{"id":1884,"date":"2018-08-13T16:07:41","date_gmt":"2018-08-13T14:07:41","guid":{"rendered":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/?p=1884"},"modified":"2022-09-30T15:17:17","modified_gmt":"2022-09-30T13:17:17","slug":"9-1-glossar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/enbau-online.ch\/bautechnik-der-gebaeudehuelle\/9-1-glossar\/","title":{"rendered":"9.1\u2002Glossar"},"content":{"rendered":"<p>Im Folgenden sind aus diversen Normen des SIA und Publikationen von anderen Fachverb\u00e4nden die gebr\u00e4uchlichsten Begriffe aufgef\u00fchrt und ihre Bedeutung erkl\u00e4rt.Bauteilspezifisch definierte Begriffe sind teilweise sinngem\u00e4ss auch f\u00fcr andere Bauteile g\u00fcltig.<\/p>\n<dl>\n<dt><b>Abbordung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Richtungs\u00e4nderung der Abdichtung bei einem An- oder Abschluss nach unten.<\/dd>\n<dt><b>Abdichtung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtheit aller baulichen Massnahmen, um den Ein- und Austritt von Fl\u00fcssigkeit und\/oder Feuchtigkeit zu verhindern.<\/dd>\n<dt><b>Abdichtung mit Verbund<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Abdichtung mit nicht unterl\u00e4ufigem, kraftschl\u00fcssigem Verbund zum Untergrund.<\/dd>\n<dt><b>Abdichtung ohne Schutz- und Nutzschicht <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Frei der Bewitterung ausgesetzte Abdichtung. Die Abdichtung wird mechanisch befestigt oder vollfl\u00e4chig geklebt (Nacktdach).<\/dd>\n<dt><b>Abdichtung ohne Verbund<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Abdichtung ohne kraftschl\u00fcssigen Verbund zum Untergrund.<\/dd>\n<dt><b>Abdichtungsbahn (Dichtungsbahn)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Industriell gefertigte, flexible, bahnf\u00f6rmige Baustoffe f\u00fcr den Einsatz als Dichtungsschicht in Abdichtungssystemen.<\/dd>\n<dt><b>Abdichtungskonzept<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Konzept f\u00fcr das Abdichtungssystem und dessen Entw\u00e4sserung, abgestimmt auf die zul\u00e4ssige Wassereinwirkung w\u00e4hrend der Nutzung.<\/dd>\n<dt><b>Abdichtungssystem<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtheit aller aufeinander abgestimmten Teilkomponenten, welche die Funktion Abdichtung umfassen.<\/dd>\n<dt><b>Abdunkelung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Je nach Storenart mehr oder weniger erreichbare Verhinderung von Lichteinfall.<\/dd>\n<dt><b>Abflussbeiwert<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Von der Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit abh\u00e4ngiger Faktor zur Berechnung des zu erwartenden Regenwasserabflusses.<\/dd>\n<dt><b>Ableitkonzept<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Konzept zur Abdichtung und deren Entw\u00e4sserung, umfassend die Gesamtheit aller aufeinander abgestimmten Komponenten, welche die Funktion Ableiten mittels Drainage- und Entw\u00e4sserungsmassnahmen erf\u00fcllen.<\/dd>\n<dt><b>Abnahme<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">\u00dcbergabe des Bauwerks oder eines Bauwerksteils an die Bauherrschaft.<\/dd>\n<dt><b>Absanden<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Abl\u00f6sungen von Partikeln aus der Untergrundoberfl\u00e4che infolge ungen\u00fcgender Festigkeit.<\/dd>\n<dt><b>Abschluss<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Ausbildung der Schichten der Dachkonstruktion am Dachrand bzw. Ende der Abdichtung am Rande des Bauwerks.<\/dd>\n<dt><b>Abschlussprofil<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Profil zur Einfassung von Bekleidungen.<\/dd>\n<dt><b>Abschottung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Unterteilung einer fl\u00e4chigen Abdichtung in Teilfl\u00e4chen zur Beschr\u00e4nkung der Wasserausbreitung im Schadenfall. Vertikale Unterteilung im Deckenhohlraum zur Verhinderung von Schall-, Feuer- oder Rauchausbreitung.<\/dd>\n<dt><b>Aktivit\u00e4tsgrad, metabolische Aktivit\u00e4t (M)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">W\u00e4rmeabgabeleistung einer Person bei einer bestimmten k\u00f6rperlichen T\u00e4tigkeit, bezogen auf die K\u00f6rperoberfl\u00e4che. 1 met (= 58 W\/m<sup>2<\/sup>) entspricht der W\u00e4rmeabgabe einer ruhig sitzenden Person.<\/dd>\n<dt><b>Akustikdecke<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Deckenbekleidung mit schallabsorbierender und\/oder schallreflektierender Funktion zur Beeinflussung der Raumakustik.<\/dd>\n<dt><b>Akustikputzm\u00f6rtel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Por\u00f6ser M\u00f6rtel mit schallabsorbierenden Eigenschaften.<\/dd>\n<dt><b>Amortisationszeit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Zeitdauer, \u00fcber welche die Investition oder die graue Energie abgeschrieben wird.<\/dd>\n<dt><b>Anhydrit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Wasserfreies Calciumsulfat, das aus nat\u00fcrlichen Vorkommen stammt, durch einen chemischen Vorgang gewonnen oder thermisch hergestellt wird.<\/dd>\n<dt><b>Annuit\u00e4t<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Der \u00fcber die Nutzungsdauer konstante Jahresbetrag, welcher die R\u00fcckzahlung und Verzinsung zum Kalkulationszinssatz eines in ein Projekt investierten Kapitals gew\u00e4hrleistet.<\/dd>\n<dt><b>Anputzen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Anschliessen von Putz an angrenzende Bauteile im gleichen Arbeitsgang mit dem Verputzen.<\/dd>\n<dt><b>Anschlageinrichtung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Anordnung von Einzelteilen, die einen oder mehrere fixe oder bewegliche Anschlagpunkte enth\u00e4lt, z.B. Dachhaken, Anschlagpunkte usw. Anschlageinrichtungen werden f\u00fcr Arbeiten im Anseilschutz ben\u00f6tigt (Einsatz eines pers\u00f6nlichen Absturzschutzsystems).<\/dd>\n<dt><b>Anschlussprofil<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Profil zur Ausbildung des Anschlusses einer Bekleidung an ein anderes Bauteil.<\/dd>\n<dt><b>Anschluss<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Ausbildung der Schichten untereinander (z.B. bei verschiedenen Abdichtungsmaterialien), bei Durchdringungen und gegen angrenzende Bauteile. Verbindung von Abdichtungen oder \u00dcbergang der Abdichtung zu anderen Bauteilen.<\/dd>\n<dt><b>\u00c4quivalente Schallabsorptionsfl\u00e4che (A)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fl\u00e4che vollst\u00e4ndiger Schallabsorption in m<sup>2<\/sup>, die ebenso viel Schallenergie schlucken w\u00fcrde wie W\u00e4nde, Decken und Bodenfl\u00e4che sowie Personen, Mobiliar, Pflanzen usw. in einem Raum.<\/dd>\n<dt><b>Arbeitsfuge<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Trennstelle in einem Bauteil oder in einer Schicht infolge<br \/>\neiner zeitlichen Unterbrechung eines Arbeitsvorganges.<\/dd>\n<dt><b>Asymmetrie der Strahlungstemperatur (\u0394\u03b8<sub>r<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Differenz der mittleren Strahlungstemperaturen zweier durch eine gedankliche Ebene horizontal oder vertikal getrennter Halbr\u00e4ume.<\/dd>\n<dt><b>Aufbaukomponente<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">An die Deckenbekleidung aufgesetzter Teil mit spezieller Funktion, z.B. Beleuchtung, Klima, Sensorik, Sicherheit, Multimedia, Dekor.<\/dd>\n<dt><b>Aufbordung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Richtungs\u00e4nderung der Abdichtung bei einem An- oder Abschluss nach oben.<\/dd>\n<dt><b>Aufenthaltsbereich<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">In einem Raum das Volumen, in dem sich die Personen oft aufhalten. Die Behaglichkeitsanforderungen gelten f\u00fcr den ganzen Aufenthaltsbereich.<\/dd>\n<dt><b>Auffangnetz (Schutznetz)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Auffangnetze werden im absturzgef\u00e4hrdeten Bereich vollfl\u00e4chig montiert und wirken so als Kollektivschutzeinrichtung.<\/dd>\n<dt><b>Auffeuchtung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Erh\u00f6hung des Feuchtigkeitsgehalts von Materialien w\u00e4hrend der Bauzeit und nach Fertigstellung.<\/dd>\n<dt><b>Ausfachung (Paneel, F\u00fcllelement)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">F\u00fcll- oder Bekleidungselement, das aus einem oder mehreren miteinander verbundenen Teilen bestehen kann und in einem umlaufenden Rahmen montiert ist.<\/dd>\n<dt><b>Ausf\u00fchrung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtheit der T\u00e4tigkeiten und Massnahmen zur physischen Erstellung eines Bauwerks einschliesslich Vorbereitung der Ausf\u00fchrung.<\/dd>\n<dt><b>Ausf\u00fchrungskontrollen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Kontrollen der korrekten Umsetzung der Projektvorgaben w\u00e4hrend der Ausf\u00fchrung.<\/dd>\n<dt><b>Ausgleichsfeuchte<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Materialfeuchte, welche sich bei einer bestimmten relativen Luftfeuchte und bestimmten Temperatur mit der Zeit einstellt (Massen-%).<\/dd>\n<dt><b>Ausgleichsputz<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bewehrte oder unbewehrte Schicht zum Ausgleichen von unbebenen Untergr\u00fcnden.<\/dd>\n<dt><b>Ausgleichsschicht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Durchgehende Schicht, die Unebenheiten und H\u00f6hendifferenzen des Untergrundes ausgleicht und\/oder ein Gef\u00e4lle herstellt.<\/dd>\n<dt><b>Ausschnitt<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Aussparung im Bekleidungselement.<\/dd>\n<dt><b>Ausschreibungsunterlagen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Text der vorgesehenen Werkvertragsurkunde, besondere Bestimmungen, Leistungsverzeichnis oder Baubeschreibung, Pl\u00e4ne sowie allgemeine Bestimmungen.<\/dd>\n<dt><b>Aussenlufttemperatur (\u03b8<sub>a,e<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Trockentemperatur der Aussenluft, gemessen ohne Strahlungseinfluss und ausserhalb von lokalen Temperatureinfl\u00fcssen.<\/dd>\n<dt><b>Aussenluft-Volumenstrom (q<sub>v,a,e<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Luftvolumenstrom, der von aussen durch eine Leitung, eine \u00d6ffnung oder durch Undichtheit in den Raum eindringt.<\/dd>\n<dt><b>Aussenputz<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Putzm\u00f6rtel, der aufgrund seiner Zusammensetzung an bewitterten und unbewitterten Fl\u00e4chen aufgebracht werden kann.<\/dd>\n<dt><b>Aussentemperatur (\u03b8<sub>e<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Temperatur der Aussenluft unter der Annahme, dass die Strahlungstemperatur der Aussenumgebung nahezu gleich der Aussenlufttemperatur ist. Zul\u00e4ssige Vereinfachung bei Berechnungen des W\u00e4rmetransfers: Aussentemperatur = Aussenlufttemperatur.<\/dd>\n<dt><strong>Aussenwandkonstruktion<\/strong><\/dt>\n<dd>Aussenwandkonstruktionen bestehen aus der eigentlichen Aussenwand, der darauf angebrachten Aussenwandbekleidung sowie allf\u00e4lligen Innenbekleidungen. (VKF-BSR 10-15)<\/dd>\n<dt><b>Aussteifende Wand<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">In der Regel rechtwinklig zu einer anderen Wand stehende Wand, die Letzterer als Auflager zur Aufnahme von horizontalen Kr\u00e4ften dient.<\/dd>\n<dt><b>Auswirkungen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Antworten des Tragwerks auf Einwirkungen (Spannungen, Schnittgr\u00f6ssen, Reaktionen, Verformungen, Verschiebungen sowie andere, bauweisenspezifische Auswirkungen).<\/dd>\n<dt><b>Backstein<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gebrannter Mauerstein (Mauerziegel).<\/dd>\n<dt><b>Balkon <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Auskragendes, begehbares Bauteil ohne W\u00e4rmed\u00e4mmung.<\/dd>\n<dt><b>Bauakustik<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Teilgebiet der Akustik, das sich mit dem Schallschutz in Bauten befasst: Luftschall-, K\u00f6rperschall- und Trittschallschutz sowie Schutz vor Ger\u00e4uschen geb\u00e4udetechnischer Anlagen und fester Einrichtungen.<\/dd>\n<dt><b>Bauakustik-Bereich<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Die f\u00fcr die Bauakustik massgebenden Bereiche des akustischen Spektrums. Falls keine weiteren Angaben bestehen, sind die Terzmittenfrequenzen 100 Hz bis 3&#8217;150 Hz gemeint.<\/dd>\n<dt><b>Bauausf\u00fchrung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Vertragsgem\u00e4sse Durchf\u00fchrung der Bauarbeiten.<\/dd>\n<dt><b>Baugrund<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Grund aus Locker- oder Festgestein sowie Grundwasser im Bereich eines Bauvorhabens oder einer Fundation.<\/dd>\n<dt><b>Bauprodukt<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Produkt, das hergestellt wird, um dauerhaft in Bauwerke eingebaut zu werden.<\/dd>\n<dt><b>Baustellenm\u00f6rtel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Auf der Baustelle mit dort abgemessenen und dort gemischten Ausgangsstoffen hergestellter M\u00f6rtel.<\/dd>\n<dt><b>Baustoffe<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">F\u00fcr ein Bauwerk bzw. Tragwerk verwendete Werkstoffe.<\/dd>\n<dt><b>Bauteil<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">System von Baustoffen, die zu einer Funktionseinheit zusammengef\u00fcgt sind. Physisch unterscheidbarer Teil eines Bauwerks.<br \/>\nAls Bauteile gelten alle Teile eines Bauwerks, an deren Feuerwiderstand Anforderungen gestellt werden. (VKF-BSR 10-15)<\/dd>\n<dt><b>Bauverfahren<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Art und Weise der Bauausf\u00fchrung.<\/dd>\n<dt><b>Bauweise<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Art des Bauwerks, bestimmt durch die haupts\u00e4chlich verwendeten Baustoffe, z.B. Betonbau, Stahlbau, Stahl-Beton-Verbundbau, Holzbau, Mauerwerksbau.<\/dd>\n<dt><b>Bauwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Von Bauarbeiten herr\u00fchrendes Werk.<\/dd>\n<dt><b>Bauzeitabdichtung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht inkl. Befestigungen, Durchdringungen, An- und Abschl\u00fcssen, welche w\u00e4hrend einer definierten Bauzeit (Dauer, Jahreszeit) als provisorische Abdichtung dient. Sie kann auch die Funktion der Dampfbremse oder Luftdichtung \u00fcbernehmen.<\/dd>\n<dt><strong>Bedachung<\/strong><\/dt>\n<dd>Bekleidungs- und Abdichtungssystem eines Geb\u00e4udes einschliesslich etwaiger W\u00e4rmed\u00e4mmschichten oder Dampfbremsen, \u00fcblicherweise auf ihrer tragenden Unterlage einschliesslich Befestigungsmaterial (Verklebung, mechanischer Befestigung usw.), um die Wetterdichtheit sicherzustellen.<br \/>\nTerrassenb\u00f6den gelten nicht als Bestandteil der Bedachung, wenn sie auf der Oberseite der Dachkonstruktion angebracht sind und prim\u00e4r dem Schutz der darunterliegenden Bedachung dienen. (VKF-BSR 10-15)<\/dd>\n<dt><b>Bedienkraft oder Bedienungskraft<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Kraft, die f\u00fcr das Einrasten und Freigeben von Fenster- und T\u00fcrbeschl\u00e4gen und zur Einleitung der Bewegung eines Fl\u00fcgelrahmens oder Schiebefl\u00fcgels sowohl in \u00d6ffnungs- als auch in Schliessrichtung erforderlich ist.<\/dd>\n<dt><b>Befahranlage<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Am Geb\u00e4ude fest installierte Einrichtung f\u00fcr Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten an der Fassade. Sie besteht in der Regel aus Dachfahrwagen mit Auslegern, Hubwinde und einem an Seilen h\u00e4ngenden Arbeitskorb.<\/dd>\n<dt><b>Befestigung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mechanische Verbindung zwischen Fenster\/T\u00fcren u.\u00c4. und Anschlussbauteil oder zwischen zwei Bauteilen.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Befestigung der Bekleidung an die Unterkonstruktion.<\/dd>\n<dt><b>Befeuchtung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Zufuhr von Wasserdampf in einen Luftstrom, um dessen relative oder absolute Feuchte auf einen gew\u00fcnschten Wert zu erh\u00f6hen.<\/dd>\n<dt><b>Beheizter Raum<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Raum, welcher durch eine geb\u00e4udetechnische Anlage auf<br \/>\neinen vorgegebenen Sollwert der Raumtemperatur von mehr als 10 \u00b0C beheizt wird.<\/dd>\n<dt><b>Bekleidung <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">\u00c4ussere, sichtbare Schicht der Aussenwand mit Schutz- und Gestaltungsfunktion sowie innere Schichten an W\u00e4nden und Decken, prim\u00e4r mit Gestaltungsfunktion.<\/dd>\n<dt><b>Bekleidung mit offenen Fugen <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bekleidung mit offenen Fugen zwischen Bekleidungselementen unter sich und gegen\u00fcber anschliessenden Bauteilen.<\/dd>\n<dt><b>Bekleidungselement<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Sichtbarer Teil der Bekleidung, bestehend aus Standard-,<br \/>\nMass- und\/oder Passelementen.<\/dd>\n<dt><b>Bekleidungssystem <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Nach Material, Formgebung und Art der Verlegung definierte Bekleidung.<\/dd>\n<dt><b>Beleuchtungsst\u00e4rke (E<sub>vm<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Quotient aus dem auf ein kleines Element einer Oberfl\u00e4che auffallenden Lichtstrom und der Fl\u00e4che dieses Elements.<\/dd>\n<dt><b>Bemessung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Festlegen der Abmessungen, der Baustoffe und der konstruktiven Durchbildung eines Tragwerks auf der Basis von konstruktiven oder ausf\u00fchrungstechnischen Betrachtungen und in der Regel von rechnerischen Nachweisen.<\/dd>\n<dt><b>Bemessungswert<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Derjenige Wert einer Produkteigenschaft, der f\u00fcr besondere Anwendungsbedingungen gem\u00e4ss einvernehmlich festgelegter Regeln ermittelt wird.<\/dd>\n<dt><b>Benutzungsger\u00e4usche<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Ger\u00e4usch haustechnischer Anlagen und fester Einrichtungen im Geb\u00e4ude, dessen Intensit\u00e4t und zeitlicher Ablauf weitgehend abh\u00e4ngig von der Art der Benutzung ist.<\/dd>\n<dt><b>Beschichtung (Anstrich)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtheit der Schichten aus Beschichtungsstoffen, die auf einen Untergrund aufgetragen werden.<\/dd>\n<dt><b>Beschwerungsschicht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht \u00fcber der Abdichtung, welche durch ihr Gewicht zum Beispiel der Sicherung gegen Windsog dient.<\/dd>\n<dt><b>Betrieb<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Technische Betreuung eines Geb\u00e4udes, insbesondere seiner technischen Anlagen.<\/dd>\n<dt><b>Betriebsanweisungen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">An die Eigent\u00fcmerschaft und das Betriebspersonal gerichtete Weisungen f\u00fcr die Bedienung und den Betrieb der technischen Ausr\u00fcstung.<\/dd>\n<dt><b>Beurteilungspegel (L<sub>r<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mass f\u00fcr die Beurteilung der Aussenl\u00e4rmimmission nach Massgabe der L\u00e4rmschutz-Verordnung des Bundes (LSV).<\/dd>\n<dt><b>Bewegungsfuge<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fuge zwischen Geb\u00e4ude- oder Bauteilen zur Aufnahme von Dimensions-, Form- und Lagever\u00e4nderung dieser Teile sowie zum Ausgleich von Herstellungs- und Ausf\u00fchrungstoleranzen.<\/dd>\n<dt><b>Bewehrtes Mauerwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mauerwerk, in das Bewehrungsst\u00e4be oder -netze \u2013 in M\u00f6rtel oder F\u00fcllbeton \u2013 so verlegt werden, dass alle Mauerwerkskomponenten die einwirkenden Kr\u00e4fte gemeinsam aufnehmen.