{"id":1844,"date":"2018-08-13T16:07:23","date_gmt":"2018-08-13T14:07:23","guid":{"rendered":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/?p=1844"},"modified":"2022-09-30T14:54:30","modified_gmt":"2022-09-30T12:54:30","slug":"3-7-tueren-und-tore","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/3-7-tueren-und-tore\/","title":{"rendered":"3.7\u2002T\u00fcren und Tore"},"content":{"rendered":"<p>Neben Informationen des VSSM beziehen sich die Angaben zu den T\u00fcren auf das Heft 14 \u00abT\u00fcren\u00bb aus dem Lehrmittel \u00abDie neue Konstruktionslehre im Hochbau\u00bb (LM-A LernMedien-Architektur GmbH, 3. Auflage) und VST-Merkbl\u00e4tter (Verband Schweizerische T\u00fcrenbranche) sowie auf diverse andere Recherchen.<\/p>\n<h2>3.7.1 Definitionen<\/h2>\n<p>Die T\u00fcr ist der Eingang eines Geb\u00e4udes oder eines Raumes, eine verschliessbare \u00d6ffnung als Verbindung oder Abschluss von R\u00e4umen. Die T\u00fcr als Anlage erlaubt nur Personen mit dem passenden Schl\u00fcssel Zugang zu bestimmten R\u00e4umen. T\u00fcren und Tore bieten Schutz gegen W\u00e4rmeverlust, Feuer, L\u00e4rm und unberechtigten Zutritt.<\/p>\n<h3>T\u00fcr<\/h3>\n<p>Eingangs- und Durchgangs\u00f6ffnung in W\u00e4nden und Mauern f\u00fcr Personen (Normen SN EN 14351-1: Aussent\u00fcren; Norm SN EN 14351-2 Innent\u00fcren).<\/p>\n<h3>Tor<\/h3>\n<p>Eingangs- und Durchgangs\u00f6ffnung in W\u00e4nden und Mauern f\u00fcr Fahrzeuge u.\u00c4.<\/p>\n<h3>Bezeichnung von T\u00fcren<\/h3>\n<p>Die Bezeichnung im Geb\u00e4ude erfolgt aufgrund<\/p>\n<ul>\n<li>der Lage<\/li>\n<li>des Raumes<\/li>\n<li>der Funktion und den Anforderungen<\/li>\n<li>der Konstruktion<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Aussent\u00fcren und Wohnungsabschlusst\u00fcren<\/h4>\n<p>Aussen- und Wohnungsabschlusst\u00fcren sind unterschiedlichen klimatischen Bedingungen ausgesetzt. Dabei spielt die Verformung des T\u00fcrblattes eine zentrale Rolle in Bezug auf die Funktionst\u00fcchtigkeit, die geforderte W\u00e4rme- und Schalld\u00e4mmung, die Fugendurchl\u00e4ssigkeit und den Brandschutz. Als weitere Anforderungskriterien sind \u00e4ussere Einwirkungen infolge Windkraft, Einbruch und manueller Bet\u00e4tigung zu beachten. Die Kriterien bzw. die Toleranzwerte f\u00fcr die Verformung des T\u00fcrblattes, bezogen auf die klimatischen Bedingungen (vgl. Bild 3.7.1), sind im technischen Merkblatt VST Nr. 006 aufgef\u00fchrt und entsprechen den europ\u00e4ischen Normen.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-7-1\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-01.png\" alt=\"Klassifizierung und Anforderungen von Aussent\u00fcren\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.1:\u2002Klassifizierung und Anforderungen von Aussent\u00fcren (Quelle: T\u00fcren Heft 14, LM-A).<\/div>\n<h4>Innent\u00fcren<\/h4>\n<p>Die Zimmert\u00fcr ist die Standardausf\u00fchrung der Innent\u00fcren. Die Grundausstattung erf\u00fcllt die einfachen Anforderungen im Wohnungsbau. Die Ausr\u00fcstung besteht aus T\u00fcrschloss mit Zifferschl\u00fcssel, Falzdichtung und eventuell einer Dichtung gegen den Bodenbelag. \u00c4sthetische Gestaltungsvorgaben und W\u00fcnsche der Bauherrschaft k\u00f6nnen einfach und auf vielf\u00e4ltige Weise realisiert werden.<\/p>\n<p>Die Anforderungen an die Innent\u00fcr im B\u00fcrobau sind vielf\u00e4ltiger. Zu den Auflagen des Brand- und Schallschutzes kommen oft auch zus\u00e4tzliche Ausbauw\u00fcnsche der Bauherrschaft, wie Transparenz, Sichtkontakt oder eine spezielle Ausr\u00fcstung bez\u00fcglich der Zutrittsberechtigung.<\/p>\n<p>Die T\u00fcren zu K\u00fcchen und Sanit\u00e4rr\u00e4umen mit Abluft oder T\u00fcren in Bauten mit Komfortl\u00fcftung (Kaskadenl\u00fcftung) m\u00fcssen in die Planung der L\u00fcftungsanlage einbezogen werden. Das T\u00fcrblatt darf gegen den Bodenbelag nicht abgedichtet werden, sondern muss unten den geforderten \u00dcberstr\u00f6mungsquerschnitt aufweisen. Bei T\u00fcren mit Senkdichtung sind schalldichte Luft\u00f6ffnungen im T\u00fcrblatt, in der Zwischenwand oder \u00fcber die Decke einzubauen oder spezielle Senkdichtungen zu verwenden (schalld\u00e4mmend und luftdurchl\u00e4ssig).<\/p>\n<p>Die Kellert\u00fcr ist in der Regel eine einfache Rahment\u00fcr mit vollem T\u00fcrblatt.<\/p>\n<p>Die T\u00fcren zu Heiz-, \u00d6ltank- und Garagenraum k\u00f6nnen in der Ausf\u00fchrung als Brandschutzt\u00fcre EI30 gefordert sein. Genaue Pr\u00e4zisierungen sind der g\u00fcltigen Brandschutznorm der VKF zu entnehmen. Die \u00d6ffnungsrichtung ist in Abh\u00e4ngigkeit der Leistung der Anlage festzulegen (VKF-Richtlinie 24-15).<\/p>\n<p>Kellerabteile werden mit T\u00fcren aus Holzlatten oder als Metallrahmen mit Gitterausfachung ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<h4>Schiebet\u00fcren<\/h4>\n<p>F\u00fcr grosse Wand\u00f6ffnungen, geeignet bei geringen Anforderungen an die Schalld\u00e4mmung. Schiebet\u00fcren brauchen wenig Bedienungsraum (Taschen- und Aussenschiebet\u00fcren).<\/p>\n<h4>Schallhemmende T\u00fcren<\/h4>\n<p>Mehrschichtiger, schwerer Sandwichaufbau mit umlaufenden Falzdichtungen zwischen Rahmen und T\u00fcrblatt. Auf Nebenweg\u00fcbertragungen ist besonders zu achten.<\/p>\n<h4>Feuerhemmende T\u00fcren<\/h4>\n<p>Brandschutzanforderung nach VKF.<\/p>\n<p>Die T\u00fcrkonstruktionen ben\u00f6tigen einen Zulassungsnachweis (Zertifikat) f\u00fcr den Einbau.<\/p>\n<h4>Einbruchhemmende T\u00fcren<\/h4>\n<p>Massive T\u00fcren mit Mehrfachverriegelung und Sicherheitsbeschl\u00e4gen.<\/p>\n<h4>W\u00e4rmed\u00e4mmende T\u00fcren<\/h4>\n<p>Mehrschichtiger, w\u00e4rmeged\u00e4mmter Aufbau.