{"id":2973,"date":"2020-12-30T11:18:07","date_gmt":"2020-12-30T10:18:07","guid":{"rendered":"https:\/\/enbau-online.ch\/energiemanagement\/?p=2973"},"modified":"2021-06-14T15:09:23","modified_gmt":"2021-06-14T13:09:23","slug":"5-8-reporting","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/enbau-online.ch\/energiemanagement\/5-8-reporting\/","title":{"rendered":"5.8 Reporting"},"content":{"rendered":"<p>Wird Energiemanagement als kontinuierlicher Prozess in einer Organisation verstanden, dann ist eine zielgerichtet aufbereitete Information n\u00f6tig. Da verschiedene Hierarchiegruppen der Organisation involviert und aktiv sind, muss die Information entsprechend aufbereitet werden. Dabei sind die folgenden Kriterien zu ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n<ul>\n<li class=\"liste_bullet_orange\">Ist die Information eine Analysegrundlage f\u00fcr die Betriebskontrolle und -optimierung?<\/li>\n<li class=\"liste_bullet_orange\">Sind die Informationen eine Entscheidungsgrundlage im Rahmen einer Strategie\u00fcberlegung?<\/li>\n<li class=\"liste_bullet_orange\">Sollen die Informationen als rein informativ als Bekanntgabe und Visualisierung der energetischen Situation dienen?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Aufz\u00e4hlung verdeutlicht, dass bei einem Reporting-Konzept einiges zu beachten ist. Es k\u00f6nnen daraus die Kategorien analytisch, strate\u00adgisch und informativ gebildet werden.<\/p>\n<p>Unter einem Reporting wird hier eine Zusammenstellung bzw. ein Bericht verstanden, die\/der die f\u00fcr die Zielgruppe relevanten Informationen aufbereitet enth\u00e4lt. Zur Verdeutlichung ist es empfehlenswert, mit Grafiken und Dia\u00adgrammen zu arbeiten, damit komplexere oder langfristige Zusammenh\u00e4nge \u00fcbersichtlich und verst\u00e4ndlich dargestellt sind. Ein guter Report geht noch dar\u00fcber hinaus, indem im Idealfall Hinweise und Auswertungen mit Einsch\u00e4tzungen und Bewertungen enthalten sind. Eine solcher Bericht kann in gedruckter Form abgeben werden, allerdings bieten digitale und automatisiert erstellte Berichte mit Anbindungen (Verlinkungen) zu Datenbanksystemen eine gr\u00f6ssere Vielfalt. Beispielsweise k\u00f6nnen dann direkt Informationen zu einzelnen Anlagen oder innerhalb der Anlage zu einzelnen \u00adKomponenten abgerufen werden. Einerseits lassen sich so tech\u00adnische Daten und Spezifikationen \u00fcberpr\u00fcfen und andererseits kann die Historie eines Bauteils oder einer Komponente abgefragt werden. Die schnelle Auswertung, die auch vor Ort m\u00f6glich ist, erspart unter Umst\u00e4nden unn\u00f6tigen Aufwand.<\/p>\n<p>Die Beschreibung zeigt ebenfalls auf, dass Berichte dieser Art (immer wieder) konfiguriert werden m\u00fcssen. Trotz einer gewissen Automatisierung ist also immer Personal notwendig. Zum einen ist der Initialaufwand zu nennen. Die Zusammenstellung der richtigen Information (Kennzahlen und Grafiken) f\u00fcr die unterschiedlichen Zielgruppen muss einmalig eingerichtet werden. Die Person, die dies tut, muss einerseits das Unternehmen oder Geb\u00e4ude und dessen technischen Einrichtungen und Anlagen kennen und deren Funktion verstehen und andererseits die eingesetzte Energiemanagementsoftware sehr gut verstehen. Zum anderen h\u00f6rt diese \u00abBetreuung\u00bb nach der Phase des Einrichtens des Systems selbstverst\u00e4ndlich nicht auf. Die Informationsbearbeitung ist eine laufende T\u00e4tigkeit, die von mindestens einer Person auszuf\u00fchren ist.