<\/dd>\n<dt><b>Bewehrung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dient zur teilweisen Aufnahme von Zugspannungen innerhalb der Putzschicht und vermindert die Gefahr der Rissbildung.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Stahlst\u00e4be oder -dr\u00e4hte, Bewehrungsmatten oder Fasern, die\u00a0in Estriche eingebettet sind.<\/dd>\n<dd><b> Schwindbewehrung<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dient zur Verteilung der Schwindspannungen beim Abbinden des Grundputzes und reduziert die Gefahr der Schwindrissbildung.<\/dd>\n<dd><b> Zugbewehrung<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dient zur Aufnahme beschr\u00e4nkter Zugspannungen innerhalb des Grundputzes und reduziert die Gefahr der Rissbildung im Grundputz infolge Verformungen im Traggrund.<\/dd>\n<dd><b> Fugenbewehrung im Trockenbau<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dient zur Aufnahme beschr\u00e4nkter Zugspannungen innerhalb der Spachtelmasse und reduziert die Gefahr der Rissbildungen in der Spachtelmasse infolge Verformungen im Traggrund.<\/dd>\n<dt><b>Bewertetes Bau-Schalld\u00e4mmmass (R&#8216;<sub>w<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Einzahlangabe f\u00fcr das in den einzelnen Terzb\u00e4ndern ermittelte Bau-Schalld\u00e4mmmass (Baumessung).<\/dd>\n<dt><b>Bewertetes Schalld\u00e4mmmass (R<sub>w<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Einzahlangabe f\u00fcr das in den einzelnen Terzb\u00e4ndern ermittelte Schalld\u00e4mmmass (Laborwert).<\/dd>\n<dt><b>Bewertete Trittschallminderung (\u0394L<sub>w<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Einzahlangabe zur Kennzeichnung der Trittschallverbesserung einer Massivdecke durch eine Deckenauflage (schwimmender Unterlagsboden, weicher Gehbelag usw.) oder durch schalltechnische Entkoppelung von Treppenl\u00e4ufen u.\u00c4.<\/dd>\n<dt><b>Bewittertes Sichtmauerwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Sichtmauerwerk mit erh\u00f6hter Dauerhaftigkeit gegen\u00fcber Schlagregen, N\u00e4sse und Frost.<\/dd>\n<dt><b>Bezugsh\u00f6he (h<sub>0<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bezugsh\u00f6he h<sub>0<\/sub> gem\u00e4ss Norm SIA 261 f\u00fcr die Beurteilung der Schneelast.<\/dd>\n<dt><b>Bezugsnachhallzeit (T<sub>0<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dient der Standardisierung von Schalldruckpegeln in einem Raum. Die Bezugsnachhallzeit betr\u00e4gt 0,5 Sekunde, unabh\u00e4ngig vom Volumen.<\/dd>\n<dt><b>Bezugs-Schallabsorptionsfl\u00e4che (A<sub>0<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Vereinbarte Bezugs-Schallabsorptionsfl\u00e4che A<sub>0<\/sub> = 10 m<sup>2<\/sup>.<\/dd>\n<dt><b>Bezugsschalldruck (p<sub>0<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">International festgelegt: p<sub>0<\/sub> = 20 \u00b7 10<sup>\u20136<\/sup> Pa.<\/dd>\n<dt><b>Bl\u00e4hperlit; Perlit (EPB) <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Leichter k\u00f6rniger D\u00e4mmstoff aus nat\u00fcrlich vorkommendem vulkanischem Gestein; hergestellt, indem durch Hitzeeinwirkung eine Zellstruktur gebildet wird.<\/dd>\n<dt><b>Bl\u00e4hton<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Leichter k\u00f6rniger D\u00e4mmstoff mit einer Zellstruktur, die durch Expandieren mineralischer Tone durch Hitze entsteht.<\/dd>\n<dt><b>Blechprofil <\/b><\/dt>\n<dd>Nach Bedarf abgekantete und\/oder abgerundete Bleche.<\/dd>\n<dt><b>Blendrahmen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Umrahmung eines Fensters, die eine Verbindung mit dem Bauk\u00f6rper erm\u00f6glicht.<\/dd>\n<dt><b>Blindschalung <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Auf Unterkonstruktion befestigte Bretterschalung oder Plattenbekleidung. Die Blindschalung dient z.B. als Verlegeunterlage f\u00fcr Metallbekleidungen.<\/dd>\n<dt><b>Boden<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Oberste, unversiegelte Erdschicht, in der Pflanzen wachsen k\u00f6nnen, bestehend aus Unter- und Oberboden.<\/dd>\n<dt><b>Bodenbelag im Verbund<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bodenbelag, der mit dem Untergrund verbunden ist.<\/dd>\n<dt><strong>Brandabschnitte<\/strong><\/dt>\n<dd>Brandabschnitte sind Bereiche von Bauten und Anlagen, die durch brandabschnittsbildende Bauteile voneinander getrennt sind.<\/dd>\n<dt><strong>Brandriegel<\/strong><\/dt>\n<dd>Brandriegel sind horizontal oder vertikal angeordnete Schutzstreifen innerhalb der D\u00e4mmebene von W\u00e4rmed\u00e4mmverbundsystemen, welche die unkontrollierte Brandausbreitung innerhalb der D\u00e4mmebene verhindern. (VKF-BSR 10-15)<\/dd>\n<dt><b>Brandschutzdecke<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Deckenbekleidung zur Erf\u00fcllung der Brandschutzanforderungen.<\/dd>\n<dt><b>Brennwert (oberer Heizwert) (H<sub>a<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">W\u00e4rmemenge, die von der Einheitsmenge eines Brennstoffs abgegeben wird, wenn diese bei einem konstanten Druck von\u00a0101&#8217;320 Pa mit Sauerstoff verbrannt wird und die Verbrennungsprodukte wieder auf die Umgebungstemperatur gebracht werden. Diese Menge enth\u00e4lt die latente Kondensationsw\u00e4rme des gesamten im Brennstoff enthaltenen Wasserdampfs und des durch die Verbrennung des im Brennstoff enthaltenen Wasserstoffs gebildeten Wasserdampfs.<\/dd>\n<dt><b>Calciumsulfatestrich<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Estrich mit Bindemitteln aus gemahlenem Naturanhydrit, synthetischem Anhydrit oder thermischem Anhydrit bzw. Alpha-Halbhydraten.<\/dd>\n<dt><b>Dachbegr\u00fcnung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bewusst angelegte oder sich spontan entwickelnde Begr\u00fcnung eines Bauwerks durch die Einrichtung einer Vegetationstragschicht. Die Differenzierung von Dachbegr\u00fcnung in Extensiv- und Intensivbegr\u00fcnung erfolgt nach der Art der Vegetation, dem Ausmass der erforderlichen Pflege und den\u00a0Nutzungsanforderungen.<\/dd>\n<dt><b>Dachfl\u00e4chenfenster<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fenster, das zum Einbau in ein Dach oder \u00e4hnliche, geneigte Fl\u00e4chen vorgesehen ist. Dachfl\u00e4chenfenster haben bez\u00fcglich Funktion, Reinigung, Wartung und Dauerhaftigkeit dieselben Eigenschaften wie in W\u00e4nden eingebaute Fenster.<\/dd>\n<dt><strong>Dachkonstruktion<\/strong><\/dt>\n<dd>Als Dachkonstruktionen gelten Flach-, Steil-, Kuppel- und Tonnend\u00e4cher usw., deren Neigung um mehr als 10\u00b0 von der Vertikalen abweicht.<\/dd>\n<dd>Dachkonstruktionen bestehen aus dem Dach sowie der darauf angebrachten Bedachung. (VKF-BSR 10-15)<\/dd>\n<dt><b>Dachsystem<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Es wird unterschieden:<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 nicht bel\u00fcftetes geneigtes Dach (Dach mit speziellen Anforderungen bez\u00fcglich Feuchteverhalten mit Funktionsnachweis)<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 einfach bel\u00fcftetes geneigtes Dach: geneigtes Dach mit Durchl\u00fcftung zwischen Deckung und Unterdach<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 zweifach bel\u00fcftetes geneigtes Dach: geneigtes Dach mit Durchl\u00fcftungen zwischen Deckung und Unterdach sowie zwischen Unterdach und Folgeschicht, z.B. W\u00e4rmed\u00e4mmung.<\/dd>\n<dt><b>D\u00e4mmschicht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht zur Verbesserung des W\u00e4rme- und\/oder Schalld\u00e4mmverm\u00f6gens.<\/dd>\n<dt><b>D\u00e4mmstoffe tierischen und pflanzlichen Ursprungs<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Zum Beispiel Schafwolle, Schilfrohrplatten, Kokosfasermatten, Flachsfaserplatten mit oder ohne Bindemittel, flammhemmenden Mitteln oder anderen Zus\u00e4tzen.<\/dd>\n<dt><b>Dampfbremse<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bauteilschicht, welche die Aufgabe hat, die Wasserdampfdiffusion durch dieses Bauteil zu verringern. Sie wird gekennzeichnet durch ihre diffusions\u00e4quivalente Luftschichtdicke s<sub>d<\/sub> oder ihre Diffusionswiderstandszahl \u03bc.<\/dd>\n<dt><b>Dauerfunktionsf\u00e4higkeit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mechanische Dauerhaftigkeit von beweglichen Teilen von Fenstern, T\u00fcren und Toren unter Ber\u00fccksichtigung einer festgelegten Anzahl Bedienungszyklen.<\/dd>\n<dt><b>Dauerger\u00e4usch<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Ger\u00e4usch mit einer Dauer von mehr als 3 Minuten oder einer grossen H\u00e4ufigkeit des Auftretens im Verlaufe einer Tag- bzw. Nachtphase.<\/dd>\n<dt><b>Dauerhaftigkeit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Erf\u00fcllung der Anforderungen an Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit im Rahmen der vereinbarten Nutzung und Nutzungsdauer sowie der vorhersehbaren Einwirkungen, ohne unvorhergesehenen Aufwand f\u00fcr Instandhaltung und Instandsetzung.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">F\u00e4higkeit von Bestandteilen eines Produkts, w\u00e4hrend einer wirtschaftlich vertretbaren Nutzungsdauer die vorgesehenen Anforderungen zu erf\u00fcllen.<\/dd>\n<dt><b>Deckenbekleidung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtheit der Konstruktionsteile unterhalb des Untergrundes, bestehend aus Unterkonstruktion und einzelnen oder zusammenh\u00e4ngenden Bekleidungselementen. Sie kann unter anderem w\u00e4rme- oder schalld\u00e4mmende\/schallabsorbierende Funktionen erf\u00fcllen. Sie kann die Funktionsf\u00e4higkeit von thermoaktiven Bauteilsystemen (TABS) beeinflussen.<\/dd>\n<dt><b>Deckenhohlraum<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Raum zwischen Unterkante des Untergrundes und Oberkante des Trag- oder Grundprofils.<\/dd>\n<dt><b>Deckputz (Oberputz)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">\u00c4usserste Schicht des Putzaufbaues. Sie dient als Witterungsschutz und zur Erreichung einer bestimmten Oberfl\u00e4chenstruktur und Farbgebung. Der Deckputz kann in mehreren Arbeitsg\u00e4ngen aufgebracht werden und der Untergrund f\u00fcr eine Beschichtung (Anstrich) sein.<\/dd>\n<dt><b>Deckschicht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht bestehend aus mineralischen oder organischen Materialien, die die \u00e4usserste Lage eines Systems bildet, z.B. Kunststoffputz, mineralischer Putz, Silikatputz, Silikonharzputz, Beschichtung (Anstrich). Die Deckschicht stellt den Schutz gegen \u00e4ussere Einfl\u00fcsse dar. Ausserdem werden mit der Deckschicht die Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit und\/oder die Farbgebung bestimmt.<\/dd>\n<dt><b>Deckstreifen <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Abschlussstreifen aus Metall beim \u00dcbergang der Abdichtung zu aufgehenden Bauteilen. Der Deckstreifen wird oben mit einer dauerelastischen Kittfuge abgedichtet. Der Deckstreifen dient als mechanischer Schutz im Sockelbereich.<\/dd>\n<dt><b>Deckung <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Oberste, der direkten Bewitterung ausgesetzte Schicht auf dem Dach.<\/dd>\n<dt><b>Deckungssystem <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Nach Material, Formgebung und Art der Verlegung definierte Deckung.<\/dd>\n<dt><b>Dehnungselement<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Element zur Aufnahme von L\u00e4ngen\u00e4nderungen und Verformungen.<\/dd>\n<dt><b>Dichtschl\u00e4mme<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Ein- oder zweikomponentige Massen auf Basis von Zement, Gesteinsk\u00f6rnungen und besonderen Zusatzstoffen.<\/dd>\n<dt><b>Dichtungsbahnen<\/b><\/dt>\n<dd><b> Beschichtung<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">In fl\u00fcssiger oder past\u00f6ser Form schichtweise aufgebrachter Baustoff, welcher fest wird.<\/dd>\n<dd><b> Bitumenbahn<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Flexibler, bahnenf\u00f6rmiger Baustoff, bestehend aus einer Bitumen- oder Polymerbitumen-Dichtungsmasse und einer oder mehreren Tr\u00e4gereinlagen.<\/dd>\n<dd><b> Bitumen-Dichtungsbahn (BD)<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bitumenbahn, deren Dichtungsmasse mehrheitlich aus Bitumen besteht.<\/dd>\n<dd><b> Dichtungsbelag<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Walzasphaltschicht (AC) mit Abdichtungsfunktion.<\/dd>\n<dd><b> Dickbeschichtung<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Ein- oder zweikomponentige Masse auf Basis von Bitumenemulsion, mit oder ohne Beimengungen, wie z.B. Zusatzstoffe oder Mineralstoffe.<\/dd>\n<dd><b> Elastomer-Dichtungsbahn (EDB)<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dichtungsbahn mit und ohne Einlage oder Kaschierung,<br \/>\nderen Dichtungsmasse mehrheitlich aus einer Mischung von Elastomeren besteht.<\/dd>\n<dd><b> Fl\u00fcssigkunststoff-Abdichtung (FLK)<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fl\u00fcssig aufzubringende Abdichtung, d.h. Beschichtung aus Polymer-Werkstoffen mit Abdichtungsfunktion.<\/dd>\n<dd><b> Gussasphalt-Abdichtung (MA-Abdichtung)<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Einlagige Gussasphalt-Schicht, welche auf einer geeigneten Trennschicht aufgebaut ist.<\/dd>\n<dd><b> Kunststoff-Dichtungsbahn (KDB)<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dichtungsbahn, deren Dichtungsmasse mehrheitlich aus<br \/>\neiner homogenisierten Mischung von thermoplastischen Kunststoffen besteht.<\/dd>\n<dd><b> Polymerbitumen-Dichtungsbahn (PBD)<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bitumenbahn, deren Dichtungsmasse mehrheitlich aus einer Mischung von Bitumen und Polymeren besteht.<\/dd>\n<dd><b> Ton-Dichtungsbahn (TDB)<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dichtungsbahn, deren Dichtungsfunktion im Wesentlichen durch Ton erf\u00fcllt wird.<\/dd>\n<dt><b>Dichtungsschicht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht, die den Ein- oder Austritt von Fl\u00fcssigkeit und Feuchtigkeit verhindert.<\/dd>\n<dt class=\"Begriffe Einzug3\"><strong>Doppelfassade<\/strong><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Doppelfassaden sind mehrschichtige Aussenwandkonstruktionen, welche aus einer Prim\u00e4r- und einer Sekund\u00e4rfassade bestehen. (VKF-BSR 10-15)<\/dd>\n<dt class=\"Begriffe Einzug3\"><b>Drainage, Drainageschicht (Sickerschicht)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fl\u00e4chenf\u00f6rmige Drainage. Entw\u00e4sserungseinrichtung unterhalb der Vegetationstragschicht. Entw\u00e4sserung, um den Aufbau eines Wasserdrucks zu verhindern.<\/dd>\n<dt class=\"Begriffe Einzug3\"><b>Drehfl\u00fcgel<\/b><\/dt>\n<\/dl>\n<dl>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Drehbarer Fl\u00fcgel eines Fensters oder einer T\u00fcre.<\/dd>\n<dt><b>Dr\u00fcckendes Wasser<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Wasser, welches auf die Abdichtung von Bauwerken oder Bauteilen einen hydrostatischen Druck aus\u00fcbt.<\/dd>\n<dt><b>Druckh\u00f6he<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">F\u00fcr das Abfliessen wirksame Wasserstandsh\u00f6he \u00fcber der \u00dcberlaufkante des Not\u00fcberlaufes.<\/dd>\n<dt><b>Druckspannung bei 10 % Stauchung (\u03c3<sub>10<\/sub>) bzw. Druckfestigkeit (\u03c3<sub>m<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Verh\u00e4ltnis von Druckkraft bei 10 % Stauchung bzw. H\u00f6chstkraft zum Ausgangsquerschnitt des Probek\u00f6rpers senkrecht zur Kraftrichtung (H\u00f6chstkraft, wenn beim Erreichen der Quetschgrenze oder des Bruchs die Stauchung kleiner als 10\u00a0% ist).<\/dd>\n<dt><b>D\u00fcnnbettm\u00f6rtel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">M\u00f6rtel zur Verwendung in 2 bis 3 mm dicken Fugen.<\/dd>\n<dt><b>D\u00fcnnschichtsystem<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Beim D\u00fcnnschichtsystem betr\u00e4gt die Schichtdicke des Grundputzes mindestens 2 mm und maximal 7 mm.<\/dd>\n<dt><b>Durchl\u00fcftung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mit Aussenluft durchstr\u00f6mter Hohlraum zwischen zwei Schichten.<\/dd>\n<dt><b>Durchschusshemmung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Die Durchschusshemmung verhindert das Durchdringen von Geschossen oder Geschossfragmenten durch die Bauteile. Fenster oder T\u00fcren mit Durchschusshemmung sind Sonderkonstruktionen.<\/dd>\n<dt><b>Eigenlast<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Durch die Masse des Tragwerks erzeugte Last.<\/dd>\n<dt><b>Einbaukomponente<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">In die Deckenbekleidung eingelassener Teil mit spezieller Funktion, z.B. Beleuchtung, Klima, Sensorik, Sicherheit, Multimedia, Dekor.<\/dd>\n<dt><b>Einbruchhemmung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Eigenschaft von Vorhangfassaden, Fenstern, Fenstert\u00fcren und T\u00fcren, dem Versuch zu widerstehen, sich unter Einsatz von k\u00f6rperlicher Gewalt und unter Zuhilfenahme vorher festgelegter Werkzeuge gewaltsam Zutritt zu dem gesch\u00fctzten Raum oder Bereich zu verschaffen.<\/dd>\n<dt><b>Einschichtiger Bodenbelag<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bodenbelag, der in einem Arbeitsgang in der erforderlichen Dicke hergestellt wird.<\/dd>\n<dt><b>Einsteinmauerwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mauerwerk im L\u00e4ufer- oder Binderverband, dessen Dicke der Breite bzw. L\u00e4nge eines Mauersteins entspricht.<\/dd>\n<dt><b>Einwirkungen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mechanische (Lasten, Kr\u00e4fte), andere physikalische (Temperatur, Feuchtigkeit), chemische (Salze, S\u00e4uren und Laugen, organische Verbindungen) und biologische (Bakterien, Insekten, Pilze, Algen) Einwirkungen auf das Bauwerk, resultierend aus der Ausf\u00fchrung und der Nutzung sowie infolge von Umwelteinfl\u00fcssen.<\/dd>\n<dt><b>Einzelanforderungen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Anforderungen an einzelne Teile der thermischen Geb\u00e4udeh\u00fclle. Sie sind einzuhalten, wenn auf den Nachweis der Systemanforderungen an den Heizw\u00e4rmebedarf verzichtet wird.<\/dd>\n<dt><b>Einzelger\u00e4usch<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Ger\u00e4usch mit einer Dauer von maximal 3 Minuten und einer geringen H\u00e4ufigkeit des Auftretens im Verlaufe einer Tag- bzw. Nachtphase.<\/dd>\n<dt><b>Empfundene Temperatur (\u03b8<sub>o<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">F\u00fcr die thermische Behaglichkeit des Menschen massgebende Temperatur unter Ber\u00fccksichtigung der Lufttemperatur am betrachteten Ort im Raum und der Strahlungstemperatur der Umgebungsfl\u00e4chen.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Sie ist gleich der theoretisch gleichm\u00e4ssigen Oberfl\u00e4chentemperatur eines abgeschlossenen Raums, in dem ein Nutzer die gleiche W\u00e4rmemenge durch Strahlung und Konvektion wie im tats\u00e4chlichen ungleichm\u00e4ssigen Raum abgeben oder aufnehmen w\u00fcrde. Wird auch als operative Temperatur bezeichnet. In geschlossenen R\u00e4umen mit kleiner Luftgeschwindigkeit (\u2264 0,2 m\/s) wird die empfundene Temperatur dem arithmetischen Mittel zwischen der Lufttemperatur und der mittleren Strahlungstemperatur gleichgesetzt.