<\/p>\n<h4>Fluchtt\u00fcren<\/h4>\n<p>T\u00fcren, die im Fluchtweg eingebaut sind, sind in der Regel nach aussen \u00f6ffnend. Zus\u00e4tzliche Anforderungen nach Feuerwiderstand (EI30), Einbruchschutz usw. sind m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>3.7.2 \u00d6ffnungsarten<\/h2>\n<h3>Futter-, Blockfutter-, Holz- und Metallzargent\u00fcr<\/h3>\n<p>T\u00fcr rechts gebandet, Schwelle<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-1a.png\" \/><\/p>\n<h3>Blockrahment\u00fcr<\/h3>\n<p>T\u00fcr links gebandet, ohne Niveaudifferenz<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-1b.png\" \/><\/p>\n<h3>Blendrahment\u00fcr<\/h3>\n<p>T\u00fcr links gebandet, mit Niveaudifferenz (Absatz)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-1c.png\" \/><\/p>\n<h3>Blendrahment\u00fcr<\/h3>\n<p>zweifl\u00fcglige T\u00fcr, mit Niveaudifferenz (Absatz)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-1d.png\" \/><\/p>\n<h3>Pendelt\u00fcr<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-1f.png\" \/><\/p>\n<p>ohne Schwelle<\/p>\n<h3>Blendrahment\u00fcr<\/h3>\n<p>Doppelt\u00fcr, Schwelle<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-1e.png\" \/><\/p>\n<h3>Faltt\u00fcr<\/h3>\n<p>mit mittiger F\u00fchrung<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-1g.png\" \/><\/p>\n<h3>Faltschiebetor<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-1h.png\" \/><\/p>\n<h3>Dreht\u00fcr<\/h3>\n<p>(als Windfangersatz)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-1i.png\" \/><\/p>\n<h3>Kipptor<\/h3>\n<p>mit Ausladung<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-1j.png\" \/><\/p>\n<h3>Schiebet\u00fcr<\/h3>\n<p>ausserhalb der Wand<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-1k.png\" \/><\/p>\n<h3>Schiebet\u00fcr<\/h3>\n<p>in der Wand<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-1l.png\" \/><\/p>\n<h3>Harmonikat\u00fcr<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-1m.png\" \/><\/p>\n<h2>3.7.3 T\u00fcrrahmen<\/h2>\n<p>Bei Schallschutzanforderungen muss die Funktionsfuge zwischen T\u00fcrblatt und T\u00fcrrahmen umlaufend gedichtet sein (vgl. Kapitel 3.7.7 \u00abSchallschutz\u00bb). Mit einfachen Falzdichtungen lassen sich gute Schalld\u00e4mmwerte erzielen, mit doppelten Falzdichtungen k\u00f6nnen bessere Werte nur dann erreicht werden, wenn beide Lippenprofile gut anliegen. Dies setzt weiche Dichtungen und einen insgesamt h\u00f6heren Anpressdruck voraus.<\/p>\n<h3>Blendrahmen<\/h3>\n<p>T\u00fcrblatt \u00fcberf\u00e4lzt<\/p>\n<p>(Haus- und Wohnungst\u00fcr,<\/p>\n<p>Kellert\u00fcr)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-2a.png\" \/><\/p>\n<h3>Blockrahmen<\/h3>\n<p>T\u00fcrblatt beidseitig stumpf<\/p>\n<p>einschlagend (Zimmert\u00fcr)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-2b.png\" \/><\/p>\n<h3>Blockfutter<\/h3>\n<p>T\u00fcrblatt stumpf einschlagend<\/p>\n<p>(Zimmert\u00fcr)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-2c.png\" \/><\/p>\n<h3>Futtert\u00fcr<\/h3>\n<p>(fr\u00fcher Futter und Verkleidungst\u00fcr)<\/p>\n<p>T\u00fcrblatt \u00fcberf\u00e4lzt (Zimmert\u00fcr)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-2d.png\" \/><\/p>\n<h3>Holzzargent\u00fcr<\/h3>\n<p>T\u00fcrblatt \u00fcberf\u00e4lzt (Zimmert\u00fcr)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-2e.png\" \/><\/p>\n<h3>Metallzargent\u00fcr<\/h3>\n<p>T\u00fcrblatt stumpf einschlagend<\/p>\n<p>(Zimmert\u00fcr, Wohnungst\u00fcr)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-2f.png\" \/><\/p>\n<h2>3.7.4 T\u00fcrbl\u00e4tter<\/h2>\n<p>Es wird zwischen gestemmten T\u00fcren (Friest\u00fcren mit Holz- oder Glasf\u00fcllung) und glatten T\u00fcren unterschieden. Bild 3.7.2 gibt einen \u00dcberblick \u00fcber Konstruktionen f\u00fcr glatte Innent\u00fcrbl\u00e4tter und die in etwa zu erreichende Schalld\u00e4mmung.<\/p>\n<h2>3.7.5 T\u00fcrschwellen<\/h2>\n<p>Die Art der Schwellenausbildung bzw. des Anschlusses an den Bodenbelag hat wesentliche Auswirkungen auf den zu erreichenden Luftschallschutz. Ohne umlaufende Dichtung (Schwelle\/Senkdichtung) k\u00f6nnen keine Anforderungen an den Luftschallschutz gew\u00e4hrleistet werden.<\/p>\n<p>Bei L\u00fcftungen nach dem \u00abKaskadenprinzip\u00bb muss die Luft von Raum zu Raum \u00fcberstr\u00f6men k\u00f6nnen. Wenn dies durch eine offene Fuge zwischen T\u00fcrblatt und Bodenbelag nicht erm\u00f6glicht werden kann, z.B. wegen Schallschutzanforderungen, stehen spezielle Senkdichtungen mit \u00dcberstr\u00f6mfunktion oder, bei h\u00f6heren Anforderungen an den Luftschallschutz, schallged\u00e4mmte \u00dcberstr\u00f6m\u00f6ffnungen zur Verf\u00fcgung, die sich in W\u00e4nde oder Decken einbauen lassen.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-7-2\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-02.png\" alt=\"Schalld\u00e4mmverm\u00f6gen von Innent\u00fcrbl\u00e4ttern\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.2:\u2002Schalld\u00e4mmverm\u00f6gen von Innent\u00fcrbl\u00e4ttern<br \/>\n(Quelle: BRUNEX T\u00fcrenfabrik Brunegg AG).<\/div>\n<h3>Ausf\u00fchrung ohne Niveaudifferenz<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-3a.png\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Abstand 10 mm \u00b1 3 mm zum Bodenbelag.<\/li>\n<li>Normalfall f\u00fcr wohnungsinterne T\u00fcren, ohne Schallschutzanforderung.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Ausf\u00fchrung mit Hohlflachschiene und Dichtungsprofil<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-3b.png\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Die Konstruktion zur Abdichtung der Bodenfuge mittels justierbarem Doppelschleifgummi \u00fcber Hohlflachschiene eignet sich bei Schalld\u00e4mmanforderungen bis etwa 37 dB.<\/li>\n<li>Die Gummiprofile sind seitlich \u00fcber die Falzdichtungen zu f\u00fchren, sodass keine L\u00fccke entsteht.<\/li>\n<li>Die Hohlflachschiene muss abgekittet werden. Teppiche und schwimmend verlegte Parkettbel\u00e4ge sind im Bereich der Hohlflachschiene zu unterbrechen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Ausf\u00fchrung mit Senkdichtung<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-3c.png\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Senkdichtungen eignen sich f\u00fcr Schalld\u00e4mmanforderungen bis ca. 44 dB.<\/li>\n<li>Die Dichtung senkt sich beim Schliessen der T\u00fcr.<\/li>\n<li>Bez\u00fcglich der Hohlflachschiene sind die vorerw\u00e4hnten Hinweise zu beachten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Ausf\u00fchrung mit Schwelle (Innent\u00fcre)<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-3d.png\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Bew\u00e4hrte Schwellendichtungskonstruktion.<\/li>\n<li>Die Anschlagdichtung soll in der gleichen Ebene verlaufen wie in der \u00fcbrigen T\u00fcrfuge.<\/li>\n<li>Die Dichtung soll m\u00f6glichst im T\u00fcrblatt angeordnet werden. Von Schwellendichtungen in der Zarge ist abzuraten.