4lle von mind. 2\u2006% einzuhalten.<\/p>\n<h2>3.2.5 Unterkonstruktion<\/h2>\n<p>Unter dem Begriff Unterkonstruktion werden die tragende Schicht oder Schichten des nachfolgenden Abdichtungssystems zusammengefasst. Die oberste Schicht einer Unterkonstruktion dient als Untergrund f\u00fcr die weiteren Schichten des Abdichtungssystems und deren An- und Abschl\u00fcsse. Je nach Ausf\u00fchrung und Dicke leistet die Unterkonstruktion einen Beitrag an den\u00a0W\u00e4rmedurchgangswiderstand des gesamten Flachdachaufbaues.<\/p>\n<p>Die Unterkonstruktion kann z.B. aus folgenden Materialien bestehen (vgl. auch Bild 3.2.8):<\/p>\n<ul>\n<li>Stahlbeton oder Gasbeton,<\/li>\n<li>Holz (Mehrschichtplatten, Holzschalung, Brettstapel) und<\/li>\n<li>Dachtragprofil.<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"bild-hle-3-2-9\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4416\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.8.png\" alt=\"\" width=\"439\" height=\"1144\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.8-115x300.png 115w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.8-200x521.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.8-393x1024.png 393w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.8-400x1042.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.8.png 439w\" sizes=\"(max-width: 439px) 100vw, 439px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.8:\u2002Varianten von Unterkonstruktionen f\u00fcr den Aufbau einer Flachbedachung.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich muss die Unterkonstruktion den gestellten Anforderungen des nachfolgenden Dachaufbaus gen\u00fcgen, um deren Funktion langfristig zu erf\u00fcllen. Bei der Projektierung der Unterkonstruktion muss ber\u00fccksichtigt werden, dass die Abdichtung im Endzustand das erforderliche Gef\u00e4lle aufweist. Dabei sind auch die erforderlichen Anschlussh\u00f6hen zu beachten. Kann mit den Zwischenschichten das notwendige Gef\u00e4lle nicht erreicht werden (z.B. mit einer Gef\u00e4lled\u00e4mmung), muss das Gef\u00e4lle in der Unterkonstruktion geplant und ausgebildet werden.<\/p>\n<p>Vor der Ausf\u00fchrung der Abdichtungsarbeiten muss die Untergrundbeschaffenheit im Bezug auf Ebenheit (keine \u00dcberz\u00e4hne), Trockenheit und Gef\u00e4lle durch den Unternehmer im Beisein der Bauherrschaft oder deren Vertretung (Architekt oder Bauleitung) gepr\u00fcft werden.<\/p>\n<h2>3.2.6 Gef\u00e4lle<\/h2>\n<p>Ein Gef\u00e4lle erleichtert die Ausf\u00fchrung der nachfolgenden Schichten. Durch die schnelle Entw\u00e4sserung der Fl\u00e4che werden Trocknungs- und Reinigungsarbeiten vermindert. Im Gebrauchszustand verhindert ein Gef\u00e4lle Schmutzablagerungen. Bei Gehbel\u00e4gen wird durch das Gef\u00e4lle die Nutzbarkeit der Terrassen nach Niederschl\u00e4gen bereits nach kurzer Zeit wieder uneingeschr\u00e4nkt erm\u00f6glicht.<\/p>\n<h3>Gef\u00e4lleausbildung<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich hat die Abdichtung in der Falllinie der Fl\u00e4che in Richtung Entw\u00e4sserung ein Gef\u00e4lle von mind. 1,5\u2006% aufzuweisen. Dies kann sowohl mit der Unterkonstruktion, einer Gef\u00e4lleschicht aus Zementestrich oder einer Gef\u00e4lled\u00e4mmung erreicht werden (vgl. Bild 3.2.9). Bei D\u00e4chern im Verbund sind jedoch Zementestriche nicht zul\u00e4ssig.<\/p>\n<h3>Gef\u00e4lle bei Gehbel\u00e4gen<\/h3>\n<p>Gehbel\u00e4ge ben\u00f6tigen ein Gef\u00e4lle von mind. 1,5\u2006%. Je nach Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit der Platten (Rauigkeit) muss dieses Gef\u00e4lle erh\u00f6ht werden. Eine Ausnahme bilden Gehbel\u00e4ge mit einem Fugenanteil \u00fcber 5\u2006% und offenen Fugen von mindestens 4\u2006mm: Solche Gehbel\u00e4ge k\u00f6nnen auch ohne Gef\u00e4lle ausgef\u00fchrt werden. Eine Ausnahme bilden Gehbel\u00e4ge mit einem Fugenanteil von mind. 1 m pro m<sup>2<\/sup> Fl\u00e4che sowie einer Mindestbreite der Fuge von 3 mm: Solche Gehbel\u00e4ge k\u00f6nnen auch ohne Gef\u00e4lle ausgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-10\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4419\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.9.png\" alt=\"\" width=\"905\" height=\"745\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.9-200x165.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.9-300x247.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.9-400x329.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.9-600x494.png 600w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.9-768x632.png 768w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.9-800x659.png 800w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.9.png 905w\" sizes=\"(max-width: 905px) 100vw, 905px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.9:\u2002Anforderungen an das Gef\u00e4lle in Abh\u00e4ngigkeit vom Konstruktionssystem.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4422\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.10.png\" alt=\"\" width=\"907\" height=\"1096\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.10-200x242.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.10-248x300.png 248w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.10-400x483.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.10-600x725.png 600w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.10-768x928.png 768w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.10-800x967.png 800w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.10-847x1024.png 847w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.10.png 907w\" sizes=\"(max-width: 907px) 100vw, 907px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.10:\u2002M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Gef\u00e4lleausbildung und die Anordnung der Regenwassereinl\u00e4ufe und Entw\u00e4sserungsrinnen bei Terrassen.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-2-11\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-2-11.png\" alt=\"Aufbordung der Dampfbremse beim Dachrand. Bei dieser\u00a0Detailausbildung m\u00fcssen neben der Wasserdampfdiffusion zus\u00e4tzliche Anforderungen an die Luftdichtheit\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.11:\u2002Aufbordung der Dampfbremse beim Dachrand. Bei dieser\u00a0Detailausbildung m\u00fcssen neben der Wasserdampfdiffusion zus\u00e4tzliche Anforderungen an die Luftdichtheit (Anschluss an Holzbau) und an die Bauzeitabdichtung (Schutz des Holzbaus) gestellt werden. Zudem gilt es zu vemeiden, dass im Hohlraum zwischen Aussenwand (Mauerwerk\/Stahlbeton) und W\u00e4rmed\u00e4mmung die warm-feuchte Luft bis in den feuchteempfindlichen Dachrand gelangen kann (Kaltbereich, Konvektionskondensat, Feuchteschadenrisiko!).<\/div>\n<h2>3.2.7 Dampfbremse und Luftdichtheitsschicht<\/h2>\n<p>W\u00e4rmeged\u00e4mmte Konstruktionen m\u00fcssen luftdicht sein. Die Luftdichtheitsschicht ist warm- bzw. raumseitig der\u00a0W\u00e4rmed\u00e4mmung (Seite mit h\u00f6herem Dampfdruck) anzuordnen. Die Lage der Luftdichtung im Konstruktionsaufbau und der Verlauf inkl. aller An- und Abschl\u00fcsse ist im Detail zu planen (vgl. Bild 3.2.11).<\/p>\n<h3>Dampfbremse als Luftdichtheitsschicht<\/h3>\n<p>Wenn die Dampfbremse gleichzeitig auch die Funktion der Luftdichtung \u00fcbernehmen muss, sind alle Anschl\u00fcsse und \u00dcberlappungen luftdicht auszuf\u00fchren.<\/p>\n<h3>Aufbordung<\/h3>\n<p>Die Aufbordungsh\u00f6he der Dampfbremse richtet sich nach den Anforderungen bez\u00fcglich Luftdichtheit. Ohne besondere Anforderungen endet die Dampfbremse in der Regel oberkant der W\u00e4rmed\u00e4mmschicht.<\/p>\n<h3>Materialisierung<\/h3>\n<p>Betreffend Materialisierung wird zwischen bitumin\u00f6sen und Kunststoff-Dampfbremsen unterschieden. Die bitumin\u00f6sen Dampfbremsen werden in der Regel auf den Untergrund aufgeklebt oder aufgeschweisst (vgl. Bild 3.2.12). Bei Abdichtungssystemen im Verbund kommen nur bitumin\u00f6se Dampfbremsen zum Einsatz. Diese werden vollfl\u00e4chig auf den Untergrund aufgeschweisst.<\/p>\n<p>Kunststoffdampfbremsen bestehen aus Polyethylenfolien und werden lose verlegt. Die \u00dcberlappungen werden mit Butylkautschukb\u00e4ndern verklebt.<\/p>\n<h3>Dampfdiffusionswiderstand<\/h3>\n<p>Bei nicht bel\u00fcfteten Systemen ist ein s<sub>d<\/sub>-Wert (s<sub>d<\/sub>-Wert = diffusions\u00e4quivalente Luftschichtdicke) von mind. 150\u2006m gefordert. Bei Begr\u00fcnungsaufbauten mit geplantem Wasseranstau muss der s<sub>d<\/sub>-Wert mind. 250\u2006m betragen. Spezielle Raumklimabedingungen (hohe Raumluftfeuchte, \u00dcberdruckverh\u00e4ltnisse usw.) sind im Luftdichtheitskonzept und bei der Beurteilung des Dampfdiffusionsverhaltens zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Wird von diesen Anforderungen abgewichen, ist die Funktionstauglichkeit mit einem validierten Berechnungsprogramm nachzuweisen.