{"id":142,"date":"2016-02-01T11:59:06","date_gmt":"2016-02-01T10:59:06","guid":{"rendered":"https:\/\/enbau-online.ch\/heizung-lueftung-elektrizitaet\/fr\/?p=142"},"modified":"2016-12-07T10:45:41","modified_gmt":"2016-12-07T09:45:41","slug":"1-2-behaglichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/enbau-online.ch\/heizung-lueftung-elektrizitaet\/fr\/1-2-behaglichkeit\/","title":{"rendered":"1.2 Behaglichkeit"},"content":{"rendered":"<h2>1.2.1 Thermische Behaglichkeit<\/h2>\n<p>Die Behaglichkeit des Menschen wird beeinflusst von seiner k\u00f6rperlichen und psychischen Verfassung, seiner T\u00e4tigkeit, seiner Bekleidung sowie von Luftqualit\u00e4t, Licht, L\u00e4rm und elektrischen Ph\u00e4nomenen. Weiter h\u00e4ngt die Behaglichkeit von thermischen Umgebungsbedingungen ab, n\u00e4mlich: den Temperaturen der Luft und der Umschliessungsfl\u00e4chen, den Luftgeschwindigkeiten sowie der Luftfeuchtigkeit. Es werden hier die thermischen Aspekte n\u00e4her beleuchtet (weitere Aspekte in <div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 hundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-overflow:visible;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Z\u00fcrcher Christoph, Frank Thomas: Bauphysik \u2013 Bau und Energie, vdf Hochschulverlag 2010\"><span class=\"tooltip-custom-hle\">[Z\u00fcr]<\/span><\/span>).<\/p>\n<p>Nach <div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Ergonomie der thermischen Umgebung \u2013 Analytische Bestimmung und Interpretation der thermischen Behaglichkeit durch Berechnung des PMV- und des PPD- Indexes und Kriterien der lokalen thermischen Behaglichkeit, 2006\"><span class=\"tooltip-custom-hle\">[EN ISO 7730]<\/span><\/span> ist die thermische Behaglichkeit gleichzeitig in drei Bereichen zu erzielen:<\/p>\n<ul>\n<li class=\"item\">allgemeine Raumbedingungen, beurteilt mittels PMV-Index<\/li>\n<li class=\"item\">Strahlungsasymmetrie<\/li>\n<li class=\"item\">Luftzug<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Problematik ist komplex. Eine messtechnische Nachpr\u00fcfung der Behaglichkeit ist deshalb mit grossem Aufwand verbunden. Da nicht jeder Mensch gleich empfindet, ist die thermische Behaglichkeit eine statistische Angelegenheit. Die Berechnungsformeln wurden von P. O. Fanger empirisch ermittelt. Als optimal gilt derjenige Raumzustand, der von den meisten Ben\u00fctzern als neutral, d.h. weder zu kalt noch zu warm, empfunden wird.<\/p>\n<h3>W\u00e4rmeabgabe des Menschen<\/h3>\n<p>Die W\u00e4rmeabgabe des Menschen h\u00e4ngt von der T\u00e4tigkeit ab (Bild 1.10). Als Einheit wird das \u00abmet\u00bb eingef\u00fchrt (von englisch \u00abmetabolism\u00bb). 1 met entspricht der W\u00e4rmeproduktion von 58 W\/m<sup>2<\/sup> K\u00f6rperoberfl\u00e4che.<\/p>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/hle\/bild-1-10.gif\" alt=\"W\u00e4rmeabgabe bei verschiedener T\u00e4tigkeit\" \/><\/div>\n<p><span class=\"bildlegende-hle\">Bild 1.10 W\u00e4rmeabgabe bei verschiedener T\u00e4tigkeit<\/span><\/p>\n<h3>Thermischer Widerstand der Bekleidung<\/h3>\n<p>Als Einheit wird das \u00abclo\u00bb (von englisch \u00abclothing\u00bb) verwendet. 1 clo entspricht einem W\u00e4rmedurchlasswiderstand von 0,155 m<sup>2<\/sup>K\/W (Bild 1.11).<\/p>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/hle\/bild-1-11.gif\" alt=\"W\u00e4rmed\u00e4mmwerte von verschiedenen Bekleidungen\" \/><\/div>\n<p><span class=\"bildlegende-hle\">Bild 1.11 W\u00e4rmed\u00e4mmwerte von verschiedenen Bekleidungen<\/span><\/p>\n<h3>Beurteilungsgr\u00f6ssen des thermischen Komforts<\/h3>\n<p><em>PMV-Index<\/em> (Predicted Mean Vote): voraussehbare mittlere Beurteilung. Der PMV-Index ist die mittlere Beurteilung des Raumklimas, wie sie durch eine grosse Anzahl von Personen vorgenommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><em>PPD-Index<\/em> (Predicted Percentage of Dissatisfied): voraussichtlicher Anteil unzufriedener Personen. Der PPD-Index ist der Anteil jener Personen, die ein gegebenes Raumklima als nicht akzeptabel bezeichnen. Die Bilder 1.12 und 1.13 zeigen den Zusammenhang zwischen der mittleren Beurteilung und dem Anteil der Unzufriedenen.