<\/li>\n<li>Absatz mit Schwellenwinkel, geeignet bei Niveaudifferenzen oder Belagswechseln.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Ausf\u00fchrung mit Schwelle (Aussent\u00fcre)<\/h3>\n<ul>\n<li>Schwelle mit umlaufendem Rahmen.<\/li>\n<li>Ausf\u00fchrung von Eingangs- und Laubengangt\u00fcr mit Schwellenprofil aus Aluminium und umlaufender Dichtung (vgl. Bild 3.7.3).<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"bild-hle-3-7-3\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-03.png\" alt=\"Schwellenausbildung bei VSSM Aussent\u00fcre mit Wetterschenkel und thermisch getrennter Systembodenschwelle mit Dichtlippe und Streifdichtung.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.3:\u2002Schwellenausbildung bei VSSM Aussent\u00fcre mit Wetterschenkel und thermisch getrennter Systembodenschwelle mit Dichtlippe und Streifdichtung.<\/div>\n<h2>3.7.6 W\u00e4rmeschutz<\/h2>\n<p>Norm SIA 180:2014 legt zur Gew\u00e4hrleistung von Behaglichkeit und Bauschadenfreiheit einen Mindestw\u00e4rmeschutz f\u00fcr T\u00fcren, Tore und Fenstert\u00fcren von U<sub>D<\/sub> = 2,4 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K fest. Aus energetischer Sicht (MuKEn 2008, Norm SIA 380\/1) sind jedoch bei T\u00fcren und Toren, welche Teil der thermischen Geb\u00e4udeh\u00fclle sind, bedeutend bessere U-Werte zu erreichen:<\/p>\n<ul>\n<li>T\u00fcren gegen Aussenklima U<sub>D<\/sub> \u2264 1,3 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K<\/li>\n<li>T\u00fcren gegen unbeheizte R\u00e4ume U<sub>D<\/sub> \u2264 1,6 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K<\/li>\n<li>Tore gegen Aussenklima U<sub>D<\/sub> \u2264 1,7 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es ist sinnvoll, dass auch T\u00fcren zwischen beheizten R\u00e4umen und unbeheizten R\u00e4umen, die sich innerhalb der thermischen Geb\u00e4udeh\u00fclle befinden (z.B. Wohnungseingangst\u00fcren gegen unbeheiztes Treppenhaus als \u00abPufferzone\u00bb), diesen W\u00e4rmeschutzanforderungen entsprechen. Beim U-Wert U<sub>D<\/sub> handelt es sich um einen mittleren, fl\u00e4chengewichteten U-Wert \u00fcber die einzelnen konstruktiven T\u00fcranteile:<\/p>\n<ul>\n<li>Blendrahmen\/Umleimer T\u00fcrblatt (A<sub>f<\/sub>; U<sub>f<\/sub>),<\/li>\n<li>Panel (A<sub>p<\/sub>; U<sub>p<\/sub>),<\/li>\n<li>Verglasung (A<sub>g<\/sub>; U<sub>g<\/sub>) und<\/li>\n<li>Randverbund Glas (l<sub>g<\/sub>; \u03a8<sub>g<\/sub>) und Panel (l<sub>p<\/sub>; \u03a8<sub>p<\/sub>).<\/li>\n<\/ul>\n<h2>3.7.7 Schallschutz<\/h2>\n<p>Norm SIA 181:2020 legt Anforderungen fest f\u00fcr den Luftschallschutz zwischen unterschiedlichen Nutzungseinheiten, abh\u00e4ngig vom Grad der St\u00f6rung und der L\u00e4rmempfindlichkeit des Empfangsraumes und differenziert nach Mindestanforderung oder erh\u00f6hter Anforderung. Zudem dienen die Empfehlungen in Norm SIA 181:2006 f\u00fcr den Schallschutz innerhalb einer Nutzungseinheit (Stufe 1 oder Stufe 2), als Richtwerte f\u00fcr die Festlegung des zu erreichenden Schallschutzes, z.B. mittels Zielvereinbarung.<\/p>\n<h3>Sonderregelung T\u00fcren<\/h3>\n<p>Sowohl bei Mindestanforderung als auch bei erh\u00f6hter Anforderung (z.B. Eigentumswohnungen) m\u00fcssen Wohnungseingangst\u00fcren vor R\u00e4umen mit mittlerer und hoher L\u00e4rmempfindlichkeit einen Schalld\u00e4mmwert von R&#8216;<sub>w<\/sub> + C \u2265 37 dB erreichen.<\/p>\n<h3>Anforderung innerhalb gleicher Nutzungseinheit<\/h3>\n<p>Die Empfehlung aus Norm SIA 181 bezieht sich auf den Luftschallschutz D<sub>i<\/sub> zwischen zwei R\u00e4umen, z.B. zwischen Korridor und Sitzungszimmer. Der von der T\u00fcre zu erreichende Schalld\u00e4mmwert h\u00e4ngt von folgenden Faktoren ab:<\/p>\n<ul>\n<li>Luftschallschutz-Anforderung D<sub>i<\/sub>,<\/li>\n<li>Fl\u00e4chenanteile Wand und T\u00fcre und<\/li>\n<li>Verh\u00e4ltnis zwischen der Fl\u00e4che des Trennbauteils und dem Volumen des Empfangsraumes.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr T\u00fcren innerhalb der gleichen Nutzungseinheit lassen sich aus den Empfehlungen in Norm SIA 181:2006 folgende Richtwerte ableiten:<\/p>\n<table class=\"Lauftext Einzug3_Tabs\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<ul style=\"list-style-type: none;\">\n<li><b>T\u00fcre<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: right; vertical-align: top;\"><b>R&#8216;<sub>w<\/sub> + C [dB]<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<ul>\n<li>Schlafzimmer\/Schlafzimmer<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: right; vertical-align: top;\">35 bis 37<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<ul>\n<li>Korridor\/B\u00fcro<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: right; vertical-align: top;\">30 bis 32<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<ul>\n<li>Korridor\/B\u00fcro mit erh\u00f6hter Diskretion<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: right; vertical-align: top;\">35 bis 37<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<ul>\n<li>B\u00fcro\/B\u00fcro<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: right; vertical-align: top;\">35 bis 37<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<ul>\n<li>B\u00fcro\/B\u00fcro mit erh\u00f6hter Diskretion<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: right; vertical-align: top;\">37 bis 40<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<ul>\n<li>Korridor\/Musikzimmer<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: right; vertical-align: top;\">35 bis 37<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<ul>\n<li>Arztpraxis\/Wartezimmer<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: right; vertical-align: top;\">37 bis 40<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<ul>\n<li>Hotelzimmer\/Hotelzimmer<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: right; vertical-align: top;\">42 bis 45<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Falls keine besonderen Anforderungen gestellt werden, kommen \u00fcblicherweise innerhalb der gleichen Nutzungseinheit T\u00fcren mit Schalld\u00e4mmwerten von etwa R&#8216;<sub>w<\/sub> = 25 dB zum Einsatz.