<\/p>\n<h3>Dampfbremse als Bauzeitabdichtung<\/h3>\n<p>Die Bauzeitabdichtung ist eine Schicht mit An- und Abschl\u00fcssen, die w\u00e4hrend der Bauzeit als provisorische Abdichtung dient und entw\u00e4ssert wird. Die Notwendigkeit einer Bauzeitabdichtung und deren Anforderungen bestimmt der Planer. Insbesondere bei folgenden Bauten oder Bauteilen soll die Notwendigkeit einer Bauzeitabdichtung gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Geb\u00e4ude mit hohem Schadenpotenzial<\/li>\n<li>Aufwendiger, zeitintensiver Bauablauf\/Baufortschritt<\/li>\n<li>Holzbauweise<\/li>\n<li>Sanierungen\/Umbau<\/li>\n<li>Abdichtungen ohne Gef\u00e4lle<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Bauzeitabdichtung muss mindestens Dichtigkeitsklasse 2 (trocken bis leicht feucht) erf\u00fcllen. Ist ein h\u00f6herer Standard notwendig (Dichtigkeitsklasse 1, vollst\u00e4ndig trocken), ist dies bei der Projektierung festzulegen. Dies gilt z.B. f\u00fcr Holzbauten oder Bauten mit hohem Schadenpotenzial.<\/p>\n<h3>Sekund\u00e4rabdichtung<\/h3>\n<p>Damit Geb\u00e4ude mit sensibler Nutzung beziehungsweise hohem Schadenpotenzial bei Wasserinfiltration besser gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen, wurde die neue Kategorie \u00abSekund\u00e4rabdichtungen \u00bb in der Norm SIA 271 \u00abAbdichtungen von Hochbauten\u00bb geschaffen. Die Sekund\u00e4rabdichtung ist eine warmseitig eingebaute, wasserdichte Schicht, die separat und unabh\u00e4ngig vom prim\u00e4ren Dachentw\u00e4sserungssystem entw\u00e4ssert wird.<\/p>\n<p>Die Notwendigkeit einer Sekund\u00e4rabdichtung wird vom Planer in Absprache mit dem Bauherrn im Vorprojekt gekl\u00e4rt und in der Nutzungsvereinbarung dokumentiert. Insbesondere bei folgenden Bauten oder Bauteilen soll die Notwendigkeit einer Bauzeitabdichtung gepr\u00fcft werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Theater und Konzerts\u00e4le<\/li>\n<li>Museen oder Geb\u00e4ude mit besonderen Kulturg\u00fctern<\/li>\n<li>Geb\u00e4ude mit gr\u00f6sseren EDV-Anlagen<\/li>\n<li>Fabriken und Lagerhallen der chemischen Industrie<\/li>\n<li>Munitionsfabriken<\/li>\n<li>Spit\u00e4ler<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Sekund\u00e4rabdichtung ist die erste Schicht im Abdichtungssystem \u00fcber der Unterkonstruktion mit Dichtigkeitsklasse 1. Sie dient im Schadenfalle, als zweite dauerhafte Abdichtung, welche separat entw\u00e4ssert wird. Sekund\u00e4rabdichtungen werden als vollst\u00e4ndige funktionsf\u00e4hige Abdichtungen dimensioniert.<\/p>\n<h2>3.2.8 W\u00e4rmed\u00e4mmung<\/h2>\n<p>Im Flachdach werden organische und anorganische W\u00e4rmed\u00e4mmstoffe eingesetzt. Die Eigenschaften der W\u00e4rmed\u00e4mmstoffe sind auf die Nutzung im Gebrauchszustand abzustimmen. Dabei sind die W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit und die Druckbelastung entsprechend dem geplanten Einsatz zu ber\u00fccksichtigen. F\u00fcr nicht genutzte D\u00e4cher (nackt oder bekiest) wird eine Druckbeanspruchung von \u2265 50\u2006kPa und f\u00fcr begr\u00fcnte oder begehbare D\u00e4cher (Belastung \u00fcber 100\u2006kg\/m<sup>2<\/sup>) eine Druckbeanspruchung von \u2265 120\u2006kPa gefordert.<\/p>\n<p>Innerhalb der W\u00e4rmed\u00e4mmschicht d\u00fcrfen keine Hohlr\u00e4ume vorhanden sein, welche eine Konvektion zulassen. Es ist auf eine l\u00fcckenlose Verlegung zu achten.<\/p>\n<p>Bei der Dimensionierung gelten die Normen und Vorschriften f\u00fcr den W\u00e4rmeschutz gem\u00e4ss Norm SIA 180 und Norm SIA 380\/1 sowie MuKEn14 mit Anpassung 2018.<\/p>\n<p>Folgende U-Werte werden f\u00fcr Flachd\u00e4cher bei einem Einzelbauteilnachweis gefordert:<\/p>\n<ul>\n<li>Neubau, Grenzwert mit W\u00e4rmebr\u00fcckennachweis: U \u2264 0,17 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K<\/li>\n<li>Umbau\/Modernisierung: U \u2264 0,25 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es sind die kantonalen Anforderungen zu ber\u00fccksichtigen, die evtl. von Norm SIA 380\/1 und MuKEn 14 abweichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-13\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-2-13.png\" alt=\"W\u00e4rmed\u00e4mmstoffe und erforderliche Schichtdicken f\u00fcr unterschiedliche U-Werte.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.12:\u2002W\u00e4rmed\u00e4mmstoffe und erforderliche Schichtdicken f\u00fcr unterschiedliche U-Werte.<\/div>\n<h3>W\u00e4rmed\u00e4mmung nassseitig der Abdichtung (Umkehrdach)<\/h3>\n<p>Im Umkehrdachsystem sind gef\u00e4lzte Platten aus extrudiertem Polystyrol (XPS) mit Schaumhaut zu verwenden, wobei die W\u00e4rmed\u00e4mmschicht einlagig auszuf\u00fchren ist.<\/p>\n<p>Bei feuchteempfindlichen Unterkonstruktionen (z.B. Holz) und bei Leichtkonstruktionen muss die Kondensatfreiheit unter der Abdichtung nachgewiesen werden.<\/p>\n<p>Bei der w\u00e4rmetechnischen Beurteilung ist der Einfluss des W\u00e4rmeverlustes durch den Wasserabfluss unter der W\u00e4rmed\u00e4mmschicht zu ber\u00fccksichtigen. F\u00fcr die Berechnung des U-Wertes gilt die Norm SN EN ISO 6946. Die zu ber\u00fccksichtigenden Niederschlagsmittelwerte m\u00fcssen den lokalen Gegebenheiten entsprechen (Niederschlagswerte aus Merkblatt SIA 2028). Gem\u00e4ss Norm SIA 380\/1 gilt: \u00abBei Umkehrd\u00e4cher muss je nach Standort und System ein UWert-Zuschlag ber\u00fccksichtigt werden. Dieser wird entweder vom Systemhersteller dokumentiert oder nach SN EN ISO 6946 berechnet.\u00bb<\/p>\n<p>Verschiedene Systemanbieter verf\u00fcgen \u00fcber der W\u00e4rmed\u00e4mmung \u00fcber spezielle, wasserableitende und diffusionsoffene Trennlagen, mit denen der U-Wert-Zuschlag gegen null tendieren soll (vgl. dazu Pr\u00fcfatteste der jeweiligen Systemanbieter).<\/p>\n<h3>Materialvertr\u00e4glichkeit<\/h3>\n<p>Die Vertr\u00e4glichkeit mit den angrenzenden Baustoffen (z.B. EPS und PVC-weich) ist zu beachten (evtl. Systemlieferant konsultieren). Allenfalls m\u00fcssen Trennlagen eingebaut werden. Die W\u00e4rmed\u00e4mmung muss den teilweise hohen Hitzebeanspruchungen bei der Ausf\u00fchrung der Flachbedachung standhalten (Heissbitumen, Schweiss- oder L\u00f6tarbeiten.<\/p>\n<h3>L\u00e4ngen\u00e4nderungen<\/h3>\n<p>W\u00e4rmed\u00e4mmschichten d\u00fcrfen durch thermische oder feuchtebedingte L\u00e4ngen\u00e4nderung keine Sch\u00e4den an den An- und Abschl\u00fcssen verursachen. N\u00f6tigenfalls sind die W\u00e4rmed\u00e4mmplatten auf den Untergrund zu kleben, oder es sind elastische Pufferstreifen einzubauen.<\/p>\n<h3>Feuchtegehalt<\/h3>\n<p>W\u00e4rmed\u00e4mmstoffe sind vor der Witterung gesch\u00fctzt zu lagern und trocken einzubauen. Der Feuchtigkeitsgehalt darf beim Einbau folgende Werte nicht \u00fcberschreiten:<\/p>\n<ul>\n<li>Hartschaum- und Mineralfaserplatten: 0,5 Volumenprozent oder 500\u2006g\/m<sup>2<\/sup><\/li>\n<li>Holzfaser- und Korkplatten: 16 Masseprozent<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei Sanierungen d\u00fcrfen die bestehenden W\u00e4rmed\u00e4mmschichten maximal 2 Volumenprozente Feuchte aufweisen. Der Wassergehalt darf 2000\u2006g\/m<sup>2<\/sup> nicht \u00fcbersteigen. Eine genaue \u00dcberpr\u00fcfung der bestehenden W\u00e4rmed\u00e4mmungsschicht ist vor der Sanierung eine wichtige Aufgabe. Nasse W\u00e4rmed\u00e4mmplatten k\u00f6nnen ihre Aufgabe nicht mehr erf\u00fcllen.<\/p>\n<h3>Schwellenanschl\u00fcsse<\/h3>\n<p>W\u00e4rmed\u00e4mmschichten bei Schwellenanschl\u00fcssen mit einer H\u00f6he kleiner als 60\u2006mm (schwellenlose \u00dcberg\u00e4nge) m\u00fcssen im Bereich der Schwelle eine Druckfestigkeit von 350\u2006kPa bei 10 % Stauchung aufweisen. Die Breite des druckfesten Streifens soll mind. 30 cm betragen (vgl. Bild 3.2.13).<\/p>\n<div>\n<div id=\"bild-hle-3-2-14\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4731\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.13-1.png\" alt=\"\" width=\"902\" height=\"597\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.13-1-200x132.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.13-1-300x199.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.13-1-400x265.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.13-1-600x397.png 600w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.13-1-768x508.png 768w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.13-1-800x529.png 800w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.13-1.png 902w\" sizes=\"(max-width: 902px) 100vw, 902px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.13:\u2002Konstruktionsbeispiel f\u00fcr Schwellenanschluss.<\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<h2>3.2.9 Ausgleichs-, Trenn- und Gleitschichten<\/h2>\n<p>Ausgleichs-, Trenn- und Gleitschichten sch\u00fctzen Folgeschichten vor mechanischer Verletzung bei rauem Untergrund, werden zwischen zwei zueinander nicht vertr\u00e4glichen Materialien eingesetzt oder gew\u00e4hrleisten unterschiedliche Bewegungen ohne Schadenfolge (vgl. Bild 3.2.14).<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-15\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-2-15.png\" alt=\"Einsatz und Kriterien f\u00fcr Ausgleichs-, Trenn- und Gleitschichten.