<\/dd>\n<dt><b>Endenergie (E<sub>f<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Energie, die am Standort zum Verbrauch zur Verf\u00fcgung steht. Das ist gleich der Summe aus gelieferter Energie minus zur\u00fcckgelieferter Energie plus die innerhalb des Bilanzperimeters genutzte eigenerzeugte Energie. Die Endenergie wird nach Energietr\u00e4ger separat ausgewiesen.<\/dd>\n<dt><b>Energie pro Person (E<sub>P<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Energiebewertung dividiert durch die Anzahl Personen im Geb\u00e4ude. Massgebend ist die Personenzahl, die regelm\u00e4ssig erreicht wird (Vollbelegung).<\/dd>\n<dt><b>Energie\u00e4quivalenter Dauerschallpegel (L<sub>Aeq<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">\u00dcber die Beobachtungszeit konstanter Pegelwert, der die gleiche Energie zum Empf\u00e4nger bringt wie ein in der gleichen Zeitspanne schwankender Schallpegel. Entsprechend der verwendeten Bewertungskurve z.B in dBA angegeben.<\/dd>\n<dt><b>Energieausweis<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Ausweis \u00fcber die Gesamtenergieeffizienz eines Geb\u00e4udes. Dieser Ausweis beruht auf einer Energiebedarfs- oder einer Energieverbrauchsbewertung.<\/dd>\n<dt><b>Energiebezugsfl\u00e4che (A<sub>E<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Summe aller ober- und unterirdischen Geschossfl\u00e4chen, die innerhalb der thermischen Geb\u00e4udeh\u00fclle liegen und f\u00fcr deren Nutzung ein Konditionieren notwendig ist.<\/dd>\n<dt><b>Energieeffizienzklasse<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Leicht verst\u00e4ndlicher Indikator zur Angabe der Gesamtenergieeffizienz eines Geb\u00e4udes.<\/dd>\n<dt><b>Energiekennzahl (E)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gewichteter Energiebedarf bzw. -verbrauch eines Geb\u00e4udes w\u00e4hrend eines Jahres, bezogen auf die Energiebezugsfl\u00e4che.<\/dd>\n<dt><b>Entsorgung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Die Entsorgung von Geb\u00e4uden oder Geb\u00e4udeteilen umfasst den R\u00fcckbau des Geb\u00e4udes bzw. der Geb\u00e4udeteile und die Entsorgung der Bauteile und Baustoffe, d.h. die Trennung und Aufbereitung von Bauteilen und Baustoffen zu stofflichen wiederverwertbarten, verbrennbaren oder deponierf\u00e4higen Baustoffen oder Baustoffgemischen (Fraktionen) inklusive der Verbrennungs- und Ablagerungsprozesse. Die Rezyklierung ist nicht Teil der Entsorgung.<\/dd>\n<dt><b>Entspannter Luftraum<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Konstruktionsbedingter Hohlraum mit einer \u00d6ffnung zur Kaltseite, um den Feuchtetransport zu gew\u00e4hrleisten.<\/dd>\n<dt><b>Entw\u00e4sserung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Massnahmen zum Fassen und Ableiten von Wasser und anderen Fl\u00fcssigkeiten.<\/dd>\n<dt><b>Entw\u00e4sserungssystem (Entw\u00e4sserungsanlage)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Anlage bestehend aus Entw\u00e4sserungsgegenst\u00e4nden, Rohrleitungen und anderen Bauteilen, welche Wasser sammelt und\u00a0ableitet.<\/dd>\n<dt><b>Entwurf<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtheit der von den Nutzungsanforderungen zum Tragwerkskonzept bzw. zum Bauwerk f\u00fchrenden T\u00e4tigkeiten und Entwicklungen sowie deren Ergebnis.<\/dd>\n<dt><b>Erdfeucht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Konsistenz des frischen Estrichm\u00f6rtels mit einem Fl\u00fcssigkeitsgehalt, der gerade noch eine Verdichtung erm\u00f6glicht.<\/dd>\n<dt><b>Erg\u00e4nzungselement<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">An- und Abschlussprofile, Fugenprofile, L\u00fcftungsprofile, D\u00e4mmstoffhalter, Dichtungsprofile oder -b\u00e4nder, Abdeckprofile usw.<\/dd>\n<dt><b>Erhaltung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtheit der T\u00e4tigkeiten und Massnahmen zur Sicherstellung des Bestandes, der Funktion sowie der materiellen und ideellen Werte eines Bauwerks.<\/dd>\n<dt><b>Erneuerung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Massgebliche Ver\u00e4nderungen von Komponenten, Bauteilen oder dem gesamten Geb\u00e4ude zur Anpassung an aktuelle Anforderungen. Damit wird eine Weiterentwicklung des Geb\u00e4udes sichergestellt.<\/dd>\n<dd><b> Teilerneuerung<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Erneuerung von einzelnen Komponenten oder Bauteilen, wenn an ihnen massgebliche Ver\u00e4nderungen und nicht nur Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten vorgenommen werden.<\/dd>\n<dd><b> Gesamterneuerung<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Erneuerung eines Geb\u00e4udes, wenn an ihm massgebliche Ver\u00e4nderungen vorgenommen werden, sodass es nach der Erneuerung in wesentlichen Teilen einem Neubau entspricht. Sie kann in einem Schritt oder in mehreren Etappen durchgef\u00fchrt werden.<\/dd>\n<dd><b> Energetische Gesamterneuerung<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Massnahmen zur energetischen Verbesserung an einer Mehrheit der energierelevanten Teile von Geb\u00e4udeh\u00fclle und Geb\u00e4udetechnik. Die Massnahmen umfassen: Reduktion der gesamten Endenergie, effiziente Bedarfsdeckung, Substitution von fossilen durch erneuerbare Energietr\u00e4ger.<\/dd>\n<dt><b>Erosionsschutz<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Massnahme zum Schutz vor Verfrachtung der Vegetationstragschicht durch Wind oder Wasser.<\/dd>\n<dt><b>Ersatzinvestitionen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Investitionen, welche w\u00e4hrend der Betrachtungsperiode notwendig werden, weil die Nutzungsdauer von Bauteilen abgelaufen ist.<\/dd>\n<dt><b>Erstellung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Errichten eines Geb\u00e4udes mit allen dazu notwendigen T\u00e4tigkeiten von der Planung bis zur Inbetriebnahme.<\/dd>\n<dt><b>Erzeugungsanlage<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Geb\u00e4udetechnische Anlage, welche Energie aus am Standort anfallenden erneuerbaren Energien (mit Sonnenkollektoren, Solarzellen, Windgeneratoren usw.) oder aus am Standort anfallendem Abfall (mit Biogasanlagen) erzeugt.<\/dd>\n<dt><b>Estrich (Unterlagsboden)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht oder Schichten aus Estrichm\u00f6rtel, die auf der Baustelle direkt auf den Untergrund, mit oder ohne Verbund, oder auf eine zwischenliegende Trenn- oder D\u00e4mmschicht aufgebracht werden, um eine oder mehrere der nachstehenden Funktionen zu erf\u00fcllen:<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 eine vorgegebene H\u00f6henlage zu erreichen;<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 einen Bodenbelag aufzunehmen;<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2022 unmittelbar genutzt zu werden.<\/dd>\n<dt><b>Estrichm\u00f6rtel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Ausgangsmischung, die aus Bindemittel, Zuschl\u00e4gen und gegebenenfalls aus Fl\u00fcssigkeiten besteht, die das Erh\u00e4rten des Bindemittels erm\u00f6glichen, auch mit Zusatzmitteln und\/oder Zusatzstoffen.<\/dd>\n<dt><b>Extensivbegr\u00fcnung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dachbegr\u00fcnungen auf d\u00fcnnen Vegetationstragschichten (Schichtdicke 80 bis 200 mm), die sich aus anges\u00e4ter, angepflanzter sowie sich spontan angesiedelter Vegetation entwickeln. Der Bewuchs besteht aus Moosen, Sukkulenten, Kr\u00e4utern und Gr\u00e4sern, die sich an die extremen Standortbedingungen anpassen und eine hohe Regenerationsf\u00e4higkeit haben. Extensive Begr\u00fcnungen sind nur beschr\u00e4nkt begehbar.<\/dd>\n<dt><b>Fassadenbahn <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dichtungsbahn hinter der Bekleidung zum Schutz der dahinter liegenden Schichten vor Wasser, Wind und UV-Strahlung. Es wird unterschieden zwischen Fassadenbahnen f\u00fcr normale und erh\u00f6hte Beanspruchung.<\/dd>\n<dt><b>Fenster<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bauteil, welches in die Leibung einer Wand- oder geneigten Dach\u00f6ffnung montiert wird. Es dient zur Belichtung und gegebenenfalls auch zur Bel\u00fcftung.<\/dd>\n<dt><b>Fensterbank<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Unterer waagrechter Abschluss der Fenster\u00f6ffnung zur Abdeckung der Fensterbr\u00fcstung.<\/dd>\n<dt><b>Fensterfl\u00fcgel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mit dem Blendrahmen beweglich verbundenes Teil eines Fensters, das sich \u00f6ffnen l\u00e4sst, bestehend aus Fl\u00fcgelrahmen mit Verglasung oder F\u00fcllung.<\/dd>\n<dt><b>Fensterladen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Produkt, das aus einem oder mehreren Ladenfl\u00fcgeln besteht, die sich drehen und\/oder falten und\/oder schieben lassen, um ge\u00f6ffnet bzw. geschlossen zu werden.<\/dd>\n<dt><b>Fenstert\u00fcr<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">T\u00fcrhohes Fenster, das dem Zu- und Durchgang dient.<\/dd>\n<dt><b>Feuchte (Feuchtigkeit)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Wasser in gasf\u00f6rmigem, fl\u00fcssigem oder festem Zustand.<\/dd>\n<dt><b>Feuchtetransport<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Transport von Feuchte durch ein Bauteil oder eine Bauteilschicht infolge von Diffusion, Kapillarit\u00e4t oder Konvektion.<\/dd>\n<dt><b>Feuchtigkeitssperre<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dampfbremse bzw. Dichtungsbahnen als Schicht gegen diffundierenden Wasserdampf und gegen Kapillarwasser (aufsteigende Feuchtigkeit). Feuchtigkeitssperren sind keine Abdichtungen gegen Sicker- und Grundwasser.<\/dd>\n<dt><b>Feuerwiderstand<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">F\u00e4higkeit eines Bauteils, die geforderte Tragsicherheit, den Raumabschluss und\/oder die Temperaturbegrenzung unter Normbrandbedingungen f\u00fcr eine bestimmte Dauer zu erf\u00fcllen.<\/dd>\n<dt><b>Filterschicht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht, die den Transport von Bodenbestandteilen oder Feinteilen der Vegetationstragschicht in darunterliegende Schichten verhindert, z.B. Geotextilien, Kies.<\/dd>\n<dt><b>Flachdach<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Oberbegriff f\u00fcr D\u00e4cher ohne oder mit geringer Neigung und fugenloser Abdichtung.<\/dd>\n<dt><b>Flachdachrinne<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Flachdachrinnen werden lose auf die Abdichtung verlegt, gew\u00e4hrleisten einen optimalen Wasserabfluss und entlasten den Anschluss (z.B. bei T\u00fcrschwellen).<\/dd>\n<dt><b>Fliessestrich<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Estrich, der ohne nennenswerte Verteilung und Verdichtung eingebracht werden kann.<\/dd>\n<dt><b>Fliessm\u00f6rtel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">M\u00f6rtel in fl\u00fcssiger Konsistenz, selbstnivellierend.<\/dd>\n<dt><b>Frequenz (f)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Zahl der Schwingungen pro Sekunde (Schwingungszahl in Hertz). Mit zunehmender Schwingungszahl nimmt die Tonh\u00f6he zu. Eine Verdoppelung der Schwingungszahl entspricht einer Oktave, die drei Terzen umfasst.<\/dd>\n<dt><b>Fries<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Als Streifen ausgebildeter Teil der Decken- oder Wandbekleidung.<\/dd>\n<dt><b>Fuge<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Trennung \u00fcber den gesamten oder einen Teil des Querschnitts eines Estrichs oder eines anderen Bauteils.<\/dd>\n<dd><b> Bewegungsfuge<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fuge durch die ganze Estrichschicht mit eingelegtem D\u00e4mmstreifen oder mit einer Einlage, die eine allseitige Bewegung der durch die Fuge abgetrennten Felder zul\u00e4sst.<\/dd>\n<dd><b> Rand- oder Anschlussfuge<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fuge zwischen dem Estrich und den angrenzenden Bauteilen, z.B. Anschl\u00fcsse an W\u00e4nde, T\u00fcrzargen, Rohre, S\u00e4ulen usw.<\/dd>\n<dd><b> Schwindfuge<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fuge \u00fcber einen Teil des Estrichquerschnitts, die eine Sollbruchstelle anstelle von unregelm\u00e4ssigen Schwindrissen darstellt oder zur Aufnahme von L\u00e4ngen\u00e4nderungen infolge Schwindens bestimmt ist.<\/dd>\n<dt><b>Fugenband<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fugenband, das so eingebaut wird, dass seine Aussenfl\u00e4che mit der Oberfl\u00e4che des Betonbauteils b\u00fcndig abschliesst (aussen liegend, Randfugenband, Oberfl\u00e4chenfugenband) oder Fugenband, das vollst\u00e4ndig einbetoniert wird (innen liegend, K\u00f6rperfugenband).<\/dd>\n<dt><b>Fugenlos<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Alle Bel\u00e4ge, die fest mit dem Untergrund verbunden sind (Belag im Verbund), gelten als fugenlos.<\/dd>\n<dt><b>F\u00fchrungsschiene<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Seitliches Profil zur F\u00fchrung des Rollladen- oder Raffstorenbehanges.<\/dd>\n<dt><b>F\u00fcllbeton<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Beton mit geeigneter Konsistenz und bestimmter Korngr\u00f6sse oder Gesteinsk\u00f6rnung zum Verf\u00fcllen von Hohlr\u00e4umen im Mauerwerk.<\/dd>\n<dt><b>F\u00fcllung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Paneel aus beliebigen Materialien oder Materialkombinationen, welche eine \u00d6ffnung in einem Fenster oder in einer T\u00fcr ausf\u00fcllt.<\/dd>\n<dt><b>Funktionsger\u00e4usch<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Ger\u00e4usch geb\u00e4udetechnischer Anlagen und fester Einrichtungen, dessen Intensit\u00e4t und zeitlicher Ablauf weitgehend unabh\u00e4ngig vom Benutzer ist.<\/dd>\n<dt><b>Geb\u00e4ude<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bauwerk, bestehend aus der Geb\u00e4udeh\u00fclle, den Innenbauteilen und den geb\u00e4udetechnischen Anlagen.<\/dd>\n<dt><b>Geb\u00e4udeh\u00fcllzahl (A<sub>th<\/sub>\/A<sub>E<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Verh\u00e4ltnis der thermischen Geb\u00e4udeh\u00fcllf\u00e4che (A<sub>th<\/sub>) zur Energiebezugsfl\u00e4che (A<sub>E<\/sub>).<\/dd>\n<dt><b>Geb\u00e4udetechnische Anlage<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">F\u00fcr die Nutzung des Geb\u00e4udes erforderliche, ortsfest verbundene technische Anlagen f\u00fcr die Verwendungszwecke Raumheizung, Warmwasser, L\u00fcftung\/Klimatisierung und allgemeine Geb\u00e4udetechnik.<\/dd>\n<dt><b>Gebrauchsgrenze<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Vereinbarte Grenze der Gebrauchstauglichkeit.<\/dd>\n<dt><b>Gebrauchstauglichkeit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mass f\u00fcr das Einhalten der f\u00fcr die Nutzung eines Bauwerks festgesetzten Anforderung. F\u00e4higkeit eines Tragwerks und weiterer Bauteile, die Funktionst\u00fcchtigkeit und das Aussehen des Bauwerks sowie den Komfort der das Bauwerk nutzenden Personen entsprechend den Gebrauchsgrenzen zu gew\u00e4hrleisten.<\/dd>\n<dt><b>Geneigtes Dach <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dach mit einer Neigung, die eine \u00fcberlappend verlegte oder gefalzte Deckung zul\u00e4sst.<\/dd>\n<dt><b>Genutzte D\u00e4cher<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">D\u00e4cher oder Dachbereiche, f\u00fcr die eine Nutzung durch Personen und\/oder Installationen vorgesehen sind.<\/dd>\n<dt><b>Ger\u00e4usch<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schall, zusammengesetzt aus Teilt\u00f6nen, deren Frequenzen nicht im Verh\u00e4ltnis ganzer Zahlen zueinander stehen.<\/dd>\n<dt><b>Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Verh\u00e4ltnis des durch die transparenten Bauteile durchgelassenen W\u00e4rmestroms (inkl. sekund\u00e4re W\u00e4rme\u00fcbertragung) zur einfallenden Gesamtstrahlung der Sonne.<\/dd>\n<dt><b>Gesamtwert f\u00fcr den Luftschallschutz gegen\u00fcber externen L\u00e4rmquellen (Aussenl\u00e4rm, D<sub>e,tot<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Summe der Kennwerte, die in der jeweiligen Anforderung an den Luftschallschutz gegen\u00fcber externen L\u00e4rmquellen (D<sub>e<\/sub>) zu ber\u00fccksichtigen sind.<\/dd>\n<dt><b>Gesamtwert f\u00fcr den Luftschallschutz gegen\u00fcber internen L\u00e4rmquellen (Innenl\u00e4rm, D<sub>i,tot<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Summe der Kennwerte, die in der jeweiligen Anforderung an den Luftschallschutz gegen\u00fcber internen L\u00e4rmquellen (D<sub>i<\/sub>) zu ber\u00fccksichtigen sind..<\/dd>\n<dt><b>Gesamtwert f\u00fcr den Trittschallschutz (L&#8216;<sub>tot<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Summe der Kennwerte, die in der jeweiligen Anforderung an den Trittschallschutz (L&#8216;) zu ber\u00fccksichtigen sind.<\/dd>\n<dt>\n<dl>\n<dt><b>Gesamtwert f\u00fcr Ger\u00e4usche geb\u00e4udetechnischer Anlagen (L<sub>H,tot<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Summe der Kennwerte, die in der jeweiligen Anforderung an den Schutz gegen\u00fcber Ger\u00e4uschen geb\u00e4udetechnischer Anlagen und fester Einrichtungen zu ber\u00fccksichtigen sind.<\/dd>\n<dt><b>Gestaltung<\/b><\/dt>\n<\/dl>\n<\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schaffung eines \u00e4sthetischen Ausdrucks durch r\u00e4umliche Anordnung, Formgebung und Materialwahl.<\/dd>\n<dt><b>Glasanteil (f<sub>g<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Verh\u00e4ltnis der Summe der lichtdurchl\u00e4ssigen Glasfl\u00e4chen zur betreffenden Fassadenfl\u00e4che. Bei der Bestimmung des Glasanteils pro Raum wird die Glasfl\u00e4che des betreffenden Raums durch die Fassadenfl\u00e4che des Raums geteilt. Der Glasanteil einer Dachfl\u00e4che ist gleich der Summe der lichtdurchl\u00e4ssigen Glasfl\u00e4chen geteilt durch die Geschossfl\u00e4che.<\/dd>\n<dt><b>Glaswolle<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mineralwolle, die aus geschmolzenem Glas hergestellt wird.<\/dd>\n<dt><b>Gleitschicht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht, welche das Gleiten zwischen zwei Schichten erm\u00f6glicht.<\/dd>\n<dt><b>Globalstrahlung<\/b><\/dt>\n<dd><b> Globalstrahlung horizontal (G<sub>H<\/sub>)<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Kurzwellige totale fl\u00e4chenbezogene Einstrahlungsleistung bzw. -energie auf die horizontale Ebene; Mittelwert bzw. Summe \u00fcber den betrachteten Zeitraum.<\/dd>\n<dd><b> Globalstrahlung vertikal E, S, W, N (G<sub>V,i<\/sub>)<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Totale fl\u00e4chenbezogene Einstrahlungsleistung bzw. -energie auf die vertikale Ebene mit der Richtung Ost, S\u00fcd, West, Nord; Mittelwert bzw. Summe \u00fcber den betrachteten Zeitraum. Zwischenwerte der Globalstrahlung f\u00fcr Orientierungen zwischen den vier Hauptrichtungen k\u00f6nnen mit dem geometrischen Mittel der beiden benachbarten Orientierungen angen\u00e4hert berechnet werden.<\/dd>\n<dt><b>Grauwasser<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">H\u00e4usliches Schmutzwasser ohne f\u00e4kale Feststoffe und Urin.<\/dd>\n<dt><b>Grundbeschichtung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Beschichtung, die zur Haftvermittlung, als Korrosionsschutz, zur Verminderung der Saugf\u00e4higkeit des Untergrundes und\/oder der Verfestigung oder als Sperrschicht dient.<\/dd>\n<dt><b>Grundputz (Unterputz)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Auf die W\u00e4rmed\u00e4mmplatte aufgetragene Schicht mit Bewehrung, als Putzuntergrund (Putzgrund) f\u00fcr den Deckputz. Der\u00a0Grundputz kann in mehreren Arbeitsg\u00e4ngen aufgebracht werden.