<\/p>\n<h3>Schallschutz im Werkvertrag vereinbaren<\/h3>\n<p>Die Schalld\u00e4mmeigenschaften sollen auf Basis der am Bau zu erreichenden Schalld\u00e4mmwerte vertraglich vereinbart werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Bewertetes Bau-Schalld\u00e4mm-Mass R&#8216;<sub>w<\/sub>.<\/li>\n<li>Spektrumanpassungswert C bei Innent\u00fcren.<\/li>\n<li>Spektrumanpassungswert C<sub>tr<\/sub> bei Aussent\u00fcren.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Luftschalld\u00e4mmung von T\u00fcrelementen<\/h3>\n<p>T\u00fcrelemente sind schalltechnisch gesehen sehr komplexe Bauteile. Die Luftschalld\u00e4mmung h\u00e4ngt im Wesentlichen vom Aufbau des T\u00fcrblatts (vgl. Bild 3.7.2), der T\u00fcrzargen bzw. des T\u00fcrrahmens, allf\u00e4lliger Blenden\/Rahmenverbreiterungen und insbesonders von der Ausbildung der umlaufenden Funktionsfugen ab.<\/p>\n<h4>T\u00fcrblattkonstruktion<\/h4>\n<p>Die Schalld\u00e4mmung bei T\u00fcren erfolgt vor allem durch Reflexion der Schalldruckwellen. Der in der Konstruktion absorbierte Anteil ist meist vernachl\u00e4ssigbar klein. Die Schalld\u00e4mmung ist direkt proportional zur Masse. Sie h\u00e4ngt im Weiteren stark von der T\u00fcrkonstruktion ab.<\/p>\n<p>Gute Resultate erzielen biegeweiche mehrschichtige Konstruktionen und mehrschalige Konstruktionen oder Doppelt\u00fcren.<\/p>\n<p>Der Einfluss dieser Konstruktionsprinzipien ist in Bild 3.7.4 aufgezeigt, von T\u00fcrelemente-Herstellern sind produktspezifische Angaben und detaillierte Werte erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-7-4\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-04.png\" alt=\"Luftschalld\u00e4mmung von T\u00fcrelementen, abh\u00e4ngig vom Konstruktionsprinzip und der fl\u00e4chenbezogenen Masse\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.4:\u2002Luftschalld\u00e4mmung von T\u00fcrelementen, abh\u00e4ngig vom Konstruktionsprinzip und der fl\u00e4chenbezogenen Masse (Quelle: VST Merkblatt Nr. 005).<\/div>\n<h4>Funktionsfugen<\/h4>\n<p>Die Luftschalld\u00e4mmung einer betriebsfertigen T\u00fcrkonstruktion steht und f\u00e4llt mit der Ausbildung der Funktionsfugen. Um den Schalld\u00e4mmverlust in Grenzen zu halten, sind die nachfolgenden Konstruktionshinweise zu beachten:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Funktionsfugen m\u00fcssen umlaufend mit Dichtungen, die sich gut anschmiegen und im angepressten Zustand durchwegs etwa 6 bis 8 mm breit aufliegen, versehen werden. Die Dichtungen sind mit \u00dcberl\u00e4nge einzuziehen und in den Ecken dicht zu stossen. Es ist ausserdem darauf zu achten, dass die Dichtung umlaufend in derselben Ebene angeordnet wird (kein Versatz in den Ecken).<\/li>\n<li>Die verwendeten Materialien m\u00fcssen ein gutes Alterungsverhalten aufweisen. Dichtungen aus Schaumstoff sind nicht geeignet.<\/li>\n<li>Die Verwendung von Filzstreifen in Kombination mit Lippendichtungen kann zu Verbesserungen der Luftschalld\u00e4mmung f\u00fchren.<\/li>\n<li>Ein durchgehend ausreichender Pressdruck der Dichtungen setzt T\u00fcrblattverformungen von weniger als 2 bis 4 mm voraus. Es sind deshalb T\u00fcrbl\u00e4tter zu w\u00e4hlen, welche diese Anforderungen unter Ber\u00fccksichtigung der zu erwartenden Klimaeinfl\u00fcsse erf\u00fcllen (vgl.\u00a0auch Bild 3.7.1).<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Schallnebenwege<\/h4>\n<p>Unter Schallnebenwegen werden diejenigen Schall\u00fcbertragungen verstanden, die nicht unmittelbar \u00fcber das T\u00fcrelement stattfinden. Es sind dies im Wesentlichen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die direkt an die T\u00fcrkonstruktion anschliessende Wand.<\/li>\n<li>Der Unterlagsboden.<\/li>\n<li>Die an die T\u00fcrtrennwand direkt anschliessenden Bauteile (Geschossdecke, abgeh\u00e4ngte Decke, Doppelb\u00f6den mit Installationsraum, Fassadenkonstruktionen usw.).<\/li>\n<li>Kabelkan\u00e4le.<\/li>\n<li>L\u00fcftungskan\u00e4le usw.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Schallnebenwege haben bei Beachtung der nachfolgenden Konstruktionsregeln keinen bedeutenden Einfluss auf die Luftschalld\u00e4mmung von T\u00fcrelementen.<\/p>\n<h3>Trennwand<\/h3>\n<p>Das bewertete Schalld\u00e4mmmass der an die T\u00fcrkonstruktion anschliessenden Trennwand muss mindestens um 10 dB h\u00f6her sein als die Luftschalld\u00e4mmung der eingebauten T\u00fcre.<\/p>\n<h3>Schwimmender Unterlagsboden<\/h3>\n<p>Unter der T\u00fcre durchgezogene schwimmende Unterlagsb\u00f6den erreichen normalerweise eine Luftschalld\u00e4mmung von h\u00f6chstens 44 bis 46 dB. Zur Reduktion der Schalll\u00e4ngsleitung m\u00fcssen sie daher im Bereich der T\u00fcren und der Trennwand mittels Stellstreifen aus Mineralfasern vollst\u00e4ndig getrennt werden (Hohlflachschiene abkitten!).<\/p>\n<div class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-05.png\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.5: Die praxisbezogenen Beispiele zeigen m\u00f6gliche Schalld\u00e4mmverluste bei verschiedenen Einbausituationen, in Funktion des erforderlichen Schalld\u00e4mmwerts des T\u00fcrrohlings von T\u00fcrelementen. Mithilfe dieser Matrix kann abgesch\u00e4tzt werden, welchen Laborwert \u00abR<sub>w<\/sub> + C\u00bb das T\u00fcrblatt aufweisen muss, um die geforderte Luftschalld\u00e4mmung zu gew\u00e4hrleisten. Die Anwendung dieser Beispiele entbindet die Planer und Unternehmer nicht von ihrer eigenen Sorgfaltspflicht (Quelle: VST Merkblatt Nr. 005\/1, Version 2009).<\/div>\n<h3>Flankierende Bauteile<\/h3>\n<p>Die Schalll\u00e4ngsleitung R<sub>L,w<\/sub> jedes flankierenden Bauteils soll um mindestens 12 dB h\u00f6her liegen als die erforderliche Luftschalld\u00e4mmung der T\u00fcrkonstruktion.<\/p>\n<h3>Kabel- und L\u00fcftungskan\u00e4le<\/h3>\n<p>Leitungskan\u00e4le sind im Bereich der Wanddurchf\u00fchrung zu unterbrechen. Die Fuge zwischen Kanal- und Trennwand ist sorgf\u00e4ltig mit Kitt abzudichten. Zudem sind die Kan\u00e4le beidseits der Trennwand im Innern auf eine L\u00e4nge von je 0,5 m dicht mit Mineralwolle auszustopfen.<\/p>\n<p>L\u00fcftungskan\u00e4le erfordern im Trennwandbereich ausreichend dimensionierte Absorptionsschalld\u00e4mpfer, die eine weitgehend schallm\u00e4ssige Trennung des Leitungsnetzes gew\u00e4hrleisten. Andernfalls ist mit grossen Schall\u00fcbertragungen (Telefonie-Effekt) zu rechnen.