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.14:\u2002Einsatz und Kriterien f\u00fcr Ausgleichs-, Trenn- und Gleitschichten.<\/div>\n<h2>3.2.10 Abdichtung<\/h2>\n<p>Abdichtungsbahnen bilden die wasserf\u00fchrende Ebene des Flachdaches. Sie sch\u00fctzen einerseits den darunter liegenden Systemaufbau, aber auch die gesamte Geb\u00e4udesubstanz vor eindringender Feuchtigkeit. Abdichtungsbahnen sind vielen Witterungseinfl\u00fcssen wie Regen, Schnee, Temperaturwechseln, Wind und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Die geeignete Baustoffwahl ist eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr die Funktionst\u00fcchtigkeit w\u00e4hrend der Gebrauchsphase. Die Abdichtungen sowie die An- und Abschl\u00fcsse sollen als Einheit geplant und ausgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>In Norm SIA 271 wird zwischen folgenden Abdichtungen unterschieden:<\/p>\n<ul>\n<li>Polymerbitumen-Dichtungsbahnen PBD,<\/li>\n<li>Kunststoffdichtungsbahnen TPO (Thermoplastische Polyolefine) oder PVC (Polyvinylchlorid),<\/li>\n<li>Elastomerdichtungsbahnen EPDM<\/li>\n<li>(Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk),<\/li>\n<li>Gussasphalt MA (Mastic Asphalt) und<\/li>\n<li>Fl\u00fcssigkunststoffe FLK.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Generelle Anforderungen<\/h3>\n<p>Je nach Einsatzgebiet werden unterschiedliche Anforderungen an die Abdichtung gestellt. F\u00fcr beschwerte D\u00e4cher, mit Kies oder Begr\u00fcnung, sind einerseits die mechanische Durchschlagsfestigkeit (stossartige Belastung) wichtig, anderseits ist die Wurzelfestigkeit eine unabdingbare Voraussetzung. Bei D\u00e4chern ohne Schutz- und Nutzschicht (Nacktd\u00e4cher) spielt der Widerstand gegen Hagelschlag in vielen Gebieten eine zentrale Rolle. Beim Hagelschlag kann die kantonale Geb\u00e4udeversicherung die n\u00f6tige Klassierung des Widerstandes, je nach Gef\u00e4hrdung am Objektstandort, festlegen. Dazu muss der Brandschutz gem\u00e4ss Vorgaben der Vereinigung kantonaler Feuerversicherungen (VKF) eingehalten werden.<\/p>\n<h3>Materialvertr\u00e4glichkeit<\/h3>\n<p>Nicht alle Baustoffe sind bei direktem Kontakt miteinander vertr\u00e4glich (vgl. Bild 3.2.15). Es m\u00fcssen allenfalls Trennschichten eingesetzt werden.<\/p>\n<h3>Dilatationen<\/h3>\n<p>Unter dem Begriff Dilatation versteht man das Ausbilden einer Bewegungsfuge. Bewegungsfugen sind geplante Trennstellen zwischen zwei Bauteilen oder zwei Bauwerken. Bewegungen k\u00f6nnen in alle Richtungen auftreten und z.B. durch L\u00e4ngen\u00e4nderungen (z.B. thermische Einfl\u00fcsse) verursacht werden.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-16\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-2-16.png\" alt=\"Beurteilung der Vertr\u00e4glichkeit von Abdichtungen mit anderen Materialien.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.15:\u2002Beurteilung der Vertr\u00e4glichkeit von Abdichtungen mit anderen Materialien.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-2-17\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Bautechnik_S177_3-2-17.png\" alt=\"Schemaskizze betreffend die Ausf\u00fchrung eines bitumin\u00f6sen Fugenbandes.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.16:\u2002Schemaskizze betreffend die Ausf\u00fchrung eines bitumin\u00f6sen Fugenbandes.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<p>Bewegungsfugen in der Unterkonstruktion sind auch in den weiteren Schichten des Abdichtungssystems entsprechend den zu erwartenden Bewegungen zu planen und auszubilden (vgl. Bild 3.2.16). Bei Flachdachabdichtungen aus Kunststoffdichtungsbahnen sind in der Regel bei Bewegungsfugen keine speziellen Massnahmen erforderlich.<\/p>\n<h3>Abschottung und Tagesabschottung<\/h3>\n<p>Abschottung<\/p>\n<p>Abschottungen sind wesentliche Elemente von sicheren Flachd\u00e4chern. Sie bilden eine dichte Verbindung zwischen der Unterkonstruktion und der Abdichtung. Die Dampfbremse ist im Bereich der Abschottung auf starre Untergr\u00fcnde vollfl\u00e4chig aufzukleben oder aufzuschweissen. Die Abdichtungsbahnen k\u00f6nnen, bei gew\u00e4hrleisteter Vertr\u00e4glichkeit, direkt mit der Dampfbremse verklebt werden, oder sie sind mit einem \u00dcbergangsband auszuf\u00fchren (vgl. Bild 3.2.17).<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-18\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Group_100.png\" alt=\"Ausf\u00fchrungsvarianten f\u00fcr Abschottung und Tagesabschottung.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.17:\u2002Ausf\u00fchrungsvarianten f\u00fcr Abschottung und Tagesabschottung.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<p>Abschottungen sind unter Ber\u00fccksichtigung der Grundrissform der Dachfl\u00e4che und der Art der Schutz- oder Nutzschichten (leicht oder schwer entfernbar) festzulegen und in den Bauwerksakten zu dokumentieren oder am Bauwerk dauerhaft zu markieren. Es sind folgende maximale Feldgr\u00f6ssen einzuhalten:<\/p>\n<ul>\n<li>600 m<sup>2<\/sup> bei leicht entfernbaren Nutzschichten (Kies\/extensive Begr\u00fcnung)<\/li>\n<li>300 m<sup>2<\/sup> bei schwer entfernbaren Schutz- oder Nutzschichten (Gehbel\u00e4ge, Solaranlagen, intensive Begr\u00fcnung)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei der Planung der Abschottungen sind auch allf\u00e4llige Installationen (L\u00fcftungsanlagen, Sonnenkollektoren, Photovoltaikanlagen o.\u2009\u00c4.) zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Tagesabschottung<\/p>\n<p>Tagesabschottungen sch\u00fctzen die neu verlegte Teilfl\u00e4che, insbesondere die W\u00e4rmed\u00e4mmschicht, vor eindringender Feuchtigkeit bei einem Arbeitsunterbruch. F\u00fcr die Ausf\u00fchrung der Tagesabschottung sind je nach Geb\u00e4udeform und Schichtaufbau unterschiedliche Varianten m\u00f6glich. Bei D\u00e4chern mit Gef\u00e4lle kleiner als\u00a01,5\u2006% sind Tagesabschottungen als unterlaufsichere Abschottung auszuf\u00fchren.<\/p>\n<h2>3.2.11 Schutz- und Nutzschichten<\/h2>\n<p>Flachd\u00e4cher bieten vielf\u00e4ltigen Nutzen, sie k\u00f6nnen beispielsweise als begehbare und nutzbare Fl\u00e4chen dienen oder begr\u00fcnt werden. Je nach Nutzung resultieren unterschiedliche Anforderungen an die Schutz- und Nutzschichten.<\/p>\n<h3>Schutzschicht f\u00fcr nicht genutzte D\u00e4cher (bekiest)<\/h3>\n<p>Die lose aufgebrachte Schutzschicht beschwert die Flachdachabdichtung und muss ein Fl\u00e4chengewicht von mindestens 80\u2006kg\/m<sup>2<\/sup> (etwa 50\u2006mm Rundkies) aufweisen.<\/p>\n<p>Bei Umkehrd\u00e4chern muss die Auflast objektbezogen berechnet werden. Die Auflast ist abh\u00e4ngig von der Windlast, der Dicke der W\u00e4rmed\u00e4mmschicht und der \u00f6rtlichen Niederschlagsmenge.<\/p>\n<p>Die Randzonen von windexponierten Geb\u00e4uden m\u00fcssen entsprechend der Windbelastung gesichert werden. Dazu kann z.B. die Kiesschicht mit einem Kleber verfestigt werden, oder die exponierten Fl\u00e4chen werden mit Gehwegplatten belegt.<\/p>\n<h3>Schutzschicht bei genutzten D\u00e4chern<\/h3>\n<p>Zwischen der Abdichtung und der Nutzschicht ist eine der Beanspruchung entsprechende Schicht aufzubringen, die verschiedene Funktionen erf\u00fcllen kann:<\/p>\n<ul>\n<li>Schutzschicht (z.B. mechanische Einfl\u00fcsse),<\/li>\n<li>Drainageschicht (schnelle Entw\u00e4sserung) und<\/li>\n<li>Gleitschicht (z.B. bei Bewegungen aus der \u00dcberkonstruktion).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei der Planung der verschiedenen Schichten ist zwingend die Nutzung im Gebrauchszustand zu beachten. Insbesondere ist die Druckbelastung durch Blumentr\u00f6ge, Sitzgarnituren etc. zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-20\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4428\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.18.png\" alt=\"\" width=\"905\" height=\"934\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.18-200x206.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.18-291x300.png 291w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.18-400x413.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.18-600x619.png 600w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.18-768x793.png 768w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.18-800x826.png 800w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.18.png 905w\" sizes=\"(max-width: 905px) 100vw, 905px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.18:\u2002Begehbare Nutzschichten in Abh\u00e4ngigkeit von Gef\u00e4llsverh\u00e4ltnissen und Schwellenh\u00f6hen.<\/div>\n<h4>Schutzschichten unter geschlossenen Nutzschichten\/Bel\u00e4gen<\/h4>\n<p>Zwischen Abdichtung und Nutzschicht ist immer eine den Beanspruchungen entsprechende, nicht wasserspeichernde Schutzschicht vorzusehen (kein Vlies). Bei Schutzschichten unter Gehbel\u00e4gen sind druckfeste Drainageschichten mit einer Mindestdicke von 10 mm notwendig.<\/p>\n<h4>Schutzschichten unter offenen Nutzschichten<\/h4>\n<p>Unter offenen Nutzschichten ist eine Schutzschicht aus Kunststoff (nicht saugend), Dicke mind. 1,2 mm, der Beanspruchung entsprechend einzubauen.