<\/dd>\n<dt><b>Grundwasser<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fliessendes oder stehendes Wasser, das die Hohlr\u00e4ume im Boden oder Fels zusammenh\u00e4ngend und vollst\u00e4ndig ausf\u00fcllt.<\/dd>\n<dt><b>Gussasphaltbel\u00e4ge<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bodenbel\u00e4ge aus Bitumen, F\u00fcller und mineralischen Zuschl\u00e4gen, gegebenenfalls unter Beigabe von Zuschlagstoffen. Gussasphaltbel\u00e4ge sind im Innen- und Aussenbereich f\u00fcr leichte bis mittlere Beanspruchungen, f\u00fcr schwere nur f\u00fcr rollenden Verkehr geeignet. Gussasphaltbel\u00e4ge sind wasserdicht, dampfsperrend und gelten als w\u00e4rmesch\u00fctzend sowie staubfrei. Sie weisen eine hohe Abrieb- und Schlagfestigkeit auf. Sie sind beschr\u00e4nkt best\u00e4ndig gegen Laugen und S\u00e4uren. Die Bel\u00e4ge verformen sich unter Punktlasten bei h\u00f6heren Temperaturen zunehmend. Gussasphaltbel\u00e4ge werden in der Regel schwimmend verlegt und sind in der Lage, Risse im Untergrund zu \u00fcberbr\u00fccken. Die fertigen Oberfl\u00e4chen k\u00f6nnen abgestreut, gesplittet und auch geschliffen werden.<\/dd>\n<dt><b>Gussasphaltestrich<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Estrich, dessen Bindemittel aus Bitumen besteht.<\/dd>\n<dt><b>Haftbr\u00fccke, Haftschicht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht, die den Verbund des Belages mit dem Untergrund verbessert.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht zur Verbesserung der Haftung der nachfolgenden Putzschicht auf haftkritischen Untergr\u00fcnden. Die Haftschicht gilt nicht als eigene Putzschicht. Sie kann aus einer Haftbeschichtung, einer Haftbr\u00fccke oder einem Zementm\u00f6rtelanwurf bestehen.<\/dd>\n<dt><b>Haftzugfestigkeit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Haftung zweier Schichten aufeinander.<\/dd>\n<dt><b>Hangwasser<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Im Hang fliessendes Grundwasser. Sicker- und Grundwasser, das mit freiem Gef\u00e4lle zum Teil auf undurchl\u00e4ssigen Schichten abfliesst und als Quellwassser aus dem Boden austreten kann.<\/dd>\n<dt><b>Hartbetonbel\u00e4ge<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bodenbel\u00e4ge aus Zement, Zuschl\u00e4gen, Hartstoffen, Wasser, gegebenenfalls unter Beigabe von Zusatzmitteln oder -stoffen. Hartbetonbel\u00e4ge sind f\u00fcr leichte bis schwere Beanspruchungen geeignet. Sie sind wasserfest und best\u00e4ndig gegen nicht saure \u00d6le und Benzine. Im Freien m\u00fcssen Hartbetonbel\u00e4ge frostgest\u00e4ndig oder Tausalz-best\u00e4ndig ausgef\u00fchrt werden. Zu den Hartbetonbel\u00e4gen z\u00e4hlen auch Monobeton- und Zementestriche im Verbund (Zement\u00fcberzug).<\/dd>\n<dt><b>Hauptfl\u00fcgel, Gehfl\u00fcgel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fl\u00fcgel eines mehrfl\u00fcgeligen Fensters oder einer T\u00fcr, der dazu vorgesehen ist, zuerst bewegt zu werden, um eine \u00d6ffnung zu erm\u00f6glichen.<\/dd>\n<dt><b>Heizw\u00e4rmebedarf (Q<sub>H<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">W\u00e4rme, die dem beheizten Raum w\u00e4hrend eines Berechnungsschritts zugef\u00fchrt werden muss, um den Sollwert der Innentemperatur einzuhalten.<\/dd>\n<dt><b>Heizwert (unterer Heizwert) (H<sub>i<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">W\u00e4rmemenge, die bei vollst\u00e4ndiger Verbrennung eines Wasserstoff enthaltenden Brennstoffes frei wird, wenn die Kondensationsw\u00e4rme nicht genutzt wird.<\/dd>\n<dt><b>Hellbezugswert (Y)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Der Hellbezugswert Y ist der Reflexionsgrad eines bestimmten Farbtons zwischen dem Schwarzpunkt (Y = 0) und dem Weisspunkt (Y = 100). Der Hellbezugswert gibt dabei an, wie weit der betreffende Farbton vom Schwarz- oder Weisspunkt entfernt ist. Es handelt sich um eine relative Leuchtdichte. Bei verputzten Aussend\u00e4mmungen darf die Deckschicht den Hellbezugswert von Y = 30 nicht unterschreiten.<\/dd>\n<dt><b>Hilfsenergie (E<sub>el,aux<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bei Systemen oder Teilsystemen, die mit Brenn- oder Treibstoffen betrieben werden, und solchen mit thermischem Input die elektrische Energie, die ben\u00f6tigt wird, um die Energietransformation zur Deckung des Energiebedarfs zu unterst\u00fctzen.<\/dd>\n<dt><b>Hinterlage<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht im Decken- oder Wandhohlraum, meist Vlies oder Matte zur Schallabsorption oder Platte zur Schallreflexion.<\/dd>\n<dt><b>Hinterl\u00fcftungsraum <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">R\u00fcckseitig an die Bekleidung angrenzender, mit Aussenluft durchstr\u00f6mter Raum.<\/dd>\n<dt><b>H\u00f6henangaben<\/b><\/dt>\n<dd><b> Rohe Raumh\u00f6he<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Distanz von OK rohem Boden bis UK Untergrund.<\/dd>\n<dd><b> Lichte Raumh\u00f6he<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Distanz von OK fertig Boden bis UK Bekleidungselemente.<\/dd>\n<dd><b> Abh\u00e4ngeh\u00f6he<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Distanz von UK Untergrund bis UK Bekleidungselemente.<\/dd>\n<dd><b> Konstruktionsh\u00f6he<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Distanz von UK Bekleidungselemente bis OK Trag- oder Grundprofil.<\/dd>\n<dd><b> H\u00f6he Deckenhohlraum<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">H\u00f6he, die f\u00fcr Installationen im Deckenhohlraum zur Verf\u00fcgung steht.<\/dd>\n<dt><b>Holzb\u00f6den<\/b><\/dt>\n<dd><b> Absperrparkett<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mehrschichtiges Parkett mit unterschiedlicher Faserrichtung der einzelnen Schichten; wird geklebt, genagelt oder schwimmend verlegt. Schleifen und Oberfl\u00e4chenbehandlung erfolgen nach der Verlegung.<\/dd>\n<dd><b> Bretterboden<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Boden aus ungehobelten, einseitig oder beidseitig gehobelten Parallelbrettern, vor- oder unbehandelt; wird genagelt und\/oder geschraubt.<\/dd>\n<dd><b> Fertigparkett<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Oberbegriff f\u00fcr alle Parkettarten, die bei der Fabrikation versiegelt, ge\u00f6lt oder gewachst werden. Faserrichtung parallel oder senkrecht zur Bodenebene; wird geklebt, genagelt oder schwimmend verlegt.<\/dd>\n<dd><b> Klebeparkett<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Verlegeeinheit auf Tr\u00e4gerschicht, Faserrichtung parallel zur Bodenebene; wird geklebt. Schleifen und Oberfl\u00e4chenbehandlung erfolgen nach der Verlegung.<\/dd>\n<dd><b> Massivparkett<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Parkett aus Massivholz in Riemen, Tafeln oder W\u00fcrfeln; wird unbehandelt verlegt, geklebt oder genagelt.<\/dd>\n<dd><b> Riemenboden<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Riemen, gehobelt, mit Nut und Kamm oder Nut und Feder, vor- oder unbehandelt, wird genagelt und\/oder geschraubt. Die Oberfl\u00e4chenbehandlung erfolgt nach der Verlegung.<\/dd>\n<dd><b> Stirnholzboden<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Faserrichtung senkrecht zur Bodenebene, vor- oder unbehandelt; wird geklebt oder lose verlegt. Schleifen und Oberfl\u00e4chenbehandlung erfolgen nach der Verlegung.<\/dd>\n<dt><b>Holzfaser-D\u00e4mmplatte (WF) <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">D\u00e4mmprodukt aus Holzfasern, mit oder ohne Bindemittel, welches mit oder ohne Hitzeeinwirkung in Plattenform gepresst ist.<\/dd>\n<dt><b>Holzfaser-D\u00e4mmstoff (WF)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">D\u00e4mmprodukt aus Holzfasern, mit oder ohne Bindemittel.<\/dd>\n<dt><b>Holzfeuchte<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Masse des im Holz enthaltenen Wassers, ausgedr\u00fcckt als Prozentsatz der Trockenmasse des Holzes.<\/dd>\n<dt><b>Holzwolle-D\u00e4mmplatte (WW)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Hartes D\u00e4mmprodukt aus loser Holzwolle, gebunden mit mineralischen Bindemitteln und zu seiner endg\u00fcltigen Dicke zusammengepresst.<\/dd>\n<dt><b>H\u00fcllfl\u00e4che f\u00fcr Luftdichtheit (A<sub>inf<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtfl\u00e4che aller B\u00f6den, W\u00e4nde und Decken, die das untersuchte Volumen umschliessen; relevant f\u00fcr die Bestimmung der Luftdurchl\u00e4ssigkeit der Geb\u00e4udeh\u00fclle bei 50 Pa Druckdifferenz. In der SN EN ISO 9972 wird die H\u00fcllfl\u00e4che der Luftdichtheit mit der Abk\u00fcrzung A<sub>E<\/sub> bezeichnet.<\/dd>\n<dt><b>Impr\u00e4gnierung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Unpigmentierter, nicht filmbildender Beschichtungsstoff, der\u00a0biozide und\/oder wasserabweisende Zusatzstoffe enth\u00e4lt. Impr\u00e4gnierungen werden auf Holz, Beton, Mauerwerk und Verputz angewendet.<\/dd>\n<dt><b>Impulsger\u00e4usch<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Einzelimpulse (z.B. Explosion, Knall, \u00dcberschallknall usw.); Schallimpulsfolgen, deren Grundfrequenz unter 16 Hz liegt (z.B. Hammerwerk f\u00fcr die Messung der Trittschall\u00fcbertragung).<\/dd>\n<dt><b>Inbetriebnahme<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Aufnahme der vereinbarten Nutzung.<\/dd>\n<dt><b>Innenputz<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Putzm\u00f6rtel, der aufgrund seiner Zusammensetzung nur im Innenbereich aufgebracht werden kann.<\/dd>\n<dt><b>Innere Oberfl\u00e4chentemperatur (\u03b8<sub>si<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Temperatur der Oberfl\u00e4che auf der Innenseite eines Bauteils.<\/dd>\n<dt><b>Instandhaltung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bewahren der Gebrauchstauglichkeit durch regelm\u00e4ssige Massnahmen.<\/dd>\n<dt><b>Instandsetzung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Wiederherstellen der Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit f\u00fcr eine vereinbarte Dauer.<\/dd>\n<dt><b>Integriertes Beschattungssystem<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bewegliche Beschattungssysteme, z.B. Jalousien und Rollos, die im Scheibenzwischenraum einer Isolierglaseinheit oder Doppelverglasung eingesetzt sind.<\/dd>\n<dt><b>Intensivbegr\u00fcnung<\/b><\/dt>\n<dd><b> Einfache Intensivbegr\u00fcnung <\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Nach gestalterischen Zielvorstellungen angelegte, fl\u00e4chige Dachbegr\u00fcnung auf mittlerer Vegetationstragschicht (120 bis 300 mm) mit niedrigen und mittelhohen Pflanzen.<\/dd>\n<dd><b> Aufwendige Intensivbegr\u00fcnung (Dachg\u00e4rten)<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Zier-, Gebrauchs- oder Spielrasen sowie Stauden-, Strauch- und Baumpflanzungen. In der Regel auf Vegetationstragschicht von 200 bis \u00fcber 500 mm.<\/dd>\n<dt><b>Interne W\u00e4rmeeintr\u00e4ge (Q<sub>i<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">W\u00e4rme, die w\u00e4hrend einer Berechnungsperiode (Monat) im Raum bzw. innerhalb der thermischen Geb\u00e4udeh\u00fclle durch andere Quellen als die geb\u00e4udetechnische Anlage, insbesondere durch Personen, Beleuchtung und Betriebseinrichtungen, abgegeben wird, bezogen auf die Energiebezugsfl\u00e4che.<\/dd>\n<dt><b>Kalksandstein<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Hydrothermisch gebundener Mauerstein.<\/dd>\n<dt><b>Kapillare Wasseraufnahme<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Auf die Oberfl\u00e4chen- und Zeiteinheit bezogene Wasseraufnahme eines Mauersteins bei normgem\u00e4ssem Eintauchen in Wasser.<\/dd>\n<dt><b>Kippbegrenzung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Beschlagsteil f\u00fcr Kippfl\u00fcgel, das die \u00d6ffnungsweite des Fensterfl\u00fcgels begrenzt.<\/dd>\n<dt><b>Kleber<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dient zur Befestigung der W\u00e4rmed\u00e4mmplatten auf dem Untergrund.<\/dd>\n<dt><b>Klimadecke<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Deckenbekleidung zur Beeinflussung des Raumklimas durch Heizen, K\u00fchlen und L\u00fcften.<\/dd>\n<dt><b>Klimak\u00e4ltebedarf (Q<sub>C<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">W\u00e4rme, die dem gek\u00fchlten Raum w\u00e4hrend eines Berechnungsschritts entzogen werden muss, um den oberen Sollwert der Raumtemperatur einzuhalten.<\/dd>\n<dt><b>Klimatisierter Raum<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Raum, welcher durch eine geb\u00e4udetechnische Anlage gek\u00fchlt, befeuchtet und\/oder entfeuchtet wird.<\/dd>\n<dt><b>Knirsch vermauern<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fachgerechtes Verm\u00f6rteln der Lagerfugen, ohne Verm\u00f6rtelung der Stossfugen (aneinanderstossende Stirnfl\u00e4chen der Mauersteine).<\/dd>\n<dt><b>Kondenswasser<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Infolge Taupunktunterschreitung anfallendes Wasser.<\/dd>\n<dt><b>Konditionierter Raum<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Beheizter und\/oder klimatisierter Raum.<\/dd>\n<dt><b>Konstruktive Durchbildung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Festlegen und gegenseitiges Abstimmen der Konstruktionsdetails.<\/dd>\n<dt><b>Kontrollplan<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Festlegung von Art, Umfang, Durchf\u00fchrung und Zeitpunkt von Ausf\u00fchrungskontrollen samt Angabe von Qualit\u00e4tsanforderungen und zul\u00e4ssigen Abweichungen sowie Regelung der Zust\u00e4ndigkeiten und des Informationsflusses.<\/dd>\n<dt><b>Kontrollrohr\/Kontrollstutzen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">An den Tiefpunkten angeordnete Elemente, welche eine permanente und zerst\u00f6rungsfreie Kontrolle (Wassereintritt) des Schichtaufbaues erm\u00f6glichen.<\/dd>\n<dt><b>Konvexe Verformung (Randabsenkung)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Absenkung der Feldr\u00e4nder und\/oder Aufw\u00f6lbung der Estrichplattenmitte.<\/dd>\n<dt><b>Korkd\u00e4mmplatte (ICB)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Formst\u00fcck aus granuliertem Kork, durch Erhitzen unter Druck ohne zus\u00e4tzliche Bindemittel hergestellt.<\/dd>\n<dt><b>Korkschrot<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Korkgranulat, welches durch Schleifen und\/oder Mahlen von rohem Kork, Korkstein oder Korkst\u00fccken gewonnen wird.<\/dd>\n<dt><b>K\u00f6rperschall<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schallwellen, die sich in festen K\u00f6rpern ausbreiten.<\/dd>\n<dt><b>Kunstharzbel\u00e4ge<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bodenbel\u00e4ge aus l\u00f6semittelfreien synthetischen Reaktionsharzen, Zuschl\u00e4gen und Zusatzmitteln oder -stoffen. Kunstharzbel\u00e4ge sind f\u00fcr leichte bis schwere Beanspruchungen geeignet. Sie sind im Allgemeinen fl\u00fcssigkeits- und dampfdicht und erf\u00fcllen h\u00f6chste Anforderungen an die Hygiene. Die Bel\u00e4ge k\u00f6nnen best\u00e4ndig gegen chemische Einwirkungen ausgef\u00fchrt werden. Sie weisen eine mittlere bis hohe Abrieb- und Schlagfestigkeit auf.<\/dd>\n<dt><b>Kunstharzestrich<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Estrich mit synthetischem Reaktionsharz als Bindemittel, der durch eine chemische Reaktion des synthetischen Reaktionsharzes aus einem fl\u00fcssigen oder gl\u00e4ttbaren Gemisch auf der Baustelle zu einer festen Schicht wird.<\/dd>\n<dt><b>Kunststoffputz<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Putzm\u00f6rtel aus Zuschl\u00e4gen, Zus\u00e4tzen und organischen Bindemitteln. Dispersionsbindemittelanteil gr\u00f6sser als 5 Massenprozent des M\u00f6rtels, ausgedr\u00fcckt als Festk\u00f6rperanteil<\/dd>\n<dt><b>Lagerfuge<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mit M\u00f6rtel gef\u00fcllte Fuge zwischen den Lagerfl\u00e4chen von Mauersteinen.<\/dd>\n<dt><b>Lagerfugenbewehrung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Vorgefertigte Bewehrung zum Einlegen in Lagerfugen.<\/dd>\n<dt><b>L\u00e4rmempfindlichkeit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Die L\u00e4rmempfindlichkeit gem\u00e4ss Norm SIA 181 wird in drei Stufen eingeteilt:<\/dd>\n<dd><b> L\u00e4rmempfindlichkeit gering<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">R\u00e4ume f\u00fcr vorwiegend manuelle T\u00e4tigkeit; R\u00e4ume, welche von vielen Personen oder nur kurzzeitig benutzt werden.<\/dd>\n<dd><b> L\u00e4rmempfindlichkeit mittel<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">R\u00e4ume f\u00fcr Wohnen, Schlafen und geistige Arbeiten.<\/dd>\n<dd><b> L\u00e4rmempfindlichkeit hoch<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">R\u00e4ume f\u00fcr Benutzer mit besonders hohem Ruhebed\u00fcrfnis.<\/dd>\n<dt><b>Last<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gravitationsbedingte, auf ein Tragwerk wirkende Kraft.<\/dd>\n<dt><b>Lehmputz<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Putzm\u00f6rtel aus Zuschl\u00e4gen, Zus\u00e4tzen und Lehm.<\/dd>\n<dt><b>Leibung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Seitenfl\u00e4chen in einer Wand\u00f6ffnung.<\/dd>\n<dt><b>Leichtbachstein<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gebrannter Mauerstein mit geringer Rohdichte.<\/dd>\n<dt><b>Leichtestrich<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Estrich mit einer Trockenrohdichte nach 28 Tagen von unter 1&#8217;400 kg\/m<sup>3<\/sup>.<\/dd>\n<dt><b>Leichtgrundputzm\u00f6rtel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">M\u00f6rtel aus mineralischen Bindemitteln, organischen Leichtzuschl\u00e4gen (z.B. Polystyrolschaumstoffgranulat) oder mit mineralischen Leichtzuschl\u00e4gen (z.B. expandierte Mineralstoffe usw.).<\/dd>\n<dt><b>Leichtzementstein<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Zementgebundener Mauerstein mit geringer Rohdichte.<\/dd>\n<dt><b>Leistungseigenschaft<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Eigenschaft eines Bauprodukts, normativ festgelegte Anforderungen zu erf\u00fcllen.<\/dd>\n<dt><b>Luftdichtheitskonzept<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtheit aller aufeinander abgestimmten Komponenten zur Gew\u00e4hrleistung der erforderlichen Luftdichtigkeit.<\/dd>\n<dt><b>Luftdichtung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Warmseitig der W\u00e4rmed\u00e4mmung verlaufende, luftdichte Schicht.<\/dd>\n<dt><b>Luftdruck (p<sub>b<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Barometerdruck auf Stationsh\u00f6he.<\/dd>\n<dt><b>Luftdurchl\u00e4ssigkeit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Luftdurchgang durch eine Vorhangfassade, ein Fenster oder einer Fenstert\u00fcre, bei einer bestimmten Druckdifferenz. Die Luftmenge wird in m<sup>3<\/sup>\/h gemessen und bezieht sich auf die Gesamtfl\u00e4che des Pr\u00fcfk\u00f6rpers. Es ist auch ein Bezug zu<br \/>\nMeter Fugenl\u00e4nge m\u00f6glich.<\/dd>\n<dt><b>Luftdurchl\u00e4ssigkeit der Geb\u00e4udeh\u00fclle bei 50 Pa (q<sub>a50<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Luftleckagestrom bei Normalbedingungen und 50 Pa Bezugsdruckdifferenz, bezogen auf die H\u00fcllfl\u00e4che f\u00fcr die Luftdichtheit.<\/dd>\n<dt><b>Luftgeschwindigkeit (v<sub>a<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mass der Luftbewegung in einer gegebenen Richtung, gemessen als Strecke je Zeiteinheit.