<\/p>\n<h2>3.7.8 Brandschutz<\/h2>\n<h3>Grundlagen<\/h3>\n<p>F\u00fcr den Brandschutz ist die Richtlinie der kantonalen Geb\u00e4udeversicherungen VKF massgebend. F\u00fcr alle Produkte, welche einen Feuerwiderstand zu erbringen haben, muss ein Nachweis gef\u00fchrt werden. Der Nachweis kann \u00fcber verschiedene Vorg\u00e4nge erreicht werden (vgl. Bild 3.7.6).<\/p>\n<h3>Hinweise zum Nachweis des Feuerwiderstandes:<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Nachweisverfahren a) bis c) sind absolut gleichwertig.<\/li>\n<li>F\u00fcr bewegliche Bauteile wie T\u00fcren, Fenster, Klappen usw. kann der Nachweis des Feuerwiderstands nur \u00fcber eine Brandpr\u00fcfung erbracht werden!<\/li>\n<li>Objektbezogene Einzelzulassungen m\u00fcssen vor der Ausf\u00fchrung bei der zust\u00e4ndigen Brandschutzbeh\u00f6rde eingeholt werden und gelten nur f\u00fcr dieses eine Objekt. Diese Bauteile haben lediglich einen eingesch\u00e4tzten Feuerwiderstand und der Unternehmer tr\u00e4gt die volle Verantwortung!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Feuerwiderstand von T\u00fcren muss mit Brandversuchen nachgewiesen werden. In der Schweiz muss eine Brandschutzanwendung bei der VKF erwirkt werden. Verbaute T\u00fcren sind mit einer Plakette kennzuzeichnen.<\/p>\n<p>T\u00fcren mit einem Feuerwiderstand sind in den Ausf\u00fchrungen E30 \/ EI30 und EI60 erh\u00e4ltlich. Sonderanwendungen k\u00f6nnen auch EI30-RF1-Ausf\u00fchrungen verlangen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Aussent\u00fcren besteht eine harmonisierte Norm. Der Hersteller beantragt das Zertifikat bei einer notifizierten Stelle. Damit darf die T\u00fcre europaweit in Verkehr gebracht werden.<\/p>\n<h3>Anwendung<\/h3>\n<p>Die Anforderung an die T\u00fcre EI30 beinhaltet keine weiteren Leistungsmerkmale. Sehr oft liegen aber mehrere Leistungsanforderungen gemeinsam vor, wie z.B.:<\/p>\n<ul>\n<li>Feuerwiderstand (z.B. EI30),<\/li>\n<li>Schalld\u00e4mmung (R&#8216;<sub>w<\/sub> + C oder R&#8216;<sub>w<\/sub> + C<sub>tr<\/sub>),<\/li>\n<li>Einbruchhemmung (RC2 bis RC3),<\/li>\n<li>W\u00e4rmeschutz (U-Wert) und<\/li>\n<li>Panikverschl\u00fcsse (Fluchtweg).<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"bild-hle-3-7-6\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-06.png\" alt=\"M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Nachweis des Feuerwiderstandes.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.6:\u2002M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Nachweis des Feuerwiderstandes.<\/div>\n<h3>Oberfl\u00e4chenbehandlung:<\/h3>\n<p>Brandschutzt\u00fcren k\u00f6nnen mit einem brennbaren Deckbelag von max. 1,5 mm versehen werden. Pulverbeschichtungen, Nasslackierungen, Belege mit Furnier, Kunstharzplatten u.\u00c4. sind zul\u00e4ssig.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-7-7\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-07.png\" alt=\"Widerstandsklassen bei T\u00fcren gegen Einbruch gem\u00e4ss SN EN 1627.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.7:\u2002Widerstandsklassen bei T\u00fcren gegen Einbruch gem\u00e4ss SN EN 1627.<\/div>\n<h3>Unterscheidung nach Funktion<\/h3>\n<p>Alle Brandschutzt\u00fcren sind brandabschnittbildende Bauteile. Man unterscheidet zwischen:<\/p>\n<ul>\n<li>T\u00fcren, welche immer geschlossen sind, und<\/li>\n<li>T\u00fcren, welche sich im Brandfall schliessen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Brandfallschliessende T\u00fcren sind in der Regel immer offen und werden \u00fcber Rauch- oder Feuermelder angesteuert. Im Alarmfall wird das Schliessen der T\u00fcren ausgel\u00f6st.<\/p>\n<h3>Grundsatz<\/h3>\n<p>Es gilt der Grundsatz \u00abWie gepr\u00fcft so eingebaut\u00bb. Die T\u00fcren sind grunds\u00e4tzlich nicht ver\u00e4nderbar und m\u00fcssen in der gepr\u00fcften Ausf\u00fchrung eingebaut werden.<\/p>\n<h3>T\u00fcren in Fluchtwegen<\/h3>\n<p>T\u00fcren, welche in Fluchtwegen liegen, m\u00fcssen in den Durchgangsmassen den kantonalen Richtlinien entsprechen. Wohnungseingangst\u00fcren (MFH) sind mind. 900 mm breit, Haust\u00fcren sind in der Regel 1000 mm breit.<\/p>\n<h2>3.7.9 Sicherheit<\/h2>\n<p>Die beruhigende Wirkung besonders sicherer T\u00fcren l\u00e4sst sich nicht \u00fcberpr\u00fcfen \u2013 ihre einbruchhemmende Wirkung dagegen gleich in mehrfacher Hinsicht. F\u00fcr die Wahl der richtigen Widerstands-, DIN- oder VdS-Klasse sind vor allem die Natur des Objekts und sein Standort von Bedeutung (vgl. Bild 3.7.7).<\/p>\n<h3>Widerstandsklassen<\/h3>\n<p>Die Einbruchhemmung einer T\u00fcr h\u00e4ngt von mehreren Faktoren ab. Neben dem Verschluss- und Bandsystemen sind auch die fachgerechte Montage und die Profilart von Bedeutung. Moderne Mehrfachverriegelungen sind eine geeignete L\u00f6sung, um potenziellen Einbrechern das Leben schwer zu machen und ein Aufhebeln der T\u00fcr zu verhindern.<\/p>\n<h3>Schlossklassen<\/h3>\n<p>Die DIN 18251 legt neben speziellen Massvorgaben auch Qualit\u00e4tsanforderungen f\u00fcr Schl\u00f6sser fest, indem sie anhand des Verwendungszwecks unterschiedliche Klassen definiert.<\/p>\n<h4>Klasse 1<\/h4>\n<p>f\u00fcr T\u00fcren, die nur gelegentlich und mit Bedacht ge\u00f6ffnet werden \u2013 zum Beispiel T\u00fcren f\u00fcr Abstellr\u00e4ume.<\/p>\n<h4>Klasse 2<\/h4>\n<p>f\u00fcr T\u00fcren, die regelm\u00e4ssig und mit Bedacht ge\u00f6ffnet werden \u2013 zum Beispiel B\u00fcrot\u00fcren.<\/p>\n<h4>Klasse 3<\/h4>\n<p>f\u00fcr T\u00fcren, die h\u00e4ufig und zum Teil mit hohem Kraftaufwand ge\u00f6ffnet werden \u2013 zum Beispiel T\u00fcren in \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden.<\/p>\n<h4>Klasse 4<\/h4>\n<p>f\u00fcr T\u00fcren, die sehr oft und zum Teil grob ge\u00f6ffnet werden \u2013 zum Beispiel T\u00fcren mit erh\u00f6hter Einbruchhemmung und T\u00fcren in \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden.<\/p>\n<p>Neben Fenstern ist die Eingangst\u00fcr ein beliebtes \u00abEinfallstor\u00bb f\u00fcr Einbrecher. Die Polizei empfiehlt, dass alle T\u00fcren, durch die man ins Haus oder in die Wohnung gelangen kann, mindestens der Widerstandsklasse RC2\u00a0entsprechen (Massnahmen vgl. Bild 3.7.8)<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-7-8\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-08.png\" alt=\"Massnahmen f\u00fcr hohe Sicherheit bei T\u00fcren\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.8:\u2002Massnahmen f\u00fcr hohe Sicherheit bei T\u00fcren<br \/>\n<span class=\"quelle-em\">(Quelle: Sigenia).