<br \/>\nDirekt unter der offenen Nutzschicht (Terrassenb\u00f6den) ist ein Brandschutzvlies vorzusehen (vgl. Vorgaben VKF). Das Brandschutzvlies ist keine Schutzschicht.<\/p>\n<h3>Geschlossene Nutzschichten (Gehbel\u00e4ge mit Bettungsschicht oder aufgegossene Nutzschichten)<\/h3>\n<p>Gehbel\u00e4ge m\u00fcssen in der Falllinie ein minimales Gef\u00e4lle von 1,5 % aufweisen. Bei rauen Oberfl\u00e4chen ist das Gef\u00e4lle zu vergr\u00f6ssern, damit der Wasserabfluss sichergestellt ist. Bei Bel\u00e4gen aus Kunst- und Natursteinplatten sowie Keramikplatten ist das minimale Gefalle gem\u00e4ss Anhang B, Tabelle 8, (Norm SIA 271, Abdichtungen von Hochbauten) einzuhalten.<\/p>\n<h4>Bettungsschicht<\/h4>\n<p>Die Bettungsschicht unter lose verlegten Bel\u00e4gen hat eine durchschnittliche Dicke von mind. 30 mm aufzuweisen. Die Schichtdicke darf 20 mm nicht unterschreiten. Die K\u00f6rnung von Splitt, Rundkies und dergleichen betr\u00e4gt mind. 4 mm. Ab 80 mm Dicke sind bauliche Massnahmen gegen Setzungen vorzusehen.<\/p>\n<h3>Offene Bel\u00e4ge<\/h3>\n<p>Wasserdurchl\u00e4ssige Nutzschichten (Fugenanteil 1 Meter pro m<sup>2<\/sup> Fl\u00e4che, offene Fugen mind. 3 mm breit) m\u00fcssen auf offenen Tragsystemen verlegt sein. Es ist kein Gef\u00e4lle erforderlich. Empfehlung: Ein Gef\u00e4lle von 0,5 % soll nicht unterschritten werden und die Lieferantenangaben sind zu ber\u00fccksichtigen. Die punktuelle Druckbelastung auf die W\u00e4rmed\u00e4mmung ist zu pr\u00fcfen. Gegebenenfalls sind Druckverteilplatten vorzusehen.<\/p>\n<p>Bei offenen Bel\u00e4gen kann auf eine Sicherheitsrinne verzichtet werden, sofern im Schwellenbereich eine Fuge von 10 mm realisiert wird.<\/p>\n<h3>Fugenbreiten bei aufgehenden Bauteilen<\/h3>\n<p>Bei allen Belagsystemen ist eine Randfuge von minimal 10 mm einzuplanen. Werden Fugenprofile verwendet, d\u00fcrfen diese den Wasserabfluss und den Luftaustausch unter dem Belagsystem nicht behindern<\/p>\n<h3>Kunst- und Natursteinbel\u00e4ge<\/h3>\n<p>F\u00fcr Gehbel\u00e4ge mit Kunst- oder Natursteinen sowie Keramikplatten ist das Gef\u00e4lle je nach Eigenschaft der Platten und der Verlegart, gem\u00e4ss den entsprechenden Normen, zu ber\u00fccksichtigen. Bel\u00e4ge mit offenen Fugen k\u00f6nnen auch ohne Gef\u00e4lle verlegt werden. Die Entw\u00e4sserung ist in der Unterkonstruktion sicherzustellen.<\/p>\n<h3>Gussasphalt als Nutzschicht<\/h3>\n<p>Die Gussasphaltabdichtung kann in verschiedenen Rezepturen auch als Nutzschichtbelag mit einem Gef\u00e4lle von mind. 2 % ausgebildet werden. Durch Einstreuen von Splitt oder Quarzsand (frostbest\u00e4ndig) kann die Rutschsicherheit erh\u00f6ht und die Oberfl\u00e4chenstruktur architektonischen Kriterien angepasst werden. Gussasphalt ist ein thermoplastisches Material; hohe Punktlasten k\u00f6nnen Eindr\u00fccke hinterlassen. Wenn die Gussasphaltnutzschicht speziellen Belastungen standhalten muss, kann ein H\u00e4rtezusatzmittel beigemengt werden.<\/p>\n<h3>Extensive Dachbegr\u00fcnung<\/h3>\n<p>Extensive Dachbegr\u00fcnungen sind pflegeleichte und kosteng\u00fcnstige, fl\u00e4chige Begr\u00fcnungen mit Moosen, Sedum, Extensivkr\u00e4utern und Gr\u00e4sern. Das Konzept dieser Begr\u00fcnungsart verlangt einen d\u00fcnnschichtigen, leichten Aufbau (vgl. Bild 3.2.19). Extensivbegr\u00fcnungen werden aus verschiedenen Gr\u00fcnden erstellt, wie z.B.:<\/p>\n<ul>\n<li>Kompensieren von \u00fcberbauten Gr\u00fcnfl\u00e4chen,<\/li>\n<li>Retention vom Meteorwasser,<\/li>\n<li>Schutz der Abdichtung und<\/li>\n<li>Geringerere Temperaturschwankungen unter der Vegetationsschicht.<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-2-21.png\" alt=\"Mehrschichtaufbauten f\u00fcr extensivbegr\u00fcnte Flachd\u00e4cher.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.19:\u2002Mehrschichtaufbauten f\u00fcr extensivbegr\u00fcnte Flachd\u00e4cher.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4431\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.20.png\" alt=\"\" width=\"441\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.20-200x164.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.20-300x246.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.20-400x327.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.20.png 441w\" sizes=\"(max-width: 441px) 100vw, 441px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.20: Extensivbegr\u00fcnung mit vegetationsfreier Zone bei Dunstrohr und Regenwassereinlauf.<\/div>\n<\/div>\n<h3>Intensive Dachbegr\u00fcnung<\/h3>\n<p>Die Intensivbegr\u00fcnung bietet eine fast uneingeschr\u00e4nkte Pflanzenvielfalt mit umfassenden Gestaltungsm\u00f6glichkeiten. Die Pflanzen werden durch einen unterirdischen Regenwasserspeicher (in der Drainageschicht) mit Wasser versorgt. Die Bew\u00e4sserung erfolgt in der Regel durch einen Bew\u00e4sserungsautomaten (Schwimmerventil).<\/p>\n<h2>3.2.12 Schallschutz<\/h2>\n<h3>Luftschallschutz<\/h3>\n<p>Abgesehen von Geb\u00e4uden in durch Flugl\u00e4rm belasteten Gebieten werden an Flachd\u00e4cher keine speziell hohen Anforderungen an den Luftschallschutz gestellt. Bei hoher Aussenl\u00e4rmbelastung ist der Schallschutz der gesamten Geb\u00e4udeh\u00fclle (Fenster, Oberlichter, Aussenw\u00e4nde, Flachdach) normkonform zu w\u00e4hlen. Insbesondere bei Flachdachaufbauten \u00fcber einer Betondecke ist das Flachdach betreffend das resultierende Luftschalld\u00e4mmverm\u00f6gen nicht kritisch.<\/p>\n<h3>Trittschallschutz<\/h3>\n<p>Bei unterschiedlichen Nutzungseinheiten stellt die Norm SIA 181 Anforderungen an den Trittschallschutz von begehbaren Flachd\u00e4chern (vgl. Bild 3.2.21).<\/p>\n<div class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4434\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.21.png\" alt=\"\" width=\"444\" height=\"162\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.21-200x73.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.21-300x109.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.21-400x146.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.21.png 444w\" sizes=\"(max-width: 444px) 100vw, 444px\" \/><\/div>\n<div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.21: Anforderung an den Trittschallschutz gem\u00e4ss Norm SIA 181:2020, bei L\u00e4rmempfindlichkeit \u00abmittel\u00bb (z.B. Wohn- und Schlafr\u00e4ume).<\/div>\n<div><\/div>\n<h3><\/h3>\n<p>Durch spezielle Massnahmen gilt es, die \u00dcbertragung von Trittschall (K\u00f6rperschall) so weit zu reduzieren, dass die gestellten Anforderungen erreicht werden (vgl. Bild 3.2.22). Der erforderliche Trittschallschutz wird in der Regel vom Bauphysiker, in Abh\u00e4ngigkeit von den objektspezifischen Gegebenheiten (z.B. Grad der St\u00f6rung und L\u00e4rmempfindlichkeit), definiert. Es gilt: je kleiner der Kennwert L<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">&#8218;<\/span>, desto besser ist der Trittschallschutz.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4734\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.22-1.png\" alt=\"\" width=\"445\" height=\"661\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.22-1-200x297.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.22-1-202x300.png 202w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.22-1-400x594.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.22-1.png 445w\" sizes=\"(max-width: 445px) 100vw, 445px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.22: Systematik des Trittschallschutzes bei begehbaren Flachd\u00e4chern.<\/div>\n<h4>Anordnung und Material der Trittschalld\u00e4mmschicht<\/h4>\n<p>Die Trittschalld\u00e4mmschicht kann unter der Abdichtung, im Bereich der W\u00e4rmed\u00e4mmschicht, oder \u00fcber der Abdichtung verlegt werden. In der Praxis hat sich die Variante mit Drainagematte \u00fcber der Abdichtung als trittschalld\u00e4mmende Schicht bew\u00e4hrt. Dies insbesondere auch deshalb, weil viele Gehbel\u00e4ge eine Drainageschicht erfordern (Vermeidung von Verf\u00e4rbungen, Ausbl\u00fchungen o. \u00c4.).<br \/>\nBei Verlegung der Gehbel\u00e4ge auf Stelzlager k\u00f6nnen diese den Trittschallschutz gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<h5>Trittschalld\u00e4mmschicht unter der Abdichtung<\/h5>\n<p>Die Trittschalld\u00e4mmschicht kann im Bereich der W\u00e4rmed\u00e4mmschicht angeordnet werden und besteht dann aus speziellen Trittschalld\u00e4mmplatten, wie sie auch in Boden\u00fcberkonstruktionen von Geschossdecken verwendet werden. Die in die W\u00e4rmed\u00e4mmschicht integrierte Trittschalld\u00e4mmschicht soll direkt \u00fcber der Dampfbremse angeordnet und lose verlegt werden. Die Zusammendr\u00fcckbarkeit der Trittschalld\u00e4mmschicht unter der Abdichtung darf gem\u00e4ss Norm SN EN 12431 maximal 3 mm bei 3 k\/Pa (300 kg) betragen. Eine \u00fcberm\u00e4ssige Deformation der Trittschalld\u00e4mmschicht h\u00e4tte zur Folge, dass die Abdichtung im Anschlussbereich abreissen k\u00f6nnte.