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Über stefangoebel

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7.4 Ausbau von Untergeschossräumen

Als Keller- und Abstellräume benutzte Untergeschossräume bieten durch nachträglichen Ausbau die Möglichkeit, höherwertigen Nutzraum zu erzeugen. Im Vergleich zum Estrichraum, wo primär das Steildach anzupassen ist und auch die natürliche Beleuchtung meist problemlos gewährleistet werden kann, sind bei Untergeschossräumen vielfältigere Probleme anzugehen. Im Zusammenhang mit dem Ausbau von Untergeschossräumen stellt sich neben den gängigen Fragen [...]

7.5 Baumangel/Bauschaden, Sanierung

7.5.1 Entstehung und Verhinderung Mängel und Schäden entstehen z.B. durch Missachtung der bau-, bauteil- und materialspezifischen Anforderungen, unsachgemässe Planung, Fehler in der Bauausführung, Fehlleistungen bei der Bauüberwachung, unsachgemässe Nutzung und Mankos in der Instandhaltung. Durch fachgerechte Planung unter Berücksichtigung der geltenden Anforderungen (Regeln der Baukunde, vgl. Kapitel 2 «Anforderungen», Kapitel 3 «Baukonstruktion beim Neubau» und [...]

9.2 Stichwortverzeichnis

Symbole 2000-Watt-Areal 2000-Watt-Gesellschaft A Abbordung Abdichtung Abdichtung gegen aufsteigende Feuchte Abdichtungskonzept Abdichtungssystem Ableitkonzept Abluftsystem mit Aussenwand-Luftdurchlässen Abschottung Absorber Abstandhalter Adsorptionsentfeuchter Aktive Solarenergienutzung Akustik im Grossraumbüro Akustikputzsystem Alarmwert Aluminiumfenster Alu-Unterkonstruktion Asbest Asbestfasern Ästhetische Raumakustik Asymmetrie der Strahlungstemperatur Atrien Aufbordungen Aufenthaltsbereich Auftrag Auf- und Defeuchtungsvorgang Ausbau von Untergeschossräumen Ausbreitungsdämpfung Ausgleichsschicht Auskühlung Aussenluftwechsel Aussenwand Aussenwandbekleidung Aussenwand gegen Aussenklima [...]

9.1 Glossar

Im Folgenden sind aus diversen Normen des SIA und Publikationen von anderen Fachverbänden die gebräuchlichsten Begriffe aufgeführt und ihre Bedeutung erklärt.Bauteilspezifisch definierte Begriffe sind teilweise sinngemäss auch für andere Bauteile gültig. Abbordung Richtungsänderung der Abdichtung bei einem An- oder Abschluss nach unten. Abdichtung Gesamtheit aller baulichen Massnahmen, um den Ein- und Austritt von Flüssigkeit und/oder [...]

2.1 Behaglichkeit

Weil der Mensch einen grossen Teil seiner Lebenszeit in geschlossenen Räumen verbringt, ist es naheliegend, an die Räume bzw. Gebäude hohe Ansprüche betreffend die Behaglichkeit zu stellen. Kriterien, die zu unserem Wohlbefinden beitragen, sind vielfältig: Thermische Qualität und Luftfeuchte, auf die in diesem Kapitel schwergewichtig eingegangen wird. Akustische Behaglichkeit, mit Einflüssen wie Raumakustik (z.B. Nachhallzeit), [...]

3.7 Türen und Tore

Neben Informationen des VSSM beziehen sich die Angaben zu den Türen auf das Heft 14 «Türen» aus dem Lehrmittel «Die neue Konstruktionslehre im Hochbau» (LM-A LernMedien-Architektur GmbH, 3. Auflage) und VST-Merkblätter (Verband Schweizerische Türenbranche) sowie auf diverse andere Recherchen. 3.7.1 Definitionen Die Tür ist der Eingang eines Gebäudes oder eines Raumes, eine verschliessbare Öffnung als [...]

2.2 Wärmeschutz im Winter

2.2.1 Kriterien Die primären Anforderungen sind die Gewährleistung der Behaglichkeit und der Bauschadenfreiheit, welche gestützt auf Norm SIA 180:2014 «Wärmeschutz, Feuchteschutz und Raumklima in Gebäuden» mit folgenden Massnahmen zu erfüllen sind: Alle beheizten Räume müssen innerhalb der thermischen Gebäudehülle liegen. Die Wärmedämmung muss im Bereich der thermischen Gebäudehülle durchgehend ausreichend sein, Wärmebrücken sind bestmöglich zu [...]

8.3 MINERGIE-P-Sanierung Bohlstrasse 37, Zug

Auf einer unternutzten Parzelle an herrlicher Wohnlage mit teilweiser Seesicht wurde eine Immobilie energetisch und nutzungsmässig aufgewertet. Durch Anbau und Aufstockung kann zusätzliche Wertschöpfung und Attraktivität geboten werden, dies bei um Faktor 9 sinkender Umweltbelastung. 8.3.1 Zielvorgaben der Bauherrschaft Das Gebäude Bohlstrasse 37 in Zug wurde 1946 gemäss dem Schweizer «Archetyp» urbaner Mehrfamilienhausbauten der Nachkriegsjahre [...]

8.2 Wohn- und Geschäftshaus Renggli, Sursee

8.2.1 Architektonische Überlegungen Die Renggli AG hat sich in Sursee ein neues Wohn- und Bürogebäude gebaut, das anfangs 2003 bezogen wurde. An der Nahtstelle von Alt- und Neustadt, von neuzeitlichen Geschäftshäusern und der poetischen Surelandschaft, suchten die Architekten Scheitlin Syfrig einen zwischen den beiden Gebieten vermittelnden Ausdruck des Gebäudes. So stammt die dunkle, sägerohe Holzhaut [...]

7.2 Energetische Gebäudeerneuerung

7.2.1 Randbedingungen und konzeptionelle Überlegungen Zustand des Bauwerks Im Verlauf der letzten Jahre sind die Anforderungen an den Wärmeschutz enorm gestiegen. Heute werden bei Bauteilen gegen Aussenklima hochwertige Wärmedämmschichten ab etwa 18 cm Dicke eingebaut und der Vermeidung wärmetechnischer Schwachstellen wird grosse Aufmerksamkeit geschenkt. Viele bestehende Bauten genügen den heutigen Wärmeschutzanforderungen nicht mehr. Insbesondere ältere [...]