<\/span><\/div>\n<h2>3.7.10 Tore<\/h2>\n<p>Das Tor ist eine \u00d6ffnung in W\u00e4nden und Mauern f\u00fcr die Durchfahrt von Fahrzeugen. Folgende Torarten werden unterschieden:<\/p>\n<ul>\n<li>Kipptor<\/li>\n<li>Falttor, Schiebefalttor<\/li>\n<li>Schiebetor<\/li>\n<li>Fl\u00fcgeltor<\/li>\n<li>Sektionaltor<\/li>\n<li>Rolltor, Rollgitter<\/li>\n<li>Schnelllauftor<\/li>\n<li>Brandschutztore<\/li>\n<li>Schallschutztore<\/li>\n<li>Einbruchschutztore<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Wahl des Tores und dessen Spezifikationen m\u00fcssen unter Beachtung des Einbauortes und der an das Tor gestellten Betriebsanforderungen erfolgen. Kriterien sind z.B. Sicherheit, Bedienungsfreundlichkeit, Art und Weise der Bet\u00e4tigung, Benutzungsh\u00e4ufigkeit, Automatisierungsgrad, Ber\u00fccksichtigung von Schlupft\u00fcren (Fluchtt\u00fcren), Position des Tores innerhalb des Geb\u00e4udes, Instandhaltung usw. Entsprechend den erforderlichen Spezifikationen sind Anforderungen an die Leistungseigenschaften zu stellen, die den jeweiligen Normen entsprechend nachgewiesen werden m\u00fcssen (vgl. Bilder\u00a03.7.9 bis 3.7.11).<\/p>\n<h3>Produktenorm EN 13241-1<\/h3>\n<p>Die Norm EN 13241-1 definiert Sicherheits- und Leistungsanforderungen f\u00fcr alle kraft- und handbet\u00e4tigten Tore im gewerblichen und privaten Nutzungsbereich, die f\u00fcr den Zugangsbereich von Personen vorgesehen sind. Ziel der Norm ist der Schutz von Personen.<\/p>\n<h3>W\u00e4rmeschutz<\/h3>\n<p>Wenn der gen\u00fcgende W\u00e4rmeschutz \u00fcber einen Einzelbauteilnachweis erbracht wird, m\u00fcssen Tore (T\u00fcren gr\u00f6sser als 6 m<sup>2<\/sup>) einen U-Wert von U \u2264 1,7 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K aufweisen (gegen Aussenklima) bzw. von U \u2264 2,0 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K (gegen unbeheizte R\u00e4ume). Weil nicht in allen F\u00e4llen und bei allen Toren U-Werte \u2264 1,7 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K erreicht werden k\u00f6nnen, kann der W\u00e4rmeschutznachweis auch \u00fcber das Kriterium des Heizw\u00e4rmebedarfs gem\u00e4ss Norm SIA 380\/1 erbracht werden. Es besteht so die M\u00f6glichkeit, die Energieverluste der schlechteren Bauteile (z.B. von Toren) durch geringere Energieverluste bei anderen Bauteilen oder h\u00f6here passivsolare Gewinne bei den Fenstern zu kompensieren. Ein Bauteilgrenzwert f\u00fcr das Tor muss dann nicht eingehalten werden, dies im Gegensatz zum Einzelbauteilnachweis, wo der Grenzwert U einzuhalten und nachzuweisen ist. Gem\u00e4ss Norm SIA 180 gilt es, bei Toren einen Mindestw\u00e4rmeschutz mit U \u2264 2,4 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K zu gew\u00e4hrleisten, wenn diese R\u00e4ume abgrenzen, aus denen sich bauphysikalische Anforderungen an die Geb\u00e4udeh\u00fclle ergeben. Zudem muss gew\u00e4hrleistet sein, dass es nicht zu Zugluft infolge Kaltluftabfall kommt, welche die Behaglichkeit beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<div class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Table_13.png\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.9:\u2002Windlast-Klassifizierung aus EN 12424.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Table_14.png\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.10:\u2002Anforderung an Widerstand gegen eindringendes Wasser aus EN 12425.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Table_15.png\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.11:\u2002Anforderung an Luftdurchl\u00e4ssigkeit aus EN 12426.<\/div>\n<h3>Luftdurchl\u00e4ssigkeit<\/h3>\n<p>Bild 3.7.11 zeigt die Klassen 0 bis 6, wie sie in EN 12426 definiert sind, und Bild 3.7.12 gibt Auskunft \u00fcber die in etwa zu erreichende Luftdurchl\u00e4ssigkeit, abh\u00e4ngig vom Tortyp. Wenn das Tor Teil der thermischen Geb\u00e4udeh\u00fclle ist, soll mindestens die Klasse 2 erreicht werden. Besonders hohe Anforderungen an die Luftdichtheit ergeben sich bei Geb\u00e4uden, die nach MINERGIE-P oder MINERGIE-A zertifiziert werden. Die Luftdichtheit muss bei solchen Bauten mittels Blower-Door-Messung nachgewiesen werden; es sind Tore einzubauen, welche mindestens die Klasse 3 erreichen oder wenn m\u00f6glich die Klasse 4. Wenn Tore als Funktions\u00f6ffnungen Teil der Luftdichtheitsebene sind, d\u00fcrfen sie vor der Messung abgeklebt werden.<\/p>\n<div class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Table_12.png\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.12:\u2002Abh\u00e4ngig von der Torart zu erreichende Anforderungen betreffend Windlast, eindringendes Wasser, Luftdurchl\u00e4ssigkeit und W\u00e4rmeschutz.<\/div>\n<h3>Torsicherheit<\/h3>\n<p>Das sogenannte Torendprofil seitlich oder unten kann als Sicherheitsprofil ausgef\u00fchrt werden. Dieses spricht beim Schliessen an, wenn ein Widerstand erkannt wird. So wird eine Quetschgefahr ausgeschlossen (vgl. Bild 3.7.13).<\/p>\n<h3>Torsteuerung<\/h3>\n<p>Tor\u00f6ffnungszeiten, Offenhaltezeiten und die Tor\u00f6ffnungsh\u00e4ufigkeit sind wichtige Faktoren f\u00fcr die Wahl der Torart und der Torsteuerung. Tore k\u00f6nnen manuell, durch eine Totmannschaltung, manuell get\u00e4tigte Impulsschaltung oder mittels automatischen Impulsgebers ge\u00f6ffnet und geschlossen werden. Durch den Einsatz von Frequenzumformern k\u00f6nnen motorisierte Tore schnellstm\u00f6glich ge\u00f6ffnet werden.<\/p>\n<h3>Kipptor<\/h3>\n<p>Kipptore schwingen nach oben unter die Decke. Das Torblatt steht in ge\u00f6ffnetem Zustand in der Regel nicht \u00fcber die Mauer\u00f6ffnung hervor. Der Gewichtsausgleich erfolgt \u00fcber ein Federzug- oder Seilzugsystem mit Gegengewicht. Verschiedene F\u00fcllungen sind m\u00f6glich, auch eine T\u00fcre oder eine Verglasung l\u00e4sst sich in der Torfl\u00e4che integrieren. Die Bedienung erfolgt manuell oder mit einem Torantrieb.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-7-13\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-13.png\" alt=\"Torendprofile bieten die Sicherheit, dass Personen nicht eingeklemmt werden.