<\/p>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/hle\/bild-1-12.gif\" alt=\"Beurteilungsskala der thermischen Komfortgr\u00f6ssen\" \/><\/div>\n<p><span class=\"bildlegende-hle\">Bild 1.12 Beurteilungsskala der thermischen Komfortgr\u00f6ssen<\/span><\/p>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/hle\/M_1_001_013.gif\" alt=\"PPD-Werte in Abh\u00e4ngigkeit der PMV-Werte\" \/><\/div>\n<p><span class=\"bildlegende-hle\">Bild 1.13 PPD-Werte in Abh\u00e4ngigkeit der PMV-Werte<\/span><\/p>\n<h3>Komfortanforderungen<\/h3>\n<p>Die Komfortanforderungen sind im Bild 1.14 zusammengestellt. Ein Raumzustand gilt als komfortabel, wenn er von 90\u2009% der Bewohner als akzeptabel bezeichnet wird. Die mittlere Luftgeschwindigkeit, welche noch als angenehm empfunden wird, nimmt mit steigender Lufttemperatur zu. Die angegebenen Werte gelten f\u00fcr einen geringen <em>Turbulenzgrad<\/em> (Mass f\u00fcr Abweichungen der momentanen von der mittleren Geschwindigkeit). Bei hohem Turbulenzgrad ist die akzeptable mittlere Luftgeschwindigkeit geringer.<\/p>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/hle\/bild-1-14.gif\" alt=\"Komfortanforderungen f\u00fcr leichte T\u00e4tigkeit im Sitzen nach\" \/><\/div>\n<p><span class=\"bildlegende-hle\">Bild 1.14 Komfortanforderungen f\u00fcr leichte T\u00e4tigkeit im Sitzen nach <div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Ergonomie der thermischen Umgebung \u2013 Analytische Bestimmung und Interpretation der thermischen Behaglichkeit durch Berechnung des PMV- und des PPD- Indexes und Kriterien der lokalen thermischen Behaglichkeit, 2006\"><span class=\"tooltip-custom-hle\">[EN ISO 7730]<\/span><\/span>\n<\/span><\/p>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/hle\/M_1_001_015.gif\" alt=\"Optimale Raumtemperatur in Abh\u00e4ngigkeit von T\u00e4tigkeit undBekleidung\" \/><\/div>\n<p><span class=\"bildlegende-hle\">Bild 1.15 Optimale Raumtemperatur in Abh\u00e4ngigkeit von T\u00e4tigkeit und Bekleidung nach <div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Ergonomie der thermischen Umgebung \u2013 Analytische Bestimmung und Interpretation der thermischen Behaglichkeit durch Berechnung des PMV- und des PPD- Indexes und Kriterien der lokalen thermischen Behaglichkeit, 2006\"><span class=\"tooltip-custom-hle\">[EN ISO 7730]<\/span><\/span>, die ausgezogenen Kurven gelten f\u00fcr PMV = 0 bzw. PPD = 5\u2009%, die angegebenen Toleranzbereiche f\u00fcr PMV =\u2008\u00b10,5 bzw. PPD &lt; 10\u2009% (Kategorie B)<\/span><\/p>\n<p>Die optimalen Raumtemperaturen sind in Bild 1.15 dargestellt. Zus\u00e4tzlich sind helle und schraffierte Bereiche angegeben mit Temperaturtoleranzen, innerhalb welcher 90\u2009% der Personen zufrieden sind. Das Diagramm gilt f\u00fcr eine relative Feuchte von etwa 30 bis 70\u2009%.<\/p>\n<p><strong>Beispiel:<\/strong><\/p>\n<p>Bei leichter, sitzend ausgef\u00fchrter B\u00fcroarbeit (W\u00e4rmeabgabe 1,2 met) mit B\u00fcroanzug (1,0 clo) liegt die optimale Raumtemperatur bei 21,5\u2009\u00b0C mit einem Toleranzbereich von \u00b12,5 K.