<\/p>\n<h3>5.8.1 Struktur der Reporting-Berichte<\/h3>\n<p>Der Reporting-Bericht kann in die Kategorien analytisch, strategisch und informativ aufgeteilt werden. Daneben sind die folgenden Ziel\u00adgruppen zu unterscheiden:<\/p>\n<ul>\n<li class=\"liste_bullet_orange\">Management<\/li>\n<li class=\"liste_bullet_orange\">Facility Management\/Technik<\/li>\n<li class=\"liste_bullet_orange\">Externe<\/li>\n<\/ul>\n<p>Je nach Gr\u00f6sse eines Unternehmens sind in den verschiedenen Zielgruppen im Unternehmen eine oder mehrere der genannten Kategorien vorzufinden. Die Auswahl und Darstellung der Daten muss dem Fokus der Zielgruppe angepasst sein.<\/p>\n<p>Im Bereich des Managements sind zusammen\u00adgefasste, aussagef\u00e4hige Informationen gefragt, die es erm\u00f6glichen, strategische \u00adEntscheidungen zu treffen. Je nach Unternehmensgr\u00f6sse ist aller\u00addings auch hier die Auspr\u00e4gung der Berichte noch unterschiedlich. Der f\u00fcr das Reporting zust\u00e4ndige Mitarbeiter muss sich daher sehr genau \u00fcberlegen, wem welche Informationen zur Verf\u00fcgung stehen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Auf der Ebene Facility Management und \/oder technische Leitung und deren Unter\u00adab\u00adteilungen sind die n\u00f6tigen Informationen von einem deutlich h\u00f6heren Detail\u00adlierungs\u00adgrad. Mess\u00adresul\u00adtate, die nicht plausibel sind, k\u00f6nnen sehr unterschiedliche Hinter\u00adgr\u00fcnde haben. Immer ist die Fra\u00adge zu kl\u00e4ren, ob nun ein Mess\u00adf\u00fchler falsch gemessen hat oder ob die be\u00adtrof\u00adfene technische An\u00adlage bzw. Kom\u00adpo\u00adnente ein Problem hat. Die Wichtig\u00adkeit der Anlage oder Komponenten ist dann ein Mass f\u00fcr die Reak\u00adtions\u00adzeit. Wenn Messresultate auf Un\u00adregel\u00adm\u00e4ssig\u00adkeiten hinweisen, dann ist die gesamte Messkette vom Messf\u00fchler oder -sensor \u00fcber die Datenerfassung und -ablage bis hin zur Ver\u00adarbei\u00adtung in einer Software zu untersuchen. Erst dann kann abschliessend bestimmt werden, ob wirklich ein technisches Problem vorliegt und wie dieses wohl zu l\u00f6sen ist.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber Externen sollten die Infor\u00adma\u00adtionen \u00abverdaulich\u00bb dargestellt sein. Die ziel\u00adgerichtete und rein informative Darstellung der Aktivit\u00e4ten und Resultate im Bereich der ratio\u00adnellen Energieverwendung steht absolut im Vordergrund. Viele Unternehmen nutzen dies f\u00fcr deren Imagepflege in der \u00d6ffentlichkeit. Diese Art von Reporting ist weniger h\u00e4ufig in der Auflage, daf\u00fcr in der Aufbereitung deutlich anspruchsvoller.<\/p>\n<p>Tab. 2 zeigt die Zusammenh\u00e4nge nochmals im \u00dcberblick.