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.13:\u2002Torendprofile bieten die Sicherheit, dass Personen nicht eingeklemmt werden.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-7-14\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-14.png\" alt=\"Kipptor mit Torblattbekleidung aus Baubronze.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.14:\u2002Kipptor mit Torblattbekleidung aus Baubronze.<\/div>\n<h3>Falttor (vgl. Bilder 3.7.15 und 3.7.16)<\/h3>\n<p>Falttore bestehen aus mehreren Fl\u00fcgeln, die sich seitlich \u00f6ffnen. Die F\u00fchrung der Fl\u00fcgel erfolgt auf horizontal und vertikal kugelgelagerten Laufwagen. Diese Torkonstruktion eignet sich auch f\u00fcr gr\u00f6ssere \u00d6ffnungen, und das Tor kann in verschiedenen Bauweisen gefertigt werden.<\/p>\n<h4>Paneelentore (Sandwich-Paneelen)<\/h4>\n<ul>\n<li>Die Paneelen aus Aluminium oder lackiertem Stahl sind mit Polyurethanschaum gef\u00fcllt.<\/li>\n<li>Fensterausschnitte sind m\u00f6glich.<\/li>\n<li>Es k\u00f6nnen gute W\u00e4rmed\u00e4mmeigenschaften mit U-Werten von bis zu 1,7 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K erreicht werden.<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"bild-hle-3-7-16\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-16.png\" alt=\"Falttor Setz, Dintikon.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.16:\u2002Falttor Setz, Dintikon.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-7-15\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-15.png\" alt=\"Konstruktionssystematik von Falttor und Schiebefalttor.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.15:\u2002Konstruktionssystematik von Falttor und Schiebefalttor.<\/div>\n<h4>Tore mit Rahmen-Sprossen-Konstruktion<\/h4>\n<ul>\n<li>Ausf\u00fchrung in Stahl oder Aluminium.<\/li>\n<li>Verschiedene F\u00fcllungen k\u00f6nnen eingebaut werden, wie z.B. Verglasungen, Alu- oder Stahl-Sandwichplatten, Holzf\u00fcllungen, Lochbleche u.\u00c4.<\/li>\n<li>Falttore in Stahl oder Aluminium k\u00f6nnen auch mit thermisch getrennten Profilen ausgef\u00fchrt werden.<\/li>\n<li>Es sind U-Werte bis 1,7 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K erreichbar.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Schiebefalttor<\/h3>\n<p>Schiebefalttore sind im Aufbau gleich wie Falttore. Sie unterscheiden sich nur in der \u00d6ffnungsart (schieben und dann falten). Diese Tore werden mehrheitlich mit Elektro-Antrieb ausger\u00fcstet.<\/p>\n<h3>Schiebetor<\/h3>\n<p>Das Schiebetor ist im Aufbau und in der Bauweise gleich wie das Falttor. Dieses Tor wird als komplettes Torblatt gefertigt und eingebaut. Die \u00d6ffnung erfolgt seitlich durch Verschieben des Torblatts. Die Bedienung erfolgt manuell oder auch mit Elektro-Antrieb.<\/p>\n<h3>Fl\u00fcgeltor (vgl. Bild 3.7.17)<\/h3>\n<p>Fl\u00fcgeltore werden ein- oder zweifl\u00fcglig ausgef\u00fchrt. Dank umlaufender Gummilippen-Dichtungen sind Fl\u00fcgeltore sehr dicht. Verschiedene F\u00fcllungen k\u00f6nnen eingebaut werden. Die Bedienung kann manuell oder mit einem Torantrieb erfolgen.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-7-17\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-17.png\" alt=\"Konstruktionssystematik von Fl\u00fcgeltor.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.17:\u2002Konstruktionssystematik von Fl\u00fcgeltor.<\/div>\n<h3>Sektionaltor (vgl. Bild 3.7.18)<\/h3>\n<p>Das Torblatt ist in mehrere Sektionen waagerecht unterteilt und schliesst sich von oben nach unten. Die Sektionen sind durch Gelenke wie eine Kette aneinandergef\u00fcgt und haben seitlich Laufrollen, die in Schienen gef\u00fchrt werden. Mit Zugseilen wird das Tor nach dem \u00d6ffnen in eine Position unter der Hallendecke geschoben. Das Torblatt wird gr\u00f6sstenteils \u00fcber Federkraft gewichtsausgeglichen. Die Sektionaltore werden jeweils hinter der Leibung angeschlagen und es stehen verschiedene Umlenkungsarten zur Verf\u00fcgung (vgl. Bild 3.7.19). Sektionaltore werden in verschiedenen Bauweisen gefertigt.<\/p>\n<h4>Paneelentore (Sandwich-Paneelen)<\/h4>\n<ul>\n<li>Die Hohlr\u00e4ume sind vollst\u00e4ndig mit Polyurethanschaum ausgesch\u00e4umt.<\/li>\n<li>Der Einbau von Sichtsektionen (Rahmen-Sprossen) ist m\u00f6glich.<\/li>\n<li>\u00dcbliche Sektionenh\u00f6hen 400\u2013600 mm.<\/li>\n<li>U-Werte bis 0,5 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K erreichbar.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Rahmen-Sprossen-Konstruktion<\/h4>\n<ul>\n<li>Ausf\u00fchrung in Aluminium.<\/li>\n<li>Es k\u00f6nnen verschiedene F\u00fcllungen eingebaut werden, z.B. Verglasungen, Alu-Sandwichplatten, Holzf\u00fcllungen, Lochbleche usw.<\/li>\n<li>Diese Sektionaltore k\u00f6nnen auch mit thermisch getrennten Profilen ausgef\u00fchrt werden.<\/li>\n<li>Es sind Sektionenh\u00f6hen bis 1000 mm m\u00f6glich.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Rolltore (vgl. Bild 3.7.20)<\/h3>\n<p>Das Rolltor beruht auf einer einfachen Konstruktion. Wenige variierbare Bauteile werden mit einer relativ einfachen Technik kombiniert. Die Bauteile sind im Wesentlichen der Rollpanzer, aus scharnierartig miteinander verbundenen Profilen (Stahl oder Aluminium), ein- oder doppelwandig, mit oder ohne W\u00e4rmed\u00e4mmung. Es k\u00f6nnen U-Werte bis 3,9 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K erreicht werden.<\/p>\n<h3>Rollgitter (vgl. Bild 3.7.21)<\/h3>\n<p>Aufbau und Konstruktion der Rollgitter sind gleich wie beim Rolltor. Der Panzer mit unterschiedlichen Gitterformen gew\u00e4hrleistet optimale Bel\u00fcftung und viel Durchsicht bei gutem Einbruchschutz. Varianten mit stranggepressten Lamellenprofilen mit feiner Lochausstanzung verhindern das Eindringen von Laub und Unrat.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-7-18\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Group_126.png\" alt=\"Referenzbild und Konstruktionssystematik von Sektionaltor.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.18:\u2002Referenzbild und Konstruktionssystematik von Sektionaltor.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-7-19\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-19.png\" alt=\"Relevante Umlenkungsarten bei Sektionaltoren.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.19:\u2002Relevante Umlenkungsarten bei Sektionaltoren.