{"id":1850,"date":"2018-08-13T15:12:24","date_gmt":"2018-08-13T13:12:24","guid":{"rendered":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/?p=1850"},"modified":"2022-09-30T14:57:26","modified_gmt":"2022-09-30T12:57:26","slug":"3-10-erschliessungszonen-treppen-lift","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/3-10-erschliessungszonen-treppen-lift\/","title":{"rendered":"3.10\u2002Erschliessungszonen: Treppen, Lift"},"content":{"rendered":"<h2>3.10.1 Problemstellung, Grundanforderung<\/h2>\n<p>Ein Zirkulationssystem stellt die r\u00e4umliche Beziehung zwischen Raumeinheiten her. Die Orientierung der R\u00e4ume zum Licht und nach Himmelsrichtungen einerseits und die Verbindungsm\u00f6glichkeiten von Raumzug\u00e4ngen, Horizontal- und Vertikalwegen andererseits sind ordnungsbildende Faktoren f\u00fcr die r\u00e4umliche Organisation von Raumeinheiten und Geb\u00e4uden. Die Anzahl, Gr\u00f6sse und Form der zu erschliessenden Einheiten und deren nutzungsbedingte Beziehung zueinander bilden weitere systembestimmende Kriterien. Ein Zirkulationssystem kann nicht als Einzelteil entwickelt werden, es ist im Gesamtzusammenhang aller R\u00e4ume und Raumgruppen zu sehen (vgl. Bild 3.10.1). Funktionst\u00fcchtigkeit, Orientierung und \u00d6konomie sind in einer einfachen Systemgeometrie und einer angemessenen Direktheit der Erschliessungswege zu suchen. Folgende Anforderungen m\u00fcssen im Allgemeinen an die Leistung von Zirkulationssystemen gestellt werden.<\/p>\n<h3>Funktionst\u00fcchtigkeit<\/h3>\n<p>Erreichbarkeit der Ziele in der Direktheit, welche der Aufgabe angemessen ist. Unterscheidung (Abtrennung) von \u00f6ffentlicher, halb\u00f6ffentlicher und privater Sph\u00e4re.<\/p>\n<h3>Leistungsf\u00e4higkeit<\/h3>\n<p>Angemessenheit von Dimensionen (von L\u00e4nge, Breite, Steilheit bzw. Fahrgeschwindigkeit) an die auftretenden Zirkulationssituationen (Stosszeit, Normalverkehr usw.).<\/p>\n<h3>Sicherheit<\/h3>\n<p>Unfallsicherheit aller Teile f\u00fcr alle Arten von Benutzern (auch alte Leute, Kinder), Notfallsicherheit.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-10-1\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Group_178.png\" alt=\"Effiziente Erschliessung von drei Wohnungen je Geschoss mit Treppe, Lift und Haustechnikinstallationen\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.10.1:\u2002Effiziente Erschliessung von drei Wohnungen je Geschoss mit Treppe, Lift und Haustechnikinstallationen (Marques AG).<\/div>\n<h3>Bequemlichkeit<\/h3>\n<p>Angemessenheit der Elementeigenschaften an die ergonomischen, allgemein physiologischen und psychologischen Erfordernisse.<\/p>\n<h3>Orientierung<\/h3>\n<p>Lesbarkeit und Eindeutigkeit der Systemgeometrie. Verst\u00e4ndlichkeit des Standorts im Geb\u00e4ude in Bezug auf die nat\u00fcrlichen Orientierungselemente der Umgebung bzw. Natur.<\/p>\n<h3>Erlebnistr\u00e4chtigkeit<\/h3>\n<p>Erschliessen des Erlebnisgehalts des Geb\u00e4udeinnern und der Beziehung des Geb\u00e4udes zu seiner Umgebung.<\/p>\n<h3>\u00d6konomie<\/h3>\n<p>Angemessenheit des Mitteleinsatzes f\u00fcr die Erstellung, den Betrieb und den Unterhalt der Anlage.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-10-2\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-10-2.png\" alt=\"Schematische Darstellung der Anordnung von Erschliessungszonen.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.10.2:\u2002Schematische Darstellung der Anordnung von Erschliessungszonen.