<\/dd>\n<dt><b>Luftschall<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schallwellen, die sich in Luft ausbreiten.<\/dd>\n<dt><b>Luftschall\u00fcbertragung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">\u00dcbertragung von Luftschall von einem Raum zum anderen durch Trennbauteile, durch \u00d6ffnungen, Spalte oder \u00fcber Nebenwege.<\/dd>\n<dt><b>Lufttemperatur (\u03b8<sub>a<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Temperatur der Luft am betrachteten Ort.<\/dd>\n<dt><b>L\u00fcftungsw\u00e4rmeverlust (Q<sub>V<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">W\u00e4rme, die w\u00e4hrend einer Berechnungsperiode (Monat) vom beheizten Raum an die \u00e4ussere Umgebung durch L\u00fcftung abgegeben wird, bezogen auf die Energiebezugsfl\u00e4che.<\/dd>\n<dt><b>Magnesia- und Hartsteinholzbel\u00e4ge<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Magnesiabel\u00e4ge sind Bodenbel\u00e4ge aus Magnesiumoxid, mineralischen Zuschl\u00e4gen und einer w\u00e4ssrigen L\u00f6sung aus Magnesiumsalz sowie gegebenenfalls Zusatzmitteln oder -stoffen. Magnesiabel\u00e4ge sind f\u00fcr leichte bis schwere Beanspruchungen geeignet. Sie werden als M\u00f6rtel oder Fliessbel\u00e4ge eingebaut. Sie sind best\u00e4ndig gegen nicht saure \u00d6le und\u00a0Benzine. Sie sind wasserempfindlich und ungeeignet f\u00fcr Dauern\u00e4sse sowie f\u00fcr den Einbau im Freien.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Hartsteinholzbel\u00e4ge sind Magnesiabel\u00e4ge mit einer Rohdichte unter 1&#8217;600 kg\/m<sup>3<\/sup>, mit organischen Zuschl\u00e4gen, vorwiegend aus Holz. Hartsteinholzbel\u00e4ge gelten als w\u00e4rmesch\u00fctzend (fusswarm) und werden bei stehendem Arbeiten nicht als erm\u00fcdend empfunden. Sie weisen eine mittlere bis hohe Abriebfestigkeit und eine hohe Schlagfestigkeit auf. Die Best\u00e4ndigkeit gegen S\u00e4uren ist sehr beschr\u00e4nkt.<\/dd>\n<dt><b>Mangel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fehlen einer Eigenschaft, die das Bauwerk nach heute anerkannten Regeln der Baukunde oder gem\u00e4ss Vereinbarung aufweisen sollte.<\/dd>\n<dt><b>Markise<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Produkt, dessen Behang aus einem Gewebe besteht. Es ist aussen, oberhalb, vor- oder innerhalb einer \u00d6ffnung angebracht und wird in einer horizontal und\/oder geneigten und\/oder vertikalen Ebene genutzt. Markisen k\u00f6nnen roll- oder faltbar sein.<\/dd>\n<dt><b>Masselement<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Nach Plan definiertes Bekleidungselement, das vom Standardformat abweicht.<\/dd>\n<dt><b>Massenprozent<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Feuchtegehalt in Bezug auf die Rohdichte des Materials in Prozenten.<\/dd>\n<dt><b>Materialvertr\u00e4glichkeit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Eigenschaft, welche beschreibt, dass bei dauerhaftem Kontakt von Baustoffen keine massgeblichen stofflichen und funktionellen Ver\u00e4nderungen auftreten.<\/dd>\n<dt><b>Maueranker<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Erg\u00e4nzungsbauteil zur Verbindung eines Vorsatzmauerwerks mit einer Skelett- oder Wandkonstruktion.<\/dd>\n<dt><b>Mauerm\u00f6rtel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mischung von anorganischen Bindemitteln, Gesteinsk\u00f6rnung und Wasser, gegebenenfalls mit Zusatzstoffen und Zusatzmitteln, zur Verwendung im Mauerwerksbau.<\/dd>\n<dt><b>Mauerverband<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Anordnung der Mauersteine mit Versatz der Stoss- bzw. Lagerfugen in \u00fcbereinander liegenden Mauerwerksschichten.<\/dd>\n<dt><b>Mauerwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">In bestimmter Anordnung in mehreren Schichten verlegte und mit Mauerm\u00f6rtel miteinander verbundene Mauersteine, gegebenenfalls erg\u00e4nzt mit Bewehrung und\/oder F\u00fcllbeton.<\/dd>\n<dt><b>Maximal zul\u00e4ssiger Wasserdampfdruck in der Raumluft (p<sub>v,i,max<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">In der Raumluft maximal zul\u00e4ssiger Wasserdampfdruck, der\u00a0auf einem gegebenen Bauteil weder Kondensation noch Schimmelbildung verursacht.<\/dd>\n<dt><b>Mechanische Befestigung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Elemente zur Befestigung der W\u00e4rmed\u00e4mmplatten auf dem Untergrund.<\/dd>\n<dt><b>Mechanische L\u00fcftung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Luftaustausch, angetrieben von einem oder mehreren Ventilatoren.<\/dd>\n<dt><strong>Mechanische Sicherung<\/strong><\/dt>\n<dd>Element zur Sicherung der Luftdichtheitsschicht (Folie) vor Besch\u00e4digungen bei der Messung (Druckdifferenzen k\u00f6nnen zu Abl\u00f6sungen der nur getackerten Folie f\u00fchren).<\/dd>\n<dt><b>Mehrschichtiger Bodenbelag<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bodenbelag, der in mehreren Schichten hergestellt wird. Die\u00a0einzelnen Schichten werden im Verbund hergestellt. Wird die Oberschicht unmittelbar genutzt, wird sie Nutzschicht genannt.<\/dd>\n<dt><b>Meterriss<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Liegt 1,0 m \u00fcber der Oberkante des geplanten fertigen Fussbodens und wird z.B. an T\u00fcr\u00f6ffnungen markiert.<\/dd>\n<dt><b>Mikropor\u00f6ser D\u00e4mmstoff, Silica Aerogel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">D\u00e4mmstoff in der Form verdichteten Pulvers oder verdichteter Fasern mit einer mittleren verbundenen Porengr\u00f6sse, die vergleichbar oder kleiner ist als die mittlere freie Wegl\u00e4nge der Luftmolek\u00fcle bei Normaldruck.<\/dd>\n<dt><b>Mineralfaser<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Allgemeiner Begriff f\u00fcr alle nicht metallischen anorganischen Fasern.<\/dd>\n<dt><b>Mineralischer Putz<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Putzm\u00f6rtel aus Zuschl\u00e4gen, Zus\u00e4tzen und einem oder mehreren mineralischen Bindemitteln, Dispersionsbindemittelanteil 0 bis 5 Massenprozent des M\u00f6rtels, ausgedr\u00fcckt als Festk\u00f6rperanteil.<\/dd>\n<dt><b>Mineralwolle (MW)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">D\u00e4mmstoff mit wolliger Beschaffenheit, der aus fl\u00fcssigem Stein, Schlacke oder Glas hergestellt wird.<\/dd>\n<dt><b>Mittlere Strahlungstemperatur eines Raums (\u03b8<sub>r,i<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Oberfl\u00e4chentemperatur eines geschlossenen isothermen Raumes, in welchem f\u00fcr eine definierte Aufenthaltsposition die thermische Strahlung gleich der von den verschiedenen raumumschliessenden Fl\u00e4chen empfangenen Strahlung ist. In erster N\u00e4herung ist sie gleich der fl\u00e4chengewichteten inneren Oberfl\u00e4chentemperatur der raumumschliessenden Fl\u00e4chen.<\/dd>\n<dt><b>Monobeton<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Monolithisch hergestellter Beton mit den Oberfl\u00e4cheneigenschaften eines Hartbetonbelags. Monobeton wird als \u00dcberbeton oder als Konstruktionsbeton (Bodenplatte, Decke) erstellt.<\/dd>\n<dt><b>Nachbehandlungsmittel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Produkt, das bei frisch verlegten Estrichen aufgebracht wird, um den Feuchtigkeitsverlust beim Austrocknen zu vermindern.<\/dd>\n<dt><b>Nachhall<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Abnahme der Schallenergie in einem geschlossenen Raum nach Unterbrechung der Schallsendung.<\/dd>\n<dt><b>Nachhallzeit (T)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Zeitdauer T in Sekunden, w\u00e4hrend welcher der Schalldruckpegel in einem Raum nach dem Beenden einer Schallfeldanregung um 60 dB abf\u00e4llt.<\/dd>\n<dt><b>Nachhallzeit-Sollwert (T<sub>soll<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Projektierungswert der Nachhallzeit zur raumakustischen Konditionierung von R\u00e4umen.<\/dd>\n<dt><b>Nachweis<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Best\u00e4tigung der Erf\u00fcllung eines Bemessungskriteriums.<\/dd>\n<dt><b>Nassraum<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Innenraum mit wiederkehrender Wassereinwirkung auf die Bauteiloberfl\u00e4chen, welche eine Abdichtung und\/oder eine Bodenentw\u00e4sserung erforderlich machen (z.B. Duschr\u00e4ume, B\u00e4der, Grossk\u00fcchen, Lebensmittelverarbeitung etc.).<\/dd>\n<dt><b>Nat\u00fcrliche L\u00fcftung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Luftaustausch, angetrieben von Wind- und\/oder thermischen Kr\u00e4ften, z.B. Fensterl\u00fcftung.<\/dd>\n<dt><b>Nenndicke<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Im Plan oder Werkvertrag definierte Dicke einer Bauteilschicht.<\/dd>\n<dt><b>Nennwert, deklarierter Wert<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Ein vom Hersteller angegebener Wert, der sich aus Messwerten ergibt, die unter festgelegten Bedingungen und Regeln ermittelt wurden.<\/dd>\n<dt><b>Neubau<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Erstellen eines neuen Geb\u00e4udes. Zu den Neubauten im Sinne von Norm SIA 380\/1 geh\u00f6ren auch Anbauten und Aufstockungen von bestehenden Geb\u00e4uden sowie neubauartige Umbauten wie Auskernungen und dergleichen.<\/dd>\n<dt><b>Nicht bewittertes Sichtmauerwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Sichtmauerwerk ohne erh\u00f6hte Dauerhaftigkeit gegen\u00fcber Schlagregen, N\u00e4sse und Frost.<\/dd>\n<dt><b>Nicht dr\u00fcckendes Wasser<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Wasser, welches ohne hydrostatischen Druck das Bauwerk benetzt und ungehindert abfliessen kann.<\/dd>\n<dt><b>Nicht genutzte D\u00e4cher<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">D\u00e4cher, die nur beschr\u00e4nkt, z.B. f\u00fcr den Unterhalt des<br \/>\nDaches, begehbar sind.<\/dd>\n<dt><b>Notausgangsverschluss<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fluchtt\u00fcrverschluss f\u00fcr die Anwendung in Notf\u00e4llen, in<br \/>\ndenen eine Massenpanik nicht wahrscheinlich ist.<\/dd>\n<dt><b>Not\u00fcberlauf<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Erh\u00f6hter Auslauf eines Flachdaches (z.B. eine oder mehrere \u00d6ffnungen in der Dachbr\u00fcstung), welcher das Abfliessen des gesamten berechneten Regenwassers erm\u00f6glicht, wenn die Regenwassereinl\u00e4ufe verstopft sind oder ein Extremregen (Regen mit erh\u00f6hter Regenspende) auftritt.<\/dd>\n<dt><b>Nutzenergie (Q<sub>u<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Thermische Energie, die dem Verbraucher unmittelbar zur Verf\u00fcgung steht, z.B. als W\u00e4rme im Raum, als dem Raum entzogene W\u00e4rme (K\u00fchlung) oder als Warmwasser an der Entnahmestelle.<\/dd>\n<dt><b>Nutzfl\u00e4che<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">F\u00fcr eine bestimmte Nutzung vorgesehene Fl\u00e4che in einem Geb\u00e4ude.<\/dd>\n<dt><b>Nutzlast<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Last infolge Nutzung eines Bauwerks.<\/dd>\n<dt><b>Nutzschicht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Oberste Schicht \u00fcber der Abdichtung und einer allf\u00e4lligen Entw\u00e4sserung, welche eine Nutzung erm\u00f6glicht.<\/dd>\n<dt><b>Nutzung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">In der Nutzungsvereinbarung und in der Projektbasis umschriebener Gebrauch eines Bauwerks.<\/dd>\n<dt><b>Nutzungsanforderungen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Aus der vereinbarten Nutzung resultierende Anforderungen an die Eigenschaften und das Verhalten eines Bauwerks.<\/dd>\n<dt><b>Nutzungsanweisungen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">An die Eigent\u00fcmerschaft und die Nutzer gerichtete Weisungen f\u00fcr die Nutzung des Bauwerks.<\/dd>\n<dt><b>Nutzungsdauer (q)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Vereinbarte Zeitspanne ab Inbetriebnahme, w\u00e4hrend der ein Tragwerk oder ein Bauteil bei \u00dcberwachung und Instandhaltung gem\u00e4ss dem \u00dcberwachungsplan und dem Unterhaltsplan wie vorgesehen genutzt werden kann.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Effektiv zu erwartende Periode zwischen der Inbetriebnahme und dem Ersatz eines Bau- oder Anlageteils. Die Nutzungsdauer ist begrenzt durch die technische Lebensdauer oder durch einen allf\u00e4lligen Ersatz aufgrund ver\u00e4nderter Bed\u00fcrfnisse (Komfort, \u00c4sthetik, neue Nutzung usw.) oder verbesserter Ausf\u00fchrung (gr\u00f6ssere Leistungsf\u00e4higkeit, bessere Energiebilanz usw.).<\/dd>\n<dt><b>Nutzungseinheit (Schallschutz)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">R\u00e4ume oder zusammenh\u00e4ngende Raumgruppen, welche in Bezug auf die Nutzung eine selbst\u00e4ndige organisatorische Einheit bilden oder bilden k\u00f6nnen und gegen\u00fcber externen und internen L\u00e4rmquellen zu sch\u00fctzen sind, z. B. Wohnungseinheiten, B\u00fcrobetriebe, Industrie- und Gewerbebetriebe. Spit\u00e4ler, Pflegeheime ohne abgeschlossene Wohneinheiten, Hotels, Schulen, Gemeinschaftsb\u00fcros, medizinische Gemeinschaftspraxen usw. sind jeweils eine Nutzungseinheit. R\u00e4ume sowie mit dem Geb\u00e4ude verbundene Bauteile, geb\u00e4udetechnische<br \/>\nAnlagen und feste Einrichtungen, die nicht einzelnen Nutzungseinheiten zugeordnet werden k\u00f6nnen, sondern der Gemeinschaftsnutzung dienen, sind sinngem\u00e4ss wie eine Nutzungseinheit zu behandeln, z. B. Korridore, Treppenh\u00e4user oder Laubeng\u00e4nge, Fassaden, geb\u00e4udetechnische Anlagen, Dachentw\u00e4sserungen.<\/dd>\n<dt><b>Nutzungsvereinbarung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Beschreibung der Nutzungs- und Schutzziele der Bauherrschaft sowie der grundlegenden Bedingungen, Anforderungen und Vorschriften f\u00fcr die Projektierung, Ausf\u00fchrung und Nutzung des Bauwerks.<\/dd>\n<dt><b>Oben geschlossene Begrenzung <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Oben dichter Anschluss oder Abschluss, bei welchem eine schadenfreie Entw\u00e4sserung \u00fcber den dichten Abschluss ausserhalb des Geb\u00e4udes sichergestellt ist.<\/dd>\n<dt><b>Oben offene Begrenzung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">An- oder Abschlussausbildung, bei der gestautes Wasser unter die Abdichtung gelangen kann.<\/dd>\n<dt><b>Oberfl\u00e4chenbehandlungen von Holz- und Holzwerkstoffen<\/b><\/dt>\n<dd><b> Grundierung<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Erste Behandlung des Parketts vor der Versiegelung zur Verminderung von Seitenkantenverklebungen und Fleckenbildung.<\/dd>\n<dd><b> \u00d6len<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Behandlung der Holzoberfl\u00e4che mit \u00d6len.<\/dd>\n<dd><b> Spachteln<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Abziehen der Holzoberfl\u00e4che mit Spachtelmasse zum Schliessen von Fugen.<\/dd>\n<dd><b> Versiegeln<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Aufbringen einer fest haftenden Lackschicht.<\/dd>\n<dd><b> Wachsen<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Behandlung der Holzoberfl\u00e4che mit Fl\u00fcssig- oder Heisswachs.<\/dd>\n<dt><b>Oberfl\u00e4chentemperaturfaktor (f<sub>Rsi<\/sub>) <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Verh\u00e4ltnis der Differenz der inneren Oberfl\u00e4chentemperatur eines Aussenbauteils und der Lufttemperatur aussen, zur Differenz der Lufttemperaturen innen und aussen, bei vorgegebenem innerem W\u00e4rme\u00fcbergangswiderstand R<sub>si<\/sub>.<\/dd>\n<dt><b>Oberfl\u00e4chenwasser<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Wasser, welches infolge von Niederschl\u00e4gen, Gew\u00e4ssern und Betrieb auf Aussenfl\u00e4chen des Bauwerks \u00fcber Terrain einwirkt.<\/dd>\n<dt><b>Ortd\u00e4mmstoff<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">D\u00e4mmstoff, der an der Verwendungsstelle hergestellt wird oder dort seine endg\u00fcltige Form annimmt und seine Stoffeigenschaften nach dem Einbau entwickelt.<\/dd>\n<dt><b>Panikt\u00fcrverschluss<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fluchtt\u00fcrverschluss f\u00fcr die Benutzung in Notf\u00e4llen, in denen es zu einer Massenpanik kommen kann.<\/dd>\n<dt><b>Passelement<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Vor Ort definiertes Bekleidungselement, das nachtr\u00e4glich hergestellt und eingebaut wird.<\/dd>\n<dt><b>Pendelt\u00fcr<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Drehfl\u00fcgelt\u00fcr, die in beide \u00d6ffnungsrichtungen ge\u00f6ffnet werden kann.<\/dd>\n<dt><b>Permanenter Wasseranfall<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Wasser, das infolge nicht ausreichender Neigung des Daches und\/oder nicht ausreichend dichter Deckung schon bei geringem Niederschlag in erheblichen Mengen unter der Deckung w\u00e4hrend l\u00e4ngerer Zeit anf\u00e4llt.<\/dd>\n<dt><b>Pfosten (Setzst\u00fcck)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Die Fensterfl\u00e4che vertikal unterteilendes Rahmenteil.<\/dd>\n<dt><b>Phenolharzschaum (PF)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Hartschaum mit Zellstruktur, dessen polymeres Ger\u00fcst im Wesentlichen durch die Polykondensation von Phenol, seiner Homologe und\/oder Derivate mit Aldehyden oder Ketonen hergestellt wird.<\/dd>\n<dt><b>Photovoltaikanlagen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie, meist aus Sonnenlicht, in elektrische Energie mittels Solarzellen. Bei Aussenw\u00e4nden \u00fcbernehmen die Photovoltaikmodule auch die Funktion der Fassadenbekleidung und bei geneigten D\u00e4chern k\u00f6nnen sie die Deckung ersetzen.<\/dd>\n<dt><b>Polyisocyanurat-Schaum (PIR)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Hartschaumd\u00e4mmstoff mit \u00fcberwiegend geschlossenzelliger Struktur, welcher aus Polymeren besteht, die zur Familie der Isocyanurate geh\u00f6ren.<\/dd>\n<dt><b>Polystyrol-Extruderschaum (XPS)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">D\u00e4mmstoff aus Schaumkunststoff, der durch Bl\u00e4hen und Extrudieren aus Polystyrol oder einem seiner Co-Polymere mit oder ohne Haut hergestellt wird und eine geschlosenzellige Struktur aufweist.<\/dd>\n<dt><b>Polystyrolpartikelschaum, expandiertes Polystyrol (EPS)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fester D\u00e4mmstoff mit Zellstruktur, der aus verschweisstem, gebl\u00e4htem Polystyrol oder einem seiner Co-Polymere hergestellt wird und eine \u00fcberwiegend geschlossenzellige luftgef\u00fcllte Struktur hat.<\/dd>\n<dt><b>Polyurethanschaum (PUR)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Harter oder halbharter Schaumkunststoff auf der Basis von Polyurethan, der eine \u00fcberwiegend geschlossenzellige Struktur aufweist.<\/dd>\n<dt><b>Polyurethan-Spritzd\u00e4mmung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fester, \u00fcberwiegend geschlossenzelliger Polyurethanschaumstoff, der als Ortschaum hergestellt wird.<\/dd>\n<dt><b>Porenbetonleichtstein<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mit Treibmittel porosierter, hydrothermisch gebundener Leichtmauerstein mit geringer Rohdichte.<\/dd>\n<dt><b>Prim\u00e4renergie<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Form der Rohenergie, die noch keiner Umsetzung oder Umwandlung und keinem Transport unterworfen worden ist. Beispiele sind: Roh\u00f6l, Erdgas, Uran oder Kohle in der Erde, Holz im Stand, Solarstrahlung, potenzielle Energie des Wassers, kinetische Energie des Windes.