<\/p>\n<div><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-2554 alignnone\" src=\"https:\/\/enbau-online.ch\/energiemanagement\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/2020-Energiemanagement-Umbruch_V16-2020-52.png\" alt=\"\" width=\"1098\" height=\"355\" srcset=\"https:\/\/enbau-online.ch\/energiemanagement\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/2020-Energiemanagement-Umbruch_V16-2020-52-200x65.png 200w, https:\/\/enbau-online.ch\/energiemanagement\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/2020-Energiemanagement-Umbruch_V16-2020-52-300x97.png 300w, https:\/\/enbau-online.ch\/energiemanagement\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/2020-Energiemanagement-Umbruch_V16-2020-52-400x129.png 400w, https:\/\/enbau-online.ch\/energiemanagement\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/2020-Energiemanagement-Umbruch_V16-2020-52-600x194.png 600w, https:\/\/enbau-online.ch\/energiemanagement\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/2020-Energiemanagement-Umbruch_V16-2020-52-768x248.png 768w, https:\/\/enbau-online.ch\/energiemanagement\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/2020-Energiemanagement-Umbruch_V16-2020-52-800x259.png 800w, https:\/\/enbau-online.ch\/energiemanagement\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/2020-Energiemanagement-Umbruch_V16-2020-52-1200x388.png 1200w, https:\/\/enbau-online.ch\/energiemanagement\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/2020-Energiemanagement-Umbruch_V16-2020-52-1536x497.png 1536w, https:\/\/enbau-online.ch\/energiemanagement\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/2020-Energiemanagement-Umbruch_V16-2020-52.png 1771w\" sizes=\"(max-width: 1098px) 100vw, 1098px\" \/><\/div>\n<p><span class=\"bildlegende-em\">Tab. 2: Reporting-Struktur<\/span><\/p>\n<p>Die im Rahmen des Energiemanagements relevanten Berichte sind also zielgruppenspezifisch und dementsprechend unterschiedlich aufgebaut. Die folgenden Grundelemente sollten jedoch immer darin enthalten sein:<\/p>\n<ul>\n<li class=\"liste_bullet_orange\">Beschreibung des Geb\u00e4udes<\/li>\n<li class=\"liste_bullet_orange\">Beschreibung der Anlage oder \u00adKomponenten<\/li>\n<li class=\"liste_bullet_orange\">Beschreibung und Status der aktuellen \u00adNutzung<\/li>\n<li class=\"liste_bullet_orange\">Historie der Nutzung<\/li>\n<li class=\"liste_bullet_orange\">Soll-Ist-Vergleiche von relevanten Kenn\u00adzahlen (kWh\/m<em><sup>2<\/sup><\/em> oder kWh pro Mitarbeiter)<\/li>\n<li class=\"liste_bullet_orange\">Zeitliche Vergleiche (mit der Vorwoche, \u00adVormonat, Vorjahr)<\/li>\n<li class=\"liste_bullet_orange\">Automatische Analyseergebnisse<\/li>\n<\/ul>\n<p>Damit die Reporte auf die jeweiligen Bed\u00fcrfnisse optimal zugeschnitten werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Prozesse eines Unternehmens oder eines \u00adGeb\u00e4udebetriebs sehr genau bekannt und analysiert sein. Insofern gibt es den Standard\u00adbericht nicht.<\/p>\n<h3>5.8.2 Frequenz der Berichte<\/h3>\n<p>Die Erfahrung zeigt, dass es nicht sinnvoll oder sogar kontraproduktiv ist, die Zielgruppen der Reportings mit (Detail-)Informationen zu \u00fcberh\u00e4ufen. Auf der strategischen Ebene ist es sinnvoll, Reportings quartalsweise oder halbj\u00e4hrlich zu erstellen.<\/p>\n<p>Im Rahmen von Imagebrosch\u00fcren f\u00fcr Externe werden die n\u00f6tigen Informationen zusammengefasst aufbereitet. \u00dcblicherweise werden solche Berichte maximal j\u00e4hrlich erstellt.