<\/div>\n<h2>3.10.2 W\u00e4rmeschutz<\/h2>\n<p>Bei Wohnbauten wird die Erschliessungszone bzw. das Treppenhaus in der Regel nicht aktiv beheizt. Je nach Disposition (Anteil der Bauteile, die W\u00e4rme zuf\u00fchren bzw. \u00fcber die W\u00e4rme abgef\u00fchrt wird, vgl. Bild 3.10.2) und Ausbildung der Bauteile (W\u00e4rmed\u00e4mmverm\u00f6gen) resultiert zwischen den effektiv beheizten Nutzr\u00e4umen und der Erschliessungszone eine mehr oder weniger grosse Temperaturdifferenz.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang stellt sich immer wieder die Frage, ob die Erschliessungszone, als nicht beheizter Raum, gegen\u00fcber den aktiv beheizten R\u00e4umen thermisch abgetrennt werden muss. Wenn ja, haben die Trennbauteile den Anforderungen an Bauteile gegen nicht beheizte R\u00e4ume zu gen\u00fcgen bzw. sie sind bei der Beurteilung des Heizw\u00e4rmebedarfs relevant (Systemnachweis gem\u00e4ss Norm SIA 380\/1). Fast immer wird aber die Erschliessungszone als unbeheizter Bereich innerhalb der thermischen Geb\u00e4udeh\u00fclle betrachtet, wodurch aus energetischer Sicht Anforderungen an die Trennbauteile \u00abbeheizt\/unbeheizt\u00bb entfallen. Im Bereich des Geb\u00e4udezugangs (Erdgeschoss) kann es aber zur Gew\u00e4hrleistung von Behaglichkeit und Bauschadenfreiheit erforderlich sein, einen Mindestw\u00e4rmeschutz zu gew\u00e4hrleisten, z.B. bei einer Trennwand zwischen Wohnung und Treppenhaus. Alternativ wird im Hauseingangsbereich die Temperatur \u00f6fters mittels Radiator erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Bei zweischaliger Ausbildung der Trennbauteile (vgl. Bild 3.10.3) gew\u00e4hrleistet die \u00abSchalld\u00e4mmschicht\u00bb aus Faserd\u00e4mmstoff sowohl einen Mindestw\u00e4rmeschutz wie auch eine optimale schalltechnische Trennung (Luft- und K\u00f6rper- bzw. Trittschallschutz).<\/p>\n<p>Effizienter und platzsparender ist aber die in Bild 3.10.4 gezeigte einschalige Variante, mit welcher der erforderliche Schallschutz auch erreicht werden kann und die dank \u00abTreppenhaus innerhalb der thermischen Geb\u00e4udeh\u00fclle\u00bb auch ohne spezielle W\u00e4rmed\u00e4mmung realisiert werden kann.<\/p>\n<p>Noch schwieriger ist es, eine optimale Abgrenzung der thermischen Geb\u00e4udeh\u00fclle im \u00dcbergangsbereich vom Erd- zum Untergeschoss oder zu den Untergeschossen zu finden. Insbesondere bei mehreren unbeheizten Untergeschossen ist es meist am effizientesten, wenn die Erschliessungszone als \u00abLoch in der thermischen Geb\u00e4udeh\u00fclle\u00bb akzeptiert und mit einem \u00e4quivalenten U-Wert von 2,5 W\/m<sup>2<\/sup>\u00b7K ber\u00fccksichtigt wird. Alternativ m\u00fcssten die Bauteile zwischen der sich innerhalb der thermischen Geb\u00e4udeh\u00fclle befindenden Erschliessung und den unbeheizten Untergeschossr\u00e4umen w\u00e4rmeged\u00e4mmt werden. Diese Variante ist im Bereich der W\u00e4nde mit meist erheblichen W\u00e4rmebr\u00fccken, mit grossen W\u00e4rmeverlusten \u00fcber die T\u00fcren und aufwendigen W\u00e4rmed\u00e4mmungen im Bereich von Bodenplatte und Liftunterfahrt verbunden. Diese Variante f\u00fchrt dann, wenn mehr als ein unbeheiztes Untergeschoss vorhanden ist, in der Regel zu einem eher h\u00f6heren W\u00e4rmeverlust als die Ber\u00fccksichtigung des \u00abLoches in der thermischen Geb\u00e4udeh\u00fclle\u00bb und ist somit ineffizient.<\/p>\n<div id=\"bild-hle-3-10-3\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Bild_3-10-3.png\" alt=\"Erschliessungszone mit zweischaliger Trennwand zur w\u00e4rme- und schalltechnisch optimalen Trennung gegen\u00fcber der Wohnung.