<\/p>\n<h5>Trittschalld\u00e4mmschicht \u00fcber der Abdichtung<\/h5>\n<p>\u00dcber der Abdichtung kann die Trittschalld\u00e4mmschicht zugleich die Funktion der Schutzschicht \u00fcbernehmen. Es sind spezielle, trittschalld\u00e4mmende Drainagematten zu empfehlen, die ein Tritttschallverbesserungsmass <span style=\"font-family: symbol;\">D<\/span>L<sub>w<\/sub> von 28 bis 38 dB aufweisen. Die noch oft eingesetzten Gummischrotmatten f\u00fchren wegen der langandauernden Wasserspeicherung zu Ausbl\u00fchungen bei Gehbel\u00e4gen und sind somit nicht zu empfehlen.<\/p>\n<p>Auch mit trittschalld\u00e4mmenden Stelzlagern kann der Trittschallschutz gew\u00e4hrleistet werden, sie weisen ein Trittschallverbesserungsmass <span style=\"font-family: symbol;\">D<\/span>L<sub>w<\/sub> von bis 30 dB auf.<\/p>\n<p>Bei Balkonen kann der Trittschallschutz durch eine Entkoppelung des Holzrostes mittels Stelzlager oder Gummiplatten von der Betonplatte gew\u00e4hrleistet und der Holzrost von der wasserf\u00fchrenden Ebene entkoppelt werden (vgl. Bild 3.2.23).<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4440\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.23.png\" alt=\"\" width=\"438\" height=\"978\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.23-134x300.png 134w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.23-200x447.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.23-400x893.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.23.png 438w\" sizes=\"(max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.23: Auf der mit einem Kragplattenanschluss von der Betondecke getrennten Balkonplatte kann mit einem Standard-Trittschallpegel von 61 dB der erh\u00f6hte Trittschallschutz von L&#8216; \u2264 54 dB nicht gew\u00e4hrleistet werden. Mit dem durch Gummiplatten von der Betonplatte entkoppelten Holzrost kann der Standard-Trittschallpegel um 23 dB reduziert und der erh\u00f6hte Trittschallschutz erreicht werden.<\/div>\n<h5>Trittschalld\u00e4mmschicht bei An- und Abschl\u00fcssen<\/h5>\n<p>Bei An- und Abschl\u00fcssen ist darauf zu achten, dass der Trittschallschutz auch im Bereich der Nutzschicht vorhanden ist. Einerseits ist die Trittschalld\u00e4mmschicht bis oberkant der W\u00e4rmed\u00e4mmung zu f\u00fchren (Randstellstreifen) und andererseits ist die Nutzschicht durch entsprechende Ausbildung der Randanschlussfugen von angrenzenden Bauteilen in schalltechnischer Hinsicht zu trennen (vgl. Bild 3.2.22).<\/p>\n<h2>3.2.13 Dachentw\u00e4sserung<\/h2>\n<p>Die Planung und Dimensionierung der Dachentw\u00e4sserung, inklusive der erforderlichen Not\u00fcberl\u00e4ufe, muss entsprechend der SN 592000 Anlagen f\u00fcr die Liegenschaftsentw\u00e4sserung-Planung und Ausf\u00fchrung und der Richtlinie Dachentw\u00e4sserung von suissetec erfolgen. Diese bilden die technische Grundlage f\u00fcr die Planung, die Bemessung, die Erstellung und den Unterhalt von einwandfreien Dachentw\u00e4sserungsanlagen. Die Verantwortung f\u00fcr die Dimensionierung, Platzierung und Anzahl der Regenwassereinl\u00e4ufe sowie der Not\u00fcberl\u00e4ufe liegt beim Planer.<\/p>\n<h3>Regenwassereinl\u00e4ufe<\/h3>\n<p>Regenwassereinl\u00e4ufe sollen, wenn immer m\u00f6glich mit konischem Einlauf eingebaut werden (vgl. Bild 3.2.25). Bei einem Regenwassereinlauf ohne Konus reduziert sich die Abflussleistung. Die Regenwassereinl\u00e4ufe, die Ablaufrohre und die Regenwasserleitungen m\u00fcssen mindestens folgende Nennweiten aufweisen.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4443\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.24.png\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.24-200x95.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.24-300x143.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.24-400x191.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.24.png 440w\" sizes=\"(max-width: 440px) 100vw, 440px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.24: Minimale Durchmesser der Entw\u00e4sserungselemente.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4446\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.25.png\" alt=\"\" width=\"442\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.25-200x122.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.25-300x183.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.25-400x243.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.25.png 442w\" sizes=\"(max-width: 442px) 100vw, 442px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.25: Regenwassereinauf mit Einlaufkonus.<\/div>\n<p><em>Empfehlungen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Balkone, Loggien und dergleichen mit \u00dcberdachung mind. Geberit \u00d8 75 mm; alle restlichen Entw\u00e4sserungssituationen mind. Geberit \u00d8 90 mm.<\/li>\n<li>F\u00fcr die Berechnung der Abflussleistung der Regenwassereinl\u00e4ufe m\u00fcssen die Gitterroste oder Lochblechroste folgende Mindestanforderungen erf\u00fcllen:\n<ul>\n<li>Rost mind. 200 mm x 200 mm bei Regenwassereinlauf von \u00d8 60 mm bis und mit \u00d8 110 mm<\/li>\n<li>Rost mind. 250 mm x 250 mm bei Regenwassereinlauf ab \u00d8 125 mm<\/li>\n<li>\u00d6ffnungsanteil der L\u00f6cher muss gleich gross sein wie der Regenwassereinlauf<\/li>\n<li>Bei offenen Gehbel\u00e4gen mit offenen Tragsystemen gibt es keine Anforderungen an die Mindestgr\u00f6sse der Roste. Der Rost muss gross genug sein, um den Regenwassereinlauf reinigen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Not\u00fcberl\u00e4ufe<\/h3>\n<p>Flachd\u00e4cher sind mit Not\u00fcberl\u00e4ufen auszur\u00fcsten. Not\u00fcberl\u00e4ufe m\u00fcssen gem\u00e4ss Richtlinie Dachentw\u00e4sserung berechnet werden. Sie m\u00fcssen eckig ausgef\u00fchrt werden und eine minimale H\u00f6he von 50 mm und Breite von 100 mm aufweisen (vgl. Bild 3.2.27). Bei gedeckten Balkonen und Loggien reicht eine Mindestgr\u00f6sse von 50 x 50 mm.<\/p>\n<p>Bei D\u00e4chern mit oben dichten Abschl\u00fcssen und der M\u00f6glichkeit des schadenfreien Abfliessens des Wassers \u00fcber den Dachrand kann auf Not\u00fcberl\u00e4ufe verzichtet werden. Der Dachrand erf\u00fcllt dann die Funktion des Not\u00fcberlaufes. Es muss sichergestellt werden, dass das Wasser von der Notentw\u00e4sserung in der Umgebung frei abfliessen kann.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4737\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.26-1.png\" alt=\"\" width=\"441\" height=\"475\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.26-1-200x215.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.26-1-279x300.png 279w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.26-1-400x431.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.26-1.png 441w\" sizes=\"(max-width: 441px) 100vw, 441px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.26: Regenwassereinlauf vorg\u00e4ngig abgeschottet, bei extensiver Begr\u00fcnung.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4452\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.27.png\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"376\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.27-200x171.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.27-300x256.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.27-400x342.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.27.png 440w\" sizes=\"(max-width: 440px) 100vw, 440px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.27: Not\u00fcberlauf.<\/div>\n<h3>Terrassen<\/h3>\n<p>Bei der Dimensionierung der Regenwassereinl\u00e4ufe und der Not\u00fcberl\u00e4ufe bei Terrassen sind verschiedene Kriterien und Abh\u00e4ngigkeiten zu beachten. Mit der m\u00f6glichen Schwellenh\u00f6he und der Anordnung der Regenwassereinl\u00e4ufe (m\u00f6glichst weit von der Schwelle entfernt) beeinflusst der Planer die zur Verf\u00fcgung stehende Druckh\u00f6he und die Anordnung der Not\u00fcberl\u00e4ufe. Bei Terrassen mit offenen Gehbel\u00e4gen und offenen Tragsystemen wird die Druckh\u00f6he ab Ebene Abdichtung gemessen, bei geschlossenen Gehbel\u00e4gen oberkant Gehbelag.<\/p>\n<h2>3.2.14 An- und Abschl\u00fcsse<\/h2>\n<p>Anschl\u00fcsse sind Verbindungen von Abdichtungen oder \u00dcberg\u00e4nge der Abdichtung zu anderen Bauteilen (Wandanschluss). Abschl\u00fcsse bilden das Ende der Abdichtung am Rande des Bauwerkes (Dachrand).<\/p>\n<p>Die folgenden Aussagen und Anforderungen gelten unabh\u00e4ngig vom Abdichtungssystem. Die Abbildungen zeigen die minimal geforderten H\u00f6hen bei An- und Abschl\u00fcssen. In Bergregionen oder an exponierten Lagen sind die Details den Witterungseinfl\u00fcssen bzw. der Beanspruchung entsprechend anzupassen (Dauerschneebelastung, Frost).<\/p>\n<h3>Oben offene An- und Abschl\u00fcsse<\/h3>\n<p>Der oben offene Rand von Abdichtungen muss mind. 120\u2006mm, bei T\u00fcrschwellen mind. 60\u2006mm \u00fcber oberkant Nutz- und Schutzschicht liegen (vgl. Bild 3.2.28). Er ist so zu planen, dass kein Wasser aus Regen, Schlagregen oder schmelzendem Schnee hinter die An- und Abschl\u00fcsse gelangen kann.