<\/p>\n<p>Wenn der Geb\u00e4udebetrieb energetisch opti\u00admiert werden soll, ist die Frequenz der Repor\u00adtings h\u00f6her. Abgesehen davon, dass der zust\u00e4ndige Mitarbeitende sich t\u00e4glich mit den aufgezeichneten Daten auseinandersetzt, wird der Energieverantwortliche und die f\u00fcr den technischen Bereich zust\u00e4ndige Leitungsebene \u00admonatlich informiert. Die Reportings f\u00fcr diese Mitarbeiter enthalten in der Regel detaillierte Hintergrundinformationen und Vergleiche, da\u00admit basierend auf diesen Daten Entschei\u00addungen getroffen werden k\u00f6nnen. Nur permanentes \u00adReflektieren und Agieren kann den Geb\u00e4udebetrieb optimal gestalten.<\/p>\n<p>Daraus wird abermals deutlich, dass ein Engagement im Bereich Energiemanagement kein kurzfristiges, sondern im Gegenteil ein lang\u00adfris\u00adtiges Unterfangen ist. Hier gilt es zu Be\u00addenken, dass es nicht nur darum geht, technisch Anlagen und Daten zu erfassen, sondern es gilt, den sich permanent \u00e4ndernden Geb\u00e4ude\u00adbetrieb aufgrund von Nutzungs\u00e4nderungen laufend anzupassen und zu optimieren.<\/p>\n<h3>5.8.3 Zus\u00e4tzliche Daten f\u00fcr Reporting<\/h3>\n<p>Die Aufzeichnung der Energieverbrauchsdaten f\u00fchrt zu enormer Transparenz im Unternehmen. Je feinmaschiger die Energiewerte erfasst werden, desto mehr Klarheit entsteht, wo mit geeigneten Massnahmen Verbesserungen erzielt werden k\u00f6nnen oder wo Schwachstellen im Betrieb bestehen. Die Energiedaten werden nach Aufbereitung in Form von Verbrauchswerten als auf eine Fl\u00e4che bezogene Kennzahl als Energieverbrauch pro Quadratmeter und Jahr (kWh\/m<em><sup>2<\/sup><\/em>a) angegeben.<\/p>\n<p>Der Wunsch nach einem Benchmarking im Energiemanagement ist sehr schwierig, da sowohl das Geb\u00e4ude als auch die Nutzerorganisation und der Eigent\u00fcmer individuell sind. Trotzdem sind die spezifischen Energieverbrauchswerte die (einzige) Basis, aus der Vergleiche abgeleitet werden.<\/p>\n<p>In naher Zukunft wird aber das Geb\u00e4ude nicht mehr eine Blackbox sein, sondern IoT-Anwendungen unter Einsatz einer Vielzahl von Sensoren sorgen daf\u00fcr, dass das Geb\u00e4ude zu einem beliebig grossen Datenlieferanten wird. Aus dieser Situation leitet sich die M\u00f6glichkeit ab, unternehmensspezifische Kennzahlen zu entwickeln. Die Herausforderung, die hierin besteht, ist, geeignete Kenngr\u00f6ssen f\u00fcr gew\u00fcnschte Aussagen zu treffen. Dieser Prozess ist von zwei Fragen begleitet.<\/p>\n<ol>\n<li class=\"liste_nummern\">Welche Kennzahlen sind sinnvoll?<\/li>\n<li class=\"liste_nummern\">Welche Daten sind daf\u00fcr n\u00f6tig?<\/li>\n<\/ol>\n<p>IoT-Anwendungen k\u00f6nnen sein (Beispiele):<\/p>\n<ul>\n<li>\u00dcberwachung der raumklimatischen Bedingungen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftgeschwindigkeit, Messung von Gasen<\/li>\n<li>Belegung von R\u00e4umen; Heat-Maps durch Messung von Position, Pr\u00e4senz und Ann\u00e4herung<\/li>\n<li>Helligkeit und Lichtst\u00e4rke<\/li>\n<li>Erfassen der Kundenanzahl<\/li>\n<li>Daten aus der Produktion oder Warenwirtschaft<\/li>\n<li>Wetter und Verkehrsdaten<\/li>\n<li>. . .