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.10.3:\u2002Erschliessungszone mit zweischaliger Trennwand zur w\u00e4rme- und schalltechnisch optimalen Trennung gegen\u00fcber der Wohnung.<\/div>\n<h3><\/h3>\n<div id=\"bild-hle-3-10-4\" class=\"img-hle\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2018\/08\/Kap03_3634-3_Bautechnik_Group_9.png\" alt=\"Erschliessungszone mit einschaliger Trennwand zwischen Treppenhaus und Wohnung.\" \/><\/div>\n<div class=\"bildlegende-hle\">Bild 3.10.4:\u2002Erschliessungszone mit einschaliger Trennwand zwischen Treppenhaus und Wohnung.<\/div>\n<h2>3.10.3 Schallschutz<\/h2>\n<p>Die Norm SIA 181:2020 \u00abSchallschutz im Hochbau\u00bb definiert Anforderungen an den Schutz gegen Innenl\u00e4rm, in Form von Luft- und Trittschall sowie von Ger\u00e4uschen haustechnischer Anlagen. Daraus resultieren auch verschiedene Anforderungen an die Erschliessungszone, jeweils in Abh\u00e4ngigkeit vom Grad der St\u00f6rung und von der L\u00e4rmempfindlichkeit der angrenzenden Nutzungseinheiten:<\/p>\n<ul>\n<li>Luftschallschutz zwischen Erschliessungszone und Wohnung, z.B:\n<ul>\n<li>zwischen Erschliessungszone und Wohn- \/Schlafr\u00e4umen ohne T\u00fcreinfluss mit Di \u2265 52 dB f\u00fcr den Mindestschallschutz bzw. von\u00a0D<sub>i<\/sub> \u2265 56 dB f\u00fcr den erh\u00f6hten Schallschutz.<\/li>\n<li>zwischen Erschliessungszone und Wohnung mit Zugang zu direkt erschlossenen R\u00e4umen mit Di \u2265 47 dB und T\u00fcren mit R&#8216;<sub>w<\/sub> + C \u2265 37 dB.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Trittschall\u00fcbertragung von Treppenl\u00e4ufen, Podesten, Korridoren, Laubeng\u00e4ngen u.\u00c4. bei direkter und indirekter Schall\u00fcbertragung, im Wohnungsbau mit<br \/>\nAnforderungen L&#8216; \u2264 53 dB (Mindestschallschutz) bzw. L&#8216; \u2264 49 dB (erh\u00f6hter Schallschutz).<\/li>\n<li>Maximaler St\u00f6rschallpegel aus Funktionsger\u00e4uschen allf\u00e4lliger mechanischer F\u00f6rderanlagen, wie z.B. einer Liftanlage, mit Anforderungswert L<sub>H<\/sub> \u2264 33 dB (Mindestanforderung) bzw. L<sub>H<\/sub> \u2264 29 dB (erh\u00f6hte Anforderung).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Damit die gestellten Anforderungen bei Wohnbauten erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen, sind in etwa folgende Massnahmen erforderlich bzw. \u00fcblich.<\/p>\n<h4>Luftschallschutz zwischen Treppenhaus und Wohn- und Schlafr\u00e4umen ohne T\u00fcreinfluss<\/h4>\n<ul>\n<li>F\u00fcr den Mindestschallschutz sind Betonw\u00e4nde von etwa 20 cm Dicke, wie sie meist auch statisch erforderlich sind, ausreichend.<\/li>\n<li>F\u00fcr den erh\u00f6hten Schallschutz sind etwa 28 cm dicke Stahlbetonw\u00e4nde zu empfehlen.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Luftschallschutz zwischen Treppenhaus und direkt erschlossenen Wohnungsr\u00e4umen<\/h4>\n<ul>\n<li>Entscheidend f\u00fcr das Erreichen des Schallschutzes ist in der Regel fast nur die T\u00fcre. Werkvertraglich ist der Anforderungswert von R&#8216;<sub>w<\/sub> + C \u2265 37 dB zu vereinbaren. Hierf\u00fcr sind Konstruktionsl\u00f6sungen mit Schwellen zu bevorzugen, in Ausnahmef\u00e4llen werden auch T\u00fcren mit Senkdichtung eingesetzt.<\/li>\n<li>An die Trennwand werden bei T\u00fcreinfluss keine allzu grossen Anforderungen gestellt; ein Luftschalld\u00e4mmverm\u00f6gen im Bereich von R&#8216;<sub>w<\/sub> = 45 dB ist ausreichend.