<\/dd>\n<dd><b> Erneuerbare Prim\u00e4renergie<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Energie, die aus einer Quelle gewonnen wird, die durch Nutzung nicht ersch\u00f6pft wird, z.B. die (thermische und photovoltaische) Sonnenenergie, Windenergie, Umgebungsw\u00e4rme, hydraulische Energie und Biomasse aus nachhaltiger Land- und Forstwirtschaft.<\/dd>\n<dd><b> Nicht erneuerbare Prim\u00e4renergie<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Energie, die aus einer Quelle gewonnen wird, die durch Nutzung ersch\u00f6pft wird (z.B. Uran, Roh\u00f6l, Kohle, Holz aus Kahlschlag von Prim\u00e4rw\u00e4ldern).<\/dd>\n<dt><b>Prim\u00e4renergiefaktor (f<sub>P<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamte Prim\u00e4renergiemenge, die erforderlich ist, um dem Geb\u00e4ude eine bestimmte Endenergiemenge zuzuf\u00fchren, bezogen auf diese Menge. Dieser Faktor ber\u00fccksichtigt die Energie, die erforderlich ist, um die Energie zu gewinnen, umzuwandeln, zu raffinieren, zu lagern, zu transportieren und zu verteilen, sowie alle Vorg\u00e4nge, die erforderlich sind, um die Energie dem Geb\u00e4ude zuzuf\u00fchren, das sie verbraucht.<\/dd>\n<dt><b>Profilblech <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Industriell hergestellte, selbsttragende, metallische Deckungsmaterialien, z.B. Trapezbleche, Wellbleche, Zickzackbleche.<\/dd>\n<dt><b>Projektbasis<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fachbezogene Beschreibung der bauwerksspezifischen Umsetzung der Nutzungsvereinbarung.<\/dd>\n<dt><b>Projektierung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtheit von Entwurf, Tragwerksanalyse und Bemessung.<\/dd>\n<dt><b>Projektierungswert (Schallschutz)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schalld\u00e4mmwert eines Bauteils, der die zu erwartenden Nebenweg\u00fcbertragungen, die Ausf\u00fchrungsqualit\u00e4t und die m\u00f6gliche Alterung der Materialien angemessen ber\u00fccksichtigt.<\/dd>\n<dt><b>Projektierungszuschlag (K<sub>P<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Korrekturwert zu akustischen Bauteilkennwerten aus Labormessungen, der zus\u00e4tzlich zur Flanken\u00fcbertragung am Bau Abweichungen zwischen Labor- und Baubedingungen ber\u00fccksichtigen soll (Erfahrungswert).<\/dd>\n<dt><b>Putz<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Auf einen Untergrund aufgetragener, abgebundener Putzm\u00f6rtel.<\/dd>\n<dt><b>Putzschicht (Putzlage)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">In einem oder mehreren Arbeitsg\u00e4ngen \u00abnass in nass\u00bb oder \u00abfrisch auf frisch\u00bb mit demselben Putzm\u00f6rtel ausgef\u00fchrte Putzschicht.<\/dd>\n<dt><b>Putzstreifen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Abschlussstreifen aus Metall beim \u00dcbergang der Abdichtung zur Fassade, der unter die Putzschicht gef\u00fchrt wird. Er verhindert den Kapillarwassertransport in der Putzschicht und dient als mechanischer Schutz im Sockelbereich.<\/dd>\n<dt><b>Putzstruktur<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Unter der Struktur eines Deckputzes versteht man die Erscheinungsform einer verputzten Oberfl\u00e4che. Die Struktur eines Deckputzes ist abh\u00e4ngig von der Kornzusammensetzung, der Bindemittelart und den f\u00fcr die Bearbeitung verwendeten Werkzeugen und Ger\u00e4ten. Strukturen werden nach folgenden Erscheinungsformen unterschieden:<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Abrieb (geriebene Putze),<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Kratzputze (gekratzte Putze),<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Spritzputze (gespritzte Putze),<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Kellenwurfputze (geworfene Putze),<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Rustikputze (gekellte, modellierte Putze),<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Schl\u00e4mmputze (geschl\u00e4mmte Putze),<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Mosaikputze (Buntsteinputze),<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Dekorputze (Fantasieputze),<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Putze mit glatten Oberfl\u00e4chen (gegl\u00e4ttete Putze).<\/dd>\n<dt><b>Putzsystem<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Auf den Putzuntergrund abgestimmte Anordnung der Putzschichten; ein- oder mehrschichtiger Aufbau, einschliesslich allf\u00e4lliger Putztr\u00e4ger und\/oder Putzbewehrung.<\/dd>\n<dt><b>Putztr\u00e4ger, Putzbr\u00fccke<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Konstruktive Hilfsmittel (metallische Bewehrung, z.B. Drahtgitter, Streckmetall, Ziegelrabitz und nicht metallische Bewehrung, z.B. Gittergewebe), die zusammen mit einer Trennlage das Aufbringen einer nicht kraftschl\u00fcssig mit dem Untergrund verbundenen Putzschicht erm\u00f6glichen (Entkopplung der Putzschicht vom Untergrund).<\/dd>\n<dt><b>Putztr\u00e4gerplatte<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Platte zum Ausgleich von Unebenheiten und zur \u00dcberbr\u00fcckung von unverputzbaren Bauteilen.<\/dd>\n<dt><b>Putzuntergrund<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Die zu verputzende Fl\u00e4che eines Bauteils.<\/dd>\n<dt><b>Raffstoren (Lamellenstoren)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Produkte, dessen Behang aus horizontalen, wendbaren Lamellen besteht und raffbar ist.<\/dd>\n<dd><b> Flachlamellenstore:<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Leicht gew\u00f6lbte Lamellen ohne Randb\u00f6rdelung mit sichtbarem Aufzugs- und Wendemechanismus im Lamellenbereich.<\/dd>\n<dd><b> Ganzmetallraffstore<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Verschiedene Lamellenformen mit beidseitiger Randb\u00f6rdelung und Ger\u00e4uschd\u00e4mpfungslippe sowie Aufzugs- und Wendemechanismus in den F\u00fchrungsschienen ohne textile Elemente.<\/dd>\n<dd><b> Metallverbundraffstore<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Verschiedene Lamellenformen mit beidseitiger Randb\u00f6rdelung und Ger\u00e4uschd\u00e4mpfungslippe sowie mit sichtbarem Wendemechanismus im Lamellenbereich und Aufzugsmechanismus in den F\u00fchrungsschienen.<\/dd>\n<dd><b> Raffstore konvex<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Konvexe Lamellen mit beidseitiger Randb\u00f6rdelung mit sichtbarem Aufzugs- und Wendemechanismus im Lamellenbereich.<\/dd>\n<dd><b> Verbundraffstore<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Abgekantete (Z-f\u00f6rmige) Lamellen mit beidseitiger Randb\u00f6rdelung und Ger\u00e4uschd\u00e4mpfungslippe sowie sichtbarem Aufzugs- und Wendemachanismus im Lamellenbereich.<\/dd>\n<dt><b>Rahmen\/Zarge<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Umrahmung eines Fensters oder einer T\u00fcr, die eine Verbindung mit dem Bauk\u00f6rper erm\u00f6glicht.<\/dd>\n<dt><b>Randstreifen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Flexibler Streifen, der zwischen dem Estrich und angrenzenden Bauteilen angeordnet wird.<\/dd>\n<dt><b>Rauigkeit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Eigenschaft der Oberfl\u00e4che, definiert \u00fcber die Rautiefe.<\/dd>\n<dt><b>Raum mit Personenbelegung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Raum oder Bereich innerhalb von Geb\u00e4uden, der f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Aufenthalt von Personen bestimmt oder geeignet ist. Als R\u00e4ume mit Personenbelegung gelten insbesondere die Hauptnutzfl\u00e4chen gem\u00e4ss Norm SIA 416.<\/dd>\n<dt><b>Raumakustik<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Teilgebiet der Akustik, das sich mit der H\u00f6rsamkeit von Sprache oder Musik in R\u00e4umen und mit dem akustischen Design von R\u00e4umen befasst.<\/dd>\n<dt><b>Raumakustik-Bereich<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Der f\u00fcr die Raumakustik massgebende Bereich des akustischen Spektrums mit Terzmittenfrequenzen von etwa 63 bis\u00a0etwa 4&#8217;000 Hz oder aufgabenspezifisch auch bis etwa<br \/>\n8&#8217;000 Hz.<\/dd>\n<dt><b>Raumluftfeuchte (v<sub>i<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Feuchte der Raumluft. Sie kann auch als relative Feuchte in % angegeben werden.<\/dd>\n<dt><b>Raumlufttemperatur (\u03b8<sub>a,i<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Temperatur der Raumluft in der Raummitte, gemessen 1 m \u00fcber Boden.<\/dd>\n<dt><b>Raumtemperatur (\u03b8<sub>i<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Temperatur der Innenumgebung. N\u00e4herungsweise ist sie gleich dem arithmetischem Mitel der Raumlufttemperatur und der mittleren Strahlungstemperatur des Raums.<\/dd>\n<dt><b>Relative Luftfeuchte (\u03c6)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Verh\u00e4ltnis des effektiven Wasserdampfdrucks zum S\u00e4ttigungsdampfdruck bei gleicher Temperatur.<\/dd>\n<dt><b>Relative Oberfl\u00e4chenfeuchte (\u03c6<sub>s<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Relative Feuchte der oberfl\u00e4chennahen Luftschicht an der raumseitigen Oberfl\u00e4che von Aussenbauteilen. Sie wird anhand des Verh\u00e4ltnisses des Wasserdampfdrucks der Raumluft zum S\u00e4ttigungsdruck bei der Temperatur der betrachteten Oberfl\u00e4che berechnet.<\/dd>\n<dt><b>Renovation<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mit der Renovation wird eine Verbesserung des Bauzustandes bis hin zum Erreichen des Sollzustandes angestrebt. Bei der Aussenwand werden mit einer Renovation z.\u2009B. der W\u00e4rmeschutz und die Luftdichtheit verbessert oder im Zusammenhang mit einem Fensterersatz auch der Schall- bzw. L\u00e4rmschutz der Fassade erh\u00f6ht.<\/dd>\n<dt><b>Reprofilierung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Wiederherstellen der Oberfl\u00e4che eines Bauteils, z.B. durch Beton- oder M\u00f6rtelauftrag.<\/dd>\n<dt><b>Resultierendes bewertetes Bau-Schalld\u00e4mmmass (R&#8216;<sub>w,res<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Einzahlangabe des resultierenden Bau-Schalld\u00e4mmmasses f\u00fcr Trennbauteile, die aus mehreren Einzelbauteilen verschiedener Schalld\u00e4mmungen bestehen.<\/dd>\n<dt><b>Retention<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Wasserr\u00fcckhalteverm\u00f6gen des Schichtaufbaus (inkl. Drainage-, Wasserspeicher- und Vegetationstragschicht). R\u00fcckhalt des Regenwassers mit technischen Massnahmen (z.B. Abflussregler). Durch Retention wird Niederschlagswasser zur\u00fcckgehalten und verz\u00f6gert abgeleitet. Die Kanalisation wird dadurch bei Extremregen entlastet.<\/dd>\n<dt><b>Rezyklierung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Stoffliche Verwertung von Bauabf\u00e4llen oder Abf\u00e4llen aus dem Endverbrauchersektor sowie von R\u00fcckst\u00e4nden aus Verbrennungsanlagen, soweit sie f\u00fcr die vorgesehene Anwendung zugelassen sind.<\/dd>\n<dt><b>Riegel (K\u00e4mpfer)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Die Fensterfl\u00e4che horizontal unterteilender Rahmenteil.<\/dd>\n<dt><b>Riss\u00fcberbr\u00fcckung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">System zur \u00dcberbr\u00fcckung von Rissen, welche Bewegungen ausgesetzt sind.<\/dd>\n<dt><b>Rohdichte (\u03c1<sub>a<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Masse eines Produkts je Volumeneinheit. Bei W\u00e4rmed\u00e4mmstoffen einschliesslich aller bei der Herstellung entstandenen Sch\u00e4umh\u00e4ute, jedoch ausschliesslich jeglicher Kaschierungen und\/oder Beschichtungen.<\/dd>\n<dt><b>Rollladen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Produkt, dessen Behang aus miteinander verbundenen horizontalen St\u00e4ben besteht und rollbar oder faltbar ist. Die seitliche F\u00fchrung erfolgt durch Schienen.<\/dd>\n<dt><b>R\u00fcckbau<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Geordneter Abbruch oder Demontage eines Bauwerks mit entsorgungsgerechter Trennung der Bauteile und Baustoffe.<\/dd>\n<dt><b>R\u00fcckfallebene<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Im Projekt zu definierende Massnahme f\u00fcr den Fall, dass das Abdichtungssystem versagt.<\/dd>\n<dt><b>Sanierputzm\u00f6rtel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">M\u00f6rtel aus mineralischen Bindemittteln, Zuschl\u00e4gen und Zus\u00e4tzen, z.B. Luftporenbildner und Hydrophobierungsmitteln zur Beschr\u00e4nkung der Wassereindringtiefe auf 3 bis 8 mm.<\/dd>\n<dt><b>Sanierung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Als Sanierung werden Massnahmen zur Behebung von M\u00e4ngeln und Sch\u00e4den bezeichnet.<\/dd>\n<dt><b>Sch\u00e4digung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Nach der Abnahme auftretende Schw\u00e4chung der materiellen Substanz eines Tragwerks oder weiterer Bauteile.<\/dd>\n<dt><b>Schadstoff<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gas, Fl\u00fcssigkeit oder Feststoff, die f\u00fcr die Gesundheit der Benutzer sch\u00e4dlich sein k\u00f6nnen.<\/dd>\n<dt><b>Schall<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mechanische Schwingungen und Wellen eines elastischen Mediums, insbesondere im Frequenzbereich des menschlichen H\u00f6rens mit Schwingungszahlen von 16 bis 20&#8217;000 Hertz (Hz).<\/dd>\n<dt><b>Schalld\u00e4mmendes Mauerwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mauerwerk, das erh\u00f6hten Anforderungen an den Schallschutz gen\u00fcgt.<\/dd>\n<dt><b>Schalldruck (p)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Das Schallfeld bestimmender Wechseldruck (Druckschwankung), der sich dem statischen Druck \u00fcberlagert (normalerweise dem atmosph\u00e4rischen Druck der Luft).<\/dd>\n<dt><b>Schalldruckpegel (L)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Der zehnfache Logarithmus des Verh\u00e4ltnisses der Quadrate des effektiven Schalldrucks p zu dem \u2013 bei etwa 1&#8217;000 Hz gerade noch h\u00f6rbaren \u2013 Bezugsschalldruck p<sub>0<\/sub>.<\/dd>\n<dt><b>Schalung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fl\u00e4chige, tragf\u00e4hige Schicht aus Holz oder Holzwerkstoffen, mit offenen Fugen &lt; 25 mm, stumpf gestossen, gef\u00e4lzt oder mit Nut und Kamm verlegt.<\/dd>\n<dt><b>Schaumglas (CG)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fester D\u00e4mmstoff aus gesch\u00e4umtem Glas mit einer geschlossenzelligen Struktur.<\/dd>\n<dt><b>Schaumkunststoff<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Allgemeiner Begriff f\u00fcr Kunststoffe, in denen die Dichte durch eine grosse Zahl kleiner Hohlr\u00e4ume (Zellen) reduziert ist.<\/dd>\n<dt><b>Schichtstoffprodukt<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Kunststoff- oder kunstharzbeschichteter Holzwerkstoff<br \/>\n(z.B. Laminat); wird in der Regel schwimmend verlegt.<\/dd>\n<dt><b>Schiebefl\u00fcgel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fl\u00fcgel, der durch Verschieben bewegt wird.<\/dd>\n<dt><b>Schlagregendichtheit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Eigenschaft einer Vorhangfassade, eines Fensters oder einer Fenstert\u00fcre, dem Wassereintritt in geschlossenem und verriegeltem Zustand unter Pr\u00fcfbedingungen bis zu einem Druck P<sub>max<\/sub> zu widerstehen.<\/dd>\n<dt><b>Schneelast<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Durch Schnee erzeugte Last.<\/dd>\n<dt><b>Schubsicherung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Massnahme zur Verhinderung eines Abrutschens des Begr\u00fcnungsaufbaus.<\/dd>\n<dt><b>Schutzbeschichtung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht zum Schutz der Deckschicht vor einer sch\u00e4dlichen Durchfeuchtung unterhalb der Sockellinie. Sie wird in einer Schichtdicke von \u2265 2 mm ausgef\u00fchrt.<\/dd>\n<dt><b>Schutzschicht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht, welche die Abdichtung insbesondere vor mechanischen Einwirkungen sch\u00fctzt.<\/dd>\n<dt><b>Sekund\u00e4re Bauteile<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bauteile, die nicht Bestandteil des Tragwerks sind (wie z.B. Fassadenelemente und W\u00e4nde, die weder der vertikalen Lastabtragung noch der horizontalen Aussteifung des Tragwerks dienen, Bedachungen, Bel\u00e4ge und Unterlagsb\u00f6den, Trennw\u00e4nde und Bekleidungen, Gel\u00e4nder, Abschrankungen, Br\u00fcstungen und Randabschl\u00fcsse, abgeh\u00e4ngte Decken, W\u00e4rmed\u00e4mmungen und Abdichtungen) sowie ortsfeste Einrichtungen (z.B. Aufz\u00fcge und Rolltreppen, technische Anlagen f\u00fcr Heizung, L\u00fcftung, Sanit\u00e4r und Klima, Elektroanlagen, Leitungen ohne F\u00fcllgut, Kabelkan\u00e4le).<\/dd>\n<dt><b>Sichtmauerwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Sichtbar bleibendes Mauerwerk.<\/dd>\n<dt><b>Sickerwasser<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Im Erdreich versickerndes Wasser ohne hydrostatischen Druck.<\/dd>\n<dt><b>Signal\u00fcberlauf <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Erh\u00f6hter Auslauf eines Flachdaches, \u00fcber den ein Teil des anfallenden Regenwassers abfliessen kann und der dadurch anzeigt, dass das anfallende Regenwasser nicht mehr \u00fcber die verstopften Dachwassereinl\u00e4ufe weggef\u00fchrt werden kann. Das Entw\u00e4sserungssystem ist dann zwingend zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/dd>\n<dt><b>Silikatputz<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Putzm\u00f6rtel aus Zuschl\u00e4gen, Zus\u00e4tzen und Wasserglas als Bindemittel, Dispersionsbindemittelanteil 0 bis 5 Massenprozent des M\u00f6rtels, ausgedr\u00fcckt als Festk\u00f6rperanteil.<\/dd>\n<dt><b>Sinter<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Verfestigte Kalkausscheidung.<\/dd>\n<dt><b>Sockellinie<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Linie beim \u00dcbergang vom verdeckten Teil (z.B. durch das Terrain) auf die sichtbare Fl\u00e4che der Aussenwand. Die Sockellinie muss auch bei Terrassen, Balkonen, Aussentreppen usw. beachtet werden.<\/dd>\n<dt><b>Sockelputzm\u00f6rtel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">M\u00f6rtel, in der Regel aus Portlandzement als Bindemittel mit maximal 5 Massenprozent hydraulischem Kalk, Zuschl\u00e4gen und allenfalls Zus\u00e4tzen, z.B. Hydrophobierungsmitteln, zur Reduktion der kapillaren Wasseraufnahme.<\/dd>\n<dt><b>Solaranlage<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Anlage, mit der Sonnenenergie genutzt werden kann. Es werden thermische Solaranlagen und Photovoltaikanlagen oder Kombinationen davon unterschieden.<\/dd>\n<dt><b>Solare W\u00e4rmegewinne (Q<sub>S<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">W\u00e4rme aus Sonneneinstrahlung, die w\u00e4hrend einer Berechnungsperiode (Monat) direkt oder indirekt durch die Geb\u00e4udeh\u00fclle ins Geb\u00e4ude eintritt, bezogen auf die Energiebezugsfl\u00e4che. Es wird unterschieden zwischen solaren W\u00e4rmeeintr\u00e4gen durch transparente Bauteile und durch opake Bauteile.<\/dd>\n<dt><b>Solarelement <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Elemente zur Energiegewinnung, z.B. thermische Solaranlage, Photovoltaikanlage (PV-Anlage).<\/dd>\n<dt><b>Sonnenschutzanlage<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bauteil oder eine Kombination von Bauteilen, welche zur Reduktion der Sonneneinstrahlung in das Geb\u00e4ude dient.