<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sinnvolle Kennzahlen setzen die Energieverbrauchswerte in einen Zusammenhang zu Werten, die im Betrieb eine Bedeutung haben. Die Voraussetzung daf\u00fcr ist ein tiefes Verst\u00e4ndnis der Unternehmensabl\u00e4ufe. Welche Zusammenh\u00e4nge abgebildet werden, h\u00e4ngt vom Einzelfall ab. Bei einem produzierenden Betrieb sind produktbezogene Energieverbrauchswerte von Interesse. Zum Beispiel bei einer Grossb\u00e4ckerei kann der Energieverbrauch pro kg Backware von Interesse sein. Ein Hotelbetrieb ist eher an dem Energieverbrauch pro Gast pro Saison interessiert. In einem B\u00fcrokomplex kann der Energieverbrauch in Abh\u00e4ngigkeit von der Belegung von Interesse sein. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Entscheidend ist, dass diese Kombinationen (Kennzahlen) erst durch die Verf\u00fcgbarkeit zus\u00e4tzlicher Informationen neben den Energieverbrauchswerten m\u00f6glich werden. In Kombinationen mit dem Energiepreis und weiteren \u00f6konomischen Daten (z. B. Produktpreis oder Preis pro \u00dcbernachtung) k\u00f6nnen die Energieverbr\u00e4uche nun zielgerichtet beziffert und ausgewertet werden.<\/p>\n<p>Besteht nun ein Ger\u00fcst von (\u00f6konomischen) Energiekennzahlen, deren Entwicklung dann auch langfristig verfolgt wird, folgt daraus eine neue Dimension der Transparenz der Prozesse im Unternehmen. Dem Management wird so ein Werkzeug in die Hand gegeben, welches die Effizienz und Produktivit\u00e4t des Energieeinsatzes verbessern kann. Zus\u00e4tzlich kann mithilfe von Algorithmen der sogenannten k\u00fcnstlichen Intelligenz im Laufe der Zeit eine weitere Optimierung erreicht werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Reporting von Energiemanagement bedeutet diese Entwicklung, dass zunehmend unternehmensrelevante Zusammenh\u00e4nge zielgruppenspezifisch aufbereitet werden. Dadurch erh\u00e4lt diese deutlich mehr Relevanz und somit Aufmerksamkeit. In manchen Unternehmen ist das Sammeln von Energieverbrauchsdaten eher zu einer ungeliebten Routine geworden, wo im schlechtesten Fall einfach gehaltene Berichte regelm\u00e4ssig zum Abheften oder \u00abWegspeichern\u00bb erstellt werden. H\u00e4ufig findet eine Analyse dann auch nicht mehr statt.<\/p>\n<p>Im Facility Management besteht schon lange das Problem der Zuordnung verschiedener relevanter Prozesse zu den dadurch verursachten bzw. verhinderten Kosten. Ein von IoT-Anwendungen unterst\u00fctztes Energiereporting erm\u00f6glicht genau dies. Es schafft die Verbindung von Vorg\u00e4ngen des Tagesgesch\u00e4fts zu den Energiedaten, die sich zus\u00e4tzlich noch mit Kosten beziffern lassen. Diese allt\u00e4glichen Abl\u00e4ufe lassen sich also nun sehr viel besser managen, da viel genauere Informationen vorliegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wird Energiemanagement als kontinuierlicher Prozess in einer Organisation verstanden, dann ist eine zielgerichtet aufbereitete Information n\u00f6tig. Da verschiedene Hierarchiegruppen der Organisation involviert und aktiv sind, muss die Information entsprechend aufbereitet werden. Dabei sind die folgenden Kriterien zu ber\u00fccksichtigen: Ist die Information eine Analysegrundlage f\u00fcr die Betriebskontrolle und -optimierung? 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