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4455\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.28.png\" alt=\"\" width=\"441\" height=\"507\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.28-200x230.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.28-261x300.png 261w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.28-400x460.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.28.png 441w\" sizes=\"(max-width: 441px) 100vw, 441px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.28: Oben offene An- und Abschl\u00fcsse.<\/div>\n<h3>Oben dichte An- und Abschl\u00fcsse<\/h3>\n<p>Dichter An-\/Abschluss, der ein Hinterlaufen der Abdichtung durch Wasser dauerhaft verhindert. F\u00fcr oben dichte An- und Abschl\u00fcsse sind folgende Anforderungen zu erf\u00fcllen (vgl. Bild 3.2.29):<\/p>\n<ul>\n<li>Als Abdichtungsmaterial k\u00f6nnen in diesem Bereich nur Fl\u00fcssigkunststoffe, Fugenb\u00e4nder, Anschlussb\u00e4nder o. \u00c4. verwendet werden.<\/li>\n<li>Dichte Anschl\u00fcsse d\u00fcrfen nur auf starren Untergr\u00fcnden ausgef\u00fchrt werden (Stahlbeton, Glas oder Metalle). Die Materialien m\u00fcssen die Dichtigkeitsfunktion \u00fcbernehmen und dauerhaft UV-best\u00e4ndig sein.<\/li>\n<li>Der Anschluss muss mind. 25 mm \u00fcber die \u00dcberlaufkante des dichten Dachrandes oder \u00fcber die Oberkante des Not\u00fcberlaufs hochgef\u00fchrt werden und der Anschluss muss mind. 25 mm \u00fcber der Schutz- oder Nutzschicht liegen. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass im Bereich der Schutz-\/Nutzschicht die Feuchtebelastung (z.B. Spritzwasser) am gr\u00f6ssten ist und dass der Anschluss kontrolliert werden kann. Blechabdeckungen oder Einh\u00e4ngestreifen auf Br\u00fcstungen, die durch die Abdichtung hindurch befestigt werden, gelten nicht als oben dichte An- und Abschl\u00fcsse.<\/li>\n<li>Fugen in Beton, Glas oder Metall m\u00fcssen auch \u00fcber der \u00dcberlaufh\u00f6he dicht sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4458\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.29.png\" alt=\"\" width=\"438\" height=\"607\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.29-200x277.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.29-216x300.png 216w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.29-400x554.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.29.png 438w\" sizes=\"(max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.29: Oben dichte An- und Abschl\u00fcsse.<\/div>\n<h3>Dachrandabschl\u00fcsse<\/h3>\n<p>Br\u00fcstungskronen sind abzudecken oder mit geeigneten Baustoffen (z. B. Fl\u00fcssigkunststoff) abzudichten. Bei Fugen im Dachrandbereich m\u00fcssen spezielle Fugenentw\u00e4sserungen geplant werden (Dilatations- und Arbeitsfugen ber\u00fccksichtigen). Abdeckungen von Br\u00fcstungen m\u00fcssen durch ein Gef\u00e4lle zur Dachfl\u00e4che hin entw\u00e4ssert werden. Die Abdeckungen m\u00fcssen mind. ein Gef\u00e4lle von 3\u00b0\/5 % zur Dachfl\u00e4che hin aufweisen (empfohlenes Gef\u00e4lle &gt; 5\u00b0\/7 %). Dachrandabschl\u00fcsse m\u00fcssen aussen gegen auftreibendes Wasser dicht sein. Blechabschl\u00fcsse sind aussen mind. 50 mm, bei windexponierten Lagen mind. 100 mm unter eine m\u00f6gliche Infiltrationsstelle zu f\u00fchren. Der Abstand zur Fassadenoberfl\u00e4che muss mind. 30 mm betragen (vgl. Bild 3.2.30).<\/p>\n<div>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4461\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.30.png\" alt=\"\" width=\"436\" height=\"414\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.30-200x190.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.30-300x285.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.30-400x380.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.30.png 436w\" sizes=\"(max-width: 436px) 100vw, 436px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.30: Ausf\u00fchrung von Dachrandabschl\u00fcssen.<\/div>\n<\/div>\n<h3>Abbordungen<\/h3>\n<p>Abbordungen sind mind. 200 mm unter die Arbeitsfuge Decke\/Wand zu f\u00fchren. Die Abbordung muss vollfl\u00e4chig im Verbund aufgeschweisst oder der untere Rand muss gegen das Eindringen von Stauwasser abgedichtet werden (FLK-Abschluss). Bei dr\u00fcckendem Wasser muss die komplette Abdichtung gem\u00e4ss Norm SIA 272 ausgef\u00fchrt werden. Bei w\u00e4rmeged\u00e4mmten Konstruktionsaufbauten ist im Kantenbereich eine druckfeste W\u00e4rmed\u00e4mmschicht einzubauen (vgl. Bild 3.2.31).<\/p>\n<div>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4740\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.31-1.png\" alt=\"\" width=\"439\" height=\"679\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.31-1-194x300.png 194w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.31-1-200x309.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.31-1-400x619.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.31-1.png 439w\" sizes=\"(max-width: 439px) 100vw, 439px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.31: Abbordungen.<\/div>\n<\/div>\n<h3>Aufbordungen<\/h3>\n<p>Aufgeklebte oder aufgeschweisste vertikale Anschl\u00fcsse von bahnenf\u00f6rmigen Abdichtungen m\u00fcssen mechanisch befestigt oder mit geeignetem Fl\u00fcssigkunststoff oder geeigneten An- und Abschlussb\u00e4ndern abgeschlossen werden. Wird ein Deckstreifen, ein Schutzblech, ein Sockelschutzblech oder eine W\u00e4rmed\u00e4mmung im vertikalen Bereich direkt ohne Abstand auf die Abdichtung angebracht, muss die mechanische Befestigung nicht zwingend durch die Abdichtungsbahn erfolgen (vgl. Bild 3.2.32). Die An- und Abschl\u00fcsse m\u00fcssen UV-best\u00e4ndig ausgef\u00fchrt werden oder sie sind mit einer Schutzbekleidung zu versehen.<\/p>\n<div>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4467\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.32.png\" alt=\"\" width=\"441\" height=\"642\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.32-200x291.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.32-206x300.png 206w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.32-400x582.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.32.png 441w\" sizes=\"(max-width: 441px) 100vw, 441px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.32: Aufbordungen.<\/div>\n<\/div>\n<h4>Aufbordung an verputzte Aussenw\u00e4rmed\u00e4mmung und an hinterl\u00fcftete Fassaden<\/h4>\n<p>Anschl\u00fcsse an verputzte W\u00e4rmed\u00e4mmsysteme m\u00fcssen so ausgef\u00fchrt werden, dass sich der Putz oberhalb der m\u00f6glichen Stauh\u00f6he befindet und dieser durch kapillar aufsteigende Feuchte nicht beeintr\u00e4chtigt wird (vgl. Bild 3.2.33). An- und Abschl\u00fcsse der Abdichtung m\u00fcssen hinter das Aussenw\u00e4rmed\u00e4mmsystem gef\u00fchrt werden. Die W\u00e4rmed\u00e4mmung \u00fcber Abdichtungen im Aufbordungsbereich darf bis zu einer H\u00f6he von mindestens 250 mm \u00fcber der Abdichtung und mindestens 120 mm \u00fcber der Schutz- und Nutzschicht keine Kapillarwirkung aufweisen (XPS, EPS-Perimeter u. \u00c4.)<\/p>\n<p>Ist bei Sanierungen der Anschluss hinter der W\u00e4rmed\u00e4mmung nicht oder nur mit grossem Aufwand m\u00f6glich, sind folgende Punkte zu ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n<ul>\n<li>Anschl\u00fcsse mit Fl\u00fcssigkunststoffen d\u00fcrfen nicht auf verputzten Aussenw\u00e4rmed\u00e4mmsystemen, sondern nur auf starren Untergr\u00fcnden angewendet werden.<\/li>\n<li>Der Anschluss ist gegen die Fl\u00e4che abzuschotten.<\/li>\n<li>Bei Leibungsanschl\u00fcssen muss der seitliche Anschluss mindestens 35 mm auf den Rahmen der Fenster oder T\u00fcren reichen.<\/li>\n<li>Die Fassade muss so ausgebildet sein, dass kein Wasser hinter die Abdichtung gelangen kann (Haarrisse in der Fassadenfl\u00e4che).<\/li>\n<li>Bei hitzeempfindlichen W\u00e4rmed\u00e4mmungen ist die Abdichtung darauf abzustimmen.<\/li>\n<\/ul>\n<div>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4743\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.33-1.png\" alt=\"\" width=\"437\" height=\"635\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.33-1-200x291.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.33-1-206x300.png 206w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.33-1-400x581.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.33-1.png 437w\" sizes=\"(max-width: 437px) 100vw, 437px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.33: Aufbordung beim W\u00e4rmeverbundsystem.<\/div>\n<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4746\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.34-1.png\" alt=\"\" width=\"444\" height=\"594\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.34-1-200x268.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.34-1-224x300.png 224w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.34-1-400x535.