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-7-20\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Group_127.png\" alt=\"Referenzbild und Konstruktionssystematik von Rolltoren.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.20:\u2002Referenzbild und Konstruktionssystematik von Rolltoren.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-7-21\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-21.png\" alt=\"Rollgitter beim Einkaufszentrum Stans.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.21:\u2002Rollgitter beim Einkaufszentrum Stans.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-7-22\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-7-22.png\" alt=\"Schnelllauftor mit Sichtsektionen.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.22:\u2002Schnelllauftor mit Sichtsektionen.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-7-23\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4555\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.23.png\" alt=\"\" width=\"441\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.23-200x154.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.23-300x231.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.23-400x308.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.23.png 441w\" sizes=\"(max-width: 441px) 100vw, 441px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.23: \u2002Beim Schnelllauftor werden die Aluminium-Lamellen beim Aufrollen in eine feste Spirale eingef\u00fchrt.<\/div>\n<h3>Schnelllauftore (vgl. Bilder 3.7.22 und 3.7.23)<\/h3>\n<p>Das Schnelllaufspiraltor ist der j\u00fcngst entwickelte Tortyp. Im Gegensatz zum Sektionaltor besteht das Torblatt nicht aus wenigen hohen Sektionen, sondern aus feinmaschigen Aluminium-Lamellen mit einer H\u00f6he von etwa 250 mm. Diese werden zum \u00d6ffnen jedoch nicht wie beim Rolltor \u00fcbereinander auf die Welle gerollt, sondern ohne aufeinander zu reiben in eine feste Spirale eingef\u00fchrt. Diese Konstruktion erlaubt daher hohe \u00d6ffnungs- und Schliessgeschwindigkeiten sowie eine lange Lebensdauer, auch bei hochfrequentem Torbetrieb. Mit speziell ausgelegten Antrieben werden, in Kombination mit einem Frequenzumformer, \u00d6ffnungsgeschwindigkeiten von bis zu 2,5 m\/s erreicht.<\/p>\n<p>Schnelllauftore k\u00f6nnen auch mit thermisch getrennten Profilen ausgef\u00fchrt werden und es lassen sich beliebig viele Sichtsektionen (Acrylglasf\u00fcllungen) realisieren.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-7-24\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4558\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.24.png\" alt=\"\" width=\"448\" height=\"459\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.24-200x205.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.24-293x300.png 293w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.24-400x410.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.24.png 448w\" sizes=\"(max-width: 448px) 100vw, 448px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.24:\u2002Brandschutztor in feuerhemmender Wand eines Industriebetriebs.<\/div>\n<h3>Brandschutztore nach DIN EN 16034 (vgl. Bild 3.7.24)<\/h3>\n<p>Ein Brandschutzabschluss hat die Aufgabe, \u00d6ffnungen in feuerhemmenden oder feuerbest\u00e4ndigen W\u00e4nden gegen den Durchtritt von Feuer zu sichern (vgl. Bild 3.7.24). Die Klassierung von Bauteilen erfolgt nach der europ\u00e4ischen Norm EN 13501-2.<\/p>\n<h4>Klassierung von Bauteilen nach VKF-Pr\u00fcfnorm<\/h4>\n<p>Das Brandverhalten von Bauteilen wird insbesondere durch ihre Feuerwiderstandsdauer gekennzeichnet. Sie ist die Mindestdauer in Minuten, w\u00e4hrend der ein Bauteil die an ihn gestellten Anforderungen erf\u00fcllen muss.<\/p>\n<p>Feuerwiderstandsklassen f\u00fcr bewegliche Bauteile wie T\u00fcren und Tore: EI 30; EI 60; EI 90; EI 120.<\/p>\n<p>Die gleichen Torarten, wie zuvor beschrieben, k\u00f6nnen auch als Brandschutztore ausgef\u00fchrt werden. Alternativ k\u00f6nnen auch Brandschutzvorh\u00e4nge (textile Gewebe) eingesetzt werden (vgl. Bild 3.7.25).<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-7-24\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4561\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.25.png\" alt=\"\" width=\"443\" height=\"458\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.25-200x207.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.25-290x300.png 290w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.25-400x414.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/3.7.25.png 443w\" sizes=\"(max-width: 443px) 100vw, 443px\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.7.25:\u2002Textiler Brandschutzvorhang.<\/div>\n<h3>Schallschutztore nach EN ISO 140-3<\/h3>\n<p>Schallschutztore in verschiedenen Ausf\u00fchrungen k\u00f6nnen bis Schalld\u00e4mmung R<sub>w<\/sub> = 50 dB gebaut werden.<\/p>\n<h3>Einbruchschutztore nach SN EN 1627<\/h3>\n<p>Einbruchschutztore in verschiedenen Ausf\u00fchrungen k\u00f6nnen bis RC 4 (vgl. Bild 3.7.7) gebaut werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neben Informationen des VSSM beziehen sich die Angaben zu den T\u00fcren auf das Heft 14 \u00abT\u00fcren\u00bb aus dem Lehrmittel \u00abDie neue Konstruktionslehre im Hochbau\u00bb (LM-A LernMedien-Architektur GmbH, 3. Auflage) und VST-Merkbl\u00e4tter (Verband Schweizerische T\u00fcrenbranche) sowie auf diverse andere Recherchen. 3.7.1 Definitionen Die T\u00fcr ist der Eingang eines Geb\u00e4udes oder eines Raumes, eine verschliessbare \u00d6ffnung als [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-1844","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-baukonstruktion-beim-neubau"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1844","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1844"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1844\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4794,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1844\/revisions\/4794"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1844"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1844"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1844"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}