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Trittschallschutz zwischen Treppenhaus und Wohn- und Schlafr\u00e4umen<\/h4>\n<p>Es sind trittschalld\u00e4mmende Massnahmen erforderlich, wobei folgende Varianten zu pr\u00fcfen sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Vollst\u00e4ndige Trennung des Treppenhauses durch eine zweischalige Konstruktion (vgl. Bild 3.10.3), was z.B. im Bereich des Erdgeschosses oft nicht konsequent umgesetzt werden kann. Bei solchen Konzepten sind keine schwimmenden, trittschallged\u00e4mmten Boden\u00fcberkonstruktionen, trittschalld\u00e4mmenden Bodenbel\u00e4ge, speziellen Auflagerungen von Treppenl\u00e4ufen und dergleichen erforderlich. Durch das Betonieren der Podeste und Treppenl\u00e4ufe d\u00fcrfen jedoch keine Schallbr\u00fccken entstehen!<\/li>\n<li>Bei einschaliger Ausbildung der W\u00e4nde zwischen Erschliessungsbereich und Wohn- und Schlafr\u00e4umen (vgl. Bild 3.10.4) sind zur Erreichung eines gen\u00fcgenden Schallschutzes verschiedene Einzelmassnahmen erforderlich, die aufeinander abzustimmen sind und teilweise hohe Anforderungen an die Ausf\u00fchrung stellen:\n<ul>\n<li>Podeste und Treppenl\u00e4ufe \u00fcber spezielle, k\u00f6rperschalld\u00e4mmende Konsolen am \u00fcbrigen Bauk\u00f6rper befestigen.<\/li>\n<li>Podeste mit dem Bauk\u00f6rper starr verbinden, jedoch mit schwimmender, trittschallged\u00e4mmter Boden\u00fcberkonstruktion ausbilden. Treppenl\u00e4ufe \u00fcber spezielle, k\u00f6rperschalld\u00e4mmende Lager auf den Podesten auflagern bzw. von denen trennen.<\/li>\n<li>Podeste und Treppenl\u00e4ufe mit dem Bauk\u00f6rper starr verbinden, jedoch mit schwimmender, trittschallged\u00e4mmter \u00dcberkonstruktion (schwierig auszuf\u00fchren) oder mit trittschalld\u00e4mmenden, weichfedernden Bodenbel\u00e4gen (Verschmutzung, Abn\u00fctzung, Hygiene!) ausbilden.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Liftger\u00e4usche in Wohn- und Schlafr\u00e4umen<\/h4>\n<p>Schlafr\u00e4ume grenzen teilweise direkt an Liftsch\u00e4chte an. Die Erfahrungen zeigen, dass mit den heute am Markt verf\u00fcgbaren Liften (elektromechanische und hydraulische Lifte) auch bei einschaligen W\u00e4nden der erh\u00f6hte Schallschutz (L<sub>H<\/sub> \u2264 30 dB) gew\u00e4hrleistet werden kann. Hierf\u00fcr sind aber Schachtw\u00e4nde mit gen\u00fcgend hohem Fl\u00e4chengewicht, z.B. in Form von Stahlbetonw\u00e4nden \u2265 25 cm Dicke, erforderlich.<\/p>\n<p>Ideal w\u00e4re, wenn der Ersteller der Liftanlage best\u00e4tigen w\u00fcrde, dass er mit den baulichen Randbedingungen, z.B. einer 25 cm dicken Stahlbetonwand zwischen Liftschacht und angrenzemden Wohn- und Schlafzimmer, den erforderlichen Schallschutz (erh\u00f6hte oder Mindestanforderungen) einhalten kann. Leider ist das aber kaum je der Fall!<\/p>\n<h2>3.10.4 Raumakustik<\/h2>\n<p>Durch spezielle Schallabsorptionsmassnahmen, wie z.B. Akustikdecken an Podestuntersichten, soll in Treppenh\u00e4usern eine Nachhallzeit von etwa einer Sekunde angestrebt werden. Dadurch l\u00e4sst sich die oftmals l\u00e4stige Halligkeit von Treppenh\u00e4usern sp\u00fcrbar verringern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3.10.1 Problemstellung, Grundanforderung Ein Zirkulationssystem stellt die r\u00e4umliche Beziehung zwischen Raumeinheiten her. Die Orientierung der R\u00e4ume zum Licht und nach Himmelsrichtungen einerseits und die Verbindungsm\u00f6glichkeiten von Raumzug\u00e4ngen, Horizontal- und Vertikalwegen andererseits sind ordnungsbildende Faktoren f\u00fcr die r\u00e4umliche Organisation von Raumeinheiten und Geb\u00e4uden. 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