<\/dd>\n<dt><b>Spektrum-Anpassungswerte (C, C<sub>tr<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Korrekturwert als Einzahlangabe f\u00fcr Pegel oder Pegeldifferenzen, welche aufgrund besonderer Frequenzabh\u00e4ngigkeiten von Ger\u00e4uschen erforderlich sind, um Messwerte an die Geh\u00f6rempfindung anzupassen, z.B:<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 C bei Innenl\u00e4rm<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 C<sub>tr<\/sub> bei tieffrequentem Verkehrsl\u00e4rm<\/dd>\n<dt><b>Sperrschicht (Sperrgrund)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dient zur Vermeidung des Durchschlagens oder Durchdr\u00fcckens von fleckenbildenden Fremdstoffen aus dem Untergrund.<\/dd>\n<dt><b>Spezielle Abdichtung <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Abdichtung zur Sicherstellung des erforderlichen Schutzes bei permanentem Wasseranfall bei geneigten D\u00e4chern. Im Gegensatz zu Unterd\u00e4chern (f\u00fcr normale bis ausserordentliche Beanspruchung) l\u00e4sst sich diese spezielle Abdichtung (Flachdachabdichtung) nicht diffusionsoffen ausf\u00fchren.<\/dd>\n<dt><b>Standfl\u00fcgel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fl\u00fcgel eines mehrfl\u00fcgeligen Fensters oder einer T\u00fcr, der dazu vorgesehen ist, nach dem Haupt- bzw. Gehfl\u00fcgel bewegt zu werden.<\/dd>\n<dt><b>Stauh\u00f6he<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Erforderliche Druckh\u00f6he zur Erreichung des Mindestabflusses von Regenwasserabl\u00e4ufen.<\/dd>\n<dt><b>Steinwolle<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mineralwolle, die vornehmlich aus nat\u00fcrlich vorkommenden vulkanischen Gesteinen gewonnen wird.<\/dd>\n<dt><b>Stossfuge<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">M\u00f6rtelfuge senkrecht zur Lagerfuge und zur Wandoberfl\u00e4che.<\/dd>\n<dt><b>Streiflicht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Von der Seite auf eine Fl\u00e4che fallendes Licht. Im Streiflicht werden Unebenheiten \u00fcberdeutlich sichtbar.<\/dd>\n<dt><b>Stuckatur<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mit der Schablone gezogene Profile wie Wand- oder Deckenst\u00e4be, Gesimse, S\u00e4ulen usw.; aufgetragene oder aufgesetzte fig\u00fcrliche Ornamente, Kapitelle, Skulpturen.<\/dd>\n<dt><b>Sturz<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Balkenf\u00f6rmiges Erg\u00e4nzungsbauteil zur \u00dcberbr\u00fcckung von T\u00fcr- oder Fenster\u00f6ffnungen im Mauerwerk.<\/dd>\n<dt><b>Substrat<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">K\u00fcnstlich hergestellte Vegetationstragschicht, die aus mehreren miteinander vermischten Komponenten besteht.<\/dd>\n<dt><b>Suffizienz<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gen\u00fcgsamkeit, Bescheidenheit und Zur\u00fcckhaltung bei den Anspr\u00fcchen an die Ressourcen (G\u00fcter und Dienstleistungen). Dies erfordert ein Umdenken, eine Verhaltens\u00e4nderung beim Individuum sowie allenfalls bewusstes Sparen (sei es aus finanziellen oder aus ideellen Gr\u00fcnden).<\/dd>\n<dt><b>System (verputzte Aussenw\u00e4rmed\u00e4mmung)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtheit der aufeinander abgestimmten Komponenten, bestehend aus Kleber, W\u00e4rmed\u00e4mmschicht, Bewehrung, evtl.\u00a0mechanischer Befestigung, Grundputz, Deckputz und allf\u00e4lligen Beschichtungen (Anstriche).<\/dd>\n<dt><b>Systemanforderung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Anforderung an das Geb\u00e4ude als Ganzes (Heizw\u00e4rmebedarf).<\/dd>\n<dt><b>Tagesabschluss<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Provisorische Abdichtung von Teilfl\u00e4chen w\u00e4hrend dem Einbau des Flachdachaufbaues, zur Verhinderung von Wasserinfiltrationen in die W\u00e4rmed\u00e4mmschicht.<\/dd>\n<dt><b>Taupunkttemperatur (\u03b8<sub>DP<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Temperatur eines Gemisches aus Luft und Wasserdampf, bei\u00a0der eine weitere Abk\u00fchlung oder ein weiterer Zusatz von Wasserdampf zu einer Kondensation des Wasserdampfs aus der Luft f\u00fchrt.<\/dd>\n<dt><b>Technische Lebensdauer<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Zu erwartende Periode zwischen der Inbetriebnahme eines Bau- oder Anlageteils und dessen Ersatz aufgrund abnehmender Gebrauchstauglichkeit oder zunehmender Kosten f\u00fcr den Unterhalt und den Ersatz einzelner Bestandteile.<\/dd>\n<dt><b>Terrasse<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Begehbares Flachdach \u00fcber darunter liegendem Raum.<\/dd>\n<dt><b>Terrazzobelag<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dekorbelag mit speziellen Zuschlagstoffen und geschliffener Oberfl\u00e4che, gebunden mit Zement, Bitumen oder Kunstharz.<\/dd>\n<dt><b>Thermische Geb\u00e4udeh\u00fclle<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Sie setzt sich aus den Bauteilen zusammen, welche die konditionierten R\u00e4ume allseitig und vollst\u00e4ndig umschliesst.<\/dd>\n<dt><b>Thermische Sonnenkollektoren<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Thermische Sonnenkollektoren wandeln die anfallende Sonnenstrahlung in W\u00e4rme um. \u00dcber Rohrleitungen wird die W\u00e4rmeenergie einem Speicher zugef\u00fchrt und f\u00fcr die Erzeugung von Warmwasser und evtl. auch zur Heizungsunterst\u00fctzung verwendet.<\/dd>\n<dt><b>Thermohygrische Simulation<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Berechnung des Verhaltens von Konstruktionen unter Ber\u00fccksichtigung der W\u00e4rme- und Feuchtetransporte sowie der W\u00e4rme- und Feuchtespeicherung von Baustoffen (z.B. mit WUFI).<\/dd>\n<dt><b>Tor<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Einrichtung, um eine \u00d6ffnung zu schliessen, die f\u00fcr die Durchfahrt von Fahrzeugen und den Durchgang von Personen vorgesehen ist.<\/dd>\n<dt><b>Tragf\u00e4higkeit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">F\u00e4higkeit eines Tragwerks und seiner Bauteile, Einwirkungen w\u00e4hrend der Ausf\u00fchrung und Nutzung standzuhalten.<\/dd>\n<dt><b>Traggrund<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Wand- und Deckenkonstruktion zur Aufnahme des Putzsystems. Im Trockenbau z.B. aus Holz oder Metall, zur Aufnahme von Trockenbauplatten.<\/dd>\n<dt><b>Tragsicherheit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">F\u00e4higkeit eines Tragwerks und seiner Bauteile, die Gesamtstabilit\u00e4t sowie einen f\u00fcr die anzunehmenden Einwirkungen ausreichenden Tragwiderstand (einschliesslich der Erm\u00fcdungsfestigkeit) entsprechend einer festgelegten, erforderlichen Zuverl\u00e4ssigkeit zu gew\u00e4hrleisten.<\/dd>\n<dt><b>Tragsystem<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Anordnung der Bauteile eines Tagwerks sowie Art ihres Zusammenwirkens.<\/dd>\n<dt><b>Tragwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtheit der Bauteile und des Baugrunds, die f\u00fcr das Gleichgewicht und die Formerhaltung eines Bauwerks notwendig sind.<\/dd>\n<dt><b>Tragwerkskonzept<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Projektbestimmende Grundidee hinsichtlich des Tragwerks.<\/dd>\n<dt><b>Transluzente Bekleidung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bekleidung aus lichtdurchl\u00e4ssigen Elementen.<\/dd>\n<dt><b>Transmissionsw\u00e4rmeverlust (Q<sub>T<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">W\u00e4rme, die w\u00e4hrend einer Berechnungsperiode (Monat) vom beheizten Raum an die \u00e4ussere Umgebung durch W\u00e4rme\u00fcbertragung abgegeben wird, bezogen auf die Energiebezugsfl\u00e4che.<\/dd>\n<dt><b>Treibhausgasemission (M<sub>GHG<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Treibhausgase, die als Folge des Prim\u00e4renergiebedarfs bzw. -verbrauchs in die Atmosph\u00e4re emittiert werden, inkl. der vorgelagerten Prozesse.<\/dd>\n<dt><b>Trennbauteil<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Raumabschliessendes Bauteil (Wand, Decke, Boden) zwischen zwei Nutzungseinheiten.<\/dd>\n<dt><b>Trennlage <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Zwischenlage zur Trennung von zwei Schichten.<\/dd>\n<dt><b>Trennschicht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht zur dauernden Trennung zweier Schichten, z.B. zur Verhinderung eines Verbundes.<\/dd>\n<dt><b>Trennschnitt<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Durchgehender Schnitt durch alle Putzschichten zur vollst\u00e4ndigen Trennung des Putzes von anderen Bauteilen oder von Putzschichten im Bereich von Anschl\u00fcssen.<\/dd>\n<dt><b>Trittschall<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Beim Begehen und \u00e4hnlicher Anregung einer begehbaren Konstruktion entstehender K\u00f6rperschall, der durch die Konstruktion \u00fcbertragen und als Luftschall abgestrahlt wird..<\/dd>\n<dt><b>Trittschall\u00fcbertragung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">\u00dcbertragung von Trittschall von einer begehbaren Konstruktion als K\u00f6rperschall in andere R\u00e4ume und mit dortiger Abstrahlung und Wahrnehmung als Luftschall.<\/dd>\n<dt><b>Trockenbauplatten<\/b><\/dt>\n<dd><b> Gipsfaserplatte<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Platte aus Gips verst\u00e4rkt mit Zellulosefasern.<\/dd>\n<dd><b> Gipsplatte<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Platten mit kartonummanteltem Gipskern.<\/dd>\n<dd><b> Gipsplatte mit Vliesbewehrung<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mit festhaftendem Vlies ummantelte Gipsplatte.<\/dd>\n<dd><b> Gips-Verbundplatte<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gipsplatte, Gips-Wandbauplatte oder Gipsfaserplatte, kombiniert mit r\u00fcckseitig aufgeklebter W\u00e4rmed\u00e4mmplatte.<\/dd>\n<dd><b> Gips-Wandbauplatte<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Faserarmierte Vollgipsplatte, allseitig mit Nut und Kamm.<\/dd>\n<dd><b> Holzwolle Leichtbauplatte<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mit Zement- oder Magnesit gebundene Holzwolleplatte.<\/dd>\n<dd><b> Zementgebundene Leichtbetonbauplatte<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Platten aus Zement mit Leichtzuschlagstoffen und mit Glasfasergewerbe ummantelt.<\/dd>\n<dt><b>Trockenbausystem<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtheit der aufeinander abgestimmten Komponenten der Trockenbaukonstruktion.<\/dd>\n<dt><b>Trockenputz<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bekleidung von W\u00e4nden mit aufgeklebten Gipsplatten oder Verbundplatten.<\/dd>\n<dt><b>T\u00fcr<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bauteil bestehend aus T\u00fcrblatt und Rahmen oder Zarge zum Abschluss einer Wand\u00f6ffnung, das den Durchgang von Personen erlaubt und Licht einlassen kann.<\/dd>\n<dd><b> Abschlusst\u00fcr<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">T\u00fcr, welche Bereiche mit verschiedenen Klimabedingungen oder Nutzungsverh\u00e4ltnissen trennt.<\/dd>\n<dd><b> Aussent\u00fcr<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">T\u00fcr, welche das Aussenklima vom Innenklima trennt.<\/dd>\n<dd><b> Innent\u00fcr<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">T\u00fcr, welche Innenr\u00e4ume voneinander trennt.<\/dd>\n<dt><b>T\u00fcrblatt<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Beweglicher Teil der T\u00fcr. Die Bewegung kann durch Drehen oder Schieben erfolgen.<\/dd>\n<dt><b>Turbulenzgrad (Tu)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Verh\u00e4ltnis der Standardabweichung der Luftgeschwindigkeit zur mittleren Luftgeschwindigkeit an der Messstelle. Eine laminare Str\u00f6mung ist turbulenzfrei (T<sub>u<\/sub> = 0), w\u00e4hrend eine stark turbulente Str\u00f6mung einen Turbulenzgrad von T<sub>u<\/sub> = 1 oder mehr aufweisen kann.<\/dd>\n<dt><b>\u00dcberkopfverglasung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fenster mit Neigung &gt; 10\u00b0 aus der Senkrechten.<\/dd>\n<dt><b>\u00dcberlaufh\u00f6he<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Stauh\u00f6he bzw. Druckh\u00f6he plus Freibord. G\u00fcltig ist das gr\u00f6ssere resultierende Mass.<\/dd>\n<dt><b>\u00dcberz\u00e4hne<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Erh\u00f6hungen und Einzelerhebungen, welche \u00f6rtlich aus dem Untergrund hervorstehen.<\/dd>\n<dt><b>Umbau<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Im Sinne von Norm SIA 380\/1 gilt als Umbau die Erneuerung eines Geb\u00e4udes oder von Teilen davon, wenn an ihnen eigentliche Ver\u00e4nderungen und nicht nur blosse Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten (Auffrischungen, Reparaturen) vorgenommen werden.<\/dd>\n<dt><b>Uml\u00e4ufiger Effekt<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Einfliessen von Wasser auf die Trockenseite der Abdichtung durch:<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Eindringendes Grund-, Oberfl\u00e4chen- oder Betriebswasser.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Konstruktions- und Ausf\u00fchrungsm\u00e4ngel an Arbeits- und Bewegungsfugen, an benachbarten Hohlr\u00e4umen und Leitungen, Bauwerksrisse u.a.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 M\u00e4ngel (Fehlstellen) in der Dichtungsschicht.<\/dd>\n<dt><b>Umnutzung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Im Sinne von Norm SIA 380\/1 Nutzungs\u00e4nderung eines Geb\u00e4udes oder von Teilen davon, die wegen der \u00c4nderung der Standardnutzung eine \u00c4nderung der Raumtemperatur zur Folge hat.<\/dd>\n<dt><b>Umwelteinfl\u00fcsse<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Physikalische, chemische oder biologische Einfl\u00fcsse aus der Umwelt, welche die Tragsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen.<\/dd>\n<dt><b>Unbewehrtes Mauerwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mauerwerk ohne Bewehrung oder mit bei den Nachweisen der Tragsicherheit und der Gebrauchstauglichkeit nicht ber\u00fccksichtigter Bewehrung.<\/dd>\n<dt><b>Unterdach <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Von der Deckung getrennte Schicht, in Form von Bahnen oder Platten, zur Ableitung von Wasser; es wird unterschieden:<\/dd>\n<dd><b> Unterdach f\u00fcr normale Beanspruchung<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Unterdachbahnen mit \u00fcberlappten oder winddicht verklebten St\u00f6ssen sowie Unterdachplatten geschuppt oder verfalzt gestossen.<\/dd>\n<dd><b> Unterdach f\u00fcr erh\u00f6hte Beanspruchung<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Unterdachbahnen oder Unterdachplatten mit wasserdicht verklebten St\u00f6ssen oder Fugen.<\/dd>\n<dd><b> Unterdach f\u00fcr ausserordentliche Beanspruchung <\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Unterdachbahnen homogen verschweisst.<\/dd>\n<dt><b>Untergrund<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Oberste Schicht der Unterkonstruktion, auf welche die jeweilige Folgeschicht direkt aufgebracht wird, z.B:<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Das Abdichtungssystem, der Untergrund ist Teil des Abdichtungssystems.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Die W\u00e4rmed\u00e4mmplatten mittels Kleber und\/oder mechanischer Befestigung.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Der Putz, z.B. auf Mauerwerk, Beton, Putztr\u00e4gerplatten u.\u00c4.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Der Bodenbelag oder die Deckenbekleidung.<\/dd>\n<dt><b>Unterhalt<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bewahren oder Wiederherstellen eines Geb\u00e4udes ohne wesentliche \u00c4nderungen der Anforderungen, z.B. Kontrolle, Reinigung und falls n\u00f6tig die Wartung der Fassadenbekleidung und damit zusammenh\u00e4ngenden Konstruktionsschichten. Im Zusammenhang mit dem Unterhalt wird auch von Instandhaltung gesprochen.<\/dd>\n<dt><b>Unterhaltsplan <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bauwerksspezifische Weisungen f\u00fcr Kontrolle, Instandhaltung und Unterhalt.<\/dd>\n<dt><b>Unterkonstruktion<\/b><\/dt>\n<dd><b> Bei Aussenwand<\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Konstruktion zur \u00dcbertragung der Lasten von der Bekleidung in den Verankerungsgrund. Sie besteht in der Regel aus:<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Tragprofilen oder Traglatten, die der Befestigung der Bekleidung dienen.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 St\u00fctzprofilen oder St\u00fctzlatten, die der Befestigung der Tragprofile bzw. Traglatten dienen und die Lasten in die Verankerungen \u00fcbertragen.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3_6\">\u2013 Konsolen, die der Befestigung der St\u00fctzprofile oder St\u00fctzlatten dienen und die Lasten in den Verankerungsgrund \u00fcbertragen.<\/dd>\n<dd><b> Bei Boden- und Deckenkonstruktion <\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Tragende Konstruktion einschliesslich allf\u00e4lliger Zusatzschichten zur Aufnahme aller Lasten aus dem Bodenbelag.<\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtheit der Konstruktion zur Abh\u00e4ngung und Montage der Bekleidungselemente. Sie besteht aus oberer Befestigung, Abh\u00e4nger, Grundprofil und Tragprofil.<\/dd>\n<dd><b> Beim Flachdach <\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Tragende oder tragf\u00e4hige Schicht(en) des Abdichtungssystems. Die oberste Schicht bildet die Verlegeunterlage f\u00fcr den Flachdachaufbau.<\/dd>\n<dd><b> Bei geneigtem Dach <\/b><\/dd>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schichten und Bauteile der Dachkonstruktion unter der Deckung, die nicht das Tragwerk des Daches bzw. des Geb\u00e4udes betreffen.<\/dd>\n<dt><b>Unterl\u00e4ufiger Effekt, Unterl\u00e4ufigkeit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Ausbreitung\/Verteilung des Wassers auf der Trockenseite der Abdichtung oder zwischen Schichten des Abdichtungssystems. Sie ist an eine wasserleitende Schicht (z.B. Schutzm\u00f6rtel) oder an Hohlr\u00e4ume (z.B. nicht m\u00e4ngelfreie Verklebung) gebunden.<\/dd>\n<dt><b>Unterschiene<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Unterstes, verst\u00e4rktes Abschlussprofil des Raffstorenbehanges.<\/dd>\n<dt><b>Vakuumd\u00e4mmung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">D\u00e4mmsystem, das aus einem abgeschlossenen evakuierten\u00a0Raum besteht, der por\u00f6se D\u00e4mmstoffe enthalten kann.<\/dd>\n<dt><b>Vakuumisolationspanel (VIP)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Plattenartige Vakuumd\u00e4mmung mit hochgasdichter Umh\u00fcllung und mikropor\u00f6sem Pulverkern (Hauptkomponente meist pyrogene Kiesels\u00e4ure).<\/dd>\n<dt><b>Vegetationstragschicht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Durchwurzelbare Schicht aus einer oder mehreren Lagen, z.B. \u00a0Substrat, Unterboden und Oberboden.<\/dd>\n<dt><b>Verankerung <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Teile zur Verankerung der Unterkonstruktion im Verankerungsgrund.<\/dd>\n<dt><b>Verankerungsgrund <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht, in welcher die Unterkonstruktion verankert wird. Sie\u00a0kann das Tragwerk des Geb\u00e4udes sein.<\/dd>\n<dt><b>Verbandmauerwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mauerwerk, das in Querrichtung wechselweise aus Mauersteinen verschiedener oder gleicher Breite gemauer ist, sodass die Mauersteine in Quer- und L\u00e4ngsrichtung \u00fcberlappen.<\/dd>\n<dt><b>Verbindung <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Verbindung von Teilen der Unterkonstruktion bzw. von Bekleidungselementen untereinander.