<\/p>\n<h2>1.2.2 Oberfl\u00e4chentemperaturen<\/h2>\n<h3>Bedeutung der Oberfl\u00e4chentemperaturen<\/h3>\n<p>Der W\u00e4rmeabfluss unseres K\u00f6rpers erfolgt durch Konvektion, Strahlung und W\u00e4rmeleitung. Unser Temperaturempfinden hat deshalb nicht nur mit der Raumlufttemperatur, sondern auch mit den inneren Oberfl\u00e4chentemperaturen des Raums zu tun. Die <em>empfundene Temperatur<\/em> wird auch als <em>Raumtemperatur<\/em> oder <em>operative Temperatur<\/em> bezeichnet. Sie ist das arithmetische Mittel der Raumlufttemperatur und der mittleren Oberfl\u00e4chentemperatur (auch Strahlungstemperatur). Die Oberfl\u00e4chentemperaturen werden, vom Beobachter aus gesehen, \u00fcber den ganzen Raumwinkel gemittelt.<\/p>\n<p>Eine <em>Strahlungsasymmetrie<\/em> (d.h. in verschiedenen Richtungen verschiedene Oberfl\u00e4chentemperaturen) beinflusst unser Wohlbefinden. Die Strahlungsasymmetrie ist die Differenz der mittleren Oberfl\u00e4chentemperaturen zweier Halbr\u00e4ume. In einem Wohnraum mit Kachelofen f\u00fchlt man sich, trotz ausgepr\u00e4gter Strahlungsasymmetrie, ausgesprochen wohl. Es besteht die M\u00f6glichkeit, in eine als behaglicher empfundene Zone auszuweichen. In B\u00fcros hingegen besteht keine Fluchtm\u00f6glichkeit, es ist eine weitgehende Symmetrie zu fordern.<\/p>\n<p>Im Winter bewirkt die tiefe Oberfl\u00e4chentemperatur von Fenstern und Aussenw\u00e4nden nebst der kalten Strahlung auch eine kalte Luftstr\u00f6mung. Beide Vorg\u00e4nge k\u00f6nnen darunterliegende Heizfl\u00e4chen n\u00f6tig machen, um behagliche Bedingungen in Fenstern\u00e4he zu erreichen. Heizk\u00f6rper sind in dieser Hinsicht wirksamer als Fussbodenheizungen. Wenn aber beispielsweise in einem B\u00fcro die Heizk\u00f6rper wegen Abw\u00e4rme gar keine W\u00e4rme abgeben, entf\u00e4llt diese Kompensationswirkung.<\/p>\n<h3>Kaltluftabfall<\/h3>\n<p>Die Anforderungen hinsichtlich Luftstr\u00f6mungen im Aufenthaltsbereich erweisen sich, ohne spezielle Massnahmen, als wesentlich kritischer f\u00fcr den Komfort als die Strahlungsasymmetrie. Deshalb gen\u00fcgt es hier, den Kaltluftabfall genauer zu untersuchen (Bild 1.16). In der Grenzschicht an der Fensteroberfl\u00e4che (oder an einer kalten Wand) entsteht eine nach unten gerichtete Kaltluftstr\u00f6mung infolge freier Konvektion. Die Kaltluftstr\u00f6mung wird von der internen W\u00e4rmelast verst\u00e4rkt und von der Sonnenstrahlung auf Fenster abgeschw\u00e4cht. Die Str\u00f6mung wird am Boden gegen das Rauminnere umgelenkt und kann nahe dem Fenster zu unangenehmem Luftzug im Fussbereich f\u00fchren. In R\u00e4umen mit Eckverglasung wird das Problem noch massiv versch\u00e4rft, da sich die zwei abfallenden Luftstr\u00f6me vereinen (Bild 1.17). Dabei ist zu unterscheiden zwischen dem Glas-U-Wert <em>U<\/em><sub>g<\/sub> und dem Fenster-U-Wert <em>U<\/em><sub>w<\/sub>. Letzterer umfasst neben dem Glas auch den Glasrandverbund und den Fensterrahmen und ist deshalb gr\u00f6sser als der Glas-U-Wert <div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Z\u00fcrcher Christoph, Frank Thomas: Bauphysik \u2013 Bau und Energie, vdf Hochschulverlag 2014\"><span class=\"tooltip-custom-hle\">[Z\u00fcr]<\/span><\/span>, <div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Merkblatt Fenster, Konferenz kantonaler Energiefachstellen 2010, www.endk.ch\"><span class=\"tooltip-custom-hle\">[EnFK]<\/span><\/span>.