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.34-1.png 444w\" sizes=\"(max-width: 444px) 100vw, 444px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.34: Aufbordung bei hinterl\u00fcfteter Fassadenbekleidung, Abdichtung hinter der W\u00e4rmed\u00e4mmung aufgebordet.<\/div>\n<\/div>\n<h4>Aufbordungen bei begehbaren Flachd\u00e4chern<\/h4>\n<p>An- und Abschl\u00fcsse m\u00fcssen gegen mechanische Einfl\u00fcsse gesch\u00fctzt sein, dies kann z.B. mit einem Schutzblech, einer Platte oder einem abgequarzten FLK erfolgen. Beim Anschluss von losen (z.B. Gehwegplatten) oder aufgegossenen (z.B. Gussasphalt) Bel\u00e4gen muss zu den aufgehenden Bauteilen eine Fuge von mind. 10 mm eingehalten werden.<\/p>\n<h3>Regenwassereinl\u00e4ufe<\/h3>\n<p>Alle Regenwassereinl\u00e4ufe sind r\u00fcckstausicher an das Entw\u00e4sserungssystem anzuschliessen und gegen\u00fcber der Abdichtungsfl\u00e4che abzuschotten und abzusenken. Dies ist bei allen Warmdachsystemen und Abdichtungsmaterialien erforderlich. Die Dampfbremse muss luftdicht an die Regenwassereinl\u00e4ufe angeschlossen werden. Dazu eignen sich diverse im Handel erh\u00e4ltliche Ablaufgarnituren (vgl. Bild 3.2.35). Regenwassereinl\u00e4ufe m\u00fcssen f\u00fcr die Kontrolle und Reinigung jederzeit zug\u00e4nglich sein.<\/p>\n<p>Nur geschweisste Regenwassereinl\u00e4ufe sind zul\u00e4ssig. Innerhalb von Holzkonstruktionen sind f\u00fcr die Ablaufrohre der Dachentw\u00e4sserung keine horizontalen Muffen zul\u00e4ssig.<\/p>\n<div>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4749\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.35-1.png\" alt=\"\" width=\"441\" height=\"369\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.35-1-200x167.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.35-1-300x251.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.35-1-400x335.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.35-1.png 441w\" sizes=\"(max-width: 441px) 100vw, 441px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.35: Regenwassereinlauf nachtr\u00e4glich abgeschottet bei begehbarer Nutzschicht.<\/div>\n<\/div>\n<h3>Tageslichtelemente<\/h3>\n<p>Die Dichtungsbahn wird auf die Lichtkuppel aufgeklebt oder aufgeschweisst. Der obere Abschluss wird mit Fl\u00fcssigkunststoff bis OK Zarge ausgef\u00fchrt (vgl. Bild 3.2.36).<\/p>\n<div>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4479\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.36.png\" alt=\"\" width=\"435\" height=\"456\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.36-200x210.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.36-286x300.png 286w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.36-400x419.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.36.png 435w\" sizes=\"(max-width: 435px) 100vw, 435px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.36: Anschluss mit Fl\u00fcssigkunststoff an Oberlicht.<\/div>\n<\/div>\n<h3>An- und Abschl\u00fcsse aus Blech<\/h3>\n<div>Die verwendeten Baustoffe m\u00fcssen entsprechend der vereinbarten Nutzungsdauer korrosions- und alterungsbest\u00e4ndig sein. Baustoffe, die im Bereich von Gehwegen und befahrbaren Fl\u00e4chen eingesetzt werden, m\u00fcssen best\u00e4ndig gegen Streusalz sein.<\/div>\n<h2>3.2.15 Abdichtungen mit Gef\u00e4lle kleiner als 1,5 %<\/h2>\n<div>Ein durchgehendes Gef\u00e4lle erleichtert generell die Ausf\u00fchrung, Wartung und Kontrolle einer Flachbedachung. Wenn immer m\u00f6glich soll ein Gef\u00e4lle in der Abdichtungsebene eingeplant und realisiert werden. Eine Gef\u00e4lle von 1,5 % ist zwingend erforderlich bei:<\/div>\n<ul>\n<li>Balkonen, Loggien, Laubeng\u00e4ngen, Terrassen usw.<\/li>\n<li>D\u00e4chern ohne Schutz- und Nutzschicht<\/li>\n<li>D\u00e4chern mit Gussasphalt<\/li>\n<li>nicht bel\u00fcfteten Holzkonstruktionen und wenn sich bei unbel\u00fcfteten Systemen die Tragkonstruktion nicht raumseitig der W\u00e4rmed\u00e4mmschicht befindet<\/li>\n<\/ul>\n<div>Flachd\u00e4cher mit Gef\u00e4lle unter 1,5 % k\u00f6nnen nur mit einer Kiesbeschwerung oder Begr\u00fcnung \u00fcber Beton, Dachtragprofilen, bel\u00fcfteten Holzkonstruktionen, Holztragkonstruktionen raumseitig der W\u00e4rmed\u00e4mmschicht (z.B. Warmdach \u00fcber Brettstapeldecke) oder anderen nicht feuchtegef\u00e4hrdeten und bauphysikalisch unproblematischen Unterkonstruktionen ausgef\u00fchrt werden. Dabei sind folgende Vorgaben einzuhalten:<\/div>\n<ul>\n<li>Keine Schwellenanschl\u00fcsse unter 60 mm Aufbordungsh\u00f6he (vgl. Bild 3.2.37).<\/li>\n<li>Die Dicke der Kunststoff- und Elastomerdichtungsbahnen muss mind. 1,8 mm betragen.<\/li>\n<li>Bei Polymerbitumen-Dichtungsbahnen muss die obere Lage mind. 5,0 mm dick und wurzelfest sein oder es ist eine Wurzelschutzbahn einzubauen.<\/li>\n<li>Einbau einer Drainageschicht bei Begr\u00fcnungen, damit sich die Begr\u00fcnung nicht langfristig in stehendem Wasser befindet (geplantes, zeitlich begrenztes Anstauen des Wassers zur Retention ist zul\u00e4ssig).<\/li>\n<li>Dachwassereinl\u00e4ufe m\u00fcssen gegen\u00fcber der Abdichtungsebene um 20 mm abgesenkt werden (vgl. Bild 3.2.35). \u2013 Die Dampfbremse muss als Bauzeitabdichtung ausgebildet werden und einen sd-Wert von mind. 250 m aufweisen.<\/li>\n<li>Tagesabschl\u00fcsse m\u00fcssen als dauerhafte Abschottungen ausgebildet werden.<\/li>\n<li>Pro Abschottungsfeld ist ein Kontrollrohr oder ein Fr\u00fchwarnsystem einzubauen (vgl. Bild 3.2.38).<\/li>\n<li>Wasserlachen bei Konstruktionen mit Dachtragprofilen sind durch eine Vorspannung oder durch zus\u00e4tzliche Entw\u00e4sserungsmassnahmen zu vermeiden.<\/li>\n<li>Bei der Projektierung sind je nach Randbedingungen folgende Punkte zus\u00e4tzlich zu beachten:\n<ul>\n<li>Schadenpotenzial,<\/li>\n<li>Notwendigkeit von zus\u00e4tzlichen Massnahmen f\u00fcr die Bauzeitentw\u00e4sserung,<\/li>\n<li>Entw\u00e4sserungsmassnahmen inkl. Not\u00fcberl\u00e4ufe bei gef\u00e4llelosen Vord\u00e4chern,<\/li>\n<li>mechanische Beanspruchungen der Abdichtung infolge erh\u00f6hten Unterhaltsbedarfs,<\/li>\n<li>Erh\u00f6hung der Nutzlast durch Wasserlachen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4752\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.37-1.png\" alt=\"\" width=\"443\" height=\"543\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.37-1-200x245.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.37-1-245x300.png 245w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.37-1-400x490.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.37-1.png 443w\" sizes=\"(max-width: 443px) 100vw, 443px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.37: Aufbordung bei T\u00fcrschwellen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4485\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.38.png\" alt=\"\" width=\"446\" height=\"530\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.38-200x238.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.38-252x300.png 252w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.38-400x475.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.38.png 446w\" sizes=\"(max-width: 446px) 100vw, 446px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.38: Mit Kontrollrohren kann die Funktionst\u00fcchtigkeit des Flachdaches einfach gepr\u00fcft werden.<\/div>\n<\/div>\n<h2>3.2.16 Schwellenanschl\u00fcsse unter 60 mm Aufbordungsh\u00f6he \u00fcber der Nutzschicht<\/h2>\n<div>Bei Anschl\u00fcssen an Fenstern, T\u00fcren und anderen verglasten Bauteilen, bei denen die Anschlussh\u00f6he der Abdichtung von mind. 60 mm nicht eingehalten werden kann, m\u00fcssen in Abh\u00e4ngigkeit der Anschlussh\u00f6he und der Nutzschicht die nachfolgend aufgef\u00fchrten Anforderungen zwingend eingehalten werden.<\/div>\n<ul>\n<li>Das Gef\u00e4lle von Abdichtungen und Nutzschichten, mit Ausnahme von offenen Nutzschichten, muss vom Anschluss wegf\u00fchren.<\/li>\n<li>Fenster und T\u00fcren m\u00fcssen f\u00fcr diese Anwendung auf die spezifischen Ein- und Auswirkungen und die erforderlichen Anschlussm\u00f6glichkeiten der Abdichtung abgestimmt sein. Fenster und T\u00fcren m\u00fcssen hinsichtlich Klebefl\u00e4che, Materialisierung und Profilgeometrie einen normkonformen Abdichtungsanschluss erm\u00f6glichen.<\/li>\n<li>Die im Schwellenbereich f\u00fcr Rahmenverbreiterungen eingesetzten Materialien d\u00fcrfen unter bau\u00fcblichen Randbedingungen (bis 90% r.F.) keine Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufnehmen, keine kapillaraktiven Eigenschaften (weder saugen noch weiterleiten) aufweisen und biologisch nicht abbaubar sein.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Geschlossene Gehbel\u00e4ge und Nutzschichten, Anschlussh\u00f6he der Abdichtung \u2265 25 mm \u00fcber Gehbelag\/Nutzschicht<\/h3>\n<div>Anforderung an Fenster und T\u00fcren, inkl. Rahmenverbreiterungen (vgl. Bild 3.2.39):<\/div>\n<ul>\n<li>Beim Rahmen horizontal im Schwellenbereich sind bis max. 80 mm Rahmenbreite Holz- und Holzwerkstoffe zul\u00e4ssig.