<\/dd>\n<dt><b>Verdeckte Kittfuge<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Die verdeckte Kittfuge ist etwa 2 bis 3 mm breit und wird im Grundputz ausgef\u00fchrt. Es handelt sich um eine sogenannte Versiegelung, mit welcher die Trennung des Aussenputzes von der wasserf\u00fchrenden Ebene erreicht wird. Die Versiegelung wird bei der Ausf\u00fchrung des Deckputzes \u00fcberputzt. Danach muss der Deckputz geschnitten werden.<\/dd>\n<dt><b>Verdr\u00e4ngungskonzept<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Konzept zur Abdichtung, umfassend das Abdichtungssystem und \u00fcbrige Massnahmen, bei welchen das auf das Bauwerk einwirkende Wasser verdr\u00e4ngt und nicht abgeleitet wird.<\/dd>\n<dt><b>Verdunkelung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Nur mit Dunkelstoren erreichbare, totale Verhinderung von Lichteinfall.<\/dd>\n<dt><b>Verglasung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Umfasst das Glas und dessen Lagerung (Rahmen und Halterung).<\/dd>\n<dt><b>Vergussm\u00f6rtel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Giessf\u00e4hige Mischung aus Zement, Sand, Wasser und eventuell Zusatzmitteln zum Verf\u00fcllen von Hohlr\u00e4umen.<\/dd>\n<dt><b>Verklebung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Befestigung der W\u00e4rmed\u00e4mmplatten auf dem Untergrund mit Kleber.<\/dd>\n<dt><b>Verlegehilfe <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fl\u00e4chige Schicht, welche zu grosse Abst\u00e4nde in der Unterkonstruktion \u00fcberbr\u00fcckt (z.B. bei Profilblechen mit breiten Sicken).<\/dd>\n<dt><b>Verlegeunterlage<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Unterlage f\u00fcr das Verlegen der nachfolgenden Schicht wie Dampfbremse, Luftdichtung, W\u00e4rmed\u00e4mmung oder nicht trittfeste Unterd\u00e4cher bzw. Deckungen.<\/dd>\n<dt><b>Vermiculit, expandiertes Vermiculit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">D\u00e4mmstoff, der dadurch entsteht, dass ein nat\u00fcrliches, glimmerartiges Mineral durch Erhitzen gebl\u00e4ht bzw. entw\u00e4ssert wird.<\/dd>\n<dt><b>Verm\u00f6rtelungsbel\u00e4ge<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bodenbel\u00e4ge aus bitumenhaltigem Heissmischgut mit diskontinuierlicher Kornabstufung. Der Hohlraum ist mit einer Schl\u00e4mme aus Zement, Kunstharzdispersion, Zuschlag und Wasser verf\u00fcllt. Verm\u00f6rtelungsbel\u00e4ge sind im Innen- und Aussenbereich f\u00fcr leichte bis mittlere Beanspruchungen und f\u00fcr schwere Beanspruchungen bei ausschliesslich pneubreiten Flurf\u00f6rderzeugen geeignet. Verm\u00f6rtelungsbel\u00e4ge sind wasserfest und weisen eine mittlere Abrieb- und eine geringe Schlagfestigkeit auf. Sie sind nicht best\u00e4ndig gegen S\u00e4uren. Die Bel\u00e4ge verformen sich unter Punktlasten bei h\u00f6heren Temperaturen zunehmend.<\/dd>\n<dt><b>Verputz<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Auf das Mauerwerk aufgebrachte, fl\u00e4chendeckende Schicht aus Verputzm\u00f6rtel mit Schutz- und\/oder Gestaltungsfunktion.<\/dd>\n<dt><b>Verputzen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Auftragen eines Putzm\u00f6rtels auf einen Untergrund.<\/dd>\n<dt><b>Verputzte Aussenw\u00e4rmed\u00e4mmung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Aussenliegende W\u00e4rmed\u00e4mmung mit verputzten W\u00e4rmed\u00e4mmplatten (VAWD).<\/dd>\n<dt><b>Versagen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Ersch\u00f6pfung des Tragwiderstands durch Instabilit\u00e4t, Bruch oder Erm\u00fcdung.<\/dd>\n<dt><b>Verschweissen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Chemisches oder thermisches Verbinden von Bel\u00e4gen und Abdichtungen im Nahtbereich.<\/dd>\n<dt><b>Verw\u00f6lbung (konkave Verformung, Sch\u00fcsselung, Aufw\u00f6lbung)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Nach oben gerichtete Verformung der R\u00e4nder von zementgebundenen Estrichen, im Wesentlichen durch das unterschiedliche Schwinden infolge der unterschiedlichen Feuchtigkeitsverh\u00e4ltnisse innerhalb des Querschnitts verursacht,\u00a0umgangssprachlich als \u00abSch\u00fcsseln\u00bb bezeichnet. Diese Verformung bildet sich in der Regel im Laufe der Zeit zur\u00fcck.<\/dd>\n<dt><b>Vollfugig vermauern<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Fachgerechtes Verm\u00f6rteln der Lager- und Stossfugen mit Doppelspatz, je nach Mauersteinart oder Mauerdicke auch mit Einfach- oder Mehrfachspatz.<\/dd>\n<dt><b>Volumenbezogene Luftfeuchte (v)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Wasserdampfmenge je Volumeneinheit des Gasgemisches.<\/dd>\n<dt><b>Volumenkorrektur (C<sub>V<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Korrekturwert zur Ber\u00fccksichtigung gr\u00f6sserer Volumen des Empfangsraums bez\u00fcglich Nachhallzeiten.<\/dd>\n<dt><b>Volumenprozent<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Der Feuchtegehalt in Bezug auf das Gesamtvolumen des Materials in Prozenten.<\/dd>\n<dt><b>Voranstrich<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht zur Erzielung einer gleichm\u00e4ssig saugenden Unterlage und somit zur Verbesserung der Haftung des Deckputzes auf dem Grundputz.<\/dd>\n<dt><b>Vorfabriziertes Mauerwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mauerwerk, das im Werk oder auf der Baustelle als Element erstellt und am Bauwerk mit den \u00fcbrigen Bauteilen zusammengef\u00fcgt wird.<\/dd>\n<dt><b>Vorhangfassade<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Gesamtsystem bestehend aus vertikalen und horizontalen, miteinander verbundenen, im Bauk\u00f6rper verankerten und mit Ausfachungen ausgestatteten Bauteilen, die eine leichte, raumumschliessende ununterbrochene H\u00fclle bilden. Diese erf\u00fcllt selbstst\u00e4ndig oder in Verbindung mit dem Bauk\u00f6rper alle normalen Funktionen einer Aussenwand, sie tr\u00e4gt jedoch nicht zu den lastaufnehmenden Eigenschaften des Bauk\u00f6rpers bei. Das Gesamtsystem umfasst auch Sonnenschutz, aktive Sonnenenergienutzung, Antriebe und Steuerungen.<\/dd>\n<dt><b>Vorsatzmauerwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mauerwerk, das in der Regel als Aussenschale eines Geb\u00e4udes an der Tragkonstruktion verankert wird, z.B. als \u00e4ussere Schale von Zweischalenmauerwerk.<\/dd>\n<dt><b>Vorspannung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Auswirkung der auf ein Tragwerk mit Spanngliedern kontrolliert aufgebrachten Kr\u00e4fte.<\/dd>\n<dt><b>Wandkies<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Unsortiertes Kiesmaterial direkt nach Abbau in der Kiesgrube (inkl. Feinbestandteile und gr\u00f6sserer Steine).<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmebedarf f\u00fcr Warmwasser (Q<sub>W<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">W\u00e4rme, welche w\u00e4hrend eines Berechnungsschritts notwendig ist, um die ben\u00f6tigte Menge Warmwasser (ohne Ausstossmenge) auf die Solltemperatur des Warmwassers zu erw\u00e4rmen.<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmebr\u00fccke<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Lokale St\u00f6rung des W\u00e4rmeflusses in der thermischen Geb\u00e4udeh\u00fclle. Neben dem eindimensionalen, senkrecht zur thermischen Geb\u00e4udeh\u00fclle gerichteten W\u00e4rmefluss ergibt sich bei W\u00e4rmebr\u00fccken ein zwei- oder dreidimensionaler W\u00e4rmefluss.<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmed\u00e4mmendes Mauerwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mauerwerk mit erh\u00f6htem W\u00e4rmedurchlasswiderstand.<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmed\u00e4mmputzm\u00f6rtel<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">M\u00f6rtel aus mineralischen Bindemitteln, organischen Leichtzuschl\u00e4gen, z.B. Polystyrolschaumstoffgranulat, zur Erreichung eines \u03bb-Wertes von \u2264 0,1 W\/m\u00b7K oder mit mineralischen Leichtzuschl\u00e4gen, z.B. expandierten Mineralstoffen, zur Erreichung eines \u03bb-Wertes von \u2264 0,2 W\/m\u00b7K oder von Aerogelzus\u00e4tzen f\u00fcr \u03bb-Werte im Bereich von 0,03 W\/m\u00b7K.<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmed\u00e4mmstoff<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Baustoff, der den W\u00e4rmedurchgang verringert und der seine D\u00e4mmwirkung aus seiner chemischen Natur und\/oder seiner physikalischen Struktur bezieht. Es werden darunter Materialien verstanden, die eine W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit bis h\u00f6chstens 0,1 W\/m\u00b7K aufweisen und die prim\u00e4r keine tragende Funktion \u00fcbernehmen.<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmed\u00e4mmung <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Die W\u00e4rmed\u00e4mmung soll den Durchgang von W\u00e4rmeenergie durch eine H\u00fclle reduzieren, um einen Bereich entweder vor Abk\u00fchlung oder Erw\u00e4rmung zu sch\u00fctzen.<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmed\u00e4mmwert der Bekleidung (I<sub>cl<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Der durch die Bekleidung hervorgerufene W\u00e4rmed\u00e4mmwiderstand sensibler W\u00e4rme. 1 clo = 0,155 m<sup>2<\/sup>\u00b7K\/W; entspricht\u00a0einer \u00fcblichen Hausbekleidung im Winter.<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmedurchgangskoeffizient (U)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Verh\u00e4ltnis der Dichte des W\u00e4rmestroms, der im station\u00e4ren Zustand durch das Bauelement fliesst, zur Differenz der beiden angrenzenden Umgebungstemperaturen (Aussentemperatur, Raumtemperatur).<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmedurchlasswiderstand (R)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Quotient aus Temperturdifferenz und W\u00e4rmestrom je Fl\u00e4che. F\u00fcr eine planparallele homogene Schicht entspricht das dem Quotient aus Schichtdicke und W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit.<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmegewinne (Q<sub>g<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Summe der internen und solaren W\u00e4rmegewinne pro Berechnungsperiode (Monat).<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit (\u03bb)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Quotient aus W\u00e4rmestrom je Fl\u00e4che und Temperaturgef\u00e4lle.<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit, Nennwert (\u03bb<sub>D<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Vom Hersteller gem\u00e4ss Produktenorm deklarierte W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit, auf 0,001 W\/m\u00b7K nach oben gerundet.<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmestrom (\u03a6)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Pro Zeiteinheit aufgenommene, abgegebene bzw. transportierte W\u00e4rmemenge.<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmestromdichte (q)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Durch die Fl\u00e4cheneinheit durchtretender W\u00e4rmestrom.<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmespeicherf\u00e4higkeit (C)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">W\u00e4rmemenge, die ein Bauteil speichert und wieder abgibt, wenn es mit einer bestimmten Periodenl\u00e4nge der W\u00e4rmeschwankungen um 1 Kelvin erw\u00e4rmt bzw. abgek\u00fchlt wird.<\/dd>\n<dt><b>W\u00e4rmespeicherf\u00e4higkeit des Raums (C<sub>R<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mit der Fl\u00e4che der Bauteile gewichtete Summe der W\u00e4rmespeicherf\u00e4higkeit aller dem Raum zugewandten Bauteile, bezogen auf die Nettogeschossfl\u00e4che.<\/dd>\n<dt><b>Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl (\u03bc)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Kennwert der Dampfdurchl\u00e4ssigkeit von Baustoffen, der angibt, um wievielmal gr\u00f6sser der Diffusionswiderstand einer Stoffschicht ist als derjenige einer gleich dicken Luftschicht bei gleicher Temperatur.<\/dd>\n<dt><b>Wasserdampf-diffusions\u00e4quivalente Luftschichtdicke (s<sub>d<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Dicke einer ruhenden Luftschicht, die den gleichen Wasserdampf-Diffusionswiderstand hat wie die gegebene Stoffschicht.<\/dd>\n<dt><b>Wasserdampfdruck (p<sub>v<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Der vom Wasserdampf durch Molekularbewegungen auf die Umfassungsfl\u00e4chen ausge\u00fcbte Partialdruck (Teil des gesamten Luftdrucks).<\/dd>\n<dt><b>Wasserdampf-S\u00e4ttigungsdruck (p<sub>v,sat<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Maximaler Wasserdampfdruck bei einer gegebenen Temperatur. Die S\u00e4ttigungsmenge und damit auch der Wasserdampf-S\u00e4ttigungsdruck sind von der Temperatur abh\u00e4ngig.<\/dd>\n<dt><b>Wasserspeicherschicht<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Schicht zur Retention von Wasser. Das in der Wasserspeicherschicht gespeicherte Wasservolumen ist nur bedingt durch Pflanzen nutzbar.<\/dd>\n<dt><b>Weissputz<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">M\u00f6rtel aus Gips oder Gips und Kalkhydrat zur Erzielung einer glatten, homogenen Putzoberfl\u00e4che. Der Gipsanteil betr\u00e4gt mindestens 70 Massenprozent, der Kalkanteil betr\u00e4gt maximal 2 Massenprozent und dient als Stellmittel.<\/dd>\n<dt><b>Werkstoffe<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Metalle, nichtmetallisch-anorganische oder organische Stoffe mit technisch nutzbaren Eigenschaften.<\/dd>\n<dt><b>Widerstandsf\u00e4higkeit bei Windlast<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">F\u00e4higkeit des Fensters, unter Winddruck und Windsog in geschlossenem und verriegeltem Zustand die frontalen Durchbiegungen in einer definierten Grenze zu halten, in Funktion zu bleiben und dabei keinen Schaden zu nehmen.<\/dd>\n<dt><b>Wirkungsgrad (\u03b7)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Verh\u00e4ltnis von Leistung am Ausgang zur Leistung am Eingang des betrachteten Systems oder Teilsystems.<\/dd>\n<dt><b>Wirtschaftlichkeit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Massvoller Einsatz finanzieller Mittel und nat\u00fcrlicher Ressourcen, bezogen auf die gesamte Dauer der Projektierung, Ausf\u00fchrung und Nutzung. Mass f\u00fcr die Effizienz im Sinne der Kosten-Nutzen-Relation. Sie ergibt sich aus dem Verh\u00e4ltnis zwischen erreichtem Erfolg und daf\u00fcr ben\u00f6tigtem Mitteleinsatz.<\/dd>\n<dt><b>Wurzelfestigkeit<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Best\u00e4ndigkeit einer Schicht des Abdichtungssystems gegen wachsende Wurzeln.<\/dd>\n<dt><b>Zellulosed\u00e4mmstoff (CI)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Faseriger D\u00e4mmstoff aus Papier, Rohpappe oder Holz, mit oder ohne Bindemittel, flammhemmenden Mitteln oder anderen Zus\u00e4tzen<\/dd>\n<dt><b>Zementestrich <\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Estrich, dessen Bindemittel aus Zement besteht.<\/dd>\n<dt><b>Zementestrich im Verbund (Zement\u00fcberzug)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">\u00dcberzug aus Zement, Zuschl\u00e4gen und Wasser, gegebenenfalls unter Beigabe von Zusatzmitteln oder -stoffen. Zementestriche im Verbund sind bei direkter Beanspruchung nur f\u00fcr leichte Beanspruchungen geeignet. Sie sind nicht best\u00e4ndig gegen S\u00e4uren. Zementestriche im Verbund sind als Untergrund f\u00fcr Zement-Kunstharz-Fliessbel\u00e4ge, f\u00fcr Kunstharzbel\u00e4ge und andere Belagsarten f\u00fcr leichte bis mittlere Beanspruchung geeignet.<\/dd>\n<dt><b>Zementhaut<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Ansammlung von Zement auf geschalten oder talochierten Oberfl\u00e4chen von Betonkonstruktionen, mit sehr geringen Festigkeitseigenschaften. Darauf kann keine Baustoffschicht mit Verbund aufgebaut werden.<\/dd>\n<dt><b>Zement-Kunstharz-Bel\u00e4ge<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Bodenbel\u00e4ge aus Zement, Kunstharzdispersion, Zuschl\u00e4gen und Wasser, gegebenenfalls unter Beigabe von Zusatzmitteln oder -stoffen. Zement-Kunstharz-Bel\u00e4ge sind f\u00fcr leichte bis schwere Beanspruchungen geeignet. Sie werden als M\u00f6rtel- oder Fliessbel\u00e4ge eingebaut. Sie sind wasserfest und weisen eine mittlere Abrieb- und Schlagfestigkeit auf. Die Schwindrissempfindlichkeit ist gering. Sie sind nicht best\u00e4ndig gegen S\u00e4uren.<\/dd>\n<dt><b>Zementschl\u00e4mme<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Lose, fl\u00e4chenhafte Ansammlung von Zement auf horizontalen oder geneigten Oberfl\u00e4chen von Betonkonstruktionen.<\/dd>\n<dt><b>Zementstein<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Zementgebundener Mauerstein.<\/dd>\n<dt><b>Zielwert<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Anforderungen, die mit der richtigen Kombination von energetisch guten Bauteilen erreichbar sind und mit bew\u00e4hrten Technologien sogar unterschritten werden k\u00f6nnen. Die Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit sind nicht in jedem Fall gegeben.<\/dd>\n<dt><b>Zugband<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Erg\u00e4nzungsbauteil zur Verbindung von Mauerwerk mit angrenzenden Bauteilen.<\/dd>\n<dt><b>Zul\u00e4ssige Holzfeuchte<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Zul\u00e4ssiger prozentualer Anteil der Wassermasse bezogen auf die Trockenmasse des Holzes.<\/dd>\n<dt><b>Zuputzen<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Anschliessen von Putz an nachtr\u00e4glich versetzte Bauteile oder Schliessen von Schlitzen und dergleichen mit Putz.<\/dd>\n<dt><b>Zuschlag f\u00fcr Flanken\u00fcbertragung (K<sub>F<\/sub>)<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Korrekturwert zu akustischen Bauteilkennwerten aus Labormessungen mit unterdr\u00fcckter Flanken\u00fcbertragung zur Ber\u00fccksichtigung von Schall\u00fcbertragungen \u00fcber flankierende Bauteile.<\/dd>\n<dt><b>Zustandsbeurteilung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Zusammenfassende Analyse und Bewertung der Informationen \u00fcber den aktuellen Zustand des Bauwerks und die bisherige Zustandsentwicklung, verbunden mit einer Voraussage der weiteren Zustandsentwicklung und deren Konsequenzen w\u00e4hrend der Restnutzungsdauer.<\/dd>\n<dt><b>Zustandserfassung<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Beschaffung von Informationen \u00fcber den aktuellen Zustand eines Bauwerks und die bisherige Zustandsentwicklung, um M\u00e4ngel, Sch\u00e4digungen und Sch\u00e4digungsmechanismen zu erkennen.<\/dd>\n<dt><b>Zweischalenmauerwerk<\/b><\/dt>\n<dd class=\"Begriffe Einzug3\">Mauerwerk, bei dem die Trag- und Schutzfunktion auf zwei in einem bestimmten Abstand voneinander aufgemauerte, im Allgemeinen unterschiedlich ausgebildete Schalen aufgeteilt sind.<\/dd>\n<\/dl>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Folgenden sind aus diversen Normen des SIA und Publikationen von anderen Fachverb\u00e4nden die gebr\u00e4uchlichsten Begriffe aufgef\u00fchrt und ihre Bedeutung erkl\u00e4rt.Bauteilspezifisch definierte Begriffe sind teilweise sinngem\u00e4ss auch f\u00fcr andere Bauteile g\u00fcltig. Abbordung Richtungs\u00e4nderung der Abdichtung bei einem An- oder Abschluss nach unten. 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