<\/p>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/hle\/M_1_001_016_neu.gif\" alt=\"Maximaler U-Wert des Fensters (oder der Aussenwand)\" \/><\/div>\n<p><span class=\"bildlegende-hle\">Bild 1.16 Maximaler U-Wert des Fensters (oder der Aussenwand), um Komfortprobleme durch Kaltluftabfall zu vermeiden, f\u00fcr einen einseitig verglasten Raum mit interner W\u00e4rmelast, ohne Sonneneinstrahlung, Raumtemperatur 21 \u00b0C <div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"W\u00e4rmeschutz, Feuchteschutz und Raumklima in Geb\u00e4uden, 2014\"><span class=\"tooltip-custom-hle\">[SIA 180]<\/span><\/span>\n<\/span><\/p>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/hle\/M_1_001_017.gif\" alt=\"Str\u00f6mungsverlauf in Raum mit Eckverglasung\" \/><\/div>\n<p><span class=\"bildlegende-hle\">Bild 1.17 Str\u00f6mungsverlauf in Raum mit Eckverglasung <div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last fusion-column-no-min-height\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Suissetec: L\u00fcftung von grossen R\u00e4umen \u2013 Handbuch f\u00fcr Planer, 1998\"><span class=\"tooltip-custom-hle\">[Sui]<\/span><\/span>\n<\/span><\/p>\n<p>M\u00f6gliche Massnahmen gegen die kalte Str\u00f6mung bei hohen Fenstern sind:<\/p>\n<ul>\n<li class=\"item\">kleineren U-Wert des Glases w\u00e4hlen<\/li>\n<li class=\"item\">Fensterh\u00f6he reduzieren<\/li>\n<li class=\"item\">durch Fensterunterteilung mit Str\u00f6mungsabweiser die Fallh\u00f6he reduzieren<\/li>\n<li class=\"item\">Heizk\u00f6rper unter dem Fenster (bei viel Abw\u00e4rme nicht wirksam)<\/li>\n<li class=\"item\">Zulufteinf\u00fchrung von unten entlang des Fensters<\/li>\n<li class=\"item\">in Wohnr\u00e4umen nachts einen \u00abdichten\u00bb, bis zum Boden reichenden Vorhang vor das Fenster ziehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Beispiel:<\/strong><\/p>\n<p>Bei einer Fensterh\u00f6he von 2,0 m und einer Aussentemperatur von 0 \u00b0C darf der Fenster-U-Wert h\u00f6chstens 0,84 W\/m<sup>2<\/sup>K betragen, damit ohne Zusatzmassnahmen der Komfort betreffend Luftzug gen\u00fcgend ist.<div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.2.1 Thermische Behaglichkeit Die Behaglichkeit des Menschen wird beeinflusst von seiner k\u00f6rperlichen und psychischen Verfassung, seiner T\u00e4tigkeit, seiner Bekleidung sowie von Luftqualit\u00e4t, Licht, L\u00e4rm und elektrischen Ph\u00e4nomenen. Weiter h\u00e4ngt die Behaglichkeit von thermischen Umgebungsbedingungen ab, n\u00e4mlich: den Temperaturen der Luft und der Umschliessungsfl\u00e4chen, den Luftgeschwindigkeiten sowie der Luftfeuchtigkeit. Es werden hier die thermischen Aspekte n\u00e4her  [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-142","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-non-classifiee"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/heizung-lueftung-elektrizitaet\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/142","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/heizung-lueftung-elektrizitaet\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/heizung-lueftung-elektrizitaet\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/heizung-lueftung-elektrizitaet\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/heizung-lueftung-elektrizitaet\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=142"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/heizung-lueftung-elektrizitaet\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/142\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":264,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/heizung-lueftung-elektrizitaet\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/142\/revisions\/264"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/heizung-lueftung-elektrizitaet\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=142"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/heizung-lueftung-elektrizitaet\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=142"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/enbau-online.ch\/heizung-lueftung-elektrizitaet\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=142"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}