<\/li>\n<li>F\u00fcr Rahmenverbreiterungen horizontal im Schwellenbereich sind \u2013 mit Ausnahme einer raumseitig max. 15 mm dicken Schicht \u2013 Holz und Holzwerkstoffe sowie zellulosehaltige Materialien nicht zul\u00e4ssig.<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4755\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.39-1.png\" alt=\"\" width=\"448\" height=\"372\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.39-1-200x166.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.39-1-300x249.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.39-1-400x332.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.39-1.png 448w\" sizes=\"(max-width: 448px) 100vw, 448px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.39: Anschluss bei geschlossenen Gehbel\u00e4gen und Nutzschichten und Anschlussh\u00f6he der Abdichtung \u2265 25 mm \u00fcber Gehbelag\/Nutzschicht.<\/div>\n<h3>Geschlossene Gehbel\u00e4ge und Nutzschichten, Anschlussh\u00f6he der Abdichtung &lt; 25 mm \u00fcber Gehbelag\/Nutzschicht<\/h3>\n<p>Anforderung an Fenster und T\u00fcren, inkl. Rahmenverbreiterungen (vgl. Bild 3.2.40):<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr s\u00e4mtliche Materialien horizontal im Schwellenbereich sind \u2013 mit Ausnahme einer raumseitig max. 15 mm dicken Schicht \u2013 Holz und Holzwerkstoffe sowie zellulosehaltige Materialien nicht zul\u00e4ssig.<\/li>\n<li>Der Abdichtungsanschluss muss bis oberkant Nutzschicht reichen, oder bei einem tiefer liegenden Anschluss muss die Dichtheit der Rahmenkonstruktion inkl. aller St\u00f6sse und Abschl\u00fcsse bis oberkant Nutzschicht dauerhaft durch die Rahmenkonstruktion \u00fcbernommen werden k\u00f6nnen. Dabei sind die gleichen Anforderungen wie f\u00fcr eine Abdichtung zu erf\u00fcllen. An Fenster und T\u00fcren ablaufendes Wasser und Wasser aus der Rahmenausbildung muss oberhalb des Abdichtungsanschlusses entw\u00e4ssert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4758\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.40-1.png\" alt=\"\" width=\"443\" height=\"374\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.40-1-200x169.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.40-1-300x253.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.40-1-400x338.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.40-1.png 443w\" sizes=\"(max-width: 443px) 100vw, 443px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.40: Anschluss bei geschlossenen Gehbel\u00e4gen und Nutzschichten und Anschlussh\u00f6he der Abdichtung &lt; 25 mm \u00fcber Gehbelag\/Nutzschicht.<\/div>\n<h3>Offene Gehbel\u00e4ge und Nutzschichten, Anschlussh\u00f6he der Abdichtung &lt; 60 mm \u00fcber Gehbelag\/Nutzschicht<\/h3>\n<div>Anforderung an Fenster und T\u00fcren, inkl. Rahmenverbreiterungen (vgl. Bild 3.2.41):<\/div>\n<ul>\n<li>Beim Rahmen horizontal im Schwellenbereich sind bis max. 80 mm Rahmenbreite Holz- und Holzwerkstoffe zul\u00e4ssig.<\/li>\n<li>F\u00fcr Rahmenverbreiterungen horizontal im Schwellenbereich sind \u2013 mit Ausnahme einer raumseitig max. 15 mm dicken Schicht \u2013 Holz und Holzwerkstoffe sowie zellulosehaltige Materialien nicht zul\u00e4ssig.<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4761\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.41-1.png\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"403\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.41-1-200x183.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.41-1-300x275.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.41-1-400x366.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.41-1.png 440w\" sizes=\"(max-width: 440px) 100vw, 440px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.41: Anschluss bei offenen Gehbel\u00e4gen und Nutzschichten und Anschlussh\u00f6he der Abdichtung &lt; 60 mm \u00fcber Gehbelag\/Nutzschicht.<\/div>\n<h3>Sicherheitsrinne vor der Schwelle<\/h3>\n<div>Direkt vor den Schwellen ist eine durchlaufende Sicherheitsrinne von mindestens 30 mm H\u00f6he und einem Entw\u00e4sserungsquerschnitt von mindestens 2000 mm<sup>2<\/sup> einzubauen (vgl. Bild 3.2.42). Ein Abstand der Rinne zu Fenster und T\u00fcren von maximal 250 mm ist zul\u00e4ssig, wenn im Bereich zwischen Rinne und Fenster\/T\u00fcren eine Rinnenverbreiterung oder ein offener Gehbelag auf ein offenes Tragsystem verwendet wird. Bei Sicherheitsrinnen mit Fliessl\u00e4nge \u00fcber 12 m muss die Entw\u00e4sserungsleistung berechnet werden. Die Rinne ist direkt in einen Regenwassereinlauf oder ausserhalb des Geb\u00e4udes abzuleiten und zu entw\u00e4ssern. Roste \u00fcber Entw\u00e4sserungsrinnen m\u00fcssen zu Reinigungszwecken abnehmbar sein. Bei einer Bezugsh\u00f6he \u00fcber 800 m gem\u00e4ss Norm SIA 261 ist die Sicherheitsrinne im Mindestquerschnitt zu verdoppeln und separat an die Dachentw\u00e4sserungsanlage anzuschliessen oder ausserhalb des Geb\u00e4udes abzuleiten.<br \/>\nAuf die Sicherheitsrinne kann in folgenden F\u00e4llen verzichtet werden<\/div>\n<ol style=\"list-style-type: lower-alpha;\">\n<li>Wenn bei offenen Gehbel\u00e4gen und Nutzschichten (mind. 3 mm breite Fuge mit Fugenanteil von mind. 1 m L\u00e4nge pro m<sup>2<\/sup> Fl\u00e4che) vor der Schwelle eine mindestens 10 mm breite Fuge vorhanden ist, die frei in das offene Tragsystem entw\u00e4ssern kann.<\/li>\n<li>Wenn die Tiefe der gedeckten Fl\u00e4che bis zur T\u00fcrschwelle gr\u00f6sser ist als die H\u00f6he der Fassaden\u00f6ffnung (z. B. Loggia) bzw. die H\u00f6he zwischen Nutzschicht und Vordachunterkante (vgl. Bild 3.2.43).<\/li>\n<li>Bei Balkonen und Laubeng\u00e4ngen mit einer durchgehenden freien \u00dcberlaufkante von 25 mm unterhalb der Anschlussh\u00f6he bei der T\u00fcrschwelle, nicht jedoch, wenn die \u00dcberlaufkante erh\u00f6ht ist (vgl. Bild 3.2.44).<\/li>\n<\/ol>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4497\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.42.png\" alt=\"\" width=\"447\" height=\"438\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.42-66x66.png 66w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.42-200x196.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.42-300x294.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.42-400x392.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.42.png 447w\" sizes=\"(max-width: 447px) 100vw, 447px\" \/><\/p>\n<div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.42: Sicherheitsrinne vor Fensterfront.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4500\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.43.png\" alt=\"\" width=\"448\" height=\"886\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.43-152x300.png 152w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.43-200x396.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.43-400x791.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.43.png 448w\" sizes=\"(max-width: 448px) 100vw, 448px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.43: Ob eine Sicherheitsrinne erforderlich ist, h\u00e4ngt erforderlich von Lage der Schwelle in Bezug zur \u00d6ffnung bei der Loggia, Balkon oder Terrasse ab.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-2-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4503\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.44.png\" alt=\"\" width=\"449\" height=\"1019\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.44-132x300.png 132w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.44-200x454.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.44-400x908.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.2.44.png 449w\" sizes=\"(max-width: 449px) 100vw, 449px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.2.44: Bei Balkonen\/Laubeng\u00e4ngen mit freier \u00dcberlaufkante von 25 mm unterhalb der Anschlussh\u00f6he bei der T\u00fcrschwelle kann auf eine Sicherheitsrinne verzichtet werden.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Basis dieser Hinweise zum Flachdach ist die Wegleitung zur Norm SIA 271:2007, welche von den beiden Verb\u00e4nden \u00abGeb\u00e4udeh\u00fclle Schweiz\u00bb und \u00absuissetec\u00bb herausgegeben wird. 3.2.1 Definition Als Flachd\u00e4cher werden Dachfl\u00e4chen bezeichnet, die eine Abdichtung erfordern. 3.2.2 Konzeptionelle \u00dcberlegungen Ein Flachdach muss vielf\u00e4ltigen Anforderungen gen\u00fcgen. Die Anforderungen und Kriterien f\u00fcr die Systemwahl resultieren aus den W\u00fcnschen der [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-1834","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-baukonstruktion-beim-neubau"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1834","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1834"